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Neuer Job und schon verloren?!

S!tuhl+bein


Ich hatte bisher immer die Überzeugung: Ein mensch der Tiere liebt, kann kein schlechter sein |-o

Das ist übrigens falsch. Richtig heißt der Satz: "Wer Hunde und kleine Kinder hasst, kann kein ganz schlechter Mensch sein." und stammt von W. C. Fields. ;-)

c@hiefoAlxatu


Gibt es evtl. wegen dieser Chefin eine hohe Fluktuation? Die müsste weiter oben doch auffallen.

I.n"gefa5era


Sollte ein kunde sie flüchtig streifen...der muss aufpassen nicht im hinteren Ladeneck zu landen! Es wäre nicht der erste, den sie am kragen geschnappt hätte...

Und das bleibt auch ohne Konsequenzen?

Coh oupette+_Finniaxn


Ich finde es übrigens viel wichtiger, ob Tiere einen Menschen mögen (ohne mit Essen bestochen worden zu sein). Daran kann man mehr ablesen als umgekehrt. ;-D

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Das mit den Kunden würde mich auch interessieren. Ich würd die Kuh anzeigen.

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Und nun frage ich mich ernsthaft, ob ich mit meinen 35 Jahren, Mutter vier Kinder und seit 10 jahren verwittwet...nicht auch einen Funken respekt verdient habe.

Dany, zu welcher Erkenntnis bist Du gekommen?

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So ihr Lieben, bitte entschuldigt dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Aber die Ereignisse in den letzten Wochen haben sich überschlagen und mir hat Abends letztendlich die Kraft gefehlt, dass erlebte noch in Worte zu fassen. Ivch danke Euch allen, dennoch für Eure Meinungen und ich bin sletztendlich zum Entschluss gekommen, mehr Respekt verdient zu haben...

In der Zwischenzeit erhielt ich nach weihnachten die die Diagnose von Schilddrüsentumoren und auch noch vorgestern die Kündigung. Aber was bisher noch passiert ist, könnt ihr aus der "Stellungsnahme" entnehmen, die ich nun gestern per Einschreiben an die Personalabteilung gesendet habe. Ich habe die Namen der entsprechenden Personen, in jeweiligen Positionen deklariert, wie "Chefin, Bezirksleiter, Kollegin A;B;C;", ich hoffe ihr könnt es einigermaßen entziffern. Und nun harre ich der Dinge, die nun auf mich zukommen, denn ich habe jetzt definitiv eine Lawine ins rollen gebracht, die nicht mehr zu stoppen ist... ":/

Hier das Schreiben an die Personalabteilung:

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Sehr geehrte Frau "Personalabteilung",

mit Bedauern habe ich heute die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses erhalten.

Ich habe zwar befürchtet, dass es darauf hinauslaufen wird, jedoch wäre mir ein persönliches Gespräch, wie es mir mehrmals zugesichert wurde, wichtig gewesen.

Da mir dies nun vollends verwehrt wurde und ich stattdessen die Kündigung erhalte, möchte/muss ich mich auf diesem Weg äußern.

Vorab möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich persönlich, Frau "Chefin" menschlich sehr schätze. Ich weiß um ihre soziales Engagement und Ihre Fürsorge und bewundere Sie dafür.

Mir liegt es absolut fern, Frau "Chefin" Schwierigkeiten zu machen, ich wünschte, sie hätte mich einmal zu Wort kommen lassen und mich angehört.. Aber dazu kommen wir noch…

Wie Sie selber wissen, trat ich meinen Arbeitsbeginn zum 05.10.2015 an.

Ich erlebte Frau "Chefin" als eine sehr strenge und temperamentvolle Chefin, die keinerlei Fehler duldete und es der Norm entsprach, bei "Fehler" im Beisein von Herrn "Kollege XY", oder einer anderen Kollegin, dafür zusammen gebrüllt zu werden. Nicht selten so laut, dass es die Kunden VOR der Ladentüre hörten. Dafür könnte ich einige Beispiele nennen, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ein weiteres, für mich absolut nicht akzeptables Verhalten, sind Fußtritte. Hierzu dann doch ein Beispiel:

Ich hatte relativ wenig Wechselgeld und war dazu angehalten, nach Kleingeld zu fragen. Ich kassierte einen Kunden ab, Rechnungsbetrag 10,65 €. Der Kunde gab mit 10,75 €. Ich bedankte mich gerade, als Frau "Chefin" hinter mir vorbei lief und mir mit dem Fuß in den Hintern trat. VOR dem Kunden. Als ich sie unmittelbar danach darauf ansprach, wozu denn dieser Tritt nun war, war ihre Argumentation, ich hätte nach 45 Cent fragen sollen. Als ich ihr den Rechnungsbetrag nannte und mir 45 Cent nicht wirklich weiter geholfen hätte, zuckte sie eben mit den Schultern.

Tritte, bei "Fehlverhalten" ?! Ersatzhalber tat es auch das Holzlineal!

Der Gang hinterm Tresen ist sehr schmal, stehe ich hinter der geöffneten Kassenschublade und Frau "Chefin" "muss" unbedingt vorbei, hat man ihr Platz zu machen. Tut man dies nicht, spürt man das Lineal oder einen Fußtritt. Zugegeben, oftmals war es Humorvoll und ich konnte manches mal darüber lachen. Aber vor Kunden, oder mit offensichtlicher Maßregelung kombiniert, ist dieser Zustand für mich untragbar. Wobei sie durch ihr Verhalten erreicht was sie möchte: Sobald ich sie aus dem Augenwinkel wahr nahm, machte ich schon automatisch einen Schritt zur Seite, dass wurde dann auch "wohlwollend" zu Kenntnis genommen, mit der Aussage: "Gut, ich brauche kein Lineal mehr".

