» »

Lärm aus Wohnung über mir: Übertreibe ich?

E5hema?liger4 Nutzer (p#578581x) hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich habe in meinem Zimmer hier im Studentenwohnheim das Problem, dass ich ständig Schritte, Getrampel, Quietschgeräusche (als würde jemand Möbel verschieben), usw. von oben höre. Oft sind es nur dumpfe Schläge, oft aber auch sehr laute Klopfer, so dass man sofort aufwacht. Das geht von morgens um 7 bis nachts um 3 oder 4 praktisch im 5-Minuten-Takt. Ich vermute, dass es nicht nur das Zimmer über mir ist, sondern auch die schräg über mir und auch mein Nachbarzimmer. Oft ist nicht klar, woher der Lärm kommt. Mein Zimmernachbar hat das gleiche Problem, kommt damit aber besser klar als ich und ihn stört es nicht so extrem wie mich. Mir ist klar, dass das ein Studentenwohnheim ist und dass man da mit Lärm rechnen muss. Aber permanent? Unter der Woche, am Wochenende, immer?

Ich lasse deswegen den ganzen Tag Musik laufen, d.h. ich habe keinen einzigen Moment, in dem einfach mal Stille herrscht. Nachts beim Einschlafen lasse ich auch was laufen, das ich dann per Sleeptimer ausschalte. Morgens nach dem Aufstehen wird als allererstes Musik angemacht. Meistens wache ich nicht vom Wecker auf, sondern werde von dem Typ über mir geweckt. Mich belastet das inzwischen extrem, da ich mich dadurch überhaupt nicht mehr konzentrieren kann, motivationslos und gereizt bin.

Ich bin beispielsweise absolut unempfindlich gegenüber Lärm von der Straße. Fahrende Autos stören mich überhaupt nicht. Auch ein permanent laufender PC-Lüfter juckt mich nicht im geringsten. Es ist der Lärm über mir, der mich stört. Vermutlich einfach, weil ich nichts dagegen machen kann. Wenn die Autos mir zu laut sind, mache ich das Fenster zu und Ruhe ist. Aber das Getrampel höre ich immer. Ich bin auch jemand, der extrem empfindlich reagiert, wenn jemand dauernd den Rotz die Nase hoch zieht oder abnormal laut atmet (was in Vorlesungen leider sehr oft vorkommt). Mich lenkt sowas sofort ab. Ich bin wohl irgendwie überempfindlich und würde gerne was dagegen tun.

Ihr denkt Euch jetzt wahrscheinlich, ich soll einfach umziehen. So einfach ist das aber nicht, denn

1) Der Wohnungsmarkt hier ist extrem schlimm. Es ist eine Stadt mit mehreren zehntausend Studenten. Ich hatte schon ein paar Besichtigungen, wurde jedoch leider nie akzeptiert. Bei einer Wohnung gab es 120 Interessenten, die sich in eine Zeitliste eintragen mussten, wann sie kommen. Eine weitere Wohnung war mehr Gartenhütte als Wohnung und war deshalb schonmal nix für mich. Bei der anderen waren es auch über 40 Interessenten und morgen habe ich die nächste Besichtigung. Ich bin gespannt.

Ich suche sowohl nach WGs als auch nach Einzimmerwohnungen. Bei den WGs bekomme ich in 95% der Fällen erst gar keine Antwort. Und Einzimmerwohnungen gibt es kaum (gerade finde ich hier nur 4 Angebote, von denen 2 schon veraltet sind, da vergeben). Vielleicht bekomme ich keine Antwort, weil ich immer explizit dazu schreibe, dass ich eine ruhige Wohnung suche. Aber das ist wirklich mein Kriterium Nr. 1.

2) Ich weiß nicht, ob ein Umzug wirklich helfen würde. Ich hatte, bevor ich ins Wohnheim gezogen bin, eine eigene Wohnung. Dort hatte ich exakt das gleiche Problem. Ständig Schritte und Lärm von oben und auch aus dem Treppenhaus. Das war der Grund, warum ich ausgezogen bin, denn die Wohnung war super (top Lage, guter Preis, groß). Dort habe ich ebenfalls den ganzen Tag Musik laufen lassen, um das halbwegs zu übertönen. Das heißt also, ich höre praktisch seit 4 Jahren durchgängig Musik und habe nie Ruhe (außer ich bin draußen)

Ich bin damals ins WH gezogen, da mein Kumpel, der auch hier wohnt, meinte, dass man überhaupt nichts hört. Das war wohl gelogen oder er ist da unempfindlicher als ich. Jedenfalls höre ich auch in seinem Zimmer ähnliche Geräusche.

