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Konstant heizen oder nur abends?

GKreen<keepxer78


Richtig ist es, die Wohnung nicht auskühlen zu lassen ! Es bringt nichts, wenn man abends dann 3-4 Stunden aufheizt, weil man es vor Kälte nicht aushält. Punkt 1 : Man sollte beobachten auf welcher Stufe die Heizung angeht, wenn es zu kalt wird. Und genau so stellt man Sie beim verlassen der Wohnung auch ein. Das Thermostat regelt schließlich alles. Ich habe zu dem Thema auch mehrfach mit Experten ( Firmeninhaber, Heizungsbauer etc. ) gesprochen.

Bei mir ist es z.B. so : Heizung auf 2 stellen, sie geht an wenn der Raum zu kalt ist und geht wieder aus, wenn ca. 19 Grad erreicht sind. Dabei powert die Heizung aber nicht, viele denken ja, die Heizung würde dann den ganzen Tag laufen ! Stimmt aber nicht. Ich brauche abends 10 Minuten und der Raum ist richtig warm, eben weil er nicht völlig auskühlt. Und das was die Heizung den Tag über mal angeht, kostet absolut weniger, als eine kalte Wohnung tagtäglich wieder aufzuheizen. Ich beobachte seit vielen Jahren meine Abrechnungen, man lernt ja auch dazu. Auch dieses Jahr habe ich wieder ein Guthaben aus 2014 bekommen. Und ich muss dazu sagen, an freien Tagen heize ich auch den ganzen Tag über. Aber eben geregelt und nicht nach purem Kälteempfinden. Selbst wenn es draußen milder wird im Winter, gibt ja so Tage.....heize ich so geregelt weiter. Und von zu hohen Kosten keine Spur. Ich muss aber sagen, man sollte sich eben auch ein wenig damit beschäftigen. Wer eben so heizt wie bloß gefühlt, der landet meistens bei einer ordentlichen Nachforderung. In meinen ersten beiden Wohnungen und einem ja eher unerfahrenen Alter von ( 18 - 25 ) habe ich auch falsch geheizt, ganzen Tag aus gehabt und abends schön auf 4-5 gestellt. Das wurde richtig teuer, mehrere hundert Euro...

N~achOtha>sxe


Ich hab nen Gaskombiheizungsboiler, leider geht der Temperatursensor nicht mehr und er ist auch im Flur, wo es immer sehr kalt ist. Angeschaltet heizt die Heizung volle pulle bis ich sie wieder ausschalte, deshalb heize ich nur wenn ich da bin und es mir zu kalt ist, den kalten Flur wuerde ich auch nach Stunden nicht warm bekommen.

Zusaetzlich lasse ich tagsueber ~4 Stunden einen Luftentfeuchter laufen, der den Raum auch leicht aufheizt, dadurch wird es dann abends auch leichter warm, weil trockene Luft leichter aufzuheizen ist.

a<ug2x33


Hallo TE, ist ja schön, sich darum Gedanken zu machen. Aber von dir liegen hier zwei Beiträge vor, in denen alle Informationen fehlen, die zu einer sachlichen Stellungnahme führen könnten. Einige fragten schon, wie ist das Haus beschaffen? Welche Heizung? Heizkörper? Thermostate?

Welche Energie ist in der Vergangenheit für welche Wohnfläche aufgewendet worden?

Vielleicht als Beispiel: es ist eine Etagenwohnung mit Heizkörper aus den letzten 10 Jahren, ebenso mit den Thermostatventilen daran; die Wohnung ist gut isoliert. Dann würde ich jetzt und heute ausprobieren: alle in der Wohnung vorhandenen Thermometer ablesen, notieren. Heizung komplett abdrehen! Thermometer alle 2 Stunden ablesen. Wenn nach 10 Stunden die Temperatur um mehr als 3° abgesunken ist, dann gilt folgende Überlegung nicht: Thermostatventilköpfe kaufen, die sich programmieren lassen. Die Ventile so einstellen, dass zwei Stunden vor der gewünschten Zeit ein Aufheizen stattfindet. Ausprobieren was passiert wann und danach programmieren. Im Einfamilienhaus mit den genannten Heizkörpern macht man das über die Steuerung von Tag- und Nachteinstellung.

o#new4ayort.he@othxer


@ aug233 Du möchtest also etwas rechnen?

Also, Heizung, weniger als 10 Jahre alt, Thermostat dran. Keine Thermometer in der Wohnung vorhanden. Fenster sind ok (zieht nix, aber auch kein super-duper-thermoglas). Raum der zu Heizen ist: 20qm. Zwei Außenwände, zwei Innenwände.

Bin gespannt auf deine Zahlen :)

Abnonyymxus


Der Meinung von Greenkeeper kann ich mich nur anschließen. Wenn ich das Heizungsthermostat natürlich konstant auf 4 oder 5 durchlaufen lasse, brauche ich mich nicht wundern wenn ich zum Fenster rausheize.

Optimale Einstellung zwischen 2 und 3; Raumtemperatur 20 °C. Läuft seit Jahren ohne große Probleme und niemandem ist zu kalt.

chlairxet


@ onewayortheother

Öh, du glaubst jetzt nicht ernsthaft, dass man mit diesen Angaben irgendwas berechnen kann? ":/

Es gibt schon Formeln zur Berechnung von Heizlast, Wiederaufheizleistung etc. Allerdings rechnen die mit Normwerten und beziehen einige wichtige Faktoren nicht ein, so dass der tatsächliche Verbrauchswert abweicht. Du musst einfach selbst ausprobieren, was besser bzw. günstiger ist. Wie das geht wurde schon erklärt. Und ohne Thermometer in der Wohnung geht nichts.

o%newayoYr7the>othexr


@clairet Ha. Es gibt also Formeln. Und Normwerte. Ja, genau sowas hab ich mir doch gewünscht. Hast du diese Formeln? ODer weißt du eine Webseite, wo ich die finde? (Und hei - das es nicht exakt ist etc, davon gehe ich doch aus. Habe ich doch geschrieben.) Aber auf meinen Wunsch nach Berechnungen ist leider niemand eingegangen - nur "ausprobieren" oder "meine Erfahrung ist". Ich hätte aber gerne eine Rechnung!

a5ug23x3


@ onewayortheother,

bist du angehender Wissenschaftler ;-D ; Spaß beiseite: Formeln hin, Formeln her, die Realität überholt alles. Aus eigener Erfahrung gesagt.

Ein so eingebautes Zimmer von 20 Quadratmeter dürfte einen maximalen Energiebedarf von 60kWh/m² haben, also 1.200 Kilowatt im Jahr. Die 60kWh kommen aus der früheren Förderung von Neubauten, da gab es Abstufungen, gibt es heute noch, dann ist die Rede von KfW60, oder KfW40, danach bemisst sich die Förderung. Der Energiebedarf wird nach vielen Formeln berechnet und dann stellt man in der Realität fest, dass der Bedarf doch anders, meist höher ist. Das sind aber Berechnungen für komplette Häuser, nicht für einzelne Zimmer. Allein deine Zimmertür kann einen Unterschied von 200 Kilowatt im Jahr produzieren, nämlich ob dicht schließend und gut gedämmt oder ob viel Luft an allen Seiten und Baujahr 1908, dazu ist es vor der Tür durchgehend 5° kühler als in deinem Zimmer. Selbst wenn sie dicht ist. Was wandert durch die Innenwände ab? Nachbarräume beheizt, unbeheizt? Was durch die Zimmerdecke nach oben? Durch den Fußboden nach unten? Das ideale Zimmer: nur eine Außenwand, Südlage, zweiter Stock, nach allen Seiten Mitbewohner die es warm haben wollen.

Stap5ixent


inspiriert durch den 26°C-Faden und der Tatsache, dass die Heizsaison ja bald losgeht.

LOSGEHT? ??? :-o

ich heize schon seit mindestens 6 wochen.

dCjfraxnzi


Ich heize meistens durch. Klar wenn die Sonne auf die Dachfenster scheint, und die Wohnung dadurch warm wird dann dreh ich die Heizung zurück bzw. aus. Es kommt aber auch darauf an wie warm es draussen ist, wenn es draußen sehr kalt ist macht es keinen Sinn die Heizung auszumachen und die Wohnung komplett aus kühlen zulassen.

H;inpata


Ich hab nen Thermostat den ich einstellen kann. Die Heizung heizt höher wenn ich zu Hause bin (morgens bis ca.8 Uhr), und geht ein wenig runter wenn ich weg bin (von 8-19Uhr).

Tagsüber lass ichs so, dass die Tempi nicht unter 18/19 Grad fällt, auch meiner Katzen wegen. Abends ist dann auf ca 20/21 Grad.

Die Heizungen selbst haben auch noch Dreh-Regler, die nie ganz oben stehen.

Ich bin persönlich ein wenig allergisch zu "Heizung ausmachen". Meine Mutter hat das früher gemacht, abends Heizung AUS - was dazu geführt hat, dass man morgens in ner arschkalten Wohnung wachwurde. Ebenso ein halbes Jahr Japan, in einem kleinen Apartment mit Metalltür und undichter Balkontür... OHNE Heizung. Das was es gab war eine Klimaanlage mit der man warme Luft reinblasen lassen konnte. Im Bad gabs gar nichts und im Flur zogs von der Tür her rein. Eine Freude. Frieren bzw in 10 Lagen rumlaufen, nur damit man bissl was an Heizkosten spart - ne danke.

o-newaWyor7theoZther


@aug Ich will eigentlich nur verstehen. Wenn ich die Formeln hätte, könnte ich ja einmal durchrechnen für "ich lasse den ganzen Tag an" und einmal für "ich heize nur nach Bedarf auf".

Ich denke, "ich lasse den ganzen Tag an" ist teurer als "ich heize nur nach Bedarf auf". Aber viele sagen, es sei anders rum. Das geht aber nicht in meinen Kopf rein...

Daher mein "betteln" nach Formeln, Berechnungen....

a0ug9233


schon mal bei Wikipedia diese Seite angesehen: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Heizenergiebedarf]]

??

o+npewayoyrthe4otxher


:)^ Danke! Nein. Auf so ein großes Wort war ich gar nicht gekommen |-o

Aber... der Artikel ist auch groß. Und die Formeln auch. Ich glaube, da brauch ich noch ein zwei Kaffee für :=o

Danke nochmal!

a&u%g23x3


bilde die Lösung hier mal ab, nach :)D :)D

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