Bedauerlicherweise unterlief mir an meinem 13. Arbeitstag der Fehler am Lottoterminal (Stellungsnahme hierzu, liegt Ihnen vor) und ich bestand einen Lotto-Test nicht.

Welch gravierende Folgen dies für mich haben sollte, war mir nicht bewusst, sonst hätte ich von mir aus, schon längst die Kündigung eingereicht!

Ein Termin zur Nachschulung wurde bekanntgegeben, den ich außerhalb meiner Arbeitszeit wahrnehmen musste und somit nicht als Arbeitszeit galt. Dieses Vorgehen sei üblich und würde als Disziplinarmaßnahme gelten. Die Strafgebührvon 211,- € jedoch, müsste ich NICHT bezahlen!

Doch alles begann mit einer anonymen E-Mail, die eine Beschwerde über die Zustände in der Filiale und dem Verhalten von Frau "Chefin", sowie den Zigarettenqualm beinhalteten. Herr "Bezirksleiter" besuchte uns daraufhin in der Filiale und er folgten zwar vier-Augen Gespräche, allerdings mit geöffneter/ angelehnten Tür. Ich für mich kann nur sagen, dass ich nicht den Mut hatte, offen zu reden. Allerdings informierte ich Herr "Bezirksleiter" über die Tritte und auch über das maßlose zusammen brüllen, bei Fehlern.

Er bat mich um Verständnis und ich soll doch auch etwas "das österreichische Temperament berücksichtigen und Frau "Chefin" sei ein herzensguter Mensch." Vor allem letzteres brachte mich dazu, Herrn "Bezirksleiter" darum zu bitten, vorerst Stillschweigen zu bewahren, ich wollte erst selber das Gespräch mit Frau "Chefin" suchen, da es mir sehr wohl am Herzen lag, mir Frau "Chefin" ein gutes Verhältnis zu haben. Er bot mir gleichzeitig an, gerne als Moderator zu Verfügung zu stehen, sollte ein Gespräch nicht möglich sein.

Nun, der Tag der Nachschulung kam und ich war, wie gewünscht, pünktlich um 9:00 Uhr in der Filiale. Frau "Chefin" fuhr mit ihrem Privatfahrzeug. Schon beim Verlassen des Parkplatzes, bog Frau "Chefin" vor einem Polizeifahrzeug in den Straßenverkehr ein, "das reicht locker"...das tat es auch. Doch im weiteren Straßenverlauf, kamen wir an eine Ampelkreuzung die schon auf gelb stand, doch Frau "Chefin" beschleunigte und fuhr noch rüber. Es war ganz deutlich rot und ich machte sie darauf aufmerksam, ebenso wie die Tatsache, dass doch die Polizei hinter uns wäre. Frau "Chefin" wiegelte ab und meinte, dass wird schon gut gehen.

Bedauerlicherweise setzte sich genau dieser Streifenwagen dann doch wenig später, "Kollegin A"t vor uns, augenscheinlich um uns anzuhalten, denn der Spurwechsel an dieser Stelle, war unüblich. Nun schien auch Frau "Chefin" die Ernsthaftigkeit der Lage, bewusst zu werden. Ich sagte nur ein Wort: "Scheibengleister!" Doch das war ein Wort Zuviel! Augenblicklich wandte sich Frau "Chefin" mir zu und brüllte mich mit dem Wortlaut an: "Halten Sie jetzt sofort Ihre Klappe, oder ich knalle Ihnen eine!"

Wie es mir in der Situation ging, vermag ich gar nicht zu beschreiben. Ich traute mich nicht die Beamten in die Augen zu schauen, weil ich einfach nur ANGST hatte!

Frau "Chefin" wurde also aus dem fließenden Straßenverkehr gezogen und erhielt eine entsprechende Anzeige.

Nachdem wir den Weg zur Nachschulung fortsetzen konnten, ließ sie mich dann vor Ort, deutlich ihren Missmut spüren. Einen Namen hatte ich keinen mehr, zumindest keinen der dem meines Personalausweises glich. Ich wurde JEDEM Schulungsteilnehmer, egal ob einzeln oder in der Vorstellungsrunde, als "hohle Nuss" vorgestellt. Zitat: "Das ist die hohle Nuss, wegen der ich hier überhaupt erscheinen muss. Das war in sechs Jahren nicht nötig, dazu musste ich erst DIE einstellen" Zudem, "hätte ich diesen Lotto-Test nicht versaut, hätte sie die Strecke gar nicht fahren müssen und wäre nicht von der Polizei angehalten worden." Sie räumte dann bei der Fahrt in die Filiale ein, dass sie sehr wohl selber dafür verantwortlich sei, denn ich machte sie darauf aufmerksam, dass ich sie nicht aufgefordert habe, mutwillig über eine rote Ampel zu fahren!

Ich kam mir dennoch vor wie im falschen Film. JA, ich habe den Lotto-Test nicht bestanden, aber dass dies zur Folge hat, jeglichen Respekt mir gegenüber zu verlieren und mich so bloßzustellen, hat mich einfach sprachlos gemacht! Zumal alle anderen Teilnehmer der Schulung, aus dem selben Grund da waren...auch sie hatten den Test nicht bestanden, aber Frau "Chefin" war die einzige, die sich das Recht dazu herausnahm, mich öffentlich zu beleidigen. Kein andere Vorgesetzter hat seine Mitarbeiter so beleidigt, schon gar nicht, mehrmals!

