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Berufswahl... Wenn die Berufung fehlt

A)nnal@enxa13


Mein Motto ist mittlerweile:

"Ich gehe arbeiten um zu leben und ich lebe nicht um zu arbeiten!".

Deshalb habe ich mein Leben komplett umgekrempelt. Ich sehe nicht ein, dass ich mehr Lebenszeit in der Arbeit lasse als im eigentlichen Leben. Was andere denken ist mir egal. Ich brauche keine Bestätigung von anderen, wie toll ich bin, weil ich einen angesehen Job habe.

Ich habe seit Jahren einen Traum und den ziehe ich jetzt durch. Wird schon klappen! ;-D

PCockextMouxse


So richtig findest du das aber in deinem jetzigen Job nicht, oder?

Weiß nicht. Mal mehr mal weniger. Nicht so richtig. Aber finde ich das im neuen Job eher?

Du weißt nicht, wann der nächste Mann kommt, wann es mit Kindern soweit ist, deswegen solltest du nicht in einer Situation verharren, die dir keinen Spaß macht. Dafür ist das Leben zu kurz und die Zeit, die du mit arbeiten verbringst zu lange. Du musst natürlich Lust auf die Veränderung haben. Aber vielleicht ist es gerade das, was du in deinem Leben jetzt brauchst.

Lust auf Veränderung habe ich total. Aber das habe ich ständig. Ich mag Änderungen. Aber das sollte ja nicht der einzige Antrieb sein.

Ich denke ja, denn es kann noch so viel in deinem Leben passieren. Du musst dich fragen: würdest du es bereuen, es nicht probiert zu haben?

Weiß nicht. Bestimmt. Aber würde ich es nicht auch bereuen einen wirklich netten Job aufgegeben zu haben und dann etwas machen zu müssen was mich stresst?

g'axto


Aber finde ich das im neuen Job eher?

Bestimmte Dinge lassen sich mit einem Jobwechsel durchaus realisieren. Ist natürlich immer auch ein wenig Glücksache. Etwas zu meckern gibt es für die meisten überall. ;-D

Ich mag Änderungen. Aber das sollte ja nicht der einzige Antrieb sein.

Nein, nicht als Antrieb. Aber man muss bereit sein für Veränderungen, sonst wird es schwierig sich auf etwas neues einzulassen.

Aber würde ich es nicht auch bereuen einen wirklich netten Job aufgegeben zu haben und dann etwas machen zu müssen was mich stresst?

Das ist die Frage. Würdest du? Wenn dir das Risiko zu hoch ist, dann bleib in deinem Job. Ist völlig legitim, aber dann solltest du auch hinter dieser Entscheidung stehen. Du kannst dir ja ein Zeitlimit setzen und dann z.B. in 6 Monaten nochmal neu überlegen. Vielleicht bist du dann zufriedener mit deiner Entscheidung oder du bewertest die Sache anders.

D|ieZaubexrfee


Mein Motto ist mittlerweile:

"Ich gehe arbeiten um zu leben und ich lebe nicht um zu arbeiten!".

Deshalb habe ich mein Leben komplett umgekrempelt. Ich sehe nicht ein, dass ich mehr Lebenszeit in der Arbeit lasse als im eigentlichen Leben. Was andere denken ist mir egal. Ich brauche keine Bestätigung von anderen, wie toll ich bin, weil ich einen angesehen Job habe

Sehe ich genauso. Ich kann absolut nicht verstehen, dass sich scheinbar so viele Menschen in das Thema "Beruf" so reinsteigern und darin ihre Lebenserfüllung suchen.

Für mich ist Beruf einfach nur eine lästige Notwendigkeit um Geld zu verdienen, das man benötigt um sich im Leben schöne Dinge zu ermöglichen.

g}aMtxo


Man verbringt gut 40 Stunden pro Woche in einem Vollzeitjob. Oft sieht man seine Kollegen unter der Woche mehr als seinen eigenen Partner. Was ist verkehrt an dem Anspruch eine Arbeit zu finden, wo man diese Zeit wenigstens gern verbringt?

i}stdoc^hMiVstsoxwas


Was das bauen betrifft sei lieber froh keine Bauleitung zu machen, das ist eine Arbeit die vor allem Ärger bedeutet. Wer Bauleitung für einen Traumjob hält muss masochistisch sein. Da ist langeweile tausendmal besser.

A^nnaleana13


Sehe ich genauso. Ich kann absolut nicht verstehen, dass sich scheinbar so viele Menschen in das Thema "Beruf" so reinsteigern und darin ihre Lebenserfüllung suchen.

Für mich ist Beruf einfach nur eine lästige Notwendigkeit um Geld zu verdienen, das man benötigt um sich im Leben schöne Dinge zu ermöglichen.

Seh ich auch so. Hab mal anders gedacht aber daran geht man kaputt.

PJocke tMoxuse


Ich habe seit Jahren einen Traum und den ziehe ich jetzt durch. Wird schon klappen!

Dann ist die Entscheidung ja auch leicht. ;-D

Für mich ist Beruf einfach nur eine lästige Notwendigkeit um Geld zu verdienen, das man benötigt um sich im Leben schöne Dinge zu ermöglichen.

Das finde ich eine total schreckliche Vorstellung. Das klingt wie zeit absitzen.

Was das bauen betrifft sei lieber froh keine Bauleitung zu machen, das ist eine Arbeit die vor allem Ärger bedeutet. Wer Bauleitung für einen Traumjob hält muss masochistisch sein. Da ist langeweile tausendmal besser.

