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Ich verdiene zu wenig! :(v

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26 Jahre, eine 30h(oder 35h?) Stelle, gesund, eignes Haus, 1700 Euro Netto und man ist unzufrieden.

Sowas ist wirklich arm, aber in einem anderen Sinne. Erstaunlich das Du Sozialarbeiterin bist, da hast Du doch mit Klientel zu tun die wessentlich beschissener dran sind, das müsste doch eigentlich den Blick erweitern.

S=ünt%je


@ Fe

Der Grundstein für diese Entwicklung wurde schon mit der Studienwahl gelegt, aber eigentlich sogar schon vorher, bei der Schulbildung, die dann zu dieser Studienwahl geführt hat.

was meinst du denn damit?

Ich kenne junge Menschen mit einem sehr guten Abi, die soziale Arbeit studieren. Wie meinst du denn deinen Kommentar?

FlifafTofumxm


Ich beech ab.

Okay.... ":/

Ist wie gesagt - und das ist nicht meine Ansicht, sondern die [[http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/hartz-iv-regelsatz-berechnung-warenkorb Offizielle]] Berechnung anhand des Steuerfreibetrages...

Wie man davon noch sparen und in den Urlaub fahren soll? Keine Ahnung!

Weiß auch nicht, wo ihr wohnt, aber hier in Süddeutschland gibt's z.B. für 800€ warm keine Dreizimmerwohnung. Kalt, wenn man sehr ländlich sucht, Glück und keine Ansprüche hat.

Habe wie gesagt von 1200 € gelebt im Studium mit Kind.

Die Wohnung (2 Zimmer und 3 Dörfer von der Uni weg..) kam schon auf ca. 700€, Einkaufen hab's nur bei ALDI.

Und es gab so viele Dinge die eben //nicht/ drin waren:

- Essen gehen

- Thermalbad

- Einkaufen beim lokalen, guten Metzger

- Reformhaus

- Friseur

- Urlaubsreisen

- Freizeitparks

- oder grad aktuell: auf den Weihnachtsmärkten mal einen tollen Kranz kaufen oder sonst was Hübsches..

Etc. pp.

All das oben genannte war nur noch höchst selten und mit Vorüberlegung möglich.

Weihnachten, Geburtstage und Autoreperaturen brachten mich ins "schwitzen".

Wie man also als vierköpfige Familie von 1900€ (Um den Betrag ging es ja zu Beginn) gut leben kann, ist mir mehr als schleierhaft und wohl nur mit Haushaltsbuch und "jeden Pfennig umdrehen" überhaupt möglich.

Deshalb hat mir das einfach leid getan. @:)

ckri$ec0harlxie


Würde bei uns auch nicht gehen.

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Gehen tut viel, wenn man will oder muss. :)z

Und es gab so viele Dinge die eben //nicht/ drin waren:

- Essen gehen

Wir können uns das leisten (und damit meine ich nicht die Frittenbude nebenan), halt nicht wöchentlich. Ist mir aber auch egal, weil ich selber gerne koche

- Thermalbad

Braucht man das? ":/ Mir reichen einige wenige Saunabesuche im Winter durchaus.

- Einkaufen beim lokalen, guten Metzger

Kommt erstens darauf an, was man kauft (Kalbsfilet vs. ganzes Hähnchen) und wie oft man Fleisch isst.

Reformhaus

Reformhäuser nerven mich, daher auch kein Verzicht für mich

- Friseur

Ich färbe die Haare (noch) nicht und gehe daher zweimal jährlich zum Friseur. Ich habe Naturlocken und daher sieht man eh keinen Unterschied beim Schnitt, ist alles wilde Wolle ;-D

Urlaubsreisen

Nice to have, aber sicher kein Muss. Außerdem kann man auch mit wenig Geld schön in den Urlaub fahren. Und nicht jedem Mensch ist Reisen wichtig.

Freizeitparks

War ich erst einmal in meinem Leben.

oder grad aktuell: auf den Weihnachtsmärkten mal einen tollen Kranz kaufen oder sonst was Hübsches..

Ich habe zwar kein Geld, dafür aber die Zeit, selber kreativ zu sein und Deko zu basteln. Macht Spaß, ist garantiert nach meinem Geschmack und kostet wenig / nix.


Kurz gesagt: Der Verzicht auf all diese Dinge bedeutet für mich keine Einschränkung der Lebensqualität. Vieles davon gefällt mir nicht oder ich brauche es schlicht nicht. Natürlich habe ich auf der anderen Seite Ausgaben, die einer anderen Person nichts sagen.

Ffifaf2ofumm


Grade noch etwas im Thema gewesen:

Das mittlere Haushaltsnettoeinkommen lag 2012 bei 3.069 Euro.

Mal abgesehen davon, dass das vor drei Jahren war, liegen < 2000€ wahrlich weit unter dem Schnitt.

Vielleicht habe ich mich ja getäuscht, aber es kam mir gerade vor als ob es hier so scheinen sollte als wären 1900€ für eine vierköpfige Familie quasi mehr als genug.

Frifa[fofuxmm


@ schnecke1985

Klar, wenn das für Dich keinen Verzicht bedeutet, dann hast Du ja Glück gehabt. @:)

Ich gehe alleine beruflich bedingt drei mal die Woche essen, und genieße (auch wenn ich selbst gerne koche) diesen Umstand auch oft.

Ich gehe gerne mal ins Spassbad/Thermalbad oder lasse mich auch mal massieren.

Auch ab und an meine Wellnesswochenenden zum Auftanken und Seele baumeln lassen möchte ich nicht missen.

