» »

Ich verdiene zu wenig! :(v

Swtern,enrMäube/rin hat die Diskussion gestartet


Hallo und guten Abend!

Ich melde mich tatsächlich zum Wochenende, um mich über die Arbeit zu echauffieren. :(v

Ich habe die ganze Zeit nur so viel gearbeitet, dass es mir (mit Partner) genügte. Da habe ich mich auch nicht beklagt, ich hatte viel Freizeit und Traumarbeitszeiten.

Durch Zufall und die Erkenntnis, dass ich nicht ewig so weitermachen kann, habe ich mich dazu entschieden, eine neue Arbeit anzunehmen. Ich verdiene nun auch rund 500 Euro mehr, aber meine Lebensqualität ist nun zum ......

Die Arbeit macht genauso viel oder wenig Spaß, wie zuvor. Ich finde in der Arbeit eh nicht meine Erfüllung.

Das Problem ist: Ich bin nun quasi in meinem Beruf schon "ganz oben" angekommen, werde nur noch über Berufserfahrung mehr Gehalt erzielen können und das sind auch noch maximal 300 Euro. (In 15 Jahren dann ca....)

Die Fakten sehen so aus:

Mein Mann verdient weniger als ich.

Ich habe eine "Fast-Vollzeit" Stelle und verdiene da momentan ca. 1700 Euro netto.

Einige werden sagen, dass das viel ist, aber mein Mann verdient ja auch nur 1400€ und 2. müssen wir fürs Haus kalt schon 800 € bezahlen.

Des Weiteren habe ich Abitur und studiert. Viele Freunde und Bekannte (alles Männer) haben wesentlich mehr Geld und haben "nur" die Mittlere Reife.

Es ist frustrierend, dass ich mich jeden Tag auf der Arbeit abrackern muss und andere in großen Firmen arbeiten und selbst sagen "Ich arbeite mich nicht zu Tode" und letztlich noch 300, 400, 500 Euro und mehr verdienen.

Die Arbeit zu wechseln bringt nichts, alles über die kommunalen Arbeitgeber ist genaustens eingeteilt. Egal, wie viel, wie gut, wie qualitativ man arbeitet. Jeder verdient nach x-Jahren genau Betrag x und nicht mehr und nicht weniger. Bei dem privaten Arbeitgebern wird man nur noch schlechter bezahlt.

Wenn ich bedenke, dass wir in näherer Zukunft Kinder bekommen wollen, denke ich mir immer: Unser Geld wird nicht reichen und qualitative Arbeit ist eigentlich mehr wert. Dazu kommt, dass ich mir aus dem Freundeskreis öfter mal anhören muss: Euer Haus wäre mir zu eng für Kinder.

Das sagen die Frauen, deren Männer ordentlich verdienen.... Und nicht falsch verstehen: Es geht mir um mein Gehalt, nicht das, meines Mannes. (Da ist auch nicht viel mehr als vielleicht 200 Euro+ rauszuholen.)

Ich dachte mit der neuen Arbeitsstelle wäre ich zufriedener und (aus finanzieller Sicht) beruhigter... Aber nun muss ich mehr arbeiten, habe weniger Freizeit und dennoch Bedenken, dass das Geld in Zukunft nicht reicht. Und eine Fortbildung etc. gehört in meinem Job zum "guten Ton" und bringt keine finanziellen Fortschritte.... Ich hab das Gefühl, ich drehe mich in meinem Job im Kreis.... :-(

Ich weiß auch nicht genau, was ich machen soll. Vielleicht weiß ja einr von euch etwas.

Danke euch! Auch fürs Lesen!

Die Sternenräuberin :)*

Antworten
f,iewwqxe


Um was für eine Arbeit geht es überhaupt?

chla*ir#et


Ohne deinen Beruf zu kennen ist es schwierig dir etwas zu raten.

Dir bleiben wohl 2 Möglichkeiten: Entweder den Status Quo akzeptieren, also viel Arbeit für wenig Geld. Oder dich beruflich neu orientieren.

l,ov,eablme<3


Akzeptieren oder ändern indem du einen neuen Job suchst. Hier jemanden zu suchen, der es schön redet wird es nicht geben.

Meine weitere Meinung behalte ich für mich, sonst führt das hier in die falsche Richtung.

FSe/.


Kann es sein, dass du zwar studiert hast, aber keinen Job hast, der das Studium voraussetzt?

Und das Haus, das keinen ausreichenden Platz für Kinder bietet, aber 800 Euro kalt kostet, steht wahrscheinlich nicht grade in ländlicher Gegend, oder?

