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Lärm aus Wohnung über mir: Übertreibe ich?

Eehemaligesr Nut}zer ^(#578x581)


Weil ich nur bei absoluter Ruhe oder monotonem "Lärm" (beruhigende Musik) einschlafen kann

TZhisF Tw0il}ighat BGaxrden


Entweder ich bilde mir das ein oder die anderen hören das einfach wirklich nicht. Ich kann das gar nicht verstehen, wie man sowas nicht hören kann.

Doch, Andere hören es auch, aber sie bewerten es nicht... und deswegen stört es sie nicht. Diese Leute haben eben woanders ihre Schachstelle, wo sie was nervt, was dich nicht stört (vlt Gerüche oder Anderes).


Es gibt ja auch viele Leute, die Geräusche regelrecht brauchen, z.B.nur einschlafen können, wenn der TV läuft oder in einer großen Familie aufgewachsen sind, wo immer Geräusche waren. Die kommen sich komisch vor, wenn es um sie herum still ist.


Also, es hilft im Akutfall nur die Ohren zu verschließen mittels Ohrstöpsel. Ich schlafe nur damit, könnte gar nicht anders. Und am WE, wenn du nicht den Wecker hören musst, kannst du das doch machen. Es hilft v.a. gegen dieses "lauern" auf das nächste Geräusch. Kann ich nur empfehlen :)^ ... ansonsten eben umziehen und auf ruhige Nachbarn hoffen...

Mmoll9ieknchexn


Ich empfehle auch dringend, wenigstens nachts, Ohropax. Meinen Wecker höre ich trotzdem. Notfalls muss man sich eben einen besonders lauten, hell tönenden Wecker besorgen. Gäbe es kein Ohropax, hätte ich es vermutlich eigens erfunden, sonst hätte ich schon so manchen Nachbarn umgebracht.

Ich finde, es gibt eine bestimmte Geräuschkulisse, an die man sich durchaus gewöhnen kann. Aber ab einer bestimmten Heftigkeit gibt's einfach keine zwei Meinungen mehr… Wenn z.B. in meiner Wohnung die Gläser in den Regalen klingeln, wenn oben jemand längst stampft, dann ist das keine Sache mehr von "zu empfindlich". Da hilft wirklich nur noch ein Umzug ins Dachgeschoss.

d.an-aex87


Vielleicht könntest du dir angewöhnen die Geräusche anders zu betrachten. Manche stellens ich zum Beispiel bei lautem Autolärm immer Wasser vor und dann verschwindet das bedrohliche Potential und die Menschen vermissen es.

Mir scheint das da bei dir eine ungute Kopplung irgendwann mal stattfand. Vielleicht warst du in einer angespannten Prüfungssituation, konntest das eigentlich nicht und dann war da dieses atmen.... Das Hirn macht da manchmal so seltsame verbindungen und dann hat man Pech. Man isst was, muss sich wegen Magen-Darm übergeben und vortan kann man das nicht mehr essen weil das Hirn gelernt hat das man nach diesem Essen speien muss.

Also könntest du versuchen dir konsequent angenehme Bilder zu den Geräuschen zu machen damit das Gefahr-Gefühl weg geht.

09ranvgeCanxyon


Ich habe auch viele Jahre unter Nachbarlärm gelitten und bin immer wieder umgezogen. Von 20 Wohnungen waren 4 ruhige dabei (2er WG's, Dachgeschoss).

Du hast vollkommen recht mit deinem **Auslieferungsgefühl

This Twilight Garden

Hast Du schon in 20 Wohnungen gewohnt?

Das sind wirklich viele Umzüge. Und ich dachte schon, ich ziehe annormal oft um.

4 ruhige Wohnungen bei 20 Stück finde ich realistisch, bzw. ist leider real. Ich habe 1 (nachts relativ ruhige) von 6, aber nur die letzten 5 Jahre gerechnet.

T\his| Twilightk Gxarden


Hast Du schon in 20 Wohnungen gewohnt?

Das sind wirklich viele Umzüge. Und ich dachte schon, ich ziehe annormal oft um.

Naja, bin mit 16 Jahren ausgezogen und jetzt 43 ;-) ... da kommen schon einige Wohnungen/WG'S zusammen... und es waren 17 Wohnungen (ab dem Auzug aus der Jugend WG mit knapp 18 Jahren)... 17 Wohnungen in 25 Jahren.

C^aramxala 2


Hanksrader, dieses Phänomen kenne ich auch. Manches ist eine Gewohnheit, auf Geräusche zu reagieren, weil einem innerlich die Ruhe fehlt. Wenn man innerlich angespannt ist, meist durch unbewusste Ängste oder Stressfaktoren, dann hätte man gerne von Außen, dass was man vermisst.

Beispiel:

Bekannte von mir 15 Jahre alt, Schulgängerin nimmt das Leben leicht, achtet auf sich selbst, gibt keine großen Ängste, denn sie fühlt sich bei den Eltern in der Wohnung geborgen und gut aufgehoben. Familie unten drunter haben sechs Kinder, teilweise im pubertierenden Alter. Da wird schon mal der Geburtstag lauter gefeiert und auch sonst kann es mal lauter sein. Sie selbst mag diese Familie. Sie hat einen guten Kontakt, wenn auch keine Freundschaft. Trotz lauter Bässe und Stimmengewirr kann sie prima schlafen und es stört sich null.