Am liebsten wäre mir ein Zimmer in einem Neubau oder im Dachgeschoss. Nur das zu finden ist nicht einfach, außer man will 20km vom Stadtzentrum wohnen.

Was ich mich aber frage: Reagiere ich über oder würde Euch sowas auch nerven? Habt Ihr Tipps, wie man damit besser klar kommt, ohne direkt auszuziehen (sollte ich nichts besseres finden)

Antworten
t{suna/mix_xe


Oropax ???

E_hema1ligCer NuWtze[r (~#578581)


Den ganzen Tag?

Ich habe Oropax schon ausprobiert, da höre ich die Geräusche aber immer noch. Außerdem tun mir danach die Ohren weh und nachts fallen sie aus. Ich will nicht meine Ohren deswegen schädigen

t*suUnamxi_xxe


Nicht den ganzen Tag, zur Nacht dachte ich.

[[http://www.ohropax.de/produkte/classic.html Die]] hier sind seit Jahren mein ständiger Begleiter, die fallen auch nicht raus nachts und deinem Ohr tun sie nichts.

M4ollihenchxen


Die benutze ich auch (seit Jahren, nachts), und sie halten erstaunlich viel Lärm ab. Ich hatte auch mal so eine extrem laute Person über mir wohnen - auch die jetzige würde ich nicht gerade flüsterleise nennen - aber mit diesen Ohropax-Stöpseln in den Ohren kann ich problemlos schlafen. Und einen Schaden an den Ohren hab ich davon bisher auch nicht.

m5usicGuWs_6q5


Ich habe Oropax schon ausprobiert, da höre ich die Geräusche aber immer noch.

Ohrstöpsel gibt's in sehr großer Auswahl. Ich schlafe seit Jahren mit den gelb-roten "Laser Lite", aber vielleicht gibt es noch bessere, oder für Dich passendere. Muss man letztlich ausprobieren... Google doch mal nach "Ohrstöpsel Testpaket" (bzw. "Testset").

Für tagsüber wäre (stundenweise) ein geschlossener Kopfhörer denkbar.

LDiebex8


Ich hatte, bevor ich ins Wohnheim gezogen bin, eine eigene Wohnung. Dort hatte ich exakt das gleiche Problem. Ständig Schritte und Lärm von oben und auch aus dem Treppenhaus. Das war der Grund, warum ich ausgezogen bin, denn die Wohnung war super (top Lage, guter Preis, groß). Dort habe ich ebenfalls den ganzen Tag Musik laufen lassen, um das halbwegs zu übertönen. Das heißt also, ich höre praktisch seit 4 Jahren durchgängig Musik und habe nie Ruhe (außer ich bin draußen)

Nach dieser Schilderung würde ich sagen: Finger weg von Ohropax. Dadurch wirst du vermutlich nur noch empfindlicher, was die störenden Geräusche aus Nachbarwohnungen angeht. Die lassen sich "technisch" im normalen Leben nie völlig ausblenden, sinnvoller wäre es, den Lärm kognitiv um zu bewerten. Du hast dich da über die Jahre regelrecht konditioniert. Ich an deiner Stelle würde diesbezüglich mal einen Psychologen konsultieren.

E!heZmaliger N1utzerm (#528611x)


Das Problem ist: Schläge und stampfende Schritte, ebenso ein Poltern, sind unnatürliche Geräusche. Es sind quasi kleine Explosionen, und die machen eine ganze besonders fertig. Explosionen von oben heißen GEFAHR.

Das speichert der Körper unbewusst. Du bist also IMMER angespannt, weil du nie weißt, wann der nächste Schlag kommt.

Ich wohne auch so. Nur Geboller, Türen knallen, Stampfen, Möbel rücken und FALLEN lasen...

Seitdem ich hier wohne weiß ich, wie laut Sessel sein können.

Mein Rat: zieh aus...

Ansonsten einfach mal blöde stellen und die Nachbarn fragen, ob sie nachts auch dieses laute Poltern gehört haben...

Du hörst das seit dem Einzug und wolltest dem mal auf den Grund gehen...

Und dann mal gucken, ob es danach nicht vielleicht sogar ruhiger ist.

