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Ich verdiene zu wenig! :(v

SRunflo[wer_x73


Wenn man es nicht schafft, zwischen Studienkostne und Lebenshaltungskosten zu trennen: Tja, dann studiert man wohl nicht kostenlos.

Ich lasse mich zudem nicht aus einer Diskussion rauswerfen. Ich habe 1999 angefangen zu studieren, 2000 das Fach gewechselt und mein Diplom 2006 gemacht. Ja und? Die BaföG-Grundprinzipien sind gleich geblieben; geändert haben sich Freibeträge und Höchstsätze.

Und es ist egal, wie viele Studenten von den Eltern mitfinanziert werden. Fakt ist, dass es Studenten ohne diese Hilfe schaffen. Ja, das hängt vom Fach und der individuellen Belastbarkeit ab. Aber es geht.

Ich bin übrigens am Ende auch mit "nur" 5000€ Schulden aus dem Studium gegangen. Obwohl ich alleine gewohnt habe (pendeln war nicht möglich, ZVS-Fach). Der Betrag war das, womit ich mein letztes Jahr (von 6 Jahren Studiendauer) via Darlehen finanziert habe, als ich weniger arbeiten wollte. Ich hatte eine nette Wohnung, ein kleines Auto, habe meine Versicherungen selber bezahlt. Anzuziehen hatte ich auch ausreichend und für gelegentliche Cocktails oder Kinobesuche hat es auch gereicht.

R~atlosx23


Du, wenn du heute einen schlechten Tag hast können alle anderen auch nichts dafür.

Mir gehts super. Ich brauch kein Zweitstudium mehr... ]:D

1. ging es hier nicht um mich, sondern um die TE. Ich bin während des Studiums z.T zu Hause wohnen geblieben.

Die TE hat doch ein abgeschlossenes Studium und hat bisher nie behauptet ein weiteres anschließen zu wollen... ???

2. Im Leben ist nichts leicht. Aber worin steckt der Sinn darin, dass Studenten weniger als Hartz 4 Empfänger bekommen?

In der 1. Ausbildung sind halt die Eltern noch mit Unterhaltspflichtig. Ist doch auch ok. Wenn mein Kind später studieren will unterstütze ich ihn sehr gerne... Ist ja bei einer normalen dualen Ausbildung auch nicht anders, da hat der Azubi auch weniger Geld als ein Hartz4 Empfänger.

3. Niemand hat bestritten, dass das Zweitstudium nicht Privatsache ist.

Dafür dass du mir zustimmst regst du dich aber extrem darüber auf das der Staat, ergo der Steuerzahler nicht auch noch das Zweit - oder sogar Drittstudium bezahlt...

DFia$na4x89


Die TE war unglücklich und wir haben ihr die Alternativen aufgezeigt, die sich lediglich auf Ausbildung oder Zweitstudium belaufen.

Alles andere fand sie noch weniger toll.

Ich rege mich nicht über den Staat auf, sondern über die Zweitstudiengebühren.

Wenn jemand meint, er müsste noch ein zweites Mal studieren, bitte. Da hat er genug damit zu tun, das zu finanzieren.

R&atilos2x3


Nebenberuflich und hauptsächlich studieren sind übrigens ein Unterschied ;-)

Wenn du nicht im Supermarkt an der Kasse sitzt, setzt das voraus, dass du schon eine abgeschlossene Ausbildung hattest und darum ging es hier nicht.

Nö, nebenberuflich studieren kann man parallel zur Ausbildung im dualen Studium. Ich saß also nicht an der Kasse sondern war 40 Stunden die Woche im betrieb, 3x die Woche abends an der Uni, ebenso wie jeden Samstag. Bieten viele große Unternehmen an. darfst du gerne mal googeln.

Meine Freunde haben hauptsächlich Vollzeit studiert. Von denen ist niemand hoch verschuldet. Man kann nämlich durchaus auch am Wochenende jobben gehen und was dazu verdienen... soll es - halte dich fest- ECHT geben.

P latXtfxuss


"Ich verdiene zu wenig".