Später Alter 23 eigene Wohnung im Appartementhaus, Ausbildung, Stress, für sich selbst sorgen müssen. Alles ist anders. Sie schläft nachts nicht mehr durch, weil die Nachbarn ständig wechseln, immer wieder Störfälle auftreten, wie nächstliche Ehekräche, lautes Heimkommen von mehreren Personen über ihr nachts um zwei usw. Schlaf nur noch im Oropaks möglich, aber auch das funktioniert nicht immer.

Später dann eigene Wohnung mit Partner, erst ruhige Wohnung, neuer Nachbar, der gerne nachts unterwegs ist. Umzug erst mal nicht möglich. Strategie: Denken, sie fahre auf einem großen Schiff mit und sie höre die Geräusche im Schiffsraum. Dazu dann ein altes Radio, dass sie auf Rauschen stellt. CD mit Meeresrauschen in Endlosschleife geht auch. Oder den Nachbar einfach nicht als existent ansehen, sich sagen, den gibt es gar nicht. Geht auch.

Was ich damit sagen will, wenn man Menschen mag, dann fallen laute Geräusche nicht so sehr ins Gewicht, als wenn man sie nicht mag, sie als fremd oder gar feindlich ansieht, weil sie die eigene Ruhe stören. Man kann lernen Ruhe in sich selbst zu finden, dann kommt man mit äußerer Unruhe besser zurecht. Und dann die Frage, wie kann man das hinbekommen, mit den jetzigen Recourcen. Unsere Tipps können vielleicht Anreize sein, aber letztendlich hat jeder da seine eigenen Vorstellungen, denke ich.

C,aram@ala x2


Sorry, Name falsch geschrieben. Sollte heißen Hankshrader.

TNhis TwiVlight xGarden


Eben, es hängt alles mit der Bewertung der Geräuschen zusammen.

0rrangeCaunyon


Naja, bin mit 16 Jahren ausgezogen und jetzt 43 ;-) ... da kommen schon einige Wohnungen/WG'S zusammen... und es waren 17 Wohnungen (ab dem Auzug aus der Jugend WG mit knapp 18 Jahren)... 17 Wohnungen in 25 Jahren.

This Twilight Garden

Aber doch ganz ordentlich! Nichtmal 2 Jahre pro Wohnung.

Mein kürzestes Wohnen war zweimal nur die Kündigungsfrist, also 3 Monate und die längste Wohnzeit habe ich gerade mit 1,5 Jahren.

Wie gesagt, bis 2010 wohnte ich noch viel länger, über 10 Jahre pro Wohnung. Der Wohnhorror fing bei mir erst vor 5 Jahren an.

M8o/lli>encxhen


Was ich damit sagen will, wenn man Menschen mag, dann fallen laute Geräusche nicht so sehr ins Gewicht, als wenn man sie nicht mag,

(Caramala 2)

Das stimmt.

CNaramLala x2


Wobei man sagen muss, bei extremen Geräuschpegeln, da wird es dann nochmal schwieriger Ruhe zu finden.

E=hemal+igder NutHzer d(#5785x81)


Und schon wieder HÖLLENLÄRM von oben. MORGENS UM 9!!! Sagmal gehts noch? Heute Nacht ging es auch wieder bis 3.00 Uhr. Ich habe schon wieder abnormale Augenringe dank diesem Vollidioten.

Ich bin schon wieder auf 180, renne hoch, klingle und er macht NICHT auf. Schläge an die Decke hört er scheinbar auch nicht bzw. will sie nicht hören. Ich habe jetzt schon mehrmals geklingelt, nie macht jemand auf.

Es gibt einfach viel zu viele Idioten auf dieser Welt

So laut wie heute war es noch nie. Es vibriert jetzt sogar schon der Boden im Takt zu den Schlägen von oben. Ich halte es hier keinen Tag länger mehr aus.

Heute bekomme ich Bescheid, ob mich die bisher einzige WG im Dachgeschoss nimmt. Betet für mich :)^

MaaggCi>e2


Ich frage mich, was du von einem Studentenwohnheim erwartest? Da wirst du alles finden, aber sicher keine Ruhe.

Übrigens ich wohne in einem schönen sanierten Altbau und ich höre nicht die Nachbarn von oben drüber sondern von unten. ;-) Und da höre ich auch alles. Selbst wenn das Kind niest. Dachgeschoss heißt nicht automatisch Ruhe.

C=araxmalxa 2


Also ich drücke die Daumen. Ich würde an deiner Stelle auch zusehen, dass du etwas Besseres findest. Besser ist in jedem Fall ein Haus, indem nicht so viele Menschen wohnen und wo man vielleicht eine kleine Einliegerwohnung bekommt oder einen Nebenanbau. Wenn man weiß, was man will und worauf man achten soll, dann fallen zwar viele Wohnungen weg und doch wird man fündig werden.

Du kannst es auch mit der WG probieren. Übrigens Oropaks kann man zurechtschneiden, so dass sie besser passen, sonst tun sie im Ohr gerne weh.

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