Ansonsten mal auf die Hausverwaltung pochen. Es gibt abend und Nachtruhe, Sonntags auch Mittagsruhe... daran SOLLTE man sich schon halten...

i?xcxh=xdxoxcxxh


Eine gute Stereoanlage kaufen z.B. Bose, die (unter anderem)mit einem Pink Noise Verfahren den Raum misst und die störwellen mit Gegenschalltechnik so ausblendet.

E,hem(aliger NZutzerV (#52x8611)


Ich bin absolut kein Freund davon, dass man sich mit Ohropax ausrüstet, Fernseher und Radio lauter macht oder überhaupt erstmal an, oder gar eine neue Anlage kauft, nur weil manche Pappnasen sich benehmen, als wären sie alleine im Haus...

Ich sage: Unziehen. Ins Dachgeschoss. Da trampelt einem keiner mehr auf dem Kopf rum...

oDldiea48


Oft sind es nur dumpfe Schläge, oft aber auch sehr laute Klopfer, so dass man sofort aufwacht. Das geht von morgens um 7 bis nachts um 3 oder 4 praktisch im 5-Minuten-Takt.

In der alten Wohnung war ich selbst Verursacher solcher Geräusche.

Der Mieter unter mir beklagte sich, obwohl er schwerhörig war.

Es stellte sich heraus, dass es mein ganz normaler Gang war, ich setzte barfuß mit dem Hacken zuerst auf. Da habe ich selbst überhaupt nichts gehört (Teppichboden), der Untermieter aber sehr wohl.

Habe mit dann angewöhnt, mit dem Ballen zuerst aufzusetzen und der Frieden war wiederhergestellt.

E"hemaliger `NutzerQ (#325<731)


ich habe in meinem Zimmer hier im Studentenwohnheim das Problem, dass ich ständig Schritte, Getrampel, Quietschgeräusche (als würde jemand Möbel verschieben), usw. von oben höre

Wir scheinen den selben Nachbarn zu haben ;-D

Ich habe es aufgegeben sie darauf hinzuweisen das sie oft zu laut ist, es kommt nicht an. Ich bin wenn ich schlafen will zu Ohropax übergegangen. Ist einfacher als mich ständig zu ärgern ...

E3hemaliger] Nutze<r (#z578581x)


Danke für die Antworten!

Die benutze ich auch (seit Jahren, nachts), und sie halten erstaunlich viel Lärm ab. Ich hatte auch mal so eine extrem laute Person über mir wohnen - auch die jetzige würde ich nicht gerade flüsterleise nennen - aber mit diesen Ohropax-Stöpseln in den Ohren kann ich problemlos schlafen. Und einen Schaden an den Ohren hab ich davon bisher auch nicht.

Aber das löst ja nur das Problem in der Nacht. Am Tag kann ich die ja nicht dauerhaft drin haben. Außerdem will ich meinen Wecker noch hören... Den habe ich nämlich dank Ohropax auch schon überhört.

Und immer wenn ich die drin habe und raus nehme, fühlt es sich so an, als ob in meinem Ohr was kaputt gegangen ist. Ich mag die Dinger einfach nicht.

Für mich sind Ohropax eigentlich keine wirkliche Option. Ich hasse das Gefühl in den Ohren und sie lösen mein Problem ja nicht, sie lindern nur die Symptome. Eine Lösung wäre, dass mir die Geräusche irgendwie egal werden (mich daran gewöhnen, aber das halte ich nach all der Zeit für unwahrscheinlich), dass sie verschwinden oder dass ich mir eine andere Wohnung suche.

Nach dieser Schilderung würde ich sagen: Finger weg von Ohropax. Dadurch wirst du vermutlich nur noch empfindlicher, was die störenden Geräusche aus Nachbarwohnungen angeht.

Das kann gut sein... Genau das, was ich nicht will.

Die lassen sich "technisch" im normalen Leben nie völlig ausblenden, sinnvoller wäre es, den Lärm kognitiv um zu bewerten. Du hast dich da über die Jahre regelrecht konditioniert.

Ich glaube auch, dass ich mich teilweise da sogar rein steigere. Als Beispiel: Es gibt in einigen Liedern ja Stellen, wo es lauter ist (viel Bass, Höhen, Tiefen, usw... "Volle Dröhnung" sozusagen) und dann kommen wieder Stellen, die ziemlich ruhig sind. In diesen ruhigen Stellen ertappe ich mich selber dabei, wie ich nur auf das nächste Störgeräusch warte (was auch fast immer kommt). Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass meine Nackenverspannungen davon kommen. Ich fühle mich hier einfach unwohl...

