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Ich verdiene zu wenig! :(v

S@t^ernenräPuberixn


Natürlich weiß man das vorher.

Allerdings hat man diese rosarote Brille auf, mit der man sich sagt:

Du willst etwas Gutes für die Menschen tun, da ist das Gehalt doch eigentlich egal.

Und irgendwie wird man doch höher eingruppiert.

Von wegen!

n&ichwt_{regis#triexrt


Ich weiß auch nicht, wie ich mich beruflich neu orientieren soll. Ich hab natürlich die besseren Voraussetzungen (im Gegensatz zu meinem Männe ;-)).. Aber ich will auch vor 30 noch ein Kind. ":/ Es ist ein bisschen verzwickt und durch das Studium wurde alles so weit nach hinten gedrängt... so dass ich nun "kurz" vor der 30 stehe...

Auch Arbeiter haben Kinder. :|N Letztendlich ist dein Problem ein reines Anspruchsdenken. Soziale Arbeit ist zu einfach, um dadurch reich zu werden. Dafür gibt es zu wenig Nachfrage bei zu vielen Anbietern, wie dich.

KYaTdhixdya


Tut mir leid, wenn es böse klingt, aber das ist dann klarer Fall von selbst schuld.

Meine Schwester hat ihren Beruf damals nach Verdienst gewählt und sich aus den Möglichkeiten das ausgesucht, was sie am ehesten interessierte - richtig spannend klang alles nicht.

Ausbildungsberuf.

Inzwischen, mit Berufspraxis und diversen Weiterbildungen, macht ihr das richtig Spaß und sie verdient einen Haufen Geld und hat schon Eigentum gekauft.

Ihre Schwestern, die das Wunschfach studiert haben, waren entsprechend später fertig, kommen mit viel weniger Geld raus und sin in der ähnlichen Situation wie Du (wobei Du mehr verdienst als ich und ich glaube auch als meine anderen beiden Schwestern mit Wunsch-Wahl).

Sowas muss man sich vorher überlegen, wenn man einen Beruf wählt, und wenn man das nicht tut, muss man sehen ob man sich umorientieren will, und wenn das nicht machbar ist bzw. man seinen Beruf so mag, dann kann man nicht übers Geld jammern, es wurde ja extra ein besonderer Beruf ohne Achten auf den Verdienst gewählt.

n<ichtU_registrxiert


Natürlich weiß man das vorher.

Allerdings hat man diese rosarote Brille auf, mit der man sich sagt:

Du willst etwas Gutes für die Menschen tun, da ist das Gehalt doch eigentlich egal.

Und irgendwie wird man doch höher eingruppiert.

Von wegen!

Also ich hatte die nicht, als ich mich für mein Lehramtsstudium entschieden habe. Selbst die Fächer habe ich mir sehr genau überlegt. Wer sich das Leben einfach macht, und Deutsch und Sport studiert, muss sich über Arbeitslosigkeit hinterher nicht aufregen. :-/

FFifaflofumm


Nun ist sie ja bereits Sozialarbeiterin - da nützt "selber Schuld" nix mehr....

@ TE:

Falls du dich nicht mit diesem geringen Verdienst arrangieren kannst, musst du wohl wirklich umsatteln - hilft ja nix. ":/

mN a r{ v ix n


Jeder verdient nach x-Jahren genau Betrag x und nicht mehr und nicht weniger.

Ja, so ist das im öffentlichen Dienst. Dafür ist die Stelle in der Regel ziemlich sicher und es gibt bei der Rente mitunter einbiszwei Vorteile.

Bei dem privaten Arbeitgebern wird man nur noch schlechter bezahlt.

Das stimmt eigentlich nie, normalerweise zahlen private Arbeitgeber studierten Kräften mehr.

nhören muss: Euer Haus wäre mir zu eng für Kinder.

was andere Leute sorgen ist immer unwichtig. Wenn es für dich passt, lassen sich Kinder auch in Wohnungen groß ziehen; wichtig ist also nur, ob du dein Haus zu eng für Kinder hältst.

deren Männer ordentlich verdienen.

Was arbeiten die denn so? warum machst du das nicht auch?

d_an{ae8x7


Wäre Mieteigentum günstiger da wo ihr wohnt? Also wir haben zwei Kinder und entschieden weniger Geld als ihr und das kommt ziemlich entspannt hin. Wir können nicht in die Karibik fliegen, aber Urlaub im Ferienhaus oder ne Wanderung oder so geht schon. Unser Auto ist winzig, aber Radfahren macht eh fitter.

Also es gibt meiner Meinung nach nur zwei Positionen an denen du drehen kannst, einmal dein Job mit den Problemen dann nochmal viel kürzer treten zu müssen und Kinder eventuell im Studium zu bekommen oder generell an deiner Einstellung zu Geld und dem was man braucht ändern. Wir haben eine Mietwohnung und ein Haus können wir uns auch nicht leisten, aber die Kinder hängen am Ende eh nur an uns und spielen höchst selten mal im gemeinsamen Kinderzimmer. Das große Wohnzimmer ist da viel wichtiger.

Kzadhfidyga


Man könnte ja mit dem Punkt "nicht jammern, akzeptieren" bzw. umorientieren weiter machen. Wenn man Letzteres nicht will, zurück zu Punkt 1.

FGe.


Wie andere schon sagten, war das absehbar. Der Grundstein für diese Entwicklung wurde schon mit der Studienwahl gelegt, aber eigentlich sogar schon vorher, bei der Schulbildung, die dann zu dieser Studienwahl geführt hat.

Wenn einem von euch beiden noch was einfällt, was für eine neue und höherwertige (gesuchtere, höher bezahlte) Ausbildung ihr machen könntet, so ist das eine Idee, die man verfolgen könnte, aber sonst müsst ihr euch wahrscheinlich damit arrangieren.

