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Richtig Lüften/Schimmel vorbeugen

Spavethe@nigxht


@ Taps:

Ja mit Sicherheit hat mein Vormieter nicht so viel geheizt wie ich. Ich bin immer zuhause und schiebe alle 2 Stunden neues Holz in den Ofen. Morgens braucht der Ofen aber ein paar Stunden bis er wirklich die Wohnung aufheizen kann. Wenn der Vormieter erst abends von der Arbeit kam und nicht die ganze Nacht wach war wird er es also kaum geschafft haben den Ofen richtig aufzuheizen.

Und ich weiß ja auch vom Vermieter wie viel Holz der Vormieter im Jahr verbraucht hat. Da liege ich mit meinem Verbrauch deutlich drüber.

Ich heize mit Holzscheiten.

Mach doch mal so: heize eine Woche lang das Bad und die Wohnung konstant. Also auf Ca. 20 grad.

Wie soll das gehen? Das klappt höchstens wenn ich nachts wach bleibe und alle 2 Stunden Holz nachlege. Aber selbst dann bezweifle ich, dass die Wärme wirklich in jeden Winkel der Wohnung dringen kann.

COaBnbrixl


Wie soll das gehen? Das klappt höchstens wenn ich nachts wach bleibe und alle 2 Stunden Holz nachlege. Aber selbst dann bezweifle ich, dass die Wärme wirklich in jeden Winkel der Wohnung dringen kann

Du brauchst nicht alle 2 std etwas nach legen. Du kannst auch bevor du zu Bett gehst Briketts auflegen die zumindest eine gewisse Grundwärme abstrahlen. Und morgens wieder Holz nach legen.

BNeyrbe@ri{tzex1


Die Frage ist, ob dieser Altbau moderne Fenster hat? Damit ist nämlich dann das Feuchtigkeitsproblem vorprogrammiert, wenn man keine moderne Heizung hat, die das Haus einigermaßen gleichmäßig temperiert. Dann würde sich auch erklären, warum die Probleme z.B. 1634 nicht existiert haben. :-)

Ansonsten wurde früher einfach an der einzigen Wärmequelle richtig kräftig geheizt, damit war das Problem aus dem Haus. Andere Räume blieben kalt, hatten aber durch undichte Fenster ständigen Luftaustausch.

Dir bleibt nur ordentlich zu heizen, richtig zu lüften oder über den Einbau einer Heizung (ggfs. mit dem Vermieter) nachzudenken. Umzug wäre auch eine Option.

RVaJl4ph7_HH


Da scheint mir das Problem aber gefunden... Du transportierst zwangsläufig Feuchtigkeit in Deine Wohnung. Durch das Atmen, Schwitzen, Duschen, kochen. Das lässt sich gar nicht vermeiden. Die Feuchtigkeit bekommst Du nur wieder heraus, indem Du die warme feuchte Luft gegen trockene kalte austauscht (lüften). Wenn die Luft bei Dir nie so richtig warm bleibt, dass sie die Feuchtigkeit dauerhaft aufnehmen kann, bis gelüftet wird, dann schlägt sich die auf den kalten Wänden nieder und es schimmelt. Z.B. nachts, wenn Du schläfst oder tagsüber, wenn Du nicht da bist. Für die schlecht isolierte, schnell auskühlende Wohnung braucht es höhere und konstantere Heizleistungen.

Oder man wohnt wie früher kalt in zugigen Häusern mit ständigem Luftaustausch. Die Fenster dicht machen führt in solchen Häusern zur Schimmelkatastrophe.

_KPargvatix_


Neben den anderen Ratschlägen würde ich noch empfehlen entweder einen elektronischen Luftentfeuchter anzuschaffen oder einen bzw. mehrere Luftentfeuchter mit Calciumchlorid. Öetzetres ist zwar günstiger, aber bei sehr hoher Luftfeuchte nicht ganz so effektiv.

E?hemalsiger MNutmzer d(#57x2661)


Wie soll das gehen? Das klappt höchstens wenn ich nachts wach bleibe und alle 2 Stunden Holz nachlege. Aber selbst dann bezweifle ich, dass die Wärme wirklich in jeden Winkel der Wohnung dringen kann.

Was hast du denn für einen Ofen? Für Tagsüber habe ich normale Holzbriketts, die halten meine Wohnung mindestens mal 4 Stunden warm ohne das ich nachlegen muss und nachts schmeisse ich Rindenbriketts rein, die halten die Temperatur ca 8 Stunden und erzeugen eine gute Glut, mit der man morgens direkt das feuer mich anmachen kann. Und ich heize mit dem Ofen ~80m²...

Ich hab das gefühl dir gehen die Lösungsvorschläge hier massiv gegen den Strich, gegen alles hast du Argumente und willst nicht einsehen, dass du hier was falsch machst... Trotzdem viel erfolg beim Schimmel bekämpfen (btw: im Bad kann Kalkfarbe wunder bewirken, die nimmt dem Schimmel den Nährboden weg).

Ltian-Jxill


Den Eindruck hat man tatsächlich, dass du an Lösungsvorschlägen gar nicht interessiert bist.

K6leinehHexbe21


Naja, dann heize halt mal tagsüber auf 20 grad.

Wie wärs wenn du das jetzt einfach mal machst und uns dann berichtest wie es läuft?

Ein Hygrometer ist übrigens wirklich Gold wert. Wir haben fast in jedem Raum eins seit wir umgezogen sind.

S6aqvethe1nixght


@ Canbril:

Das mache ich natürlich auch, aber morgens habe ich hier durchaus unter 10 Grad in der Wohnung. Sobald der Ofen aus ist kühlt es ganz schnell ab.

@ Berberitze:

Ja die Fenster sind neu.

@ KleineHexe:

Ich heize doch auch tagsüber auf 20 Grad. Das war schon immer so.

E@hemalige$r }Nutzetr (#572661x)


Das mache ich natürlich auch, aber morgens habe ich hier durchaus unter 10 Grad in der Wohnung. Sobald der Ofen aus ist kühlt es ganz schnell ab.

Siehe mein post oben: Kauf dir briketts für den tag und rindenbriketts für die nacht... also ich kann das nicht nachvollziehen das man mit ofen auf unter 10 grad fällt...

Siavetthenxigxht


Briketts sind mir zu teuer und dafür habe ich auch keinen Lagerplatz. Außerdem habe ich noch 8 Tonnen Holzscheite. Soll ich die nun wegwerfen?

s9e|nsvibjelmaxn


Morgens sind meine Scheiben klitschnass.

Die Fenster sind der einzige Ort, an denen der Wasserdampf in der Luft kondensieren sollte- das die Fenster nass sind, sollte nicht das Problem sein . Dennoch: Offenbar ist die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen zu hoch. Es kann entweder irgendwo vermehrt Feuchtigkeit in die Wohnung eingebracht werden z.B. durch Kondensation an kalten Wänden oder Wandteilen- oft auch durch zu niedrige Raumtemperaturen begünstigt- oder z.B. durch Auskühlen auch der Wände z.B. durch dauerndes Aufstehenlassen von (Kipp)fenstern. Auch Leckagen von Wasser-, Abwasser- und Heizungsrohren oder Feuchtigkeitseintrag an Außenwänden (z.B- durch Regen und schlechte Abtrocknungsmöglichkeit).

Zudem können auch feuchte Wäsche oder Wasserdampf aus Waschräumen die Luftfeuchtigkeit beträchlich erhöhen.


Feuchte Wände lassen sich ziemlich schwer trocken, weil feuchte Wände enorm an Wärmedämmfähigkeit verlieren und dadurch wesentlich stärker Kondensation begünstigen.

Man bekommt feuchte Wände eigentlich meistens nur durch Überheizen der Räume und 3-4-malges tägliches Stoßlüften trocken, wenn ansonsten die Bausubstanz in Ordnung ist (5-10 min.- keinesfalls wesentlich länger- das Lüften soll nur für Luftaustausch sorgen und nicht Wohnraumgegenstände und Wände auskühlen).

Sea.vet#henPight


Nasse Fensterscheiben habe ich nur im Wohnzimmer. Da heize ich tagsüber. Lasse ich die Fenster nachts offen sind sie nicht nass.

s:ens^ibe#lmmaxn


Nasse Fensterscheiben habe ich nur im Wohnzimmer.

Nasse Fensterscheiben sind besser als nasse Wände- mehr noch- gut dass der Wasserdampf an den Fensterscheiben kondensiert- das reduziert die Luftfeuchtigkeit.

SGavkethen+igxht


Führt aber dazu, dass die Fenster schimmeln...

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