Als Resultat höre ich eigentlich nur noch Lieder, wo permanent Bass im Hintergrund läuft, was sich negativ auf die Konzentration auswirkt.

Filme kann ich zum Beispiel gar nicht schauen. Da höre ich den Lärm viel mehr als bei Musik. Deswegen läuft hier fast 24/7 Internetradio. Mittlerweile kenn ich schon alle Lieder auswendig :D

Wenn ich bei Freunden zu Besuch bin oder bei meinem Mitbewohner im Zimmer, höre ich auch oft Lärm von oben, aber da juckt es mich irgendwie nicht. Es ist wirklich nur bei mir zuhause so, dass es mir unglaublich auf die Nerven geht. Vielleicht fühle ich mich unterbewusst irgendwie angegriffen? Ich kann es mir nicht anders erklären

Ich an deiner Stelle würde diesbezüglich mal einen Psychologen konsultieren.

Daran dachte ich auch schon. Aber ist das wirklich ein Fall für einen Psychologen? Was würde der mit mir machen? Gibt es eine Bezeichnung für meine "Krankheit" / Empfindlichkeit? Dann könnte ich danach googeln und nach Lösungen suchen.

Das Problem ist: Schläge und stampfende Schritte, ebenso ein Poltern, sind unnatürliche Geräusche. Es sind quasi kleine Explosionen, und die machen eine ganze besonders fertig. Explosionen von oben heißen GEFAHR.

Das speichert der Körper unbewusst. Du bist also IMMER angespannt, weil du nie weißt, wann der nächste Schlag kommt.

Besser hätte ich es nicht beschreiben können. Das ist exakt das, was ich fühle.

Ich stehe dauernd unter Strom und warte auf das nächste Geräusch. Wenn es in meinem Zimmer "ruhig" ist (d.h. ausnahmsweise mal keine Musik), dann kann ich mich eigentlich gar nicht mehr konzentrieren und werde dann auch meist mit einem Schlag von oben in meiner Vermutung bestätigt.

Ich habe auch extra einen PC gekauft, der keine extraleisen Lüfter hat, sondern welche, die man schön laut hört. Diese decken schon ein paar sehr leise Störgeräusche ab.

Ich wohne auch so. Nur Geboller, Türen knallen, Stampfen, Möbel rücken und FALLEN lasen...

Seitdem ich hier wohne weiß ich, wie laut Sessel sein können.

Wie gehst du damit um? Willst du auch umziehen?

Mein Rat: zieh aus...

Liebend gerne :) Die letzte Besichtigung war nicht der Bringer, die Wohnung hat mir nicht gefallen und laut Vormieter hört man schon mal die Nachbarn. Also genau das, was ich nicht suche.

Morgen ist die nächste Besichtigung in einer WG. Glaube aber nicht im Dachgeschoss... Ich frage die einfach, ob man von oben was hört. Ich komme mir immer bescheuert vor, wenn ich bei Besichtigungen extra betone, wie wichtig mir Ruhe ist. Glaube auch, dass ich deswegen bisher nur Absagen erhalten habe.

Ansonsten einfach mal blöde stellen und die Nachbarn fragen, ob sie nachts auch dieses laute Poltern gehört haben...

Du hörst das seit dem Einzug und wolltest dem mal auf den Grund gehen...

Werde ich mal machen. Ich habe meinen Zimmernachbarn schonmal gefragt, ob er das gleiche Problem hat. Und so war es dann tatsächlich. Ich glaube, die Decken hier sind so beschissen gemacht, dass sich der Schall gleich in mehrere Zimmer überträgt. Komischerweise höre ich durch die Seitenwände absolut nichts. Ich kann den Bass auf Anschlag drehen, im Zimmer neben mir hört man nichts. Nur über und unter mir wahrscheinlich

Ansonsten mal auf die Hausverwaltung pochen. Es gibt abend und Nachtruhe, Sonntags auch Mittagsruhe... daran SOLLTE man sich schon halten...

Habe ich schon mehrfach gemacht. Es gibt hier im Wohnheim die Möglichkeit, innerhalb des Wohnheims umzuziehen. Ich habe einen Antrag gestellt, dass ich ins Dachgeschoss ziehen will (mit ausführlicher Begründung). Wurde mehrfach abgelehnt, weil es "kein besonderer Grund" sei. Ich soll damit leben oder ausziehen (so die Antwort der Verwaltung)

Eine gute Stereoanlage kaufen z.B. Bose, die (unter anderem)mit einem Pink Noise Verfahren den Raum misst und die störwellen mit Gegenschalltechnik so ausblendet.

