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Minijob oder Teilzeit im Vorruhestand?

g~inaSxyxz hat die Diskussion gestartet


Hallo und guten Morgen,

ich bin 52 Jahre, seit einigen Jahren im Vorruhestand und mache einen 450-Euro-Job. Meine Versorgungsstelle teilte mir nun auf Anfrage mit, dass ich bis 1300,-€ dazu verdienen darf, da meine Pension so gering sei. Auch auf Lohnsteuerkarte.

Nun habe ich bei meinem Minijob-Arbeitgeber beantragt, dass ich dann gerne 20 Stunden arbeiten würde.

Dieser schien hocherfreut. Ist es für mich wirklich sinnvoll, diesen Schritt zu gehen? Ich arbeite jetzt in der Woche 12 Stunden und erhalte 8.50€ pro Stunde.

Ich bin bei der Beamtenversicherung privat krankenversichert. Über den Lohnsteuerrechner habe ich ermittelt, dass ich 606,-€ ausgezahlt bekäme (bei Brutto 850,-€) , wenn ich monatlich die 80 Stunden arbeiten würde.

Abzüge wären nur Sozialabgaben.

Meine Versorgungsstelle sagte, ich solle unbedingt Steuerklasse 1 nehmen, damit mir nichts von der Pension gekürzt wird.

Sollte ich das machen?

Was muss ich dann noch besorgen bzw. worum kümmern?

Ich würde ich freuen, wenn hier der eine oder andere etwas dazu sagen könnte.

Vielen Dank.

Antworten
Cnlondyxke


Wie das in Deinem speziellen Fall ist, weiß ich jetzt nicht, kann Dir nur von mir sagen, dass ich bis zum 65. Lebensjahr 20 Stunden wöchentlich (auf Lohnsteuerkarte) gearbeitet habe und dafür 850.- Euro/Monat netto bekam.

l+ucky-l0oreanzo


Hallo ginaxyz,

wenn ich dich richtig verstehe, kannst du bis zu 1.300€ hinzuverdienen, ohne dass etwas von deiner Pension gekürzt wird, somit wäre ja dann dein geschätztes Einkommen von 850 € unschädlich. Hier habe ich aber gleich die erste Frage. Du schreibst, dass Du derzeit 8,50€/Std. bekommst. Bleibt dieser Stundenlohn? Dann wären es nämlich bei deinen ca. 80 Std./Monat nur 680€ brutto. Die Frage ist dann, ob "unterm Strich" noch so viel mehr übrig bleibt, dass sich die zusätzlich 8 Std./Woche lohnen. Das kannst nur Du beurteilen.

Bist du sicher, dass du die Daten richtig in den Nettorechner eingegeben hast? selbst bei Steuerklasse VI kommen mit rd. 250€ Abzüge bei 850 € brutto recht viel vor, vor allem, wenn keine Krankenversicherung anfällt.

Eine weite Frage ist die der Rentenversicherung. Wenn Du diesen (oder auch einen anderen) Job noch bis zum regulären Renteneintrittsalter ausübst, müsstest du auch Rentenansprüche erwerben. Das wäre ja auch grds. gut, wenn du im Alter noch zusätzlich zu deiner Pension eine (wenn auch vermutlich kleine) Rente bekommen würdest. Wie sieht es dann aber in diesem Fall mit der Anrechnung aus? Bliebe die auch bis zu einem Betrag von 1.300 € unberücksichtigt oder würden dann andere Grenzen gelten?

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