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Gesundheit nach Berufswechsel

m}upfxl hat die Diskussion gestartet


Ich habe vor guten 3 Jahren den Job verändert, im alten Berufsfeld wäre die Chancen mit zunehmenden Alter sehr schlecht gewesen.

Der neue Bereich, ÖPNV,ist komplett änderst, ich war nicht blauäugig was die die Rahmenbedingungen angeht. Jedoch macht der Körper und die Psyche auf Dauer nicht mit. Momentan bin ich krankgeschrieben, da komme ich quasi wieder zu mir. Nur ist das ja keine Dauerlösung und verändert nix an der Gesamtsituation.

Meine Arbeitszeiten sind mit ein großes Problem, Schicht und das so, das ich zwischen 5 und 7 in der Früh beginne. Dann ist nach dem ersten Dienstteil ( 4 - 5 Std) Pause und am Nachmittag folgen noch der 2. Teil. Ebenso mit ständig wechselnden Zeiten. Hinzu kommt das Beginn und Ende der Arbeit an verschiedenen Stellen der Stadt ist, so ich ständig an schauen bin wo ich hin muss oder wie ich heimkomme.

Dadurch ist alles durcheinander, irgendein Rhythmus gibt nimmer, essen, schlafen, Klo gehen muss dann gehen wenn ich Zeit dafür habe . Das könnte ich noch einigermaßen schaffen, aber am meisten Probleme macht mir der Schlaf.

2-3 mal aufwachen und ein Schreckmoment vor Augen ist mittlerweile normal. Es ist einfach so, das ständig was passiert, wenn man den ganzen Tag im Grossstadtverkehr rumtuckert und scheinbar verarbeite ich das nachts.

Entsprechend geht es meinem Nervenkostüm und ich weis grad nicht wirklich, wie das weitergehen soll. Ich bin ü 50 da ist das mit anderer Arbeit ja nicht so ganz leicht.

So wenn jetzt jemand die Superidee hat ;-D wie ich das in Griff kriege, wäre das fein

Und danke für eure Zeit beim Lesen

Antworten
RPatlosS23


Meine Arbeitszeiten sind mit ein großes Problem, Schicht und das so, das ich zwischen 5 und 7 in der Früh beginne. Dann ist nach dem ersten Dienstteil ( 4 - 5 Std) Pause und am Nachmittag folgen noch der 2. Teil

Wie lange hast du Pause, wann machst du i.d.R. spätestens Feierabend? Wie sieht es mit Wochenenden aus, bzw. auch allgemein mit regelmäßig freien Tagen?

mwupxfl


Die Pausen schwanken zwischen 3 bis 6 Stunden, entsprechend dem, auch der Feierabend. Beginne ich zB 17.23 dann kann es 20.41 werden, das wechselt halt ständig, jeder Tag ist anderst

Was mich belastet ist diese innere Unruhe die ich verspüre. Ich hab immer das Gefühl, das sich all die vielen beinahe Momente sich angesammelt haben und ich dieses unbedarfte zu Beginn verloren habe. Es passiert ja auch ständig was und die Gedanken kreiseln u.a.auch um was wenn mir ein wirklich schlimmer Unfall passiert.

F2lamehchFen7x9


Mittagschlaf machen zzz wenn du 4-5 h Pause hast, kannst du dich ja ein bisschen hinlegen und Kraft tanken.

Ansonsten , wenn dir die Schichtarbeit so zu schaffen macht (was ich gut verstehen kann, arbeite selbst im 3 Schichtsystem), dann ist es wohl an der Zeit, den Job zu wechslen...auch wenn du ü50 bist. Was anderes bleibt dir wohl kaum übrig, wenn du so arge Probleme damit hast. :)*

Fzloamechxen79


Es passiert ja auch ständig was und die Gedanken kreiseln u.a.auch um was wenn mir ein wirklich schlimmer Unfall passiert.

was passiert denn ständig? Und Unfälle können immer passieren....das sollte aber dein Leben nicht bestimmen, auch nicht im Kopf :)_

m*upfxl


Mittagsschlaf versuch ich schon immer, klappt meist auch :-) es sei denn drumherum rumpumpelt es schlimm.

Vom Naturell her bin ich auch nicht ängstlich oder so, vielmehr ne Frohnatur und optimistisch, deshalb kann ich mit dem momentanen Gedankenkarusell schlecht umgehen

REatlgos.23


Die Pausen schwanken zwischen 3 bis 6 Stunden, entsprechend dem, auch der Feierabend.

bei so langen Pausen würde ich diese nutzen um kraft zu tanken, sei es Mittagsschlaf, schön bummeln gehen, ins Cafe setzen und Lieblingsbuch lesen usw. Also wirklich abschalten und komplett runterfahren. Auch Sport wäre denkbar, das ist hervorragend um die Gedanken zu sortieren und sich frei zu machen.

hast du denn am Wochenende Zeit für dich? Wichtig ist es doch immer runterzufahren. Und dir DEINE freiräume zu schaffen. Manch einer genießt es ja sogar dann frei zu haben wenn ein Großteil der Bevölkerung arbeitet (was um die Mittagszeit rum ja oft der Fall ist)

Wie organisierst du das mit deiner Familie?

Schichtarbeit liegt sicher nicht jedem, wenn es garnicht geht mußt du umsatteln. Wird natürlich in höherem Alter nicht einfacher. ":/

RFat\losM23


Vom Naturell her bin ich auch nicht ängstlich oder so, vielmehr ne Frohnatur und optimistisch, deshalb kann ich mit dem momentanen Gedankenkarusell schlecht umgehen

Hast du schonmal was versucht wie Yoga o.ä.? Manch einem hilft das ja wirklich sehr das Chaos im Kopf zu sortieren und abzuschalten, insbesondere auch abends vor dem nachtschlaf.

m>up"fl


Ich versuche schon viel mit der Pause anzufangen, sporteln ist schon mein Ding :-) Nur ist durch Heimweg und wieder zur Arbeit kommen, essen und schlafen und komplett duschen nach Sport nicht nur Entspannung da.Irgendwo wird es dann ja auch stressig wenn die Uhr mittickt.

R|at3los/23


Ja klar. Das muss natürlich so eingeteilt werden dass du das noch relativ entspannt erledigen kannst, sonst ist es ja eher kontraproduktiv.

Wie schaut es denn mit freien Tagen, Familie usw. aus?

mOupf<l


Samstag, Sonntag ist frei, wobei ich sonntags meist früh ins Bett muss, da montags so um 4 oder früher der Wecker klingelt. Also Sonntag empfinde ich nicht wirklich frei, mir sitzt es dann schon im Nacken, wenn ich wieder so früh raus muss

RTatldos2T3


Kann es sein dass du dich da auch ein bißchen selbst bemitleidest?

Samstag, Sonntag ist frei, wobei ich sonntags meist früh ins Bett muss, da montags so um 4 oder früher der Wecker klingelt. Also Sonntag empfinde ich nicht wirklich frei,

Der Sonntag hat 24 Stunden, da empfindest du ihn nicht als frei weil du am Montag um 4 raus mußt?? Wenn du um 9 Uhr Sonntags aufstehst reicht es ja wenn du um 21 Uhr ins Bett gehst, das sind 12! freie Stunden am Stück... ":/

Ich empfinde deine Arbeitszeiten als garnicht so schlimm, du hast doch spätestens um 20 Uhr Feierabend sowie jeden Samstag und Sonntag frei. Zudem zwischendrin mehrere Stunden wo du Einkäufe erledigen, Artzttermine wahrnehmen, schlafen, lesen, shoppen, Sport machen usw. kannst.

Klar, es gibt bessere Zeiten, aber deswegen würde ich jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken...

Ich denke das ist bei dir eher eine Kopfsache, in sofern würde ich ehrlich mal Entspannungstechniken ausprobieren, dafür gibt es ja sogar extra Kurse.

Kvo9karde*nxblume


Hmmm....also ich könnte ehrlich gesagt mit deinen Arbeitszeiten auch nicht richtig klar kommen egal ob Samstag und Sonntag frei oder nicht. Ich glaube die Schichten sind das Problem oder?

Wenn ich mir vorstelle ich arbeite erst mal 4-5 Stunden, dann beginnt die erste Pause die 3-4 Stunden geht um zu wissen dass man nach der Zeit wieder arbeiten muss..... finde ich jetzt auch nicht so toll und dann auch noch das ständige schauen wo man hin muss, wie man heim kommt etc... Hast du ein Auto? Oder bist du mit Bus und Bahn unterwegs?

Ich sehe hier kein selbstbemitleiden....in den 3-4 Stunden Pause könte ich auch ncith abschalten, das ist eben von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Der eine kann damit um gehen, der andere eben nicht.

Und wenn du schon unter Schlafstörungen leidest, weiß ich nicht ob du im richtigen Betrieb bist/den richtigen Job hast... :-/

mruTpfl


Ich will das Selbstmitleid nicht völlig ausschließen, es geht mir nicht gut und so hab ich mich noch nie gefühlt. Da sich keine wirkliche Lösung für mich auftut, bin ich gefrustet bzw resigniert. Klar hab ich ein Wochenende und ja die Pause ist groß, nur fällt mir das wirkliche abschalten davon in der letzten Zeit schwer.

Durch das schlechte schlafen fällt es mir ungemein schwer mich zu motivieren, positives zu sehen

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