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Ewige(r) Stuberhocker(in) - Chancen nicht nutzen?

Vhict4or-iablue2x1


@ kleiner_drachenstern

:-o :-o :-o

Okay ich glaube so krass ist das bei der Freundin von mir bzw. ihrer Mutter nicht. Aber wie gesagt, sie möchte glaube ich ihre Kinder so lange Zeit wie möglich im Nest behalten.,, ":/

r3aHtysxch


Diese emotionale Erpressung kenne ich nur zu gut.

Es ist sehr schwer, da zu helfen.

Vielleicht kannst du erst mal vorsichtig versuchen herauszufinden, ob sie eigentlich selbst etwas anderes möchte.

m=nexf


Ich will damit nicht sagen, dass dieser Weg falsch wäre, weil das kann man ja gar nicht so einordnen, für jeden ist was anderes gut und richtig. Aber ich und auch die meisten anderen Freunde von ihr haben den Eindruck, dass sie ihre Möglichkeiten nicht nutzt.

Na.... - entweder oder. Was du schreibst ist eigentlich eine andere Formulierung dafür, dass du ihren Weg doch irgendwie als falsch eingeordnet hast.

Aber gut, du wolltest Meinungen:

Nun muss ich sagen, dass unsere Heimatstadt wirklich nicht viele Möglichkeiten für junge Leute bietet, sowohl im Bezug auf berufliche Chancen, als auch im Bezug auf Lebensstil.

Ich finde erstmal, dass das wahnsinnig altbacken klingt. Du bist gleichalt und nicht ihre Oma, die sich sorgt, dass die "jungen Leute" nichts geboten bekämen, obwohl die selbst vielleicht einfach kein Interesse daran haben, auf der Karriereleiter herumzukraxeln oder einen besonderen Lebensstil zu pflegen (was auch immer das sein soll).

Inwiefern nutzt sie ihr kreatives Potential denn nicht? Nur, weil sie es nicht zu Barem macht?

Die Sache ist bloß, dass der Job den sie mit ihrer Ausbildung ausüben kann, nicht mal finanziell iwas ermöglicht.

aber damit kommt man eben nicht wirklich weit, sowohl was die Finanzen als auch die Karriere betrifft.

Nee, das ist nicht die Sache. Oder hat sie sich beklagt, dass sie sich mehr leisten will, aber nicht kann?

Dir würde es, so wie es klingt, nicht reichen, nur ein Gehalt zu haben, was für das Nötigste reicht. Ihr vielleicht schon.

Vielleicht überkommt es sie von alleine nochmal - 21 ist nun wirklich kein Alter, wo die Freunde stellvertretend Bammel bekommen, dass man sein Leben wegwirft. Kannst du machen, wenn sie in 20 Jahren unzufrieden auf dich wirkt.

Aber wenn das so sein sollte

dann aus Unsicherheit oder Angst nicht macht.

verstehe ich nicht, wieso du als guter und langjährige Freundin nicht auf sie zugehen kannst, um sie zu ermutigen.


Meine gute Freundin und ich sind beide 21 Jahre alt und ihre Mutter möchte z.B. auf keinen Fall, dass sie mit einer Mitfahrgelegenheit fährt, weil sie denkt, dass das zu gefährlich ist...naja davon(also von Mitfahrgelegenheiten) mag man halten was man will, aber ich finde halt, dass sie mit 21 Jahren alt genug ist, um so etwas zu machen. Das nur mal so als Beispiel.