Das ich in der Filiale den Spitznamen "hohle Nuss" hatte, konnte ich ja noch unter "Humor" verbuchen, aber vor wildfremden Menschen in einer Schulung, erwarte ich von meiner Vorgesetzten doch etwas mehr Respekt. Doch leider erkannte ich schon von Anfang an, dass ich diesen in ihren Augen keinesfalls verdient hatte.

Noch wenige Tage zuvor, war ich zwar die Mitarbeiterin die man morgens um 4:30Uhr anrufen konnte und um Hilfe bat, weil eine Kollegin überraschend erkrankt war und ich war sofort zur Stelle, aber letztendlich zeigte sie mir deutlich, dass ich nur "die hohle Nuss" war.

Nach diesem Vormittag reifte in mir die Erkenntnis, dass ich dringend mit Frau "Chefin" sprechen müsste.

Letztendlich waren wir gegen 12:45 Uhr wieder in der Filiale, mein offizieller Arbeitsbeginn war die Spätschicht um 12:00 Uhr, anmelden konnte ich mich jedoch erst verspätet..natürlich unbezahlt.

In dieser Woche hatte ich mit meiner Kollegin, Frau "Kollegin C" Schicht. Frau "Chefin" machte mir und meiner Kollegin unmissverständlich klar, dass sie mehr Leistung erwartete und das wir Regal pflege machen sollten, zu der wir bis zu diesem Tage (Donnerstag) noch nicht gekommen waren. Ich versuchte Frau "Chefin" zu erklären, dass wir aufgrund dem regen Kundenbetrieb, Waren auffüllen und Zeitungen auffüllen, nicht dazu gekommen sind. Das richtige "Stecken" der Zeitschriften kostete mich und meine Kollegin noch immer viel Zeit, vor allem für mich, da mir noch die nötige Routine fehlte.

Doch nun bekamen wir vorgeschrieben, noch zusätzlich zwei Regalwände zu machen.

Zudem hatten wir noch sieben volle Remissionskisten Ware die einsortiert werden musste und ja, wir waren überfordert. Wir taten was wir konnten, doch meine Kollegin die einige Jahre älter ist als ich, brach vier mal heulend zusammen.

Letztendlich war ich es, die Frau "Kollegin C" dazu "nötigte", die Regalwände nun nicht vollständig fertig zu machen und ich übernahm auch ihre Kassenabrechnung.

Nun, am selben Tag kam ein junger Mann in die Filiale und meinte amüsiert, dass wohl "nicht mehr geraucht würde?!". Ich sah ihn etwas irritiert an, ich kannte ihn als Kunden, mehr war mir über ihn nicht bekannt. Er erzählte mir, dass ER eine E-Mail an die Personalabteilung geschrieben hätte, da "die Missstände endlich aufhören müssten". Ich war über seine Offenheit sehr verwundert und sagte ihm, ich würde, wenn ich Schicht mit Frau "Kollegin C" habe, nicht rauchen, denn sie leidet sehr als Nichtraucherin darunter. Er meinte noch, seine Mutter habe sich die Willkür von Frau "Chefin" lang genug gefallen lassen müssen. Somit gehe ich davon aus, dass es der Sohn einer ehemaligen Mitarbeiterin war, der diese E-Mail schrieb! ICH war es definitiv nicht!!!! (Auch wenn man mir das fälschlicherweise Unterstellt, wie ich weiß)

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Fortsetzung:

Am Folgetag kam ich ins Geschäft und ich nahm zur Kenntnis, dass Frau "Chefin" sich hinter verschlossener Türe, mit ihrem Stellvertreter Herr "Kollege XY" unterhielt. Unmittelbar danach wurde ich zum Gespräch gebeten. Frau "Chefin" konfrontierte mich mit der Aussage, ich würde "Unruhe" rein bringen wollen und wollte wissen, was "denn gestern eigentlich los war". Ich nahm die Gelegenheit wahr und versuchte Frau "Chefin" zu erklären, dass wir Angst vor ihr hätten, und das dies der Grund gewesen sein, warum Frau "Kollegin C" weinend zusammengebrochen sei. Sie sprang auf und holte Frau "Kollegin C" zum Gespräch hinu. Sie fragte diese, "ob sie etwa Angst vor ihr hat?!". Frau "Kollegin C" bejahte dies zögerlich. Daraufhin brach Frau "Chefin" in schallendes Gelächter aus und versicherte Frau "Kollegin C", dass man NIEMALS Angst vor ihr haben müsse. Als ich nun erklären wollte, WARUM und WIESO, wandte sich Frau "Chefin" mir zu, schaute mich an und unterbrach mich mit den Worten: "Frau [Name entfernt], Sie reden erste DANN, wenn ICH Ihnen das Wort erteile. Und das tue ich NICHT!" und damit war das Gespräch für sie beendet.

Letztendlich war dies der Punkt, an dem ich Herr "Bezirksleiter" eingeschaltet hatte. Am 04.12 bat ich Herrn "Bezirksleiter" also per SMS um einen Gesprächstermin. Er erläuterte mir, dass dieses Gespräch nur im Beisein mit Frau "Chefin" statt finden könnte, was für mich jedoch selbstverständlich war. Ich sollte mich am darauffolgenden Montag bei ihm melden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Am 06.12 hatten wir nun aber die Weihnachtsfeier und ich durfte Frau "Chefin" als sehr fürsorgliche und liebevolle Person kennen lernen. Mein Entschluss, ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten zu führen, geriet ins wanken, da ich Angst vor den Konsequenzen hatte. Ich wollte nicht, dass Frau "Chefin" ernsthafte Schwierigkeiten bekam, genauso wenig wollte ich meinen Job verlieren. Also schrieb ich am Montag Herrn "Bezirksleiter" eine SMS und teilte ihm mit, dass ich doch gerne nochmal alleine versuchen wolle mit Frau "Chefin" zu sprechen.

Ich erhielt als Antwort, er habe aber "sehr wohl Gesprächsbedarf und wir treffen uns am Mittwoch den 09.12 um 12:00 Uhr" Ich bestätigte den Termin, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl.

Doch am 09.12 erhielt ich von Herr "Bezirksleiter" wenige Stunden vor dem Gespräch, eine SMS mit der Information, er müsse das Gespräch auf den folgenden Montag verschieben, also 14.12, gleiche Zeit. Als dieser Tag dann kam, wurde ich erneut per SMS von Herr "Bezirksleiter" darüber informiert, dass er "den Termin nicht wahrnehmen könne, zudem hätte Frau "Chefin" ja Urlaub."

Meine Enttäuschung war groß, denn in der Zwischenzeit konnte ich Nachts schon nicht mehr schlafen.

Ich hatte nun also mehrmals Schicht mit Herr "Kollege XY". Ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam machen, dass ich VERSUCHT hatte, mit Frau "Chefin" zu sprechen, aber sie "erteilte mir ja nicht das Wort".

Denn nun möchte ich meine Arbeitstage mit Herr "Kollege XY" beschreiben. Ich persönlich empfinde es als sehr unangenehm mit ihm zusammen arbeiten zu müssen. Meiner Meinung nach, lässt er ausländischen Kunden gegenüber, sehr deutlich seine fremdenfeindliche Art spüren. Kunden werden sehr deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass "sie deutsch lernen sollen". Er verweigerte oftmals Hilfe, sei es beim Ausfüllen von Lottoscheinen, wie auch das Aufladen von Handyguthaben. Dabei wurde mir immer gesagt, sollte man die Zeit haben, hilft man bei der Aufladung. Zumal ältere Menschen oft überfordert sind. Herr "Kollege XY" hat mir gegenüber mehrmals deutlich zu verstehen gegeben, dass "dieses Dreckpack" unerwünscht ist.

An einem Tag hatte ich Frühschicht und es war die ersten Stunden recht ruhig. Ware kam von Leckerland, aber diese hatten wir gut und schnell verräumen können. In dieser Zeit betrat ein ausländischer Mitbürger die Filiale der gerne Lotto spielen wollte, aber nicht wusste was das ist und wie das geht. Sein deutsch war zwar gebrochen doch er verstand es sehr gut. Das Prinzip des Spieles schien er auch verstanden zu haben. Das Spiel erklärte ich ihm, während ich die Ware verräumte. Schließlich ging ich jedoch zum Kunden vor, zum Lotto Bereich, zeigte ihm den Schein und wollte ihm noch das Prinzip und die Wahlmöglichkeiten der Zusatzlotterie erklären.

Ich wurde nun aber von Herrn "Kollege XY" unterbrochen und darauf hingewiesen, das "wir für sowas keine Zeit haben und ich zu arbeiten hätte". Ich bin über diese Aussage doch sehr verwundert, angesichts der Tatsache, dass ich es als Hauptaufgabe sehe, Kunden bedarfsgerecht zu beraten und zu verkaufen. Im Zweifelsfall auch erklärend! Ich bin als Verkäuferin eingestellt. Und ich hatte die zeit und die Möglichkeit dem Kunden beratend zur Seite zu stehen.

Letztendlich gelang es mir noch mit dem Kunden die für ihn richtigen Kreuze bei den Wahlmöglichkeiten ( Laufzeit, Zusatzlotterie ja □ nein □) anzukreuzen und er kreuzte dann eigenständig seine 6 aus 49, während ich also meine "Arbeit machte" und die letzte Ware verräumte. Letztendlich war es "nur" ein Umsatz von wenigen €, aber ich habe mich gefreut als der Kunde lächelnd mit den Worten ging "Thank you verry much. Have a nice day!"

Kurz darauf hat ein Artikel in der BILD Herr "Kollege XY" dazu gebracht, sich erneut über das "Asylantendreckspack" zu äußern. Mir war das immer sehr unangenehm. Denn schon in vorherigen gemeinsamen Schichten, z.B. ganz am Anfang, fiel mir sein recht unfreundlicher und beleidigende Umgang mit ausländischen Kunden, auf. Doch aus Furcht, schwieg ich, schließlich war er der Stellvertretende Filialleiter, wenn Frau "Chefin" nicht da war. Und doch waren die Rollen, nie ganz klar für mich. So bat mich Herr "Kollege XY" die Frühschicht um 4:15 Uhr zu beginnen, und ich machte dies entsprechend. In einer Frühschicht mit Frau "Chefin", machte sie mich dann darauf aufmerksam, "das SIE die Chefin sei, und wenn SIE sagt um 4:30 Uhr ist Arbeitsbeginn, dann ist das so!" Ich wusste sehr wohl dass bei Frau "Chefin" ein anderer Arbeitsbeginn ist, aber ich wusste nicht, dass ich dann Herr "Kollege XY"s Anweisung nicht befolgen darf. Aber ich dachte nun, das Konzept verstanden zu haben…

Dies wurde mir dann an meinem ersten Tag, an dem ich ganz alleine Schicht hatte, zum Verhängnis. Denn ich hatte eine Kassendifferenz, letztendlich weil ich mich verzählt hatte. Es gilt, allgemein bekannt die Arbeitsanweisung, wenn die Kassendifferenz höher als 15 € beträgt, Frau "Chefin" anzurufen, bevor man geht. Man MUSS sie informieren, was für mich auch absolut nachvollziehbar ist. Nun hatte Frau "Chefin" aber frei /Urlaub und ich informierte Herrn "Kollege XY", als ihren Stellvertreter, über den Umstand, dass ich eine Kassendifferenz von über 15 € hatte. Ja, er sagte mir, dass ich Frau "Chefin" NICHT informieren solle, dass mache er dann am nächsten Tag. Ich jedoch, kannte die strenge Arbeitsanweisung, was die Mitteilungspflicht gegenüber Frau "Chefin" betraf. (Und was SIE sagt, gilt)Und so entschied ich mich, nach dem Erlebnis mit dem "Arbeitsbeginn," Frau "Chefin" zwar nicht anzurufen, aber ihr wenigstens eine SMS zu schreiben.

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Nun, leider war auch dieses Verhalten falsch, denn diesmal galt doch die Ansage des Stellvertreters und man ließ mich deutlich spüren, dass ich "respektlos gehandelt hätte und das was Herr "Kollege XY" sagt, wenn Frau "Chefin" nicht da sei, würde gelten!!..."

Ein für mich auch sehr fragwürdiges Szenario ereignete sich ebenfalls in der Urlaubswoche von Fr. "Chefin". Eine uns bereits bekannte, sehr betagte Kundin betrat den Laden. Sie wollte Lotto spielen, gab einige Quittungen und ihre Spielkarte ab. Ich wusste das die Dame schon einmal Hausverbot bei uns hatte, da sie aufgrund ihrer offensichtlichen Verwirrtheit, Fr. "Chefin" schon unterstellte, sie um Geld betrogen zu haben. Das geht natürlich zu weit!!

Die Dame hatte in der Zwischenzeit jedoch eine Betreuerin zur Seite gestellt bekommen und das Hausverbot war offensichtlich aufgehoben.

Bei den Spielfeldern waren Unklarheiten über die Laufzeit, 1 Woche oder 2 Wochen? Die Kundin antwortete stets mit: "Mittwoch und Samstag!" Herr ["Kollege XY"] entgegnete: "Also 2 Wochen?!", erneut entgegnete die Kundin: " Na Mittwoch und Samstag!". Herr "Kollege XY" gab dann 2 Wochen ein, was mich schon irritierte, denn da die Kundin bisher eigentlich schon ihre feste Spielweisen hatte, incl. Kundenkarte

Letztendlich war es von der Kundin NICHT gewünscht eine Laufzeit von zwei Wochen zu haben und sie wieß auf den überteuerten Preis hin. Dies konnte sich die Dame "von ihrer Rente aber nicht leisten". Herr "Kollege XY" reagierte mit großem Unverständnis und wieß die Kundin darauf hin, er hätte mehrmals nach der Laufzeit gefragt und diese hätte sie mit "zwei Wochen" angegeben. Das dem nicht so war, konnte ich bestätigen, aber ich schwieg. Doch nun erlebte ich, wie Herr "Kollege XY" lediglich EINES der Spiele stornierte und angab, die anderen, nicht mehr stornieren zu können. Die Dame "musste" 80,17 € (beim Centbetrag bin ich mir nicht ganz sicher) bezahlen. In der Zwischenzeit kam die Betreuerin der Dame in die Filiale. Herr "Kollege XY" erzählte seiner Version und die Betreuerin rügte die ältere Dame. Als die Damen den Laden verließen, sagte Herr "Kollege XY" zu mir wortwörtlich : "DER hab ich mit Absicht den Lottoschein nicht storniert. Hoffentlich bekommt die Alte wieder Hausverbot. Irgendwann bringe ich sie um!"

Nun ich stand da, in der Situation, den stellvertretenden Filialleiter (!!) vor mir zu haben und die "Gewissheit", in wenigen Tagen das Gespräch mit Herr "Bezirksleiter" und Frau "Chefin" zu haben. Mir wurde flau im Magen, denn ich wusste, ich KANN ein solches Verhalten nicht akzeptieren. Doch was sollte ich sagen und wem? Frau "Chefin" vermittelte mir das Gefühl unerwünscht zu sein, ich "sorge für Unruhe" Gesprächsversuche scheiterten und meine Panik davor, nur zusammengebrüllt zu werden, war unermesslich. Zudem hatte sie ja Urlaub, sollte ich sie deswegen anrufen, obwohl das strikt verboten war? Ich kann nur wieder erwähnen, an Schlaf in der Nacht, war nicht mehr zu denken. Und so klammerte ich mich an das Gespräch mit Herrn "Bezirksleiter", meine einzige Hoffnung auf eine faire Aussprache.

Doch was soll ich sagen?! Diesmal erhielt ich von Herr "Kollege XY" am 21.12 die Information, dass Herr "Bezirksleiter" "wo anders hin müsse und der Termin nicht statt findet!" Zum 3. mal wurde der Termin, seitens Herr "Bezirksleiter" verschoben, einen Grund dafür erfuhr ich nie.