Zu zweit kann man von dem Geld ja auch wohl gut leben. Mit Kindern wird es schon schwieriger, vor allem, weil dann meist einer erstmal zu Hause bleiben muss. Aber es gibt dann ja auch Kindergeld, Erziehungsgeld und so, auch werdet ihr dann wohl keine Lohnsteuer mehr zahlen müssen. Sicher weit weg von Reichtum, aber da kommt ihr wohl durch. Ich würd nicht deswegen auf Kinder verzichten. Und irgendwann sind die dann so alt, dass auch der zuhaus gebliebene Partner wieder halbtags arbeiten kann.

gvatxo


Viele Freunde und Bekannte (alles Männer) haben wesentlich mehr Geld und haben "nur" die Mittlere Reife.

Und als was arbeiten sie? Das sollte schon vergleichbar sein, sonst ist dein Frust völlig deplatziert.

Ich finde dein Gehalt jetzt nicht ganz so schlecht, aber das deines Mannes finde ich sehr wenig. Im Gegensatz zu den anderen würde ich vorallem ihm eine Weiterbildung empfehlen.

Wie ist denn eure Lebensplanung? Wird er Zuhause bleiben, wenn Kinder da sind? Eine lange Auszeit wirst du dir nicht leisten können, ohne dass es finanziell sehr schwierig wird. Da bringen dir 500Euro netto mehr auch nichts, wenn du mit Kindern weniger arbeiten willst und dein Mann nur den Mindestlohn erhält.

WSalkking"Ghoxst


@ Sternenräuberin

Was verstehst du genau unter einer "Fast-Vollzeit"-Stelle? Alternativ könntest du uns auch die Entgeltgruppe sagen, um die Angemessenheit besser einschätzen zu können. Es ist auch definitiv nicht so, dass jeder öffentliche Arbeitgeber gleich bezahlt, aber wenn mindestens ein Ehepartner berufsbedingt ortsgebunden ist, hat man da nur eine begrenzte Auswahl, bevor die Fahrtkosten mehr zu Buche schlagen.

Was ich von eurer Arbeit qualitativ halte: Ihr schafft es nicht, eure speziellen Fachkenntnisse in das Verwaltungsrecht zu integrieren und produziert überwiegend pseudo-wissenschaftliche Texte, die Hilfebedarfe nicht stringent begründen. Man muss nicht mal selbst Akademiker sein, um diese als Bullshit zu entlarven, aber es hilft ungemein. Euer Output ist definitiv nicht mit den MINT-Fächern vergleichbar und da verdient manch einer auch nur 3.000 EUR brutto oder weniger.

HAugEeno:txtin


Mich würde auch interessieren, was "beinahe Teilzeit" bedeutet. 1700 Euro netto bei einer Wochenarbeitszeit von 30 Stunden entsprächen in etwa einem Monatsgehalt von 3500 Euro brutto bei einer Vollzeitstelle. So wahnsinnig wenig ist das in meinen Augen nicht. Es gibt da sehr viele Akademiker, die weniger verdienen.

Heuge$notxtin


Ich meinte natürlich "beinahe Vollzeit" bzw. "Fast-Vollzeit". |-o

N;ilbpfexrd


Hättest Du denn die Möglichkeit (und Interesse), in Deinem Bereich noch eine Leitungs- / Führungsposition auszuüben? Dann werden meines Wissens auch Sozialarbeiter besser bezahlt, z.B. wenn man eine Kita oder ein Erziehungsheim leitet. Das hängt natürlich davon ab, in welchem Bereich Du im Moment tätig bist, und ob Du das überhaupt wollen würdest. Wenn Du mit Deinem Job insgesamt unzufrieden bis, solltest Du - trotz Kinderwunsch - mal darüber nachdenken, ob Du Dich nicht umorientieren möchtest. Das muss ja nicht heißen, dass Du noch mal studieren musst.

Was Euren Lebensstandard angeht - natürlich ist es doof, wenn Eure Freunde / Bekannte alle mehr verdienen, größere Häuser haben, sich mehr leisten können etc. Vor allem ist es doof, wenn Sie Euch das mit Sprüchen wie "Euer Haus ist zu klein" auch noch spüren lassen. Es gibt viele Paare, bei denen nur der Mann arbeitet und nicht besonders viel verdient, und die ihre Kinder in einer Mietwohnung großziehen ;-) Aber natürlich können die sich viele Sachen auch nicht leisten.

EFhemaligerL NuYtzer[ (#573797x)


Bei euch ist definitiv das Haus ein Problem, 800€ kalt, da leistet ihr euch was, das eigentlich nicht geht. Da heißt es Prioritäten setzen. Wenn euch das Haus allerdings sehr wichtig ist, geht's einfach nur mit beruflicher Veränderung, um mehr zu verdienen.

Kadhidya hat schon leider Recht mit ihrem Betrag, man weiß ja vor dem Studium/der Ausbildung, was finanziell mal dabei rauskommen wird und soziale Berufe sind halt echt mies bezahlt.

Was mir aber gerade einfällt, weiß nur nicht, ob das für dich als Sozialarbeiterin auch möglich wäre. Eine frühere Mitschülerin von mir ist Sozialpädagogin und arbeitet nun seit einiger Zeit beim Jugendamt, weil sie dort (allerdings Vollzeit) gut verdient und da eben auch sehr geregelte Arbeitszeiten hat im Gegensatz zu vorher. Wäre das eine Option? Bin jetzt nicht sicher, ob das als Sozialarbeitin auch möglich wäre!?

Wie sieht's bei deinem Freund aus? Irgendeine Umschulung in einen besser bezahlten Bereich möglich? Heute ist doch so vieles möglich.

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