Ist für mich keine Überbehütung sondern ganz normale Müttersorge. Dass sie es auch nicht macht würde ich auch nicht so deuten, dass sie sich immer nach Mami richtet.

m|nesf


(Und ehrlichgesagt wirkt es auf mich eher bevormundend. So als ob da ein paar Freunde in Aufbruchstimmung à la "Wir sind jetzt erwachsen, verdienen bald ordentlich Schotter und kommen viel rum" von oben herab mitleidig auf das Mauerblümchen Zuhause gucken und dass dann als "Wir wollen ja nur ihr Bestens!" verkaufen. Diesen Vorwurf wirst du jetzt erstmal von dir stoßen, du schreibst ja auch immer extra dazu, dass es so und so nicht gemeint ist ;-) Für mich läuft es aber trotzdem darauf hinaus. Vielleicht seid ihr einfach unterschiedliche Typen, in eurem Alter trennen sich viele Jugendfreundschaften.)

kPla1gemKaxuer


Nun, die Freundin muß tun, wobei sie sich wohl fühlt und nicht das, was all ihre Fähigkeiten optimal fördert und ausbaut. Vielleicht würde sie das überfordern. Wohlfühlen steht doch vor Erfolg, meine ich jedenfalls. :)D

Und ich gehe mal davon aus, dass die Freundin der TE sich bei dem, was sie tut, gut fühlt.

Vvicto}riabWlue21


@ mnef

Um Meinungen habe ich gebeten, aber ich finde es sehr schade, dass alles so abgewertet wird und dass mir auch teilweise gewisse negative Eigenschaften einfach zugeschrieben werden, ohne eben den Grund für meine Gedanken zu verstehen.

Wie kommst du denn bitte darauf, dass ich sie nicht ermutige? Genau das hast du geschrieben, aber du weißt es doch gar nicht. Nämlich genau das habe ich schon öfters gemacht, ich habe sie oft ermutigt.

Echt schade, dass alle meine Gedanken als negativ und unberechtigt gewertet werden...

Denn ich rede mich NICHT heraus, wenn ich sage, dass ich es gut mit ihr meine, weil das genau der Fall ist.

Aber da du anscheinend noch nie in der Situation warst, kannst du das Ganze nicht wirklich verstehen wie ich es meine. Ich habe auch schon erklärt, dass ich Leute kenne, die früher jemanden gebraucht hätten, der in dieser Hinsicht mit ihnen gesprochen und sich Gedanken gemacht hätte und ich habe auch schon das Beispiel meiner anderen Freundin als Vergleich gebracht.

Und nur weil ich in dieser Sache nicht so ganz mit ihr übereinstimme, heißt das auch nicht, dass sich unsere Freundschaft bald auflösen wird oder so, das finde ich schon etwas übertrieben. ;-)

Mehr kann ich wirklich nicht erklären und werde es auch nicht machen. Falls jemand aus meinem Beitrag eben darauf schließt, dass ich so und so wäre, mich einmische und alles falsch und unberechtigt ist, was ich mir da überlegt habe, soll er es denken.

Wie gesagt, einige haben so eine Situation selber schon erlebt und haben daher verstanden, wie ich es meine.

Wenn jemand noch etwas beitragen möchte, bitte gerne, aber ich glaube es ist nicht mehr wirklich sinnvoll.

m~nxef


Um Meinungen habe ich gebeten, aber ich finde es sehr schade, dass alles so abgewertet wird und dass mir auch teilweise gewisse negative Eigenschaften einfach zugeschrieben werden, ohne eben den Grund für meine Gedanken zu verstehen.

Nun, abgewertet hast du ja auch nicht gerade wenig. Daran ändert auch die Tatsache, dass du quasi in vorauseilendem Gehorsam sehr oft dazu geschrieben hast, dass du nicht abwerten willst, nichts.

Doch, ich habe den Grund verstanden. Und ich vermute das haben auch alle anderen, denen du vorwirfst, dich einfach nicht verstanden zu haben.

Wie kommst du denn bitte darauf, dass ich sie nicht ermutige?

Du hast geschrieben, dass du ja nicht einfach so zu ihr hingehen kannst, um ihr zu sagen, was du so über ihr Leben denkst.

Aber da du anscheinend noch nie in der Situation warst, kannst du das Ganze nicht wirklich verstehen wie ich es meine.