Schonmal gemacht? Deswegen bin ich ja unentschlossen. Ich frage momentan viele und die Antworten gehen von "absoluter Traumjob und super interessant" bis "totale Katastrophe, nur Stress und Ärger".

iostdoJchhMistsopwxas


Ich habe Erfahrungen auf dem Bau, auch als Vorarbeiter und kenne daher das alltägliche Theater aus der ersten Reihe. Da braucht man ein ganz dickes Fell, da Streit mit Auftraggeber und Gewerken vorprogrammiert ist und du immer zwischen allen Fronten stehst. Desweiteren müsstest du weitreichende Entscheidungen treffen, die wenn sie falsch sind immense finanzielle Schäden nach sich ziehen können. Ich würde mir da schon mal vorsichtshalber die Schlafmittel und Antidepressiva in den Nachtschrank legen.

P$ock*etM;ouse


Was Streit, Stress und Konflikte angeht bin ich ziemlich belastbar. Dickes Fell habe ich auch. Glaube aber auch, dass das ein bisschen Branchenspezifisch ist. Aber die reine zeitliche Belastung schreckt mich schon ab.

b:el8lagxia


Dein Gefühl kenne ich. Ich bin auch ständig auf der Suche.

Allerdings bin ich inzwischen der Meinung, dass dieses Gefühl unabhängig ist vom aktuellen Job oder der Lebenssituation.

Ich hab in einem Beruf angefangen, der meinen Talenten zu 100% entsprach, leider aber schlecht bezahlt war und wo es außer Selbstständigkeit keine Aufstiegsmöglichkeiten gab.

Einige Jahre machte es Spaß, irgendwann ließ die Freude nach, denn egal was du tust, irgendwann ist das Meiste Routine.

An dem Punkt fing dann auch das finanzielle an zu nerven. Egal wie viele Stunden ich auch arbeitete, Geld hatte ich nie übrig, nicht mal für ne Flugreise hat es gereicht.

Schließlich habe ich mein Fachabi nachgeholt, bin ein bisschen hier und da rumgeeiert und am Ende über Umweg Außendienst doch noch in der kompletten Selbstständigkeit gelandet. Allerdings in einer ganz anderen Branche.

Und nein, auch jetzt habe ich nicht das Gefühl angekommen zu sein. Nur ist es ein bisschen spät für Änderungen, es ist ja auch noch ein kleines Kind da.

Der Job ernährt mich deutlich besser und ich bin auch gut darin, wenn ich der Kundschaft Glauben schenke.

Meine Einstellung ist inzwischen aber eher so:

"Ich gehe arbeiten um zu leben und ich lebe nicht um zu arbeiten!".

Kind, mein Hobby Reisen, Freunde..... voll ist das Leben allemal.

Dieses Gefühl, dass da noch was gegangen wäre, das bin ich allerdings nie los geworden, das gehört wohl einfach zu mir. :)*

Immerhin habe ich bisher nie bereut, was ich getan habe. Nur das, was ich nicht getan habe @:)

M~ar>iex27


Hallo PocketMouse,

hast Du mal übers Ausland nachgedacht? Sei es ein paar Monate / 1 Jahr Auszeit? Das kann ganz ungemein prägen :-) Vielleicht auch dort arbeiten?

Andere Variante, ganz allgemein gesprochen. Irgendwas Richtung Projekt Management / Prozess Management?

Touristik?

A`nna@lenxa13


Kind, mein Hobby Reisen, Freunde..... voll ist das Leben allemal.

Klar. Ich habe auch Hobbies, Reise viel, gönne mir, was ich möchte. Ich hab aber mal zusammengerechnet, wie viel ich WIRKLICH pro Monat benötige plus ein paar hundert Euro als Puffer zum Sparen und danach hab ich meinen Arbeitszeit- und Gehaltswunsch berechnet. Mir reichen 27 Stunden pro Woche um mir das alles finanzieren zu können und um auch noch was sparen zu können. Wieso sollte ich dann 40 Stunden arbeiten, wenn mich dann alles ankotzt, man jeden Abend erst heimkommt und irgendwie keine Zeit mehr für andere Dinge im Leben hat.

i(std:ochMisZtsowxas


Klar. Ich habe auch Hobbies, Reise viel, gönne mir, was ich möchte. Ich hab aber mal zusammengerechnet, wie viel ich WIRKLICH pro Monat benötige plus ein paar hundert Euro als Puffer zum Sparen und danach hab ich meinen Arbeitszeit- und Gehaltswunsch berechnet. Mir reichen 27 Stunden pro Woche um mir das alles finanzieren zu können und um auch noch was sparen zu können. Wieso sollte ich dann 40 Stunden arbeiten, wenn mich dann alles ankotzt, man jeden Abend erst heimkommt und irgendwie keine Zeit mehr für andere Dinge im Leben hat.

Und da frag nochmal einer wie die "GenderPayGap" zustande kommt.

@ PocketMouse

Wenn du dir es zutraust, dann mach es. Ich bin psychisch ziemlich stabil, stressresistent und lasse mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Aber den Job würde ich im Leben nicht machen. Ich bin sicher dass sich da so mancher im Baucontainer verkriecht und heimlich weint.

Adnn8aleWnax13


Und da frag nochmal einer wie die "GenderPayGap" zustande kommt.

Warum? Kann doch jeder selbst für sich entscheiden. Wenn man schon gesundheitliche Probleme bekommt soll man echt die Notbremse ziehen. Da gibt es echt wichtigere Dinge als arbeiten, arbeiten, arbeiten.

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