» »

Ich verdiene zu wenig! :(v

EphemaliTgeur Nutzer_ (#353x655)


Echt lächerlich bei welchen Beträgen man schon bemitleidet wird.

Nicht jeder braucht diesen hirnlos-ich-kaufe-mir-Scheiße-auf- dem-Weihnachtsmarkt-den-ich-nicht-brauche-Konsum mit einem Kaffee to go von Starsucks, 26ºC in der zugestellten und viel zu großen Wohnung, irgendwelche Alibi-Abenteuer-Urlaube und natürlich 1, 2 Autos.

Fxe.


Oder das man es brauchen würde wenn man weniger arbeiten würde. ;-D ;-D

Genau. Bei weniger Arbeit bräuchte ich auch manchen Luxus nicht. Und vielleicht ginge es mir dann besser.

Wer weiß, vielleicht reduziere ich irgendwann auf halbtags...

Noch habe ich Bewerbungen am laufen, die eher Richtung noch mehr Arbeit und noch mehr Geld gehen. Aber gut möglich, dass das nichts wird. Vielleicht sollte ich dann mal ernsthaft darüber nachdenken die Work-Life-Balance in die andere Richtung zu verschieben.

Man merkt wohl: Mit dem, was ich derzeit tue, bin ich etwas unzufrieden. Mehr Kohle heißt nicht mehr Zufriedenheit.

d"anaxe87


Hab ich ja vorne geschrieben. Wir haben das gerade gemacht und nun eben die 1900 Euro und dafür viel Zeit für Familie. Für mich der wahre Luxus des Lebens ist nämlich Zeit die ich mit Menschen verbringen kann die mir wichtig sind. Und wenn ich dann noch Zeit ine einem Job verbringen kann den ich toll finde dann steht der Verdienst echt hinten an. Und ich finde es ziemlich unverschämt wenn man mich für eine freie Entscheidung mit der ich sehr zufrieden und glücklich bin bemitleidet.

Doris

Ich kenne viele Menschen die es viel fänden und einige die mehr haben und am Ende nur frustriert waren das sie eben für das Haus und so schnell wieder arbeiten gehen mussten statt lange in Elternzeit zu sein. Solange man zufrieden ist wird es für einen schon passen. @:)

FXifaFfofumxm


Hach ja...

Und ich finde es ziemlich unverschämt wenn man mich für eine freie Entscheidung mit der ich sehr zufrieden und glücklich bin bemitleidet.

Interessant, dass missverständlich oder für den Empfänger nicht als nötig empfundenes Mitgefühl als unverschämt empfunden wird. ":/

Schade. Und komisch.

Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen, nicht wahr?

Ich schmunzele allerdings über das Klischeedenken, dass alle Durchschnitts- oder Besserverdiener ja "nie zu Hause sind", "immer nur gestresst sind, ihre Familie nie sehen, und deshalb ja gar nichts von ihrem Geld haben".

Wohingegen freiwillige Geringverdiener ja das Paradies auf Erden haben: Basteln, jeden Tag lecker kochen, Traumurlaube auf Balkonien und viiiiieeeel Qualitytime mit der Familie. Und das Sparen geht so nebenher und macht auch noch Spaß! :)=

Merkt ihr selber, oder?

Da muss man sich sprichwörtlich schon arg auf die "Zunge beißen", um nicht zu denken, dass da eher die Missgunst spricht. ;-D


Sei's drum: Ich arbeite 18 Stunden die Woche an der Dienststelle, habe einen freien Tag, und arbeite noch ca. 3-6 Stunden die Woche zu Hause am Schreibtisch.

Dennoch hab' ich alleine 2400€ netto mit ca. 12 Wochen Jahresurlaub, dem freien Tag und 3 freien Nachmittagen mehr als genug Zeit um mich wohl zu fühlen.

Ergo, es ist nicht alles immer schwarz-weiß.

Wünsche dennoch einen schönen 1. Advent - egal ob am gekauften oder am selbstgebastelten Adventskranz!

:)*

FWex.


Fifafofumm, sowohl der gut-Verdiener, der keine mehr Zeit hat, also auch der schlecht-Verdiener mit Zeit sind nur zwei Extrema. Es gibt auch den gut-Verdiener mit viel Zeit und den schlecht-Verdiener, der sich halb tot schuftet. Und wohl so alles dazwischen.

F:ifafxofumm


@ Fe

Das stimmt natürlich. :)z

n6ich.t_regiwstrixert


Sei's drum: Ich arbeite 18 Stunden die Woche an der Dienststelle, habe einen freien Tag, und arbeite noch ca. 3-6 Stunden die Woche zu Hause am Schreibtisch.

Dennoch hab' ich alleine 2400€ netto mit ca. 12 Wochen Jahresurlaub, dem freien Tag und 3 freien Nachmittagen mehr als genug Zeit um mich wohl zu fühlen.

Ergo, es ist nicht alles immer schwarz-weiß.

100 € /Stunde Netto als Angestellter? Das sind ca. 6000€ Brutto im Monat. Entweder du bist schon alt, und hast eine Menge Berufserfahrung, oder ein Großteil ist Bonus, und somit nicht garantiert, oder du bluffst.

Du bist doch gar kein Vergleich für die 26-jährige, knackige ]:D , Fadenstarterin. Man sollte bei so etwas schon einigermaßen in der peer-Gruppe bleiben.

D-iaina48x9


Das Problem ist einfach und das werden hier einige bestätigen: Je mehr Geld man zur Verfügung hat, umso mehr schraubt man die Ansprüche hoch und demzufolge hat man dann auch irgendwann Probleme diese wieder runter zu setzen.

Ich hatte bis zum 16. Lebensjahr nur das spartanische Taschengeld von meiner Mutter, das 50 Euro umfasste.

Ab 17 waren es 100 Euro pro Monat.

Ich habe trotz allem gelebt und mir im Rahmen meiner Rolle als Schülerin auch den ein oder anderen Kinobesuch geleistet.

Allerdings habe ich damals noch nicht im Internet bestellt, was auch nicht gegangen wäre, da ich noch keine 18 war. Man kam als Schülerin eben doch nicht so herum.

Dann fing mein Studium an und ich bekam den Unterhalt meines Vaters. Meine Mutter gab mir ihren Teil des Unterhalts durch Miete und Naturalien. Ich hatte 300 Euro extra für den Rest.

Es war nicht üppig. Aber ich kam klar, bis ich mir einen Nebenjob suchte und 450 Euro extra bekam.

Rückwirkend hätte ich heute wohl echte Probleme wieder bei Null anzufangen. Gerade weil man über 18 natürlich auch mehr in die Versuchung kommt, online zu bestellen oder Dinge zu kaufen, die man jetzt mit 16 noch nicht wirklich braucht.

Abgesehen davon, hinterfrage ich jedoch immer kritisch, ob ich jetzt davon sterbe, wenn ich dieses oder jenes nicht kaufe. Denn was braucht mann denn eng genommen? Ein Bett, ein Dach überm Kopf, Kleidung, um nicht zu frieren, Essen und Trinken.

Man sollte sich daher immer fragen, ob man lebt um zu arbeiten oder ob man arbeitet um zu leben.

Darüber hinaus hat mal jemand zu mir gesagt: Wir arbeiten in jungen Jahren für Luxus, den wir gar nicht bräuchten und im Alter lassen wir uns dann wieder reparieren, weil wir uns in jungen Jahren für materielle Güter abgeschuftet haben.

Der Mann hatte in meinen Augen recht.

F=ifaPfofumxm


@ registrierter_senf

Um Deine Neugierde zu befriedigen: ich bin unter 40, allerdings verbeamtet.

Da sind die Abzüge vom Bruttogehalt wesentlich geringer.