Ja, solche Kopfhörer gibt es auch. Funktioniert das über eine Stereoanlage so gut? Und muss man dazu dann immer musik laufen lassen oder blenden die Geräusche auch aus, wenn grad nichts läuft?

Ich sage: Unziehen. Ins Dachgeschoss. Da trampelt einem keiner mehr auf dem Kopf rum...

Sehe ich im Prinzip auch so. Ich frage mich nur, wie die meisten anderen hier im Wohnheim damit klar kommen. Mache wohnen hier 4 Jahre und würde am liebsten für immer da bleiben. Ich bin froh, sobald ich hier raus bin und ein ruhiges Zimmer habe. Ob WG oder eigene Wohnung ist mir egal, am besten wäre natürlich trotzdem eine komplett eigene.

Es stellte sich heraus, dass es mein ganz normaler Gang war, ich setzte barfuß mit dem Hacken zuerst auf. Da habe ich selbst überhaupt nichts gehört (Teppichboden), der Untermieter aber sehr wohl.

Das macht der Typ über mir wohl auch, so hört es sich zumindest an. Ich klopfe dann immer mit einem schweren Gegenstand gegen die Decke, um mich zu beschweren (teilweise mit Puls auf 180, wenn ich nachts um 5 mal wieder von einem abnormal lauten Schlag geweckt werde). Aber da ändert sich nichts... Er hört es wohl nicht

Wir scheinen den selben Nachbarn zu haben ;-D

Ich habe es aufgegeben sie darauf hinzuweisen das sie oft zu laut ist, es kommt nicht an. Ich bin wenn ich schlafen will zu Ohropax übergegangen. Ist einfacher als mich ständig zu ärgern ...

Das ist eine Lösung für die Nacht, aber nicht für den Tag. Wie kommst Du tagsüber damit klar?

Ich glaube schon, dass mir ein Umzug helfen würde. Trotzdem würde mich interessieren, warum ich so empfindlich darauf reagiere. Auch wenn jemand in der Vorlesung dauernd schnupft oder hörbar atmet, lässt mich das aus der Haut fahren, während die anderen ganz unbeeindruckt davon der VL folgen. Das war bei mir als kleines Kind schon so. Ich wurde immer aggressiv, wenn ich laute Atemgeräusche gehört habe. Das ist bei mir so wie wenn jemand an der Tafel kratzt. Dieses Geräusch stört ja die meisten Menschen. Bei mir sind es leider ein paar Geräusche mehr (eigentlich alles, was irgendwie mit Atmung zu tun hat. Haltet mich für gestört, aber es ist tatsächlich so und ich würde es sehr gerne ändern)

Dagegen stört mich Straßenlärm nicht im geringsten. Ich bin wohl einfach komisch

Ewhemvalige;r Nutze9r (#578x581)


Was auch schon lange auf meiner Todo-Liste steht, ist mit Meditation anzufangen. Dazu brauche ich jedoch völlige Ruhe. Oder könnte mir Meditation vielleicht sogar bei meinem Problem helfen?

M|eahnxo


Wer gut meditieren kann wird dies auch neben einer Autobahn tun können - er blendet alle Geräusche aus ;-D . Nun, ein Anfänger sollte schon viel Ruhe haben, damit er sich darauf konzentrieren kann.

Schall breitet sich im Gebäude über die Wände aus. Infraschall nennt sich das, glaube ich. Auf jeden Fall solltest Du mal schauen, was in den Etagen über Dir ist. Je älter, je billiger gebaut wurde desto schlechter der Schallschutz. Analysiere mal, was über Deiner Wohnung liegt. Sind große Versorgungsleitungen in der Nähe? Liegt ein Betriebsraum der Gebäudetechnik (Fahrstuhl, Lüftung, etc. über Dir)? Hat der Mieter über Dir Laminat verlegt? Das sind alles Einflußfaktoren, die Lärm verursachen können.

Wenn Dein Nachbar dieselben Geräusch hört klingt das nach einem generellen Problem des Gebäudes.

Bei einer WG im Altbau hast Du übrigens den Lärm von den Mitbewohnern anstelle des Lärms von oben....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH