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Muss mich wieder an Deutschland gewöhnen

LmeChat5Noir


@ weihnachtssternchen

Ja, ich auch. Auch nach nur 8 Wochen - und das nur in einem unserer Nachbarländer.

Du warst nicht zufällig in Dänemark? - Mit Dänemark (Fyns Hoved) ging's mir nämlich so...war letztes Jahr im August/September eine Woche dort und dieses Jahr im September zwei Wochen - und ich wollte dort am liebsten ein Haus kaufen. Bis ich die Preise sah...

@ Ytong:

Dieser Spannungsbogen von den mittelalterlich anmutenden, nur Kutsche fahrenden Amish-People in Kitchener zum modernen Toronto oder dem touristenvollen Niagara on the Lake

Dort war ich auch! x:)

Die Amish kann man auch gut in Pennsylvania "besuchen". Die Landschaft ist dort auch schön, wenn auch nicht so spektakulär wie in Kanada (wohl abgesehen von einigen Ecken).

L@ord_ Hoxng


Ich hatte auch Problem mich hier wieder zurecht zu finden. Ich war insgesamt so 1,5 Jahre weg.

Davon 13 Monate in der Antarktis und den Rest der Zeit in den USA.

Ich glaube ich brauchte ein paar Monate bis ich mich wieder an viele Menschen gewöhnt hatte, in der Antarktis war ich ja recht isoliert mit um die 50 Leute. Ich fand Menschenansammlungen da einfach nur unglaublich anstrengend. Und ich empfand das Leben hier als recht langweilig.

Ich vermute aber, würde man komplett ins Ausland gehen, dann schwindet das Außergewöhnliche und nach einer Weile empfindet man das Ausland auch nicht mehr als so toll.

crrieJcharAlixe


.....das ist voll normal,

nennt sich W-Kurve der Akkulturation...

man durchläuft da verschiedene Phasen.....

das vergeht wieder. :-)

C}hvegeKvxara


Auweia ......ist das hier die Selbsthilfegruppe: "Deprimierendes Deutschland" oder "Woanders ist alles besser"?

Ich springe gleich aus dem Fenster.

K/yna


Hey,

interessanter Faden. Ich kann Dir (TE) auch nur mitteilen, dass ich mich als ich nach meinem Auslandssemester in Kanada (5 Monate) auch relativ schnell wieder eingelebt habe. Die folgenden Dinge waren für mich am einprägsamsten:

* Deutschland war viel hektischer als Kanada (Verabredungen, Arbeitsphilosophie)

* Das Auto fahren war im Vergleich zu kanadischen Highways etc. viel schneller und weniger entspannend

* Musste mich an die deutsche "Freundlichkeit" erst wieder gewöhnen :)

Inzwischen bin ich schon wieder mehr als 2 Jahre hier und bin natürlich wieder vollständig "akklimatisiert". Vor kurzem bin ich aus den Niederlanden zurück (5 Monate Aufenthalt) und mir sind ähnliche Dinge aufgefallen :)

Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet!

E.hemal{iger Nutvzer e(#3}9571x)


Ich war berufsbedingt über drei Monate in Canada und bin vor ein paar Tagen zurück gekommen. Irgendwie fällt es mir furchtbar schwer wieder in Deutschland anzukommen.

Dies vermag ich gut nachzuvollziehen: Nachdem man längere Zeit im Ausland gelebt hat, wird einem nach der Rückkehr nach Deutschland deutlich,

- in welch völlig anderen Bewußtsein sich die meisten Deutschen vorfinden,

- daraus abgeleitet, welchen Lebensstil diese pflegen,

- wiederum daraus abgeleitet, wie deutlich unterschieden hier der Umgang untereinander gegenüber dem ist, was man im Ausland vorfindet bzw. vorgefunden hat.

sZickl"ittzlemonkexy


Ich kann das auch sehr guet nachvollziehen. 3 Monate Australien vor ein paar Jahren und 3 Monate Kletter-Camping-Roadtrip dieses Jahr. Zurückzukommen ist schwierig. Ich habe mir dieses Jahr nach dem Zurückkommen sehr drauf konzentriert, die Dinge zu unternehmen, die mir hier gefallen. War z.B. viel Wandern in den Bergen. Und ja, man gewöhnt sich wieder daran.