Tja, was kann man machen... Dass du nochmal was anderes studierst, was besser bezahlt wird, ist wohl keine Option, oder? Umzug an einen Ort, wo man für 800 ein ordentliches Haus, groß genug für Kinder, bekommt? (wohl auch ziemlich unrealistisch, dass ihr da beide Arbeit fändet)

Kann dein Mann sich noch so weiterbilden (ggf. studieren), dass da mehr bei rauskommt? Den Job wechseln?

Oder könntet ihr in der teuren Schweiz arbeiten, aber im billigen Deutschland leben oder sowas?

Ich fürchte, meine Vorchläge sind nicht wirklich hilfreich. Aber überlegt halt, mit welcher beruflichen Veränderung sich noch was machen ließe.

MDeJlxC77


Bebvor ich mich zu deiner Situtaion äuußern kann, brauche auc ich die <information, welchen beruf Du ausübst.

Damit veräts Du ja nichts genaues, nur eben den Beruf um den es geht.

Was aber auch noch sehr hilfreich ist zu wissen, wie alt bist Du!?!

FUifafaofPumm


Ich habe eine "Fast-Vollzeit" Stelle und verdiene da momentan ca. 1700 Euro netto.

Dafür dass Du studiert hast, ist das echt ein Hungerlohn...Du Arme. :°_

Kann ich total verstehen, dass Du frustriert bist....

Sctergnen:räubejrin


Entschuldigt.

Ich bin 26 und Sozialarbeiterin.

F3ifaf+ofumm


Verändere Dich! Da ist gewiss noch mehr drin!

Mal als Richtwert: mein Partner und ich haben beide studiert, und haben zusammen etwa 6000€ netto, und ich arbeite auch nur Teilzeit.

Mein Gehalt beläuft sich auf 2400 netto.

Nur Mut!

:)* @:)

F~ief}af2ofumxm


Entschuldigt.

Ich bin 26 und Sozialarbeiterin.

Es ist zum Kotzen, dass soziale Arbeit so wenig wert ist in unserem Land! >:(

nricht"_reg\isgtrierxt


Entschuldigt.

Ich bin 26 und Sozialarbeiterin.

was hast du erwartet? Besoldung weißt man doch vorher. Bist du denn verbeamtet mit zukünftigen Pensionsansprüchen? Das alles muss man bei Beamtengehältern ja auch berücksichtigen. Kredite sind auch unschlagbar niedrig usw.

Svte*rnenräuxberin


@ Fe.

Ein anderes Studium geht nicht mehr, ich kann meinen Job ja nicht aufgeben. Ginge nur ein Abendstudium oder so.

Mein Mann kann sich nicht relevant fortbilden.

Wir wohnen recht ländlich, aber eben in einer begehrten Gegend. Die meisten Häuser hier sind teurer und ins absolute Hinterland wollen wir auch nicht. :( Ich kenne diese Gegenden, die echt total ländlich sind. Genauso fortschrittlich sind sie auch. (Ohne Vorurteile zu bedienen!)

Grenznahe wohnen wir leider nicht. Eine Freunde wohnt grenznahe und hat einen ähnlichen Beruf erlernt, verdient bei Teilzeit über 500 Euro mehr. Auch so etwas deprimiert mich eher....

Ich weiß auch nicht, wie ich mich beruflich neu orientieren soll. Ich hab natürlich die besseren Voraussetzungen (im Gegensatz zu meinem Männe ;-)).. Aber ich will auch vor 30 noch ein Kind. ":/ Es ist ein bisschen verzwickt und durch das Studium wurde alles so weit nach hinten gedrängt... so dass ich nun "kurz" vor der 30 stehe...

SJter6nenräUubexrin


@ nicht_registriert

Sozialarbeiter werden i.d.R. nicht mehr verbeamtet. Wäre ja noch schöner! ;-)

M2elRC7x7


Bei dem Studium weiß man doch vorher über den Verdienst bescheid.

Da wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als um zu satteln.

Außerdem mal eine sache, Du bist nicht die einzige, deren Freizeit durch die Arbeit eingeschränkt ist.

Das geht allen Vollzeitarbeitnehmer so, das ist bekannt.

Es geht eben nur eines entweder Kohle oder Freizeit.

Von nichts kommt eben nichts!

v8ori&an8x2


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber dass Sozialarbeiter mies bezahlt werden dürfte aber allgemein bekannt sein.

Wieso hast Du dich nicht vorher damit beschäftigt?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH