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Vom Leben genervt

k!ath<ykxeks hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

nach langer, langer Abstinenz melde ich mich wieder bei euch. Vielleicht möchte ich mir bestimmte Dinge einfach nur mal von der Seele schreiben aka mich auskotzen, aber da ich mich hier meistens sehr gut aufgehoben und beraten fühlte, lasse ich euch gerne an der Kotze teilhaben und werde mich vorerst kurz fassen.

Wie der Titel schon sagt, bin ich zur Zeit vom Leben genervt. Warum weiß ich auch nicht so genau. Mir geht es nicht schlecht. Ich glaube es liegt daran, dass es in so gut wie jedem Bereich meines Lebens einen Haken gibt. Wohnsituation. Studium. Familie. Freunde. Aufgelistet ohne hierarchische Struktur. Ich habe es mir leider angewöhnt, in letzter Zeit eher schwarzzusehen, anstatt die positiven Dinge herauszupicken und lasse mich allgemein schneller runterziehen. Sehr oft von Kleinigkeiten, die kaum der Rede wert sind. Mag sein dass es zu einem Teil daran liegt, dass ich relativ sensibel bin, Traurigkeit aber gern mit Wut und danach mit einer zähneknirschenden "Die-ganze-Welt-ist-gegen-mich-Einstellung" überspiele.

Zudem bin ich etwas orientierungslos was die nahe Zukunft angeht, kann mich im Moment nicht allzu gut motivieren und habe leider sehr die Leichtigkeit, Abenteuerlust und positive Einstellung verloren, mit der ich vor kurzem noch unterwegs war. Was mich nervt, ist, dass ich nicht genau weiß warum und auch nicht weiß, wie ich das ändern kann. Ich hatte es in der letzten Zeit nicht immer einfach, musste viel schaffen und fühlte mich dadurch sehr ausgelaugt und ohne Energie. Langsam wird es besser, obwohl immer noch ein ziemlicher Leistungsdruck herrscht und ich glaube, damit kann ich auch nicht so recht umgehen. Es kommt mir manchmal so vor als kenne ich mich selbst nicht, da ich selten mit Bestimmtheit sagen kann, warum ich mich fühle, wie ich mich eben fühle, obwohl ich es eigentlich am besten wissen sollte. ":/

Antworten
V6uylkaniXer64


Hast du niemand, mit dem du das alles mal bereden kannst und konkrete Lösungen findest? Meine Erfahrung ist, wenn man ein Übel beseitigt hat, fühlt man sich gleich besser und ist gestärkt, auch die weiteren Hürden zu nehmen.

khathyxkekxs


Reden ja, Lösung nein. Das ist ja das Problem. ;-)

AsntigBone


Wohnsituation. Studium. Familie. Freunde.

Magst du mehr dazu schreiben?

k\at/hykekxs


Das ist ein bisschen schwierig, da ich nicht zu viel preisgeben möchte.

Die Wohnsituation ist aufgrund der Mitbewohner nicht mehr ganz zufriedenstellend. Außerdem hätten mein Freund und ich an sich nichts dagegen zusammenzuziehen, jedoch scheitert es momentan an den Finanzen beiderseits. Mein Studium belastet mich mittlerweile mehr, als dass es mich bereichert. Leider bin ich dem ganzen recht überdrüssig geworden, obwohl es mich zum Großteil noch immer interessiert. Der Stress, den ich dabei habe, hat sich allerdings ziemlich stark entwickelt und überwiegt dem Positiven deutlich. Ich bin da auch jemand (geworden), der schlecht abschalten kann und immer im Hinterkopf hat, was noch zu tun ist. Mein Freundeskreis befindet sich offenbar auch in einer großen Umbruchsphase und ich habe das Gefühl, dass einige Leute sich eher anderen oder anderem zuwenden und ich desöfteren enttäuscht werde - einmal auch in größerem Maße und das gab mir sehr zu denken. Andere Freunde wiederum sind ihrerseits im Stress und deswegen oft unbedacht oder mal schlecht drauf - wie ich selbst aber wohl auch. Trotzdem ist es schade zu sehen. Auch dass man sich zum Teil recht selten trifft. Ach, und die Familie ist so ein Thema für sich. Da gab's noch nie Friede, Freude, Eierkuchen und es schwelen einige Konflikte vor sich hin, von denen vor kurzem einer durch mich aufgebrochen wurde.

bxfi


:)_ Das Studium belastet dich wahrscheinlich am meisten, mit immer noch was zu tun im Hintekopf wird alles zum Stress und nix macht Spass, kenn ich auch und auch manchmal vom Berufsleben. Aber, da besteht doch aussicht dass es sich bessert, Semesterferien, Abschluss, irgendwas? Und solange vielleicht auch einfach nix erwarten und in Ruhe dein Studium durchziehen und dich von anderen Baustellen (Familie) distanzieren :)* Oder irgendwas zum drauf freuen ist auch immer mal gut, ne Woche Ferien mal oder so..

Adntibgoxne


@ kathykeks

Wie weit bist du im Studium / wie lange hast du noch?

k athy8keks


Das Studium ist definitiv ein großes Thema. Lange zum Abschluss habe ich nicht mehr, aber mangels Optionen werde ich danach erst mal weiter studieren. Zum einen weil ich meine Berufschancen zum jetzigen Zeitpunkt relativ gering einschätze, zum anderen weil ich einige, aufgrund meiner Erkrankungen aufgeschobene, Möglichkeiten zur Erfahrungssammlung gerne noch nachholen würde (sprich Praktikum und/oder Auslandsaufenthalt). Zudem konnte und kann ich mich noch nicht bewerben, da ich noch kein Zeugnis habe und wenn ich nicht weiter studieren würde, hätte ich keinen Bafög-Anspruch mehr, was mich quasi mittellos machen würde. ;-)

Außerdem habe ich da ja die Hoffnung, dass das Studium wieder mehr Spaß machen wird, wenn ich mich voll und ganz auf mein Hauptfach konzentrieren kann.

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