Nun, in meiner letzten Frühschicht mit Frau "Chefin", hatte ich enorme Schmerzen am Hals. Es waren keine typischen Halsschmerzen, bei denen man Salbei gurgeln oder Bonbons lutschen kann, es fühlte sich einfach anders an. Die Schmerzen waren massiv beim Bücken, das sprechen fiel mir schwer, weil mir die Zunge weh tat...es waren mir absolut unbekannte Symptome und als Mutter von vier Kindern, meine ich doch, so einige Infekte durchgestanden und erlebt zu haben. Ich informierte Frau "Chefin" darüber, dass ich sehr starke Schmerzen habe und ich fast schon Angst hätte. Sie forderte mich auf, "mit dem Theater aufzuhören, ich wäre nicht die einizige die Schmerzen habe". Das ihr Verständnis für mein Unwohlsein fehlte, konnte ich fast noch verstehen, schließlich war ich erst zwei Wochen zuvor kurzzeitig krank gewesen. Seit dem hatte ich mich aber nie wirklich gesund gefühlt. Schwindelanfälle, Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, waren mein ständiger Begleiter. Zudem habe ich 10 kg in 8 Wochen abgenommen. In der Woche hatte ich einen Magen-Darm Infekt, war zwei Tage krankgeschrieben und konnte mich übers Wochenende erholen. Eine Krankmeldung wurde von meinem Verlobten an Frau "Chefin" überreicht, ich informierte sie zusätzlich per SMS und rief sie letztendlich noch persönlich an. Sie erinnerte mich noch an das Gespräch, dass am 21.12 stattfinden sollte und ich sicherte ihr zu, dass ich alles dafür tun würde um da zu sein. War ich ja auch, aber der Termin wurde ja verschoben…

Von meinen Kolleginnen erfuhr ich, dass Frau "Chefin" ihnen gegenüber mehrfach geäußert hatte, dass ich NICHT krank sei und "blau machen würde".

Eine Unterstellung die mich erneut schwer traf, aber ich konnte nichts ändern. Ich ging also zum Arzt und die Ereignisse überschlugen sich.

Vom HNO Arzt wurde eine Thrombose an der Halsschlagader vermutet, die natürlich lebensbedrohlich sein konnte. Ins Krankenhaus wollte ich aber nicht und der Arzt meinte, er verschreibt mir Schmerzmittel, ich müsse aber damit rechnen dass er mich ins Krankenhaus einweist. Ich war völlig verzweifelt, wollte doch nicht wieder krank sein, da ich wusste, man würde mir keinen Glauben schenken. Nein, viel schlimmer noch, man unterstellte mir sogar, die anonyme E-Mail verfasst zu haben! Ich wurde von einer Kollegin darauf angesprochen, ob ich diese anonyme E-mail geschrieben hätte und erfuhr so, dass diese Behauptung aufgestellt wurde.

Ich sah mich in einer gewaltigen Drucksituation und wollte nur endlich das Gespräch mit [Herr Bezirksleiter] haben und keinesfalls gesundheitlich erneut ausfallen, zumal meine Kolleginnen ihren wohlverdienten Urlaub haben sollten. Mein Verlobter informierte Frau "Chefin" per SMS, nachdem ich sie weder auf dem Handy, noch auf dem Festnetz ereichte, zusätzlich hinterließ ich eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter. Ich tat alles mir mögliche, um zu gewährleisten dass eine Vertretung für mich organisiert werden KANN, falls ich ausfallen muss.

Ich holte mir eine Zweitmeinung, "Kollegin A"t am Folgetag ein und bei einer gründlichen Ultraschalluntersuchung, entdeckte man Schilddrüsentumore!

Nun, da mein Onkel mütterlicherseits Schilddrüsenkrebs hat und ich innerhalb kürzerster zeit 10 kg abgenommen habe, ist diese Befundung für mich ein Schock gewesen. Ich wurde bis einschließlich dem 13.01 krank geschrieben und habe nun einige Untersuchungen vor mir um abzuklären, welcher Art Tumore sich gebildet haben. Ich kann also gar nicht abschätzen, wann ich wieder Einsatzfähig bin. Ich informierte Frau "Chefin" also auch hierrüber, noch am selben Abend telefonisch. Sie war kurz angebunden, fragte nach der Krankmeldung, wieß mich an, diese und den Schlüssel umgehend am Folgetag abzugeben und beendete Grußlos das Telefonat.

Ich muss Ihnen hoffentlich nicht sagen, in welche Situation ich mich nun befinde, nachdem ich nun Ihre Kündigung erhalte UND eine Schadensersatzforderung für den nicht bestandenen Lotto-Test?

Zudem ich keinerlei Haftungsansprüche gegen mich, bei einem fahrlässigen Fehler, im Arbeitsvertrag finden kann. Ich habe unbezahlte Freizeit für eine Nachschulung geleistet, ich hatte eine mehr als fragwürdige Fahrt ZUR Nachschulung und WÄHREND der Nachschulung wurde ich auf ganzer Ebene gedemütigt, als "hohle Nuss".

Ich hatte niemals die Chance mich zu äußern, erkranke nun und bekomme die Kündigung?!

Bei allem Respekt Frau "Personalabteilung", aber laut dem roten Merkblatt der Unternehmensgruppe, habe ich das Recht bei "Anfeindung, Drohungen oder gar körperlichen Übergriffen" auf ein Gespräch. Beschwerden würden in der Personalakte hinterlegt werden. Ebenso die Punkte und Handhabung bei "Verleumdung, Beleidigung, abwertende Äußerungen bzgl Abstammung und Religion" wird deutlich im Merkblatt und auch im Organisationshandbuch festgelegt.

