» »

26 Jahre, 4 abgebrochene Ausbildungen/Studiengänge

W4alki<ngGhoxst


@ Fe.

Das halte ich sehr gut für möglich. Meinem Eindruck nach wird bei diesen Mischungen mathematisch oft eher wenig gefordert. Wirtschaftsingenieur viellleicht mal ausgenommen, weiß ich aber nicht

Auch denkbar, wobei ich mehr den Eindruck hatte, dass man stattdessen Dinge wie Marketing eingespart hat. Im Übrigen reicht im heutigen (reinrassigen) BWL grundsätzlich ein nichtgrafischer Taschenrechner. Für das Abitur in vielen Bundesländern undenkbar, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob eine Allzweckwaffe wie der Casio FX-991DE Plus nicht doch ausreichen könnte.

F`ex.


Hat der Taschenrechner etwa was mit dem Niveau zu tun? Wenn, dann wohl je besser der Taschenrechner, desto geringer das Niveau, aber nicht umgekehrt

WBalkinbgGhfost


@ Fe.

Würde ich nicht unbedingt behaupten. Je mehr der Taschenrechner dem Benutzer abnehmen kann, umso mehr Komplexität kann bei der Aufgabenstellung abverlangt werden. Das pendelt sich irgendwo wieder ein.

NnoVxxy


OT: In meiner Klausur für Lineare Algebra durfte man gar keinen Taschenrechner verwenden. Trotzdem würde ich behaupten, dass der Stoff deutlich über Abi-Niveau lag.

On Topic: Ich glaube nicht, dass du in einer Versicherung glücklich wirst. Jedenfalls dann nicht, wenn es dir um den medizinischen Aspekt geht.

Eigentlich bin ich häufig dafür, Dinge auch mal abzubrechen wenn man sich nur durchquälen muss, aber in deinem Fall fehlen einfach die Perspektiven.

Beiß die Zähne zusammen und gib deiner Ausbildung noch ne Chance.

Frex.


Stimme on- wie off-topic Noxxy zu.

w{inteirsonnex 01


Noch eine Lehre zu finden ist sicher sehr sehr schwer, denn ehrlich, wer geht so ein Risiko ein, so jemanden zu nehmen, der augenscheinlich alles abbricht.

Wenn dann bleibt wahrscheinlich nur ein Studium für dich übrig, da du dort , zumindest bei Numerus Clausus freien Fächer dich selbst einschreiben kannst.

Wie kann man den eine Ausbildung beginnen und dann merken, dass man Leute nicht gern anfasst.

Letzteres kann ich ja nachvollziehen, aber hast du das von dir nicht gewusst?

EZhNemaliMger WNutSzeOr (#52x8611)


Wenn ich überlege, dass bei 4 angebrochenen Ausbildungen irgendwo 4 Leute stehen geblieben sind, die den Job sicher wahnsinnig gerne gemacht hätten...

Ich kenne sogar eine, die hat 6 Ausbildungen abgebrochen.

Wer es sich leisten kann...

Nyordxi84


Wer es sich leisten kann...

Darauf läuft es letztendlich hinaus. Wohn ich in ner Stadt, reicht mir ne 20m² Wohnung und hab ich niemanden zu versorgen dann kann ich es mir natürlich erlauben 5 oder mehr abgebrochene Ausbildungen und Studiengänge vorzuweisen, bin ich allerdings von dem Geld abhängig dann muss ich möglicherweise meine Träume auch erst mal hinten anstellen.

Es sagt ja niemand das man sich nach der Ausbildung und neben dem Job nicht noch weiterbilden kann aber man sollte halt doch erstmal nen richtigen Job haben und die Grundversorgung sicherstellen.

gEato


@ DeSiHa

Was mir bei deiner Schilderung auffällt ist, dass du nicht wirklich überlegt an die Sache gehst. Anstatt dir vorher Gedanken zu machen und dich zu informieren, machst du einfach und stellst dann fest: ach, das kann ich nicht, das will ich nicht oder da hab ich gar keine Perspektive. Du scheinst dich nicht wirklich mit den Ausbildungen auseinandergesetzt zu haben und kündigst dann lieber schnell, anstatt durchzuhalten oder bevor du überhaupt eine Alternative hast. Auch über die neue Ausbildung scheinst du dich nicht wirklich informiert zu haben.

Bevor du etwas neues beginnst, überleg dir also genau, welche Perspektiven du hast, ob du das finanziell hinbekommst, welche Schwierigkeiten auf dich zu kommen, und ob du bereit ist, diese trotzdem durchzustehen. Ansonsten wirst du wieder und wieder scheitern.

R}iRghitNxow


Du solltest jetzt einmal in deinem Leben etwas durch ziehen. Sonst wird das wieder nichts mit dir. Du hast ein Kind, willst du diesem kein Vorbild sein?

Ich glaube du suchst einfach nur Gründe warum es dieses Mal wieder nicht klappt bzw. klappen kann anstatt einfach Mal was zu Ende zu bringen. Ich bin selber so. Keiner zwingt dich nach deiner Ausbildung in diesem Beruf zu bleiben. Nur irgendwann muss Mal eine Linie in deinem Lebenslauf.

Ich habe auch Mist gebaut, ein Studium geschmissen, eine Ausbildung verloren und bastel gerade mit fast 27 an meiner letzten Chance, dritten Chance herum in Form einer verkürzten Ausbildung/Umschulung. Und auch hier gab es Zeiten wo ich keinen Bock hatte. Momentan vor allem dass ich noch auf der Stelle stehe und warten muss, bis die Ausbildung endlich durch ist damit ich mich endlich anders orientieren kann.

Mach die Ausbildung zu Ende. Zieh es durch und überlege dir wenn es auf den Endspurt zugeht was danach ist.

eelektGro7bzoi


Ich kann dir als jemand, der selber keinen Vorzeige-Lebenslauf hat, vielleicht nicht grade beste Ratschläge geben.

Was ich dir aber sagen kann, ist dass Berufsleben ein Tausch von Zeit gegen Geld ist.

Selbstverwirklichung über die Arbeit ist nur den wenigsten vergönnt.

Oder um es deutlich zu sagen: Arbeit ist kein Freizeitpark. Du sollst dort nicht zwangsläufig Spaß haben, sondern gegen Entgeld Aufgaben ausführen. Eine davon macht dir zur Zeit keinen Spaß? Schade, aber so geht es wohl den meisten Arbeitnehmern.

Die Kündigung würde ich mir sehr gut überlegen, denn:

Im nächsten Job hast du dann einen doofen Chef.

Und dann im nächsten doofe Arbeitszeiten.

Und dann musst du zu weit fahren.

Und dann mobben dich die doofen Kollegen.

Und dann musst du immer Überstunden machen.

Und dann ist es immer zugig und kalt.

...

Und dann hast du irgendwann ein Kind, das sich am Vater nicht orientieren kann, eine Frau, die unzufrieden ist weil ihr euch nichts leisten könnt, und du nur noch ein rudimentär vorhandenes Selbstbewusstsein.

In deiner Position würde ich mir Gedanken machen, ob ich nicht mal die Zähne zusammenbeiße und das durchziehe.

Danach kann man ja mal schauen, ob es Fortbildungen gibt, welche deinen aktuellen Beruf mehr an deine Bedürfnisse anpassen.

Alternativ würde ich erst abspringen, wenn ich auch tatsächlich eine Alternative in der Tasche habe, statt wieder Ommas Kühlschrank zu plündern.

LbeChzaDtNxoir


Stimme im Wesentlichen meinen Vorrednern zu.

Beende diese Ausbildung, wenn auch zähneknirschend, und beweise potenziellen späteren Arbeitgebern (und dir selbst!), dass du durchhaltevermögend bist!

Wie oft dachte ich, ich kann nicht mehr (aufgrund vieler Querelen) und habe an meinem Entschluss Lehrerin zu werden 1000-fach gehadert. Aber ich bin dabei geblieben, habe mich nun fast bis zum Ende durchgebissen, betätige mich inzwischen ehrenamtlich (neben dem Studium) an einer Schule und freue mich nun doch wahnsinnig auf den Beruf, und das obwohl für mich nahezu alles dagegen sprach, diesen Beruf auszuüben. Manchmal lohnt es sich einfach dabei zu bleiben - weil man entweder merkt, dass es einem doch liegt, oder weil man dann etwas zum "darauf Aufbauen" hat, also eine Basis, wenn auch "nur" für den Lebenslauf.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Ich denke, die Mehrheit aller hier, kann dies bestätigen.

L)iljaT4eWvexr


wobei ich unabhängig von dem Thread es schlimm finde, wie sich manche Leute zu Sklaven ihres Lebenslaufs machen.

Das ist das Leben nicht mehr das wie man es Leben will sondern, es wird vom zukünftigen eventuellen Arbeitgeber bestimmt.

Man hat nur dieses eine Leben und legt soviel Wert darauf was auf einer Seite in der Bewerbungsmappe steht.

Ich krieg die Krise bei dem Argument "das mach ich weil ich gut für meinen Lebenslauf"

RjighqtUNoxw


@ Lilja4ever:

Im Grunde genommen Stimme ich dir zu. Man sollte darauf schauen wie es einem selbst geht und nicht nur danach wie es im eigenen Lebenslauf ausschaut. Jeder setzt seine Prioritäten anders. Und oft kann man nicht voraus schauen wie sich etwas entwickelt.

Nur bei 4 verschiedenen Sachen die nicht zu Ende gebracht wurden, muss man sich fragen: Wo hakt es?

S7chn(uxlla


Hallo,

kann es sein, dass du vllt auch gar nicht recht weißt, was du machen willst oder dass du nur nicht weißt, in welchem Beruf du deine Interessen einbringen kannst?

Ich (23) habe letztes Jahr nach meinem Abi ne Ausbildung als IT-Systemkauffrau angefangen, weil ich mich sehr für PCs interessiere...leider war ich sehr unterfordert und die Ausbildung war mir zu lw und bin dazu auch noch krankheitsbedingt (psychisch) für lange Zeit ausgefallen. Es wurde ein Aufhebungsvertrag gemacht und nu habe ich dieses Jahr angefangen zu studieren, was ich schon immer wollte, es finanziell nur nicht ging.

Du könntest doch in der Klinik fragen, ob du evtl. dort ne Ausbildung im Bürobereich machen kannst o.ä.

Ich glaube, das wird relativ schwer für dich, noch einmal ne neue Ausbildung anzufangen, weil du schon so viele abgebrochen hast und die Unternehmen zuverlässige Leute haben wollen, was aus deinem Lebenslauf dann nicht rauszulesen ist. Du solltest vllt mal etwas durchziehen, wenn es dich psychisch nicht belastet.

Ich sehe für mich das Studium als letzte Chance, weil ich bald mal was in meinem Leben erreichen möchte und arbeiten will.

Respekt, dass du noch weiter versuchst, etwas zu lernen...ich hätte mich schon aufgegeben, vor allem weil je älter man wird umso schwieriger wird es

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH