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Ich verdiene zu wenig! :(v

tTem\arxe


@ Sternenräuberin

Du bist dabei gerade nach einen Fehler nach dem Nächsten zu machen.

Wenn du mit der Bezahlung in deinem Job unzufrieden bist, dann musst du Etwas ändern. Einfach nur zu hoffen,dass SA irgendwann besser bezahlt werden ist Blödsinn.

Noch blödsinniger ist jetzt ein Kind zu kriegen und dann Etwas ändern zu wollen. Du weißt doch gar nicht, was mit einem Kind auf dich zukommt.

Und wenn du mehr Geld verdienen willst, dann musst du dir ein neues Berufsfeld suchen in dem mehr bezahlt wird und das ist sicher nicht der soziale Bereich.

Ach ja und zu weit ein Haus mit 120m² zu mieten ist nicht besonders schlau. Selbst mit einem Kind kommt man mit 90-100m² aus. Alles darüber ist Luxus oder Geldverschwendung, je nachdem.

Du bist 26 und somit jung genug, etwas Anderes zu studieren oder dir einfach nur einen Job in einem anderen Bereich zu suchen, wo du besser verdienst.

Wie viel Andere hier schon schreiben, bist du leider selber Schuld,wenn du deinen Traumberuf wählst ohne zu überlegen, was du dort maximal verdienen kannst.

D!ianWa489


@ ytong:

Du, die Idee ein Kind in die Welt zu setzen, damit es Kindergeld und Elterngeld gibt war nicht von mir.

Ja, leider ist es so, dass sich die Menschen aus bildungsfernen Schichten eher vermehren. Klienten erzeugen Klienten sagte mir einst jemand so schön.

Ein Kind ist (oder sollte sein) ein Produkt tiefer Nähe zweier Menschen, ein Beitrag zum Fortbestand (unserer) Art. Vom Staat zu verlangen, das man für das erlittene Mühsal des Kindergroßziehens immer mehr Geld zu bekommen hat, scheint ein Produkt unserer Lebensart, unserer Lebensweise zu sein.

Ganz deiner Meinung.

@ temare:

Sehe ich auch so. Bis auf die Sache mit dem Traumjob. Information über Jobs ist immer noch eigene Sache. In der Schule wird leider kaum dafür gesorgt, dass sich angehende Akademiker oder Azubis auch detailiert über Jobs informieren.

Sei mal ehrlich. Wer weiß mit Anfang 20 schon hunterprozentig, dass er mit diesem einen Job bis ans Lebensende arbeiten will.

Die Wenigsten üben einen Job bis zur Rente aus.

Leider ist es unserem Land aber für ein Zweitstudium alles anders als gut geregelt. Meist bezahlt man fürs Zweitstudium 500 Euro Gebühren, plus Langzeitstudiengebühren und den eigentlichen Semesterbeitrag. Bis 30 gibt es dann nur noch die Studentenversicherung. Früher gab es bis 27 Kindergeld. Heute ist das 25. Der Staat hat dafür gesorgt, dass die Anzahl der Studenten weiter nach unten geht, möchte aber im Gegenzug dazu gut ausgebildete Fachkräfte.

Fazit: Für jedes weitere Studium nach dem Erststudium werden einem eher Steine in den Weg gelegt. Außer du absolvierst ein Fernstudium.

m'aripxosa


In der Schule wird leider kaum dafür gesorgt, dass sich angehende Akademiker oder Azubis auch detailiert über Jobs informieren.

An den meisten allgemeinbildenden Schulen gibt es Berufspraktika und Informationsveranstaltungen, bei denen Berufe, Ausbildungsgänge und Studium vorgestellt werden; Handwerkskammern beraten etc. etc.

Und nicht zu vergessen: das Internet.

Aber das ist nicht das Thema hier.

D$iana/489


Unsere Schule hat in der Oberstufe nicht ein Praktikum im Lehrplan integriert. Ich war auf einem Gymnasium. Von 2 weiteren Schulen (auch Gymnasien) weiß ich, dass es aufgrund des straffen Lehrplans ebenfalls so gehandhabt wurde. Mein letztes Praktikum war in Klasse 8.

Und das kann man in einem Alter, in dem die meisten Jugendlichen noch meinen sie werden später Popstar oder Moderator wohl nicht wirklich für voll nehmen :=o

Daher ist die eigene Information immer noch sehr dominant.

An einer Hochschule bzw. Uni wird dir wohl kein Prof sagen: "Studieren Sie nicht Soziale Arbeit. Davon können Sie sich nur schwer über Wasser halten."

DLialna4x89


Ich kann durchaus verstehen, dass man blind in ein Fach rennt. Die Abbrecherzahlen der Studenten heutzutage sprechen für sich.

