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Ich verdiene zu wenig! :(v

S\unfloMwerx_73


Eine noch höhere Arbeitszeit wäre völlig sinnlos und unproduktiv.

Würde ich so pauschal nicht sagen.

Meine momentane Arbeitszeit ist 8-18 oder 19h, knappe halbe Stunde Mittag an guten Tagen. Die eine Hälfte folgt halt Klinikrhythmus, die andere Hälfte ist "serviceorientiert". Durch die beiden sehr unterschiedlichen Bereiche meiner beiden Jobs sind diese 10-11 Stunden gut zu verkraften.

d(anxae87


Wenn ich das alles nochmal Revueé passieren lasse dann denke ich das mehr Geld dein Problem nicht lösen würde. Du schreibst mehr Geld würde dir den Frust über die nicht mehr vorhandenen Aufstiegschancen versüßen, andere hier, mit viel mehr Einkommen, schreiben sie hätten auch nicht genug Geld. Daran zeigt sich etwas sattsam bekanntes, Geld macht nicht satt. Geld hat man nie genug, die Bedürfnisse wachsen mit dem Einkommen und man ist vielleicht im ersten Moment zufriedener, aber das nutzt sich schnell ab. Also selbst wenn du nun eine Gehaltserhöhung bekämst, liebe Sternenräuberin, wie lange würde die wohl vorhalten bis du wieder mehr brauchst? Denn du hast ja geschrieben in der Arbeit selbst liegt deine Erfüllung nicht, da wird also auch kein Sättigungsgefühl eintreten.

Was könnte dich denn satt machen? Hast du in der Freizeit erfüllende Hobbies oder so?

NXalaD8P5


Vielleicht hab ich grad eine midlife crisis oder so, aber ich werde kommendes Jahr nur Teilzeit arbeiten weil ich einfach nach 10 Arbeitsjahren mit normalen 40 Std. einfach keinen Bock mehr habe mehr zu arbeiten. Die wenigen 100 Euro die das nun Unterschied macht ist mir meine Freizeit wert. Und kein Geld der Welt kann mich im Moment locken.

Ich hab auch das Gefühl dass ich alles besitze was ich brauche, dass ich mir nix verwehren muss und dass ich an einem Punkt bin wo mehr Geld einfach nicht mehr Glück bedeutet. ":/

Und ja ich denke es ist Luxus Teilzeit arbeiten zu können und davon ein gutes Leben zu haben auch wenn ich in einer verdammt teuren Stadt wohne und von den obig genannten 2000 netto noch weit entfernt war (mit meinen 40h). Zu Berufsanfängerzeiten hab ich mit 1100 netto auch 600 Euro Miete zahlen können und hab nicht in Armut gelebt. Ich habe also aus dieser Erfahrung heraus auch nicht die Sorge dass es mir nun schlecht gehen wird, wenn ich weniger verdiene.

Zum Gehaltsempfinden allgemein:

Ich glaube das Gefühl zu wenig zu verdienen hat man nur wenn man entweder ausgebeutet wird, oder generell mit dem Arbeitsgebiet unzufrieden ist. Ich muss sagen ich hab damals bei meiner Berufswahl keinen Gedanken daran verschwendet wieviel man damit verdienen kann oder ob man damit Karriere macht. Was ich tun wollte lag auf der Hand und wär da wer gekommen und hätt gesagt "Damit würdest du besser verdienen" hätt ich ihn vermutlich nur entgeistert angeschaut. Denn NIE kam es mir in den Sinn einen Job nur wegen dem Geld zu machen. Ich wollte einen Beruf ergreifen bei dem ich mir vorstellen kann das bis zur Pension oder zumindest bis 40 zu machen ohne dabei verrückt zu werden, sondern eben etwas zu tun was mich jeden Tag - trotz aller negativen Dinge die manchmal dazu gehören - freut. Ich habe auch schon einem sehr exklusiven Jobangebot abgesagt weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte dort jeden Tag hinzugehen und die Kollegen mir einfach nicht zusagten. Klar ist das ein Luxus, aber soll ich mich wegen "viel Geld" jeden Tag wo hin quälen?