Das kannst du nicht ansatzweise beurteilen. Und wenn du jetzt ernsthaft alles, was du nicht gerne liest, mit "Du hast das nur nicht verstanden und kennst das einfach nicht" abtust, solltest du mMn dringend erstmal an deiner eigenen Reife arbeiten und nicht den Lebenslauf deiner Freundin zu deiner Baustelle machen.

Denn ich rede mich NICHT heraus, wenn ich sage, dass ich es gut mit ihr meine,

Gut gemeint ist oft eben trotzdem nicht gut gemacht.

Und nur weil ich in dieser Sache nicht so ganz mit ihr übereinstimme, heißt das auch nicht, dass sich unsere Freundschaft bald auflösen wird oder so, das finde ich schon etwas übertrieben. ;-)

Ich habe nicht gesagt, dass es so kommen wird, sondern dass es so sein könnte. Zwinker.

Ihr seid gerade einmal 21. Noch nichtmal allzu lange aus der Schule raus. Und du meinst schon zu sehen, dass deine Freundin ihr Leben in 30 Jahren als weggeworfen bereuen könnte. Imho solltest du mehrere Gänge zurückschalten.

CGot$eSau3vagxe


Wie kommst du denn bitte darauf, dass ich sie nicht ermutige? Genau das hast du geschrieben, aber du weißt es doch gar nicht. Nämlich genau das habe ich schon öfters gemacht, ich habe sie oft ermutigt.

Und das offenbar vergeblich. Offenbar will sie es so haben wie es ist und nicht "ermutigt" werden. Wieso fällt es dir so schwer, das zu akzeptieren?

Was hast du jetzt für einen konkreten neuen Plan?

A nony'm_us


Du kannst sie sicherlich dazu ermuntern ihr Potenzial im künstlerischen Bereich zu nutzen und bei Bedarf auch Unterstützung zu leisten. Die Entscheidung trifft in letzter Konsequenz aber sie, und nicht du.

Vticto=ri3ablue2x1


@ CoteSauvage

Mein Plan ist es, den Faden hier zu schließen.

Ich finde es schade, dass von einigen alles negativ bewertet wurde, was ich geschrieben habe und einige Kommentare sind alles andere als konstruktive Kritik.

Ich sehe keinen Sinn darin, weiter darüber zu diskutieren.

m[nxef


Ja, weil du Fragen übergehst und dich angegriffen fühlst, sobald man dir den Spiegel vorhält.

gYaato


heutzutage muss in Deutschland eigentlich kaum jemand etwas bereuen nicht gemacht zu haben, weil es eben so viele Möglichkeiten gibt eben wie gesagt auch mal was auszuprobieren, selbst wenn man mal scheitert.

Das ist nicht richtig. Mit jeder Möglichkeit FÜR die man sich entscheidet, entscheidet man sich GEGEN die zahlreichen Möglichkeiten, die man dann nicht mehr machen kann. Was glaubst du, wie viele Leute studieren, nur einen schlecht bezahlten Job bekommen und sich sagen: "hätte ich mal lieber eine Ausbildung gemacht". Du erwähnst häufig ihren Freund. Bei einem Studium oder Zeit im Ausland würde sie sich wahrscheinlich GEGEN eine Beziehung entscheiden, wo sie mit ihm zusammen wohnen kann.

Sie wird ihre Gründe haben, warum sie so entschieden hat. Mich wundert, dass du diese als angeblich gute Freundin nicht kennst.

_!Parvxati_


@ Victoriablue

eine andere Freundin, die ich auch so lange kenne, mit der ich aber weniger Kontakt habe, hat für sich den Weg gewählt eine Ausbildung in der Nähe unserer Heimat zu machen und nun baut sie mit ihrem Freund ein kleines Häuschen direkt neben dem Haus ihrer Eltern aus. Wir hatten vor einiger Zeit Kontakt und als ich von meinen Auslandsplänen sprach, freute sie sich für mich und meinte das wäre nichts für sie. Auch sonst ist sie eben ein heimatverbundener Mensch und macht nur hin und wieder mal Ausflüge in andere Gegenden. Und bei ihr weiß ich, dass sie ihre Lebenspläne und Interessen lebt und ihr das so gefällt.

Die Freundin allerdings um die es geht, spricht sehr oft davon, was ihr gefallen würden, sie interessiert sich für andere Städte und Länder. Mit ihrem Ausbildungsberuf ist sie momentan ganz zufrieden, aber damit kommt man eben nicht wirklich weit, sowohl was die Finanzen als auch die Karriere betrifft.

Bei ihr habe ich eben dauerhaft das Gefühl, dass sie aus verschiedenen Gründen es einfach nicht wagt, die Dinge, die sie interessieren auszuprobieren(ein Grund kann z.B., dass ihre Mutter sehr ängstlich ist und das auch auf ihre Kinder überträgt). Ich finde es eben schade, wenn man gerade in jungen Jahren sich nicht ausprobiert, wenn einen viele Dinge interessieren und man es dann aus Unsicherheit oder Angst nicht macht.

Vielleicht ist deine Freundin einfach ein risikoscheuer Mensch und mehr auf Sicherheit bedacht und hat außerdem Angst vor dem Unbekannten oder etwas neuem. Kann das sein?

Und wenn du schreibst, dass deine Freundin künstlerisch begabt ist und sich nicht traut etwas daraus zu machen, kann ich es sogar nachvollziehen. Immerhin sind künstlerische Tätigkeiten häufig mit hohen Hürden, harten Konkurrenzkampf, Selbstständigkeit, wenig Einkommen und Unsicherheit verbunden. Das Risiko will nicht jeder eingehen. Dass man da lieber einer Tätigkeit nachgeht, die etwas bodenständiger ist, kann ich verstehen. Ob es einen glücklich macht, ist wieder eine andere Frage. Ich habe beide Varianten durch. Ich habe einen bodenständigen Beruf gelernt, den ich aber aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, was dazu geführt hat, dass ich nebenbei eine künstlerische Tätigkeit ausübe, so gut es mir gesundheitlich möglich ist. Das geht aber auch nur, weil mein Mann mir finanziell den Rücken stärkt. Keine Ahnung wie es wäre, wäre es anders gekommen. Eine Psychotherapeutin sagte mir aber mal, dass mir meine Erkrankung (sie ist psychosomatisch) wahrscheinlich mitteilen wollte, dass ich den falschen Weg eingeschlagen habe. Mein erlernter Beruf hat mich auch ehrlich gesagt nicht glücklich gemacht sondern nur gelangweilt und hat mich immer wieder in die Arbeitslosigkeit geführt. Seit ich mich aber wieder der Kunst widme, geht es mir tatsächlich gesundheitlich etwas besser. Kann aber auch Zufall sein. Ich weiß es nicht. Und ob ich jemals vollständig genese, weiß ich auch nicht.

Ich bereue es nicht den Weg eingeschlagen zu haben, den ich gegangen bin. Es ist eben so gekommen, wie es kommen sollte. Was-wäre-wenn Gedanken hege ich nicht. Das finde ich nicht zielführend, da man die Vergangenheit eh nicht mehr ändern kann. Ich werfe mir höchstens vor, dass ich mich in der Vergangenheit zu sehr von anderen habe leiten und beeinflussen lassen. Das möchte ich in Zukunft vermeiden.

Aber um auf deine Freundin zurückzukommen: Viel machen kannst bezüglich deiner Freundin wahrscheinlich nicht, außer ihr zu raten, auch mal neues zu probieren oder Risiken einzugehen. Aber am Ende ist es ihr Leben und sie trifft die endgültige Entscheidung, wie sie es lebt. Selbst, wenn sie es später bereuen sollte, dies und jenes nicht getan zu haben ist es allein ihre Angelegenheit. Sie allein muss mit den Konsequenzen leben, die sie in ihrem Leben trifft.

mPonVd!+sterxne


Victoriablue21 hat sich verabschiedet. Schade.

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