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Sorgen wg. Psych. Gutachten fürs Jobcenter

Alias 715914 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

ich hatte wegen gesundheitlicher einschränkungen mit meinem sachbearbeiter beim JC ein amtsärztliches gutachten vereinbart. habe den termin wahrgenommen und erst dort von dem gutachter erfahren, dass er psychiater ist und ein psychiatrisches gutachten erstellt.

nun mache ich mir natürlich sorgen, denn das war mit dem JC so vorher nicht abgesprochen und auch auf der terminmitteilung stand lediglich, es ginge um eine "ärztliche untersuchung".

grundsätzlich habe ich kein problem damit, denn ich habe auch psychische einschränkungen, wegen derer ich sowieso um eine weitere psychologische begutachtung gebeten hätte.

ich mache mir nun aber schon sorgen, denn man hört ja immer so einiges, dass jobcenter die kunden für irre erklären lassen, nur um sie verrenten zu können. ich möchte aber nicht verrentet werden, hatte mich diesbezügl. auch schon auf einen "normalen", also medizinischen gutachter vorbereitet. aber der psychiater hat mich nun natürlich eiskalt erwischt.

besteht die realistische gefahr, dass ich bald ein halbes dutzend diagnostizierter psychischer krankheiten habe, wegen denen das JC mich dann ruck-zuck verrenten wird? ":/

danke!

Antworten
ABnsdrLusxch


man hört ja immer so einiges

genau....man hört so einiges und sollte nicht alles glauben.

Abgesehen davon, dass der Rentenversicherungsträger sowieso das letzte Wort in Sachen Rente hat (und nicht das Jobcenter)...nein,

besteht die realistische gefahr, dass ich bald ein halbes dutzend diagnostizierter psychischer krankheiten habe, wegen denen das JC mich dann ruck-zuck verrenten wird

die Gefahr besteht nicht. Der ärztliche Dienst ist nicht dazu da, haltlose Diagnosen zu stellen, sondern festzustellen, inwieweit Du noch leistungsfähig bist.

Allerdings frage ich mich immer wieder, wieso es Menschen gibt, die ganz unbedingt nicht verrentet werden wollen. Mittlerweile ist es sehr schwierig, überhaupt für erwerbsunfähig erklärt zu werden. Und wenn es denn tatsächlich passiert, dann sollte man vielleicht auch mal darauf hören. Erwerbsunfähigkeit heißt nicht, dass man nicht mehr arbeiten darf, sondern dass der Staat der Meinung ist, dass man es nicht mehr kann und deswegen von weiteren Vermittlungsversuchen absieht. Nichtsdestotrotz kann man mithilfe der Agentur für Arbeit weiterhin Arbeit suchen und auch ein gewisse Stundenzahl neben der Rente arbeiten. Man kann auch auf die Rente verzichten, wenn man bspw. einen Vollzeitjob hat.

Warte einfach mal in Ruhe ab, das Ergebnis wird ja mit Dir besprochen. Du kannst auch die Eröffnung des Gutachtens durch den Psychiater verlangen, dann bespricht der mit Dir auch den Inhalt, dass darf dein Arbeitsvermittler nämlich nicht.

Mach Dir bloß keinen Stress, gerade jetzt vor und während der Feiertage nicht *:) @:)

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