KVan6tenm3echan3ikexr


Der Staat hat dafür gesorgt, dass die Anzahl der Studenten weiter nach unten geht, möchte aber im Gegenzug dazu gut ausgebildete Fachkräfte.

Das stimmt nicht, Medienkompetenz ist Gold wert: [[http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/2-8-millionen-studenten-an-universitaeten-und-hochschulen-rekord-a-1064463.html]]

DzianMa48x9


Sagt wer? Du, der vermutlich noch nie studiert hat? Ich bin in der Position ein Zweitstudium anzustreben. Also unterstell mir nicht, ich würde hier Märchen erzählen.

:=o

D7ianak489


Abgesehen davon bitte ich dich, deine Lesekompetenz zu überprüfen.

Es ging hier um Studienabbrecher.

Schau da mal nach der Statistik und du wirst staunen :=o

DVianax489


Ich zähle dir gerne alle Nachteile fürs Zweitstudium auf:

-Zweitstudiengebühren (ca. 500 Euro) pro Semester

-Langzeitstudiengebühren (ca. 500 Euro) pro Semester

- studentische KV nur bis 30 oder 14 Fachsemester

- Kindergeld nur bis 25

-GEZ

-kein Bafög fürs Zweitstudium

...

Soll ich weiter machen?

D2iaAna4x89


Ohne Semesterbeitrag wären das

1260 Euro extra

D^ianxa489


Ohne Langzeitstudiengebühren

760 Euro.

m(ariTposxa


Diana

Abgesehen davon bitte ich dich, deine Lesekompetenz zu überprüfen.

Wollte ich Dir auch gerade vorschlagen: einfach mal den Fadentitel lesen, verstehen und beachten. :p>

D:ia<na489


Na, wenn du dich an deine eigenen Worte halten würdest, wäre schon ein erheblich positiver Anteil zur friedlichen Aktivität in diesem Faden getan :=o

t,e;marxe


Fazit: Für jedes weitere Studium nach dem Erststudium werden einem eher Steine in den Weg gelegt. Außer du absolvierst ein Fernstudium.

Ich finde man sollte zuerst einmal schon dankbar dafür sein, wenn man ein Studium machen kann. Das der Staat keine Lust auf unsere Kosten ewige Studenten heran zu züchten finde ich richtig.

Sicher wird in der Schule zu wenig getan, um die jungen Menschen richtig an die Uni heranzuführen. Aber mit 18 ist man nun mal erwachsen und muss seine eigenen Entscheidungen treffen können. Bevor man diese Entscheidungen trifft, muss man die richtigen Fragen stellen nämlich:

Was kann ich mit meinem Studium später mal anfangen? In welchen Bereichen kann ich arbeiten etc.

Wie stehen die Chancen überhaupt einen Job zu finden in dem Bereich in dem ich arbeiten will?

Wie sind die Verdienstmöglichkeiten nach dem Studium?

Sich mit 26 zu beschweren, dass man an der Verdienstobergrenze angekommen ist, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Wenn man dann feststellt, ich habe die falsche Entscheidung getroffen weil mir das Geld doch wichtiger ist als gedacht, dann ist ja lange noch nicht zu spät Etwas zu ändern.

Wenn ich aber dann den nächsten Lebenstraum (Kind) angehe und dann mit 35 merke: Oh Sch..., jetzt habe ich ein Kind aber mein Berufsproblem immer noch nicht gelöst und eigentlich brauche ich jetzt noch mehr Geld , dann ist dies der falsche Weg.

Die TE kann sich noch jahrelang über die schlechte Bezahlung beschweren, ändern wird es nichts.

Also bleibt der einzige Weg, wenn ich wirklich etwas ändern will, jetzt die Komfortzone zu verlassen und entweder ein Zweitstudium neben dem Beruf oder eine neue Ausbildung zu beginnen und jetzt mit weniger auszukommen um in 5 Jahren mehr zu verdienen.

D0ianax489


Das ist sicher richtig. Nur, sollte man nicht auch das Recht haben eine Zweitausbildung dran zu hängen, ohne mehr Nach- als Vorteile zu haben?

Ausbildung und Studium geht leider einfacher als Studium und Studium. Einen Fehltritt dürfte sich eigentlich jeder erlauben dürfen.

Im Gegenteil. Dafür, dass sie ihr Studium nicht abgebrochen, sondern durchgezogen hat, wird sie mit den Zweitstudiengebühren eigentlich noch bestraft.

Auf der anderen Seite, gibt es sicher auch Lehrausbilder, die jetzt noch einen Azubi nehmen. Dennoch wird sie dafür sicher überqualifiziert sein und da nur mit guter Begründung rein kommen.

Wie erklärst du einem Personalchef, dass du nicht mehr als Sozialarbeiter arbeiten willst?

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