Im übrigens scheint es vielen Leuten so zu gehen. Unabhängig davon, wo "zuhause" ist. Beim Australientrip fand ichs furchtbar deprimieren aus dem subtropischen, grünen Brisbane in die graue schweizer Stadt zurückzukommen. Eine Bekannte eines Freundes wiederum fand es ganz furchbar nach ein paar Monaten reisen in ihre Heimat Brisbane zurückzukehren. An den Orten an sich liegt es meiner Meinung nach also nicht (unbedingt).

E6hemal-iger Nutzer- (#39D571x)


Beim Australientrip fand ichs furchtbar deprimieren aus dem subtropischen, grünen Brisbane in die graue schweizer Stadt zurückzukommen.

Immerhin hat man in der Schweiz die Möglichkeit, statt in einer "grauen schweizer Stadt" z. B. in einer am Genfersee gelegenen Landschaft (Lavaux oder La Côte) oder im Tessin zu leben - und dort ist es alles andere als grau.

SytahlXhammexr


Also ich bin immer wieder froh wenn ich in D zurückkomme.

Wer einmal im Ausland krank wurde und von angeblichen "Ärzten" behandelt wurde, lernt das langweilige Deutschland in Rekordtempo wieder schätzen. Selbst in europäischen Nachbarländern ist es erschreckend, was sich teilweise Arzt nennen darf.

Von Südamerikanischen Staaten ganz zu schweigen, da ruft man lieber gleich die ADAC Ambulance Service an, alles andere ist, je nach Ernsthaftigkeit, Roulette mit dem eigenen Leben.

s3icWkQlitTtlem/onkexy


Immerhin hat man in der Schweiz die Möglichkeit, statt in einer "grauen schweizer Stadt" z. B. in einer am Genfersee gelegenen Landschaft (Lavaux oder La Côte) oder im Tessin zu leben - und dort ist es alles andere als grau.

Hat natürlich jobmässig und/oder Wohnungspreismässig auch seine Nachteile. Und die reden da so komisch!! :-p ;-) Aber wie ich schon sagte, schlussendlich kommts nicht auf den konkreten Ort an , an dem man zurück kommt. Schon alleine das wieder-zurück-sein kann eher deprimierend sein.

Und ich bin sicher, Deutschland hat auch sehr schöne Flecken. :-)

E1hem'aligfer NuHtzer (+#39571x)


Und ich bin sicher, Deutschland hat auch sehr schöne Flecken.

In einem solchen darf ich wohnen, dies mit Blick auf die Schweizer Alpen.

Trued9elufe


Ich kann's auch gut verstehen. Mir geht's immer so, sowohl wenn ich beruflich im Ausland war, als auch privat nach einem längeren Urlaub. Richtig schlimm empfinde ich es, wenn ich in einem Land war, in dem die Mentalität so ganz anders ist als bei uns hier, also positiver ;-). Allerdings gewöhnt man sich auch schnell wieder ein, im schlimmsten Fall hat's immer so zwei Wochen gedauert und dann habe ich mich hier auch wieder heimisch gefühlt.

E1hemaliger5 Nuwtzer (#395x71)


Genau dies ist das Problem: Sofern man sich in einem Land mit einer gegenüber hier völlig anderen Mentalität und einer weit positiveren Einstellung zum Leben und allem, was sich darin ereignet, vorfindet, und darüber hinaus nicht nur die betreffende Sprache als Fremdsprache beherrscht, sondern in dieser derart heimisch ist, daß man in dieser denkt und lebt, hat man nach der Rückkehr nach Deutschland gewaltige Probleme - dieses habe ich immer erfahren.

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