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Ich bedauere wirklich aufrichtig, die Stelle im Team und in Ihrem Unternehmen verloren zu haben. Mir hat nicht nur die Tätigkeit an sich, sehr viel Freunde bereitet, sondern hatte auch sehr viel Freude mit meinen Kolleginnen. DIESE sprachen mir im übrigen immer wieder Mut zu und baten mich mehrmals "dieses Gespräch durchzuziehen und nicht zu kündigen". Ja, man sagte mir sogar " Du bist die erste die den Mund aufmacht. Wenn Du gehst, geh ich auch!".

Bei Kunden schien ich beliebt, zumindest kamen gerade zur Weihnachtszeit Kunden ausdrücklich "zu der Frau mit den roten Haaren" und ich bekam ein Präsent, als Dank für meine Kundenfreundlichkeit. Wurde übrigens ein Geschenkkorb für alle Mitarbeiter abgegeben, bekam ich als einzige vom Team, keines. Es geht mir nicht um einen Schokobären, es geht mir um die Missachtung die mir vor allen Kollegen, entgegen gebracht wurde!

Also sehe ich es als meine menschliche Pflicht an, diese Umstände Ihnen zu schildern und ich möchte Sie fragen, auch wenn Sie mich nicht persönlich kennen:

Hat eine 35 jährige Frau, Mutter von 4 Kindern, abgeschlossener Berufausbildung, die seit 10 Jahren verwitwet ist, KEIN RECHT AUF RESPEKT ??? Selbst wenn ich nur der Depp vom Dorf bin, ich kann es nicht akzeptieren zusammen gebrüllt zu werden, bedroht zu werden, in den Hintern getreten zu bekommen, wenn ich nicht schnell genug zur Seite zu gehe, oder aber nur als die "hohle Nuss" bezeichnet zu werden.

Ich finde es befremdlich, dass man mir Dinge unterstellt, die ich nicht getan habe. Das nennt sich Verleumdung, Mobbing und Bedrohung! Ich habe nie vorsätzlich krank gemacht, ich habe auch die E-mail nicht verfasst. Solche Äußerungen grenzen schon an übler Nachrede und könnte ich zur Anzeige bringen.

Doch so scharf will ich nicht schießen und ich will meinen Rechtsanwalt mit dieser Angelegenheit auch nicht betrauen. Aber ich versichere Ihnen, dass ich nicht gewillt bin, Schadenseratzansprüche der Unternehmensgruppe zu akzeptieren. Mir wurde Seitens Frau "Chefin" gesagt, ich muss die 211 € nicht bezahlen, im Arbeitsvertrag kann ich auch nichts entsprechendes finden und ich habe "Strafstunden" unbezahlt abgeleistet. Sollten Sie jedoch auf die Zahlung bestehen, werde ich die ganze Angelegenheit meinem Rechtswanalt übergeben müssen. Bitte betrachten Sie das nicht als Drohung, aber ich bin nicht weiter gewillt, für alles und jeden der Buhmann zu sein.

Was finanzielle Schäden gegenüber der Unternehmensgruppe anbetrifft, möchte ich Ihnen noch einen letzten Sachverhalt schildern. In der Urlaubswoche von Frau "Chefin", hatte ich eine vermeidliche Kassendifferenz von 5€. Herr "Kollege XY" fand diese 5 €, ich hatte anstelle 125€, 130€ Wechselgeld in Scheinen. Anstelle die Differenz auszugleichen, das Geld wurde schließlich gefunden, wanderten die 5 € in die Kaffekasse!! Ich bin zwar "nur" Versicherungskaufmännisch Ausgebildet, aber mein logisches Denkvermögen sagt mir, dass das Geld an die Unternehmensgruppe Dr Eckert weiter geleitet werden muss, nicht an die Kaffeekasse der Mitarbeiter…?!

Sie können sich vorstellen, dass meine letzte Arbeitswoche mit Herrn "Kollege XY", also entsprechend unangenehm war und ich mich einfach nicht traute etwas zu sagen. Vor Angst aus Fehlern, machte ich dann auch noch einen. Eine Mitbewohnerin meines Bruders, die ich nur kannte, weil sie im gleichen Haus meines Bruders wohnte, kam an einem Vormittag in die Filiale und fragte mich aufgebracht, ob ich eine WhatsApp Nachricht an meinen Bruder senden könnte, sie habe kein E-plus Guthaben mehr und müsse ihn dringend sprechen. Da es um die Wohnung ging und die junge Frau doch sehr aufgebracht war, entschied ich mich dafür, ihr 15€ auszulegen. Ich wusste ja wo sie wohnt, wenngleich ich sie nicht näher kannte. Eine WhatsApp zu versenden schloss ich kategorisch aus, da absolutes Handyverbot (für MICH) galt. Und da ich nicht Herrn "Kollege XY"s Missmut auf mich ziehen wollte, holte ich Geld aus meinem Geldbeutel. Dies bekam auch Herr "Kollege XY" mit, ich holte in seinem Beisein das Geld (20 €) aus meinem Geldbeutel. Da in der Zwichenzeit mehrere Kunden in der Filiale waren, ging Herr "Kollege XY" voraus in den Verkaufsraum, sah eine E-plus Quittung und wollte diese Kassieren. Ich berichtete ihm kurz, dass ich dies übernehmen würde, weil ich die Rechnung zahlen würde. Das Geld legte ich zu Verdeutlichung auf den Tresen, in die Hand der Kundin.