Ausserdem bin ich ein ziemlicher "Beautyjunky", und gebe da gerne mal dem ein oder anderen dm oder Douglas haul nach. x:)

Reisen tun wir beide gerne, und gönnen uns dieses Vergnügen deshalb mindestens 2 mal im Jahr....einfach auch für's Seelenheil.

Im Februar in die Sonne zum Auftanken, ist einfach toll.

Außerdem entdecken wir gerne zusammen die Welt.

Fremde Kulturen, Sprachen, Klimazonen....

Nicht Reisen zu können wäre für mich persönlich ganz,ganz schlimm.

Friseur bei mir so alle 6 Wochen - habe glattes Haar. :-)

Basteln und kreativ werden ist auch eins meiner Hobbies! :)^

ahuflaufTfoxrm


Ich kann das schon verstehen, einen gewissen Luxus braucht man einfach. Die Leute, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen, tun mir soooo Leid und ich hab wirklich Respekt davor, wie sie damit klarkommen. Aber damit tauschen möchte ich nicht. Wie schafft ihr das nur?

Bestimmte Dinge sind doch einfach Grundbedürfnisse und es ist schon schlimm, sich diese nicht erfüllen zu können, und zu sehen, dass andere Leute dazu in der Lage sind. Was ist denn das dann noch für Lebensqualität?

Natürlich muss man auch reisen - das ist ganz, ganz wichtig. Das macht das Leben doch erst Lebenswert. Wie soll man denn ohne auskommen?

Also, Hut ab vor denen, die trotz dieser großen Unterechtigkeiten einigermaßen klarkommen im Leben, ihr habts wirklich nicht leicht, und habt mein volles Mitgefühl! Trotzdem bin ich heilfroh, dass es mir selber nicht so geht.

L ianw-Jxill


Inwieweit diese Infos der TE weiterhelfen, steht allerdings auf einem anderen Blatt, hm ;-) ?

Viele hier halten sich diesbezüglich bewusst zurück, denn relativer Wohlstand ist ja nicht das Thema des Fadens, das kann man hier an anderer Stele weiter vertiefen ;-) .

F^ex.


Der Grundstein für diese Entwicklung wurde schon mit der Studienwahl gelegt, aber eigentlich sogar schon vorher, bei der Schulbildung, die dann zu dieser Studienwahl geführt hat.

was meinst du denn damit?

Ich kenne junge Menschen mit einem sehr guten Abi, die soziale Arbeit studieren. Wie meinst du denn deinen Kommentar?

Ich meine mit dem Kommentar, dass die Frage, was man später realistisch studieren kann, schon davon abhängt, was man vorher in der Schule gelernt hat. Schon da lernt der eine die einen Fächer, der andere andere Fächer - und dann kommen nach dem Abi schon längst nicht ehr alle Studienfächer in Frage. (Auch wenn man theoretisch mit dem Abitur alles studieren darf.)

dHanPa"ek87


Also ich brauch da kein Mitleid. Mir geht es echt super in meinem Leben, ich bin glücklich und hab null das Gefühl irgendwo unglaublichen Verzicht zu üben. Mit Kind alleine hatte ich (in Süddeutchland lebend) 850 Euro. Kein Luxus, aber gut lebbar, hatte eben kein Auto sondern ein Rad mit Kinderanhänger, man fasst kaum was das spart. Auch heute fahren wir meist Rad oder Bahn auf Studieticket. Alles lässig. ;-D ;-D

FAex.


In der Tat, man braucht nicht solche Mengen Kohle. Man kann auch mit weniger leben.

Ich hatte auch nicht immer so viel wie heute, gab auch Zeiten, wo ich gesucht hab, wo ich noch ein paar Euro finde.

Mehr Geld ist aber eine feine Sache, keine Frage. Oft ist mehr Geld aber auch mit viel Arbeit verbunden, was die Sache nicht unbedigt besser macht. Und dann kann es auch sein, dass man das einfach mal braucht, nicht selber zu kochen, sondern essen zu gehen oder mal in der erwähnten Therme zu entspannen. Das heißt aber eben nicht unbedingt, dass man damit glücklicher ist.

d&ana:e8x7


Oder das man es brauchen würde wenn man weniger arbeiten würde. ;-D ;-D

De.orLis xL.


danae87

Danke danae , ich kam mir schon minderwertig vor weil ich so wenig verdiene . Mit meinem komme ich zurecht , kann auch in Urlaub fahren . Mir fehlt nichts und habe auch keine Wünsche die ich mir nicht erfüllen könnte .

Mir kommen die 3100 € der Fadenöffnerin recht viel vor .

C,hancCe0x07


Ich kenne so einige Leute, die definitiv eine ganze Menge mehr haben als ich. Zwei Dinge habe ich festgestellt.

Erstens sind die Leute durch mehr Geld nicht zwingend zufriedener (schon gar nicht die Kinder, Geld/Geschenke/teure Klamotten/etc. ersetzen keine Zuwendung und Qualitätszeit mit den Eltern) und zweitens garantiert mehr Geld auch nicht, dass keine Geldknappheit herrscht (wenn wir nicht gerade von Unsummen sprechen). Da wird auch gejammert, da oft einfach wesentlich höhere finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden. Wenn dann noch dazu kommt, dass jemand nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen und es sinnvoll einzuteilen, hilft auch ein hoher Verdienst nichts. ;-)

Ganz klar ist es nicht schön, jeden Cent zig mal umdrehen zu müssen. Ich denke, das favorisiert wohl niemand im Leben. Aber ein Zufriedenheitsgarant ist mehr Geld eben auch nicht.

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