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Ich verdiene zu wenig! :(v

WualkinzglGhosxt


@ feeri

Was mir aber gerade einfällt, weiß nur nicht, ob das für dich als Sozialarbeiterin auch möglich wäre. Eine frühere Mitschülerin von mir ist Sozialpädagogin und arbeitet nun seit einiger Zeit beim Jugendamt, weil sie dort (allerdings Vollzeit) gut verdient und da eben auch sehr geregelte Arbeitszeiten hat im Gegensatz zu vorher. Wäre das eine Option? Bin jetzt nicht sicher, ob das als Sozialarbeitin auch möglich wäre!?

Den ersten Beitrag habe ich eigentlich so verstanden, dass sie bereits im Jugendamt beschäftigt ist, da Landratsämter im weiteren Sinne auch Kommunalverwaltungen sind.

Ekhemaligeer Nutzier (#5743"797x)


Ok möglich, dann hätte sich mein Beitrag in der Tat erledigt.

Dafür wäre das Gehalt aber mickrig ":/. Meine ehemalige Mitschülerin verdient erheblich mehr :-/

Fxe.


@ fifafofumm

haben zusammen etwa 6000€ netto

Jetzt wissen wir, warum es bei euch so warm ist. Die Heizkostenrechnung interessiert dich einfach nicht :-)

Sjchil7d<krötxe007


"Selber Schuld" Beiträge empfinde ich als zu einfach und auch nicht besonders hilfreich.

Euer verfügbares Gesamteinkommen ist mehr als das, was die meisten Menschen in meiner Familie zur Verfügung haben - auch mit Kindern.

Vor diesem Hintergrund sehe ich ein Problem bei euren Mietkosten. Die empfinde ich als zu hoch und da kenne ich auch kein Paar, was mit ähnlichem Einkommen so hohe Mietkosten hat. Da kann man sicherlich über eine günstigere Alternative nachdenken.

Ganz verabschieden würde ich mich an deiner Stelle vom Druck der selbstauferlegten Kinderwurfgrenzen. Das bringt doch gar nichts. Mit 26 ist so ein Druck schwachfug. Wenn du etwas anspruchsvolles studiert hast, bist du ja höchstens erst seit einem Jahr fertig, das sollte man erstmal genießen.

E0mot-ionxale


Die Miete richtet sich nur halt auch nach der Gegend. In manchen Städten zahlt man diese 800 Euro kalt schon für eine 60-qm-Wohnung (die noch nicht mal im Zentrum liegt)... %-|

LG

szchnec[ke1x985


@ Emotionale

Hier ist es definitiv auch so.

Würde gerne hier in der Region bleiben (auch im größeren Umfeld der mittelgroßen Stadt), aber wir können uns das auf Dauer einfach nicht leisten. Also zurück aufs Land :-/

@ all

1700 finde ich für "fast Vollzeit" gar nicht wenig. Was ich sagen will: Die Gehälter in D sind im Vergleich zu anderen Ländern schon recht hoch, dementsprechend die Ansprüche. Rechnet man von 3100 Euro Gesamteinkommen 800 Euro Miete und 400 Euro Betriebskosten (geschätzt) ab, dann bleiben zu zweit noch 1900 Euro. So wenig finde ich das jetzt wirklich nicht.

Vor allem müssen Kinder kein (automatisches) Geldgrab sein. Einem Baby ist es relativ schnurz, ob es in einem neuen Kinderwagen sitzt oder einem gebrauchten. Kleinkinder brauchen auch keine Markenklamotten. Es gibt genug Second-Hand oder kostenlose Angebote, auch für Familien.


Mein Traumhaus hätte ja auch mindestens 120 qm, nur können wir uns das nicht leisten. Und weil uns Freizeit wichtiger ist als Geld, werden wir auch eher bei diesen Dingen sparen, um uns andere Wünsche erfüllen zu können. :-x x:)

a'ufla&uffoxrm


Ja also 1700 EUR netto für weniger als Vollzeit im zarten Alter von 26 sind eigentlich kein Grund zum Jammern..

m9nef


Bei euch ist definitiv das Haus ein Problem, 800€ kalt, da leistet ihr euch was, das eigentlich nicht geht.

Vor diesem Hintergrund sehe ich ein Problem bei euren Mietkosten. Die empfinde ich als zu hoch und da kenne ich auch kein Paar, was mit ähnlichem Einkommen so hohe Mietkosten hat. Da kann man sicherlich über eine günstigere Alternative nachdenken.

(Ich schon, sogar mich selbst.)

":/ Finde die Mietkosten bei dem Nettoeinkommen absolut im Rahmen. Das wird nicht der Punkt sein, der den beiden das Genick bricht - wo bleiben die übrigen 2.300 ?

eista1


Ja also 1700 EUR netto für weniger als Vollzeit im zarten Alter von 26 sind eigentlich kein Grund zum Jammern..

Das sehe ich eigentlich auch so.