Im Nachhinein informierte mich Herr "Kollege XY" darüber, dass wenn Frau "Chefin" jetzt da gewesen wäre, "ich sofort die Schlüssel abgeben hätte können", da ich nicht belegen könne, das die 20 € (den Schein hatte ich in seinem Beisein aus meinem Geldbeutel genommen)von mir stammten. Zudem hätte eigenes Geld auch nichts an der Kasse zu suchen. Ich sah ein, dass ich unvorsichtig gehandelt hatte, aber mir war dennoch etwas unklar und deshalb fragte ich nochmals nach: "Ich darf kein Geld einem mir bekannten Menschen leihen?!" Er bestätigte das und erklärte mir, dass ich das nicht im Laden hätte machen dürfen. Dazu hätte ich die Filiale verlassen müssen. Und wieder war ich in der Situation, egal was ich mache, ich mache es falsch. Nur wenn ich dann erlebe, wie man einer betagten Frau, beim Lotto spielen, unkooperativ Storno verweigert und ihr gar den "Tod an den Hals wünscht", fällt es mir schwer, eine Maßregelung für Falsch und Richtig von einem solchen Strellvertreter zu akzeptieren. Wobei ich auch hier, ausdrücklich betonen möchte, dass Herr "Kollege XY" in diesen Punkten, in keinster Weise Frau "Chefin" "vertreten" hat. Sie hat sich Kunden gegenüber, egal welcher Nationalität oder Herkunft, niemals fremdenfeindlich verhalten und ich bin mir sicher, dass sie älteren Menschen eher die Türe aufhält, als ihnen unerwünschte Lottospiele abzukassieren!

Sehr geehrte Frau "Personalabteilung", ich bedauere die Umstände aufrichtig, aber ja, ich bestätige die Kündigung, denn unter diesen Umständen, kann auch ich nicht weiter in dem Unternehmen beschäftigt sein. Es gibt zwar ganz deutliche Vorgaben und Regelungen wenn Mobbing betrieben wird, aber bedauerlicherweise nur in der Theorie. Ich habe am eigenen Leib erfahren müssen, dass man auf verlorenem Posten steht…

Ich hoffe das wegen den Missständen nicht noch eine weitere Kollegin gehen muss und diese sich gezwungen sehen, ihre Äußerung "dann gehe ich auch" wahr zu machen. Denn es war und ist, ein nettes Team gewesen. Ich durfte Frau "Kollegin A", Frau "Kollegin C" und auch Frau "Kollegin B" als sehr kollegiale, hilfsbereite und kundenfreundliche Menschen kennen und schätzen lernen. Ich durfte ebenso erfahren, dass sie von den Kunden geschätzt werden. Es wäre bedauerlich, wenn noch eine das Team verlassen muss.

Abschließend bitte ich noch um eine schriftliche Information bzgl. den Schadensersatzforderung des Lotto-Testes.

Desweiteren möchte ich Sie bitten, das Formular für die Rentenversicherung auszufüllen und an mich zurückzusenden. Dieses benötige ich für meine Witwen und Halbwaisenrente der Kinder.

Ich bedanke mich für Ihre Bemühungen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

"die erschöpfte Mitarbeiterin"

Rtatloxs23


Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber mal ne ganz sachliche Frage:

-wieviel Mitarbeiter sind bei euch beschäftigt, mehr als 10 (zum Betrieb zugehörig)

- wenn ja, hast du Kündigungsschutzklage eingereicht?

Wenn noch nicht, umgehend tun. Dann greift -sofern du außerhalb der 6monatigen Probezeit bist- der Kündigungsschutz und man kann dich nicht "einfach so" rauswerfen.

RratlVos23


Ach ja, wenn du meinst du willst da eh nicht mehr arbeiten- bei Klagen läuft es eh meist auf einen Vergleich raus, dann bekommst du eine Abfindung. Das würde ich denen an deiner Stelle sicher nicht schenken!

dFanRy_x80


Ratlos, ich bin in der Probezeit...Arbeitsbeginn war 05.10

d]anyx_80


Die Kündigung war absolut "rechtlich" in Ordnung. Per Einschreiben, OHNE Angaben von Gründen und die Frist wurde auch gewahrt. Das einzige was ich weiß, dass die Entgeldfortzahlung geleistet werden muss, solange ich krank geschrieben bin. Und das werde ich noch eine ganze Weile sein... :°(

U:n_happy?Licfue


Das sind echt unzumutbare Umstände. Sei froh dass du da weg bist. Du musst dich nach der Diagnose um dich kümmern.

Ob die Firma nach dem Schreiben handelt, kann man nicht wissen. Aber auch der Stellvertreter kann fristlos gekündigt werden, da fremdenfeindliche Kommentare, auch bei Leuten mtr besonderem Kündigungsschutz zu einer fristlosen Kündigung führen können. Wenn deine Kollegen schlau sind, sollten sie ihren Mut zusammennehmen und da weitermachen wo du aufgehört hast, denn die Chancen stehen nicht schlecht die Chefin und den Stellvertreter los zu werden. Vielleicht können Externe Stellen helfen, wie z.B. Gewerbeaufsicht (schon alleine wegen dem Rauchen) oder wie sich die alle nennen.

Und zu dem Statement, dass Menschen die gut zu Tieren sind, auch generell gute Menschen sein müssen, ist schon damit wider zu legen, dass manche Menschen Tiere lieber mögen als Menschen ( so in etwa ist es bei mir), was bei deiner Chefin wohl sehr stark ausgeprägt ist.

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