Also selbst wenn du nun eine Gehaltserhöhung bekämst, liebe Sternenräuberin, wie lange würde die wohl vorhalten bis du wieder mehr brauchst?

Ich glaube eben auch dass das kaum länger als paar Monate anhalten wird. Eine Arbeit die einem nicht Freude bereitet, macht einem auch für mehr Geld nicht mehr Spaß.

Zxim


Entschuldigt.

Ich bin 26 und Sozialarbeiterin.

Soziale Berufe in D werden im Vergleich zu Ö etwas schlechter bezahlt.

Wobei: Du hast eine fixe Stelle und musst keine Angst haben, gekündigt zu werden, in der heutigen Zeit nicht so schlecht.

Ausserdem steigt das Gehalt immer weiter, wenn auch nicht viel, bis zur Pensionierung.

Was ich relativ günstig finde, ist die Miete fürs Haus.

Vielleicht könntest du was dazuverdienen, wenn du vielleicht ein Buch schreibst. Oder manche verdienen ein bisschen nebenbei durch irgendein Hobby, Sport, arbeiten als Trainer.

Aber zu Beginn der Laufbahn, wenn man jung ist und Kinder bekommt, ist das Einkommen oft noch nicht so besonders.

Das ist irgendwie ein bisschen das Problem immer...........

lFovearblex<3


Ich habe bis jetzt seit meinem ersten Beitrag hier nur noch mitgelesen. Nala85 du sprichst mir aus der Seele, genau das finde ich nämlich auch.

Ich habe nicht studiert und verdiene nicht die Welt, aber mein Job macht mir unglaublich viel Spaß und merke das auch daran, dass die Zeit unheimlich schnell vergeht. Auch mein Freund übt einen Job aus bei dem ich mir denke, für das Geld um die Uhrzeit aufstehen? Würde ich nie machen, für ihn ist der Beruf eine Leidenschaft und er ist glücklich und möchte nichts anderes machen. Wir haben nicht extrem viel Geld, aber wir haben einen Job bei dem wir beide glücklich sind und auch gerne auf die Arbeit gehen. Wir fühlen uns ausgeglichen, denn wir waren vor ein paar Jahren auch an dem Punkt, an dem wir beide eine Arbeit "ausgeführt" haben die uns überhaupt kein Spaß gemacht hatte. Geld haben wir da aber mehr verdient.

Es sollte glaub ich jeder für sich selbst entscheiden, was ihm wichtiger erscheint im Leben. Mir ist es definitiv der Spaß am Beruf und nicht das Geld.

TVhis UTwili\ght pGaarden


@loveable<3:kannst du die Branche in der ihr arbeitet um/beschreiben? Ich finde es immer so toll, wenn jemand eine Arbeit macht, die ihm richtig Spaß macht. Ist mir nämlich leider noch nie untergekommen, deswegen mein Inetesse :)z

lDovEeab5le<3


Ich arbeite im medizinischen Bereich. Ich habe mit Patienten zu tun, aber nur für kurze Zeit von 5-20 Minuten.

Mein Freund arbeitet im Handwerksbereich in der Lebensmittelherstellung.

Zwei unterschiedliche Bereich ;-D

S.terne}nräuaberixn


@ Zim

Ja, ich habe darüber nachgedacht, aber gerade im kreativen Bereich ist es schwer, unterzukommen.

Sagen wir: ich hab das schon probiert. Als freiberuflicher Künstler verdient man seeehr wenig dazu!

S{te.rne%nräu)bxerin


Und die anderen:

Ihr seid ziemlich garstig, wenn man nicht sofort schreiben kann? ;-)

Auf mindesten 80% der Fragen habe ich übrigens eingangs schon geantwortet. Die Miete ist kalt. Was heißt Miete, Kredit.

