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Ich verdiene zu wenig! :(v

S9unflCowerx_73


Bzgl. Zweitstudium:

Wir können über ein ziemlich kostenloses Erststudium verdammt froh sein. Und die Option, in einem begrenzten Rahmen abzubrechen/zu wechseln. Klar gibt es viele Länder, wo die Studienkultur eine andere ist, wo flexiblere Wechsel möglich sind. Aber das kostet eine Menge und bei uns ist niemand mit Hunderttausenden von Euros am Ende verschuldet.

Und bzgl. Studienwahl:

Andere Leute müssen mit 16, nach der 10. Klasse (eigentlich schon nach der 9. Klasse) einen Job wählen und können auch nicht unbedingt 3 Ausbildungen absolvieren.

Ich bin jemand, dessen Jobchancen/Rahmenbedingungen des angestrebsten Berufs sich durch eine massive Gesetzesänderung IM Studium geändert haben. Als ich anfing, war die aktuelle Entwicklung in ihrem vollen (z.T. üblen Ausmaß) nicht mal absehbar. Tja... trotzdem geht es, manchmal nur mit viel Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen.

Und:

Heute ist das 25. Der Staat hat dafür gesorgt, dass die Anzahl der Studenten weiter nach unten geht, möchte aber im Gegenzug dazu gut ausgebildete Fachkräfte.

Es gab noch nie so viele Studenten in Deutschland wie im aktuellen Wintersemester. Steigende Zahlen ohne Ende. Und die gut ausgebildetetn Fachkräfte fehlen, weil eben in vielen Ausbildungsberufen Azubis fehlen, weil die ja lieber studieren.

DRianqa48x9


Kostenlos? Habe ich da was verpasst? :-o Ca. 80 Prozent meiner ehemaligen Kommilitonen haben Bafögschulden in Höhe von

10 000 Euro und mehr. Ich habe kein Bafög erhalten, da meine Eltern knapp über der Grenze lagen. Bin also quasi dafür bestraft worden, dass meine Eltern Arbeit haben und Geld verdienen.

Aus heutiger Sicht bin ich ganz froh. Denn bei dem mickrigen Anfangsgehalt würde ich mich nicht freuen 10 000 Euro Bafög zurück zahlen zu müssen.

Also dafür, dass man sich direkt mit 18 verschuldet, sollte man eigentlich noch etwas dazu bekommen.

Der Höchstsatz an Bafög liegt bei 670 Euro.

Davon sind Miete, Internetgebühren, Lebenserhaltungskosten, KV, Semesterbeitrag und vieles mehr zu tragen.

So wie du es hier darstellst, sunflower, dass man kostenlos studieren kann ist es bei weitem nicht.

Die Bedingungen als Student sind eher bescheiden und mit den knapp 700 Euro liegt man weit unterm Hartz 4 Niveau.

Und im Anbetracht zu den Schulabgängern mit Abitur studieren noch lange nicht alle an einer Uni oder HS. Auch wenn es momentan viele Studenten gibt.

;-)

Djia{na4x89


Andere Leute müssen mit 16, nach der 10. Klasse (eigentlich schon nach der 9. Klasse) einen Job wählen und können auch nicht unbedingt 3 Ausbildungen absolvieren.

Das ist nicht unbedingt von Nachteil, wenn man mit 16 schon Geld verdient.

Du scheinst es nicht zu wissen, aber nach der Ausbildung bekommt man ebenfalls Bafög für ein Studium.

Unbegrenzt wechseln kannst du dein Studienfach auch nicht. Ein Wechsel, nach maximal 4 Semestern (oder waren es sogar nur 2).

Beendest du, musst du das bisher ausgezahlte Bafög trotzdem zurück bezahlen. Zwar nicht alles, aber da kann sich ein beachtlicher Anteil anhäufen.

mxnwef


Ich habe kein Bafög erhalten, da meine Eltern knapp über der Grenze lagen. Bin also quasi dafür bestraft worden, dass meine Eltern Arbeit haben und Geld verdienen.

Über der Einkommensgrenze wird das Einkommen der Eltern angerechnet, der Bafög-Betrag weicht entsprechend vom Höchstbetrag nach unten hin ab. Man man bekommt aber trotzdem was. Wenn man gar nichts bekommt, liegt das Einkommen der Eltern ergo nicht mehr knapp über der Grenze, sondern so weit, dass bei Anrechnung nix mehr übrig bleibt.

D<iana4x89


Das ist völliger Unsinn. Ich habe einen Bafögantrag gestellt und er wurde abgelehnt. Beide Eltern verdienen knapp über der Baföggrenze.

Auch solche Ausnahmen gibt es. Selbst erlebt.

Also sprich bitte nicht von irgendwelchen Verallgemeinerungen, die du im Internet gelesen hast.

Bafög ist eine komplexe Angelegenheit und auch wenn beide Eltern nicht viel verdienen, heißt das nicht, dass du automatisch Bafög bekommst.

Auch kannst du leer ausgehen, wenn ein Elternteil zwar verdient, aber nicht zahlen will. Dann geht zwar die Vorausleistung. Allerdings zieht sich das über Monate und wenn es zum Prozess kommt ist auch das Bafögamt raus.

m$nexf


Mmmh, klar. Was ist denn deiner Meinung nach DIE Beföggrenze? :=o - die gibt es schon allein deshalb nicht, dass die geltenden Freibeträge von vielen individuellen Faktoren abhängen. Zum Beispiel Kinderzahl, Verheiratet/Geschieden etc.

Dann geht zwar die Vorausleistung

Ausnahmsweise mal richtig.

Dass es ein langer Weg sein kann, seine Unterhaltsansprüche einzuklagen, ist wieder eine ganz andere Baustelle.

m neZf


*dass = weil.