@:)

n*i#chat_re]gistrxiert


B/ C? ":/

mqarHiposa


Da muss man sich sprichwörtlich schon arg auf die "Zunge beißen", um nicht zu denken, dass da eher die Missgunst spricht. ;-D

Ich habe in diesem Faden bisher noch nichts Missgünstiges gelesen. Allerdings angeberische Taktlosigkeiten wie Protzerei mit dem eigenen Gehalt. [...]

dQanate87


Fifafofumm

Nun, Mitleid setzt vorraus das der andere leidet, daher ja mit-leid. Wenn man jemanden aber nicht bemitleiden kann weil der gar nicht leidet dann ist das Gefühl eher etwas von oben herab "bemittleidend" und darauf kann wohl jeder verzichten.

Ich gönn dir dein Geld, deine Zeit und alles, aber solche Jobs sind nicht so häufig und für die TE im Augenblick wohl kaum erreichbar, oder auch gar nicht mehr. Andernfalls würde sie hier vermutlich nicht schreiben. Was ihr aber bleibt ist eventuell ein neuer Blick auf das was sie schon hat und eine neue Bewertung, denn viel von der eigenen Zufriedenheit hängt ja doch vom Blickwinkel ab. ;-)

D'iaNna4x89


Übrigens weiß ich von Bekannten, wie bescheiden die Bezahlung ist.

Ich denke trotzdem kannst du noch entspannt sein, denn du hast einen Mann.

Meine Bekannte ist Single und bekommt als SA gerade mal 1200 Euro raus. Sie überlegt auch, ob sie noch was dran hängt.

Sie ist genauso alt wie du.

Besser jetzt als nie. Denn die Stellen sind nach wie vor befristet (1 Jahr oder mehr) und mit 1200 Euro als Single und SA kannst du nur mit geringen Ansprüchen überleben. Was sie auch sehr frustriert hat war, dass die meisten Stellen nur mit 30 Stunden vergeben werden.

Sie wäre durchaus bereit 40 Stunden zu arbeiten.

Und an alle, die hier vom Idealismus einer SA ausgehen: SAs sind auch nur Menschen mit Fehlern und keine Übermenschen. Auch sie haben das Recht unzufrieden mit ihrer Bezahlung zu sein. Denn vom Idealismus kann man sich heute null und gar nichts kaufen.

Beim Studium wird übrigens kein Prof kommen und dich davor warnen, dass die Verdienste so schlecht sind. Da wäre ja der gesamte Hörsaal leer.

In Anbetrach dessen, dass es Leute gibt, die im Studium sitzen und nicht mal wissen, was sie mit ihrem Studium später anfangen können, ist die Unkenntniss über den Verdienst noch vertretbar.

Wie ich sagte. Stell dir mal vor, du bist allein und hast keinen Mann. Das wäre noch schlimmer.

n:ichto_rDegistriexrt


Ich gönn dir dein Geld, deine Zeit und alles, aber solche Jobs sind nicht so häufig und für die TE im Augenblick wohl kaum erreichbar, oder auch gar nicht mehr. Andernfalls würde sie hier vermutlich nicht schreiben.

Wenn er/ sie wirklich im B/ C bzw. W Bereich arbeitet, dann gönne ich es ihm/ ihr durchaus, weil dazu echt eine Menge Arbeit und Bildung gehört. Auch in der freien Wirtschaft kommt man nicht mal eben so auf 72K festes Monatsgehalt. Das sollte man dann dazu schreiben, bevor man mit solchen Aussagen einer 26-jährigen ein schlechtes Gefühl macht. Mit Mitte zwanzig erreicht man so ein Gehalt nur als "Star" oder als Hur... bzw. Zuhäl....

DHiana4y8x9


Hab nochmal nachgelesen. 1700 Euro netto als SA ist beneidenswert.

Da wäre ich nicht unzufrieden.

Wie ich dir sagte. Meine Bekannte, Single arbeitet für 1200 Euro als SA.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH