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Jobcenter Familienzusammenführung begründen

EchemaJli1ge>r NutMzer (#5x28611) hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin schwanger und mein Freund (Azubi) und ich (Alg 2) möchten aus diesem Grund in eine gemeinsame Wohnung ziehen.

Das Jobcenter weiß von der Schwangerschaft seit 2 Wochen und heute kam nun ein Brief in dem stand ich solle doch bitte begründen, WARUM wir zusammenziehen wollen?!

Reicht die SS noch nicht?

Wie schreibt man sowas? Ich dachte Familienzusammenführung ist ein Grund, den das JC nicht ablehnen kann.

Mein Freund wohnt derzeit 50 Autominuten weit weg. Er ist jede 2. Woche bei mir. Das können wir uns aber nicht leisten.

Schon garnicht mit Kind. Spritgeld ist eben knapp. Er verdient 540€ netto. Ich Wie gesagt Alg 2. Ich zahle schon 25€ mehr für die Wohnung von meinem Geld... Auch einer der Gründe, hier wegzuziehen. Mal abgesehen davon, dass das wohnen hier immer unerträglicher wird.

Hier in der Wohnung habe ich Schwarzschimmel in allen Räumen außer der Küche. Ja, ich lüfte ordnungsgemäß

Auch im Kinderzimmer (bisher stehen dort die Katzenklos und die Schränke mit allem Krempel drin).

Die Wohnung ist angemessen, das habe ich schon telefonisch vor 2 Wochen erfragt.

Also wie schreibe ich die Begründung am besten?

Danke

Antworten
D2ie SRehexrin


da brauchen doch nur zwei verschiedene sachbearbeiter zustädnig zu sein und schon ist ein neues formular fällig. das melden der schwangerschaft heißt ja nicht automatisch, dass das in allen systemen gespeichert ist.

du begründest es schlich und ergreifen genau so, wie du es oben geschrieben hast: mein lebensgefährte und ich erwarten ein gemeinsames kind und wollen es in einem gemeinsamen haushalt versorgen.

S,tuhl%bein


Kann doch nicht so schwer sein.

1. Du bist schwanger und möchtest, dass dein Kind in einer Familie mit seinem Vater aufwächst.

2. Deine Wohnung ist durch den Schimmel für dich als Schwangere und ein Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar.

Ich glaube nicht, dass sie das ablehnen können / werden.

Ebhemali(geHr Nu`tz&er (#@528611x)


Das hatte ich ja bereits im Antrag geschrieben.

Und darauf hin kam dieser Brief.

Deshalb bin ich ja so verzweifelt.

Zumal ich vom JC gezwungen werde, einen Rentenantrag zu stellen.

Ich glaube nicht nehr daran, dass ich umziehen darf. Ich glaub an garnichts mehr

Bin in der 13. Woche zum Jobcenter. Mit Mutterpass. Wollte den als Kopie einreichen.

Wurde abgelehnt mot der Begründung "Sie können ja sonstwo in den MuPa schreiben. Außerdem machen wir keine Kopien mehr, das wird nur noch digital erfasst.!"

Heute wollen die eine Kopie vom Mutter Pass und die Ausgefüllte Anlage für den Mehrbedarf. Wo man mit in der 13. Woche am Schalter des JC folgende Info gab:

"Ist für sie nicht relevant, das ausfüllen zu lassen, das sie nicht chronisch Krank sind sondern schwanger!"

Auf dem ganzen antrag stand ja auch nichts wegen SS.

Also hab ich ohne abgeschickt bzw das unausgefüllt hingeschickt.

Nun habe ich die Anlage nicjt mehr und neu zugeschickt haben sie auch keine. Heute 5 mal versucht dort anzurufen, habe jedes mal nach 8 bis 10 Minuten Warteloop aufgelegt.

2 Nervenzusammenbrüche später schreibe ich nun diesen Text.

EOhema^liger ,Nutze7r (#452T86x11)


Es hieß damals in der 13..Woche:

"Einfach formlos schreiben Sie sind schwanger, Entbindungstermin angeben und dann geht das durch!".

Lol... %-|

ELh/emaliger NCu tzer (#5U28x611)


Vor 6 Monaten hieß es, GUTACHTER vom JC sagt ich bin nicht arbeitsfähig für mindestens 6 Monate.

Im Dezember (also vermutlich in den nächsten 14 Tagen) werde ich wohl einen Termin bei meiner Fallmanagerin.

Und vor 2 Wochen (also nach 5,5 Monaten!!!) kam der Rentenantrag.

Nun weiß ich garnicht, ob ich überhaupt noch einen Matratze auf Umzug, Mehrbedarf, Erstaustattung usw stellen kann.

Oder ob ich den stellen kann und nicht in 1 Monat die Bewilligung kommt und in 2 Monaten die Aufhebung mit Rückzahlung der bisherigen Kosten...

Bin schon den ganzen Tag am heule än

E+hehmualiger NuNtzer (k#528x611)


Matratze = Antrag

SAtuhlkbexin


Also, meiner Meinung nach hat der Rentenatrag nichts mit dem Umzug zu tun. Das sind zwei Vorgänge, die völlig getrennt von einander zu behandeln sind.

Ansonsten habe ich nicht genau verstanden, wer jetzt was von dir will. Ich würde versuchen, das erst mal verbindlich zu klären. Am besten vorher, aber notfalls eben erst bei dem Termin mit der Fallmanagerin.

Und lass dir schriftlich geben, was sie von dir haben wollen.

h<erFzens'gute6x9


Besorge Dir ein ärztliches Attest, dass die Wohnung mit ihrem Schimmel gesundheitsschädigend ist u wenn Du beim JC nicht weiterkommst, dann lass Dir einen Dringlichkeitstermin bei der Rechtsberatung oder gleich bei der Beschwerdestelle geben. Die müssen Deine Papiere alle annehmen u lass Dir eine schriftliche Bestätigung geben, dass die Unterlagen vollständig sind.

Erwähne dort auch, dass das Verhalten der Sachbearbeiter so nicht geht u Du eine Anzeige wegen Untätigkeit machen wirst.

Eine Bekannte von uns hatte vor einigen Jahren ähnliches durch sie hatte allerdings eine Familienhilfe vom Jugendamt u die ist mit ihr zusammen zum JC und sind diesen Weg gegangen. Die Anzeige musste nicht gemacht werden, da die Angelegenheit nach diesem Termin innerhalb kurzer Zeit bearbeitet wurde.

In Deinem Fall weiß ich allerdings nicht, ob die abwarten wollen ob Dein Rentenantrag genehmigt wird, da Du durch die Rente eventuell keinen Anspruch auf Alg 2 mehr hast und dann womöglich Wohngeld beantragen musst oder Grundsicherung beantragen.

Cfhan<ce0x07


Heute wollen die eine Kopie vom Mutter Pass und die Ausgefüllte Anlage für den Mehrbedarf. Wo man mit in der 13. Woche am Schalter des JC folgende Info gab:

"Ist für sie nicht relevant, das ausfüllen zu lassen, das sie nicht chronisch Krank sind sondern schwanger!

Die Aussage am Schalter ist korrekt. Diese Anlage ist bei Schwangerschaft überhaupt nicht relevant.

Die Mehrkosten, die Du in der Schwangerschaft hast, werden Dir bei Nachweis der Schwangerschaft (Vorlage Mutterpass und eventuell, auf Verlangen, extra Attest vom Arzt) monatlich mit dem ALGII ausgezahlt. Sie werden also in den ganz normalen Satz eingerechnet. Ab der 13. Woche bis zur Entbindung. Danach greifen andere Zahlungen (Kindergeld, Elterngeld).

Hilfe bei der Erstausstattung kannst Du erst ca. 2 bis 3 Monate vor Entbindungstermin beantragen.

[[http://www.hartziv.org/mehrbedarf/schwangere.html Hier]] steht das noch mal genauer.

An Deiner Stelle würde ich das direkt vor Ort in einem persönlichen Gespräch klären. Du kannst Dir auch einen Termin in der Leistungsstelle geben lassen. Mit der Berechnung hat Deine Sachbearbeiterin (Arbeitsvermittlerin) eher nichts zu tun.

Wenn Du hin gehst, achte darauf, dass Du alle relevanten Unterlagen dabei hast. Möglichst vorher auch eine Bestätigung vom Arzt holen wegen der Schwangerschaft. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

Mag ja sein, dass sie wollen, dass Du Rente beantragst. Kannst Du auf Verlangen parallel machen. Bis dort irgendetwas geklärt ist, ist die Arge zuständig und sonst niemand. Sie können sich ja dann gern Geld von der Rentenstelle hin und her schieben, wenn da Ansprüche anerkannt werden.

Das mit dem Schimmel in der Wohnung solltest Du auch nachweisen (zumindest anhand von Fotos dem Amt belegen) und dann ebenfalls vor Ort - dann wieder bei Deiner Sachbearbeiterin - klären.

B+romb5eerWküchlxein


Kleiner Zusatz von mir - vielleichts hilfts ja:

Stiftung Mutter und Kind

Diese Stiftung steht hinter der Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, donum vitae, Paritätischer Wohlfahrtsverband, pro Familia, Sozialdienst katholischer Frauen

Voraussetzungen:

- eine persönliche finanzielle Notlage

- eine bestehende Schwangerschaft

- eine Beratung durch eine Schwangerschaftsberatungsstelle und dortiger Antrag auf Hilfe durch die Bundesstiftung vor der Entbindung

- Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland.

Zuschüsse aus der Bundesstiftung sind nur zulässig, wenn die notwendige Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht.

Was kann beantragt werden:

- Erstausstattung des Kindes

- Weiterführung des Haushaltes

- Wohnung und Einrichtung

- Betreuung des Kindes

Die Höhe und Dauer der Unterstützung richten sich nach den besonderen Umständen der persönlichen Notlage.

Leistungen werden nicht auf das Arbeitslosengeld II, die Sozialhilfe und andere Sozialleistungen angerechnet

ELhemali=ger NuDtzer (#528M611)


Hallo!

Erstmal danke für eure Posts. @:)

Hatte mich heute, nach dem aufwühlenden Tag gestern, nicjt weiter mit dem Thema befasst und stattdessen nur Hausarbeit gemacht... Kopf frei bekommen.

Morgen setzt ich mich mal hin und sortiere das alles, dann werde ich nächsten Donnerstag beim Gyn aufschlagen und den Attest erfragen (habe da eh Termin, dann passt das).

Mit dem da hin fahren werde ich mal sehen.

Habe heute den Tipp bekommen, dass wir hier eine Sozialerbeiterin in der Gemeinde haben, u d diese hat morgen Sprechstunde. Die kann wohl richtig was bewegen (ist per Du mit den JC Angestellten).

Da gehe ich morgen mal hin. Vielleicht spare ich mir dann die 3 Std Busfahrt bis zum JC...

Euch jedenfalls noch mal ganz vielen lieben Dank!!!

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