Geht mir auch so, obwohl mein Einkommen 5 stellig im Monat ist :-)

Zuviel verdient man selten - zu wenig oft oder immer.

Nicht jeder kann viel verdienen und selbst wenn man es macht, ist es trotzdem wieder zu wenig.

Ein teuflischer Kreislauf. Vor 25 Jahren saß ich mit 960 DM (450 Euro) im Monat da, musste davon sogar noch 580 DM Miete zahlen und kam damit zurecht.

Sein Leben sollte man nach seinem Einkommen ausrichten und nicht schauen, was Andere machen, die mehr haben.

Das hilft nicht. Verdi und Co schüren gerne den Sozialneid, aber was nützt das denn?

Nichts. Jeder lebt so, wie er verdient und wer nach mehr geiert, der muss eben etwas dafür tun. Jammern hilft da nicht.

Jeder hat die Möglichkeit etwas aus sich zu machen. Es gibt ausreichende Weiterbildungsmöglichkeiten und wer fleissig ist, der kann es auch schaffen.

Dfiana6489


@ ratlos:

Ein duales Studium ist wie ein 6er im Lotto. Davon kannst du für den Ottonormalverbraucher eher nicht ausgehen.

Auch ich jobbe und habe gejobbt. Da erzählst du mir nichts neues. Allerdings brauchst du mit mir nicht darüber streiten, dass man das Studium ohne Unterstützung der Eltern, ohne Bafög und durch reine 450 Euro nicht finanzieren kann.

@ plattfuss:

Wohl wahr ;-)

ReatlMosx23


Ich rege mich nicht über den Staat auf, sondern über die Zweitstudiengebühren.

Der Staat ist aber nunmal dafür verantwortlich, dass diese Gebühren erhoben werden. Der Herr Gesetzgeber hat nämlich kein Interesse daran dass du nochmal jahrelang an der Uni hockst, nicht arbeiten gehst und somit keine Sozialabgaben bezahlst. Stattdessen sollst du dir mit deinem gesponserten Erststudium einen sozialversicherungspflichtigen Job suchen und deine Steuern bezahlen.

Mal ganz grob aus Sicht eines Sozialstaates. Wenn du das nicht möchtest musst du dir deinen teuren Studienplatz (denn die sind nunmal teuer) selbst bezahlen. Was "fair" ist liegt sowieso immer in den Augen des Betrachters.

Ruhelixa


@ Sternenräuberin

Deine Unzufriedenheit kann ich nachvollziehen. Wenn du daran etwas ändern möchtest, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als dich entweder komplett neu zu orientieren oder doch noch den Master anzuhängen.

Eigentlich hast du großes Glück, mit dem Bachelor überhaupt in einer Führungsposition zu sein. In meiner Region wird ein Bachelor von den Arbeitgebern kaum anerkannt und Leitungsfunktionen ausschließlich mit Master besetzt.

Es gibt genügend Facnhochschulen, die den Master berufsbegleitend bzw. als Fernstudium anbieten. Beides wird für dich aktuell erschwinglich sein.

Um dann allerdings in eine höhere Entgeltgruppe zu kommen, müsstest du wohl den Arbeitgeber wechseln. Es sei denn, dein jetziger AG ist bereit, deinen Master bei gleicher Funktion zu honorieren.

Mit dem Master wäre durchaus die Entgeltgruppe 10 und mehr drin.

Allerdings steht dem dein Kinderwunsch vor dem 30. Lebensjahr auch entgegen. Leitungspositionen werden eher ungern mit Teilzeitkräfte besetzt. Da müsstest du dir vorher klar werden.

Wenn du jetzt keine Entscheidung bzgl. Familiengründung treffen kannst, fang mit dem Master an. 2 Jahre sind schnell rum und du hast damit meiner Meinung nach nichts zu verlieren ;-)

R`oge6rRabbxit


Kostenlos? Habe ich da was verpasst? :-o Ca. 80 Prozent meiner ehemaligen Kommilitonen haben Bafögschulden in Höhe von

10 000 Euro und mehr. Ich habe kein Bafög erhalten, da meine Eltern knapp über der Grenze lagen. Bin also quasi dafür bestraft worden, dass meine Eltern Arbeit haben und Geld verdienen.

