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Erfahrung mit aufdringlichen Menschen, die keine Grenzen kennen?

m)irii80


Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt

Aber was sagt dieser Spruch aus? Mal angenommen A möchte ihr Baby im Restaurant stillen, B möchte das nicht. Und jetzt? Durch diesen Spruch wird überhaupt keine Aussage getroffen, wer nun die eigentliche Freiheit hat. ???

m#ir+i80


*B möchte nicht, das A das tut, da es sie beim Essen stört

P^la6ne]ten,wind


@ miri80:

Es ist in der Tat schwierig wo da die Grenzen zu ziehen sind, das kann man nicht verallgemeinern. Das fällt auch anderen Menschen schwer. Was der eine noch völlig ok findet, ist für den anderen schon massiv eine Grenze überschritten. Was ich für mich persönlich am besten finde: ich weise andere Menschen nie ungefragt auf Fehler hin. Von wichtigen Dingen wie irgendetwas lebensnotwendiges mal abgesehen. Wenn ein anderer Mensch z.b. ein Kleidungsstück trägt, das mir nicht gefällt, ihm meiner Meinung nach nicht steht oder sonst was, dann sage ich nichts dazu. Außer dieser Mensch fragt direkt nach meiner Meinung. Wenn mit dem Kleidungsstück was nicht stimmt, es z.b. einen Riss hat, dann ist das was anderes. Aber damit gebe ich nicht zu verstehen, dass mir etwas nicht gefällt.

Eine weitere Ausnahme wäre z.b. wenn ich sehe, dass ein Mensch sich wundert warum etwas bestimmtes schief gegangen ist. Sagen wir mal er backt einen Kuchen und der Kuchen wir speckig. Sitzt der Mensch verwundert vor seinem Kuchen und versteht das Problem nicht, dann ist es angebracht über das Problem zu reden um eventuelle Fehler beim Backen aufzudecken. Aber ich würde nie von mir selbst hin gehen und ungefragt Backtipps erteilen, wenn ich einen speckigen Kuchen sehe. Das wäre verletzend.

Das sind einfach so Feinheiten im Umgang mit anderen Menschen. Die funktionieren nicht immer und nicht bei jedem. Ich habe bei dir übrigens auch an Asperger denken müssen, als du das Grundgesetz bemüht hast. @:)

D5i2sceqderxe


Planetenwind - du hast es sehr schön geschrieben. :)=

Wer sagt, das meine Meinung unqualifiziert ist? Wer sagt, das ich diese permanent ungefragt herausplärre? Woher soll ich wissen was jemanden belästigt und was nicht, wenn ich nicht kommuniziere?

Wenn man seine Meinung ungefragt herausplärrt ist es belästigend. Wenn jemand an einer Meinung interessiert ist, dann wird derjenige fragen. Tut er es nicht, ist sie für diesen irrelevant. Punkt.

Woher soll ich Grenzen kennenlernen, wenn ich nicht kommuniziere?

Man kann vorher fragen, ob er Gegenüber daran interessiert ist und darauf reagieren. Nennt man übrigens ebenfalls Kommunikation.

Wieso hat meine Meinung an sich keinen Wert, bzw. ist überbewertet? Wieso sollte ich generell lieber keine Meinung haben?

Für dich ist es also besser ein gesichtsloser Niemand zu sein, der auf Kommunikation weitestgehend verzichtet - ausser er wird explizit danach gefragt - weil du sonst Grenzen verletzen könntest, von denen du annimmst, das der andere sie hat (du weisst es aber nicht, da du deine Meinung ja immer für dich behälst). Ok, ist dein Recht, aber leider nicht mein Standard. Nur weil du das so handhabst kannst du nicht erwarten das jeder so denkt. Da bin ich lieber mir selbst treu, auch wenn mich das zu einem Mitglied im KLub der Einsamen macht... Diesen Luxus gönne ich mir. 100 Menschen - 100 Kinderstuben. Man sollte nicht immer von sich auf andere schliessen...

Da ich nichts davon so geschrieben habe, sondern es von dir recht "unqualifiziert" verdreht wurde, werde ich mir die Freiheit nehmen, diesen Absatz zu ignorieren und meine Meinung meiner guten Kinderstube wegen, für mich behalten...

zHe?p


Für dich ist es also besser ein gesichtsloser Niemand zu sein, der auf Kommunikation weitestgehend verzichtet - ausser er wird explizit danach gefragt - weil du sonst Grenzen verletzen könntest, von denen du annimmst, das der andere sie hat (du weisst es aber nicht, da du deine Meinung ja immer für dich behälst). Ok, ist dein Recht, aber leider nicht mein Standard. Nur weil du das so handhabst kannst du nicht erwarten das jeder so denkt. Da bin ich lieber mir selbst treu, auch wenn mich das zu einem Mitglied im KLub der Einsamen macht... Diesen Luxus gönne ich mir. 100 Menschen - 100 Kinderstuben. Man sollte nicht immer von sich auf andere schliessen...

Hm ja doch, es ist nachvollziehbar dass du Probleme mit deiner Umwelt hast. ":/

Kommunikation besteht bei den meisten Menschen nunmal nicht weitgehend daraus andere mit Ratschlägen und Kritik vollzuquaken. Natürlich kannst dir natürlich den Luxus gönnen wie eine Dampfwalze durchs Leben zu trampeln. Vielleicht musst du das sogar, wenn es dir wirklich komplett an sozialer Lernfähigkeit mangelt. Aber du lügst doch selber in die Tasche mit der Behauptung, dass es dir egal wäre was andere von dir halten.

mziri78x0


Ich gehe zu niemandem hin und sage ungefragt meine Meinung oder was fieses. Ich enthalte mich bei Fremden auch der Kommentare, z.B. im Supermarkt, als der Mensch hinter mir an der Kasse die Augen verdreht hat und hörbar motzt als ich mein Kleingeldfach öffne. In diesen Situation versuche ich immer darauf zu achten freundlich und entspannt zu wirken. Ich stelle mir dann vor, was dieser Mensch für ein Problem hat. Das er einen stressigen Tag hatte, die Nerven blank liegen, er sich in der Warteschlange unwohl fühlt und schnell weg will. Da kann ich mich dann garnicht mehr aufregen, sondern verstehe ihn dann sogar, auch wenn ich mir trotzdem meine wenigen Sekunden Zeit nehme, mein Kleingeld rauszuzählen.

Der Luxus den ich mir gönne ist es frei mit bekannten Menschen zu sprechen, auch wenn mir ab und an was rausrutscht, das einem anderen unsensibel erscheint. Ich lasse mich gerne aufklären, falls eine Grenze überschritten wurde, damit mir das in Zukunft nicht mehr passiert. Leute die mich wirklich kennen wissen das und ärgern sich nicht darüber (und ja, da gibt es einige! :)_ ) Manchmal darf ich mir dann bestimmte Antekdoten anhören oder es werden Scherze darüber gemacht, was ich mal trockenes irgendwo gesagt aber, aber so ist das eben unter Freunden. Jeder hat seinen eigenen Charakter und auch seine Schwächen, die von den anderen aber akzeptiert werden. In meinem Freundeskreis gibt es auch mehrere die so sind wie ich. :-D

Natürlich gibt es Leute die das nicht mögen und mich z.B. für taktlos oder kühl halten. Das ist mir nicht egal, aber ich kann es schlecht ändern, ohne meine Persönlichkeit anzupassen und neue Verhaltensmuster zu lernen, etc.

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