Weniger als Vollzeit, also reden wir vermutlich von 30h?. Es gibt Leute die studiert haben und dieses Gehalt bei Vollzeit bekommen. Ich finde es auch Mist das im sozialen Bereich so schlecht bezahlt wird, aber die meisten gehen ja auch nicht wegen der Kohle in den Bereich, wusstest Du das nicht vorher?

sztürm6chexn


Menschen, die mit Menschen arbeiten haben das gefälligst aus Idealismus zu tun! Wer daran denkt, sich hier bereichern zu wollen hegt geradzu ketzerische Gedanken. Das Lächeln ist doch wohl Lohn genug!

w%intersconnex 01


Alternativ könntest du uns auch die Entgeltgruppe sagen

wird wohl E9 sein?

Sozialarbeiter ..das studieren doch die meisten aus Überzeugung und nicht um hinterher das große Geld zu machen. ":/ War es bei dir anders?

Irgendwie scheint da bei dir etwas nicht zusammen zu passen.

Du wirst immer unzufrieden sein, wenn du dich daran orientierst, dass andere mehr verdienen.

Ich empfinde dein Gehalt auch als erst mal normal für einen jungen Menschen, damit kann man ein zufriedenes Leben führen und Kinder bekommen. Wenn man es schafft die Glücksehligkeit nicht nur im Geld zu sehen. ;-)

wDi=nterBsonxne 01


übrigens, wenn du im öffentlichen Dienst bist, bekommst du noch mal nicht unwesentlich mehr, wenn du Kinder hast.... kannst dich da mal erkundigen

Ortzuschlag, kinderbezogene Zuschlag etc.

Auch das Kindergeld (was aber jeder bekommt) beträgt ja schon 187 Euro...alo auf ein Kind musst du nicht verzichten ;-)

Yatoneg11


Das Durchschnittseinkommen von Sozialarbeitern scheint ein starkes [[http://www.gehalt.de/statistik/Sozialarbeiter-Gehalt-2015-nach-Bundesland Süd-Nordgefälle]] zu haben. In Meck-Pomm stehen Sozialarbeiter wohl selber an der Tafel an....in Bayern und BaWü stehen sie eher an der Ausgabe :-|

Nichtsdestotrotz glaube ich, das 90% der Bevölkerung das Geld "gefühlt" nicht reicht. Auf jeden Fall wirst du in diesem Land nicht arbeitslos werden ;-)

FCex.


Vor allem müssen Kinder kein (automatisches) Geldgrab sein. Einem Baby ist es relativ schnurz, ob es in einem neuen Kinderwagen sitzt oder einem gebrauchten. Kleinkinder brauchen auch keine Markenklamotten. Es gibt genug Second-Hand oder kostenlose Angebote, auch für Familien.

Das Problem dürften weniger die direkten Kosten für das Kind sein, als viel mehr der zumindest temporäre Wegfall eines der beiden Einkommen.

S2unflRowerl_73


Tja, mein Fazit ist auch: Studiu, zahlt sich auch nicht aus. Ich habe mein Diplom seit fast 10 Jahren und noch nie 2.000€ netto gehabt. Immer die "1" vorne. Ist blöd, v.a. in einer teuren Stadt. Arbeite halt auch mit Menschen und das Gesundheitssystem spuckt so viel nicht aus. Zumindest nicht, wenn man kein Arzt ist.

Aber:

Es ist so. Ich mag meinen Job ich engagiere mich gerne (bei mir herrscht gesetzliche Fortbildungspflicht, d.h. drohender Verlust der Zulassung). Was mich belastet sind momentan mangelnde Reserven, aber daran arbeite ich, da jetzt immerhin Vollzeitstelle und auch >2.000€ netto. Erstmals in 10 Jahren und dank 10 Jahren Berufserfahrung.

Mich belastet, dass Berufsverbände jährlich den Betrag gefühlt für nix kassieren, für den ich eine Woche Urlaub machen könnte (seit 2008 nicht mehr weggewesen Und dass ich nach dem Studium noch Jahre in einer Pflicht-Weiterbildung verbracht habe, die mich rd. 20.000€ gekostet hat (was die Basis für "was Eigenes" für Wohnung oder so gewesen wäre): Tja, ich wusste es ja. Auch wenn die Realität dann nochmal bitterer ist.

Aber auch hier:

Es ist blöd, es ärgert mich. Aber so viel ändert sich durch Frust nicht. Ich mag meinen Job. Dass ich für ein Vollzeitgehalt jetzt 50+ Stunden arbeite (2 halbe Stellen...), ist meine Entscheidung. Und da liegt doch ein wichtiger Punkt: Entscheidungen treffen. Entweder es akzeptieren. Anderen Job suchen oder auf Vollzeit gehen. Oder weniger Geld für's Wohnen (ein Haus für 2 muss ja nicht sein). Schau' Dir an, welche Optionen sich bieten. Und schau' Dir auch an, wie vielen Menschen es so geht. Studium ist schon lange keine Garantie mehr für ein tolles Einkommen. Zumindest Dein Fach nicht (und meines auch nicht).

@ wintersonne:

NAchdem der BAT abgeschafft und durch den TV-L/TV-Ö ersetzt wurde, gibt es keine Orts-/Kinderzuschläge mehr. Es geht nur noch nach Jahren im Beruf.

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