Aus heutiger Sicht bin ich ganz froh. Denn bei dem mickrigen Anfangsgehalt würde ich mich nicht freuen 10 000 Euro Bafög zurück zahlen zu müssen.

Ich habe kostenlos studiert und meinen Lebensunterhalt lediglich aus Bafög (und kurzzeitigem Jobben in den Semesterferien) bestritten.

Also dafür, dass man sich direkt mit 18 verschuldet, sollte man eigentlich noch etwas dazu bekommen.

Was meinst du damit? Ich finde, ich habe einiges bekommen: ein zinsloses Darlehen (Höchstsatz), dass es mir ermöglicht hat, weitgehend sorgenfrei zu studieren. Davon muss ich nun nur die Hälfte zu ziemlich moderaten Bedingungen zurückzahlen. 10.000 Euro ist der Maximalbetrag, den man zurückzahlen muss.

Dfiana4x89


Man müsste erst einmal wissen, ob es Sinn macht als Sozialarbeiterin den Master zu machen. Wenn man genauso bezahlt wird ja eher nicht.

Der Sinn von Bachelor und Master war damals, dass die Arbeitgeber jüngere Arbeitnehmer wollten. Für Maschinenbau oder ähnliches war das durchaus nützlich. Allerdings nicht bei allen Fächern, so z.B Soziale Arbeit.

So lange gibt es auch die Langzeitstudiengebühren noch nicht. Man hat diesen Riegel deshalb davor geschoben, weil man eben keine Studenten haben wollte, die Jahre lang die Vorteile des Studentenlebens genießen z.B. kostenloses Bahnticket usw.

Gleiches mit dem Kindergeld.

Deiana4x89


@ roger:

Nochmal. Kostenlos studieren bedeutet, dass du dich für dein Studium weder verschuldest und alle Ausgaben ohne Rückzahlungen finanziert bekommst. Empfängst du Bafög, hast du nicht kostenlos studiert, denn einen Teil davon musst du logischerweise zurück zahlen.

E2rniundxbert


Die ganze Diskussion ist doch müßig. Ob jemand nun studiert hat oder welche Abschlüsse man hat ist doch letztlich völlig egal. Die Frage ist doch, was man kann, für das ein Arbeitgeber (oder Auftraggeber) bereit ist, Geld zu bezahlen. Dahingehend sind Zeugnisse für den Arbeitgeber nur ein Indiz, ob jemand etwas taugt oder nicht. Danach richtet es sich auch, wie viel Geld einem angeboten wird.

Ein guter Handwerker, der produktiv arbeitet, verdient deshalb auch mal wesentlich mehr Geld, als mancher Studierter. Wenn man viel verdienen will, muss man seine Dienste dort anbieten, wo Geld ist. Bei der Klientel, die Sozialarbeiter bedienen, eher nicht. Dort ist man Almosenempfänger und lebt davon, was andere erarbeiten. Also muss man damit dann auch zufrieden sein. :)z

RzogerRqabHbit


Nochmal. Kostenlos studieren bedeutet, dass du dich für dein Studium weder verschuldest und alle Ausgaben ohne Rückzahlungen finanziert bekommst.

Nein.

D5ialna4[89


So einfach ist es dann doch nicht.

In Anbetracht der hohen Belastung, die ein Sozialarbeiter hat, bin ich ebenfalls der Meinung, dass der Job etwas undankbar bezahlt wird.

Gleiches übrigens mit dem Kita Erzieher.

Und ja. Natürlich hast du völlig recht. Man muss nicht zwangsläufig studiert haben. Ich kenne 2 Menschen aus dem Bekanntenkreis, die gar keine Ausbildung haben und trotzdem gut verdienen, aufgrund ihres Wissens. Das ist aber eher nicht die Regel.

Dliana4x89


@ roger:

Ach, wann hast du dann denn kostenlos studiert? Wenn du Bafög empfängst, was du zurück zahlst? Ja, klar und 3 Mal 3 ist 30. %:|

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