Und ja, es geht mir um diese Aspekte:

- Arbeit ist unterbezahlt (Vorausbildung + Studium + Führungsposition)

- keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Ich habe nirgends geschrieben, dass ich meine Arbeit nicht gerne mache.

Sie ist oft anstrengend, ja, als Führungsposition jetzt, mehr denn je. Vorher war ich nur Angestellter, da war das alles gemütlicher. Aber es war kein Fehler, die Stelle anzunehmen, zumindest aus finanzieller Sicht nicht.

Nichts desto trotz kann ich mich nicht viel weiter entwickeln. Durch den TVÖD Rechner sehe ich genau, welches meine Endstufe ist und zwischen der letzten Stufe liegen genau 240 Euro netto. Und das nach x Jahren! Bis dahin werde ich wohl aber noch einige Mal wechseln müssen, so ist das im Sozialen Bereich auch oft. Und immer, wenn es zu einem Arbeitsplatzwechsel kommt, hat man eine Gehaltseinbuße!

Es liegt im Ermessen des Arbeitgebers einen wieder in die erreichte Entgeltgruppe einzustufen und nur die verzweifelten AG machen das auch!

4x Platz gewechselt, 4x bei NULL angenfangen

w6intersoFnnex 01


mh ist das wirklich so..bei uns nicht.

Eine einmal erreichte Stufe bleibt.

Habe mich heute mit Freundin getroffen, die erst seit 3 Jahren im öffentlichen Dienst als Sekretärin ist... natürlich sind das "nur" die unteren Gehaltstufen. Die war immer noch froh, über das viele Geld was sie jetzt bekommt im Vergleich zum früheren privaten Arbeitgeber.

Eine andere mir bekannte Sekretärin hat durch einen Zufall drei Gehaltstufen mehr, seit 20 Jahren im öffentlichen Dienst...und ist nur unzufrieden und am meckern, da andere mehr verdiehnen.

Also alles relativ und wohl auch eine Frage der Einstellung. ;-)

Geh zum freien Träger und schau wieviel weniger du dort bekommst, dann kannst du den festen Job und die Bezahlung vielleicht wieder mehr genießen ???

d!ana-e8x7


Sie ist oft anstrengend, ja, als Führungsposition jetzt, mehr denn je. Vorher war ich nur Angestellter, da war das alles gemütlicher. Aber es war kein Fehler, die Stelle anzunehmen, zumindest aus finanzieller Sicht nicht.

Frage aber ist doch: ging es dir emotional vorher besser oder schlechter? Geld ist ja nicht alles. Dein Arbeitsbereich ist wie er ist und abseits von Gerwerkschaftsarbeit kannst du da kaum was ändern und auch kaum das Gefühl erzeugen das du etwas bewegen kannst. So ein Gefühl des Ausgeliefertseins macht oft unzufrieden. Also bleiben dir bloß die Alternativen:

- komplett bei Null anfangen und etwas anderes machen

- einen Weg finden bei dem Gehalt das in deiner Branche möglich ist Zufriedenheit zu generieren. Sei es durch eine Anpassung deiner Position oder durch Gewerkschaftsarbeit und das Gefühl das sich immerhin was tut oder durch ein Hobby oder durch eine Verlagerung des Schwerpunkts auf Kinder

mehr bleibt ja eigentlich nicht über.

CiheTrie199x1


Sei mal zufrieden mit deinem Gehalt...gut Geld allein macht nicht glücklich,wenn es an der Arbeit blöd ist.Soll ich dir mal was sagen?Ich bin ausgelernte Zahnmedizinische Fachangestellte mit Ausbildung sechs Jahre.Ich verdiene gerade mal 1100.Ich habe schon überlegt eine neue Ausbildung zu machen,aber mit 25?Mich erfüllt der Job keineswegs und ich weiß soviel bekommt man dort auch nicht mehr und dann wird man noch ungerecht behandelt.Was stehen mir groß für Möglichkeiten als ZFA?Ich wäre froh wenn ich so viel verdienen würde wie du...😧

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