Dbiana4x89


Ausnahmsweise richtig? Im Gegensatz zu dir, verbreite ich wenigstens keine Halbwahrheiten.

;-D

Hol dir einen Bafögantrag und stelle die Kopie hier ein. Ich bin gerne bereit dir ausführlich zu erklären wie du Bafög beantragst und ab wann du Bafög bekommst oder nicht.

;-)

m'nexf


Aha, also nur heiße Luft. Gäbe es eine einzige verbindliche Grenze, könntest du die ja schnell nennen ;-)

Die Rechnung will ich mal sehen, bei der die Eltern nur knapp über den Freibeträgen liegen und auch kein eigenes Einkommen vorhanden ist, aber trotzdem null Bafögbedarf unterm Strich rauskommt. Ergibt null Sinn.

Mal wieder nur heiße Luft bei dir, ist ja nicht das erste Mal in diesem Faden (hast du mittlerweile gefunden, wie viel die TE verdient und wie viel ihr Mann? ;-D )

S@unf'l"oweErJ_7x3


Ich hätte wissen müssen, dass die Diskussion mit Dir, Diana, aufgrund Deiner immer sehr einseitigen Sichtweise.

Ansonsten:

Lebenshaltungskosten hat man immer; als Student auswärts sicherlich mehr. Aber was zahlt man pro Semester an die Uni? Ein bisschen was an Studierendenbeitrag und Semesterticket. In anderen Lndern reden wir von 3000 oder 5000 oder 50.000€ pro Semester. Das fängt schon in den Niederlanden und Großbritannien an. Und wohnen & essen müssen die Studenten dort auch. Aber egal, über den Tellerrand schauen ist unfein, wenn man zu einer laten aggressiven Opferrolle neigt.

Meine Eltern lagen auch in der blöden Grauzone, wo sie mich kaum unterstützen konnten, lt. BaföG-Amt aber genug Geld hatten. Ist halt so. Wenn einem das alles nicht passt: Man muss ja nicht studieren.

Letztlich ist jedem kar, dass man im Studium bescheiden lebt. Zumindest die Kinder von Ottonormaleltern. Aber es ist überschaubar, man ist in einem Umfeld mit identischem Lebensstil. Man muss halt Abstriche machen. Wenn Du Dich bspw. für etliche Tiere entscheidest, ist es entweder finanziell noch enger oder man muss woanders sparen.

BaföG-Rückzahlung ist auch nicht gandenlos, sondern es gibt Spielraum (bspw. bei geringem Anfangsgehalt. in meinem Freundeskreis, wo drei von vier guten Freundinnen das Studim KOMPLETT über Bafög-Höchstsatz finanziert haben, musste niemand am Anfang zurückzahlen und es wurde selbst unsere teuer Weiterbildung berücksichtigt).

mCnexf


Korrekt ist es, wenn man sagt, dass die Eltern zwar so weit (!) über den Freigrenzen liegen, dass lt. Bafög ein Bedarf für das Kind mehr besteht, die Eltern aber von dieser Summe trotzdem (warum auch immer) keinen vollen Unterhalt fürs Kind abzwacken können.

Dass man knapp (das wären schon 50 Euro) über der jeweilig geltenden Grenze aber automatisch null Euro Bafög bekommt, ist der größte Unsinn überhaupt. Nicht umsonst ist es eine Anrechnung und kein "alles oder nichts".

mAnxef


* kein Bedarf

Dbiana:489


@ mnef:

Meinst du, ich lege dir als völlig fremder Person hier das Gehalt meiner Eltern offen? Da hast du dich mächtig geschnitten. ;-)

Studier erst einmal selbst. Dann weißt du ab wann man Bafög bekommt und wann nicht und wir sprechen uns dann wieder.

@ sunflower:

Richtig, liebe sunflower. Genau da trennt sich schon die Spreu vom Weizen. Schau dir mal die Anteile der Studenten im Ausland an. In den USA kostet ein Uniaufenthalt locker mal 5000 Euro Semestergebühren. Da liegen die Hürden noch einen Tick höher.

Vielleicht kannst du mnef ja mehr von dieser genannten Grauzone berichten. Du scheinst das gleiche Problem gehabt zu haben und beratungsresistent wie sie ist, scheint sie davon noch nie etwas gehört zu haben.

Schulden sind nun einmal Schulden. 10 000 Euro sind auch Geld. Jeder Schulabgänger muss sich deshalb entscheiden, ob er sich das freiwillig antut. Ein Grund warum 70 Prozent meiner ehemaligen Abiklasse gegen ein Studium waren.

m]nexf


Meinst du, ich lege dir als völlig fremder Person hier das Gehalt meiner Eltern offen? Da hast du dich mächtig geschnitten. ;-)

Studier erst einmal selbst. Dann weißt du ab wann man Bafög bekommt und wann nicht und wir sprechen uns dann wieder.

Interessiert mich absolut nicht und ist hier komplett irrelevant.

Danke, längst erledigt. Sogar mit Bafög-Förderung. Obwohl meine Eltern über den Freibeträgen lagen. Irre! :-D

D[i-ana4U8x9


Fakt ist, dass man als Student weniger als ein Hartz 4 Empfänger zur Verfügung hat und es ohne Unterstützung der Eltern nahezu unmöglich ist das Studium zeitig abzuschließen. Ungerecht verteilt sind auch die Mieten. In München bezahlst du mehr Miete als in Dresden. Und man kann es sich nicht in jedem Fall einfach machen und sagen: Dann studier halt in Dresden, wenn man nicht überall eine Zulassung bekommt.

Schon ein Erststudium ist nicht immer leicht zu vereinbaren.

Da haben wir noch nicht darüber geredet wie ein Zweitstudium funktionieren soll.

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