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Wie schlimm sind Schmerzmittel?

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Natürlich kann jedes Medikament Nebenwirkungen haben, aber wenn man Schmerzen hat, will man etwas dagegen tun. Und sooo gefährlich sind die Schmerzmittel nun auch wieder nicht. Natürlich alles mit Maß und nur bei Bedarf. Packungsbeilage lesen ist da sehr hilfreich.

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2 Tabletten? Ich würde mir wünschen, ich bräuchte so wenig.

:|N

Das ist absolut bedenkenlos.

Durch die Pille ist bei mir Migräne entstanden.

Ich nehme pro Monat ca. 10. Ich lebe auch noch, merke aber, dass sich mit der Zeit mein Schmerzempfinden anders gestaltet.

Als ich 16 war, hat mir auch eine 1 Paracetamol geholfen. Mittlerweile brauche ich 2, damit es wirkt.

Abgesehen davon haben sich mit der Zeit Magenprobleme bei mir entwickelt.

Ich würde die Pille nicht wieder nehmen, wenn ich nochmal die Chance hätte.

Auch stößt mir das Thromboserisiko bitter auf.

t=he-cavver


Bei menstrueller Migräne gibt es ja auch die Möglichkeit, die Pille in langen zyklen (12 Wochen) bzw. durchgehend zu nehmen - sollte man natürlich mit dem Gynäkologen besprechen.

Was das paracetamol angeht, haben wohl weder die Panikmacher noch die Verharmloser Recht:

Es ist sicher richtig, dass Paracetamol heute keine Zulassung mehr kriegen würde: Ich kenne kaum ein anderes medikament, wo die empfohlene Dosis und die tödliche Dosis so nahe beieinander liegen. Und gerade in Sachen Leber sind Zulassungsbehörden derzeit extrem kritisch.

Immerhin sind ja die großen Packungen mittlerweile rezeptpflichtig. Und auch wenn man es kaum glauben mag: Das scheint tatsächlich in etlichen Ländern die Häufigkeit der Paracetamol-Vergiftungen reduziert zu haben. Es gibt ja immer mal wieder Bestrebungen, es komplett rezeptpflichtig zu machen, was aber wohl aus zwei Gründen nicht so schnell passieren wird: Erstens ist der prominenteste Verfeschter dieser Forderung in der Fachwelt mittlerweile in Rente. Und zweitens müsste man dann Acetylsalicylsäure und die niedrigen Dosierungen von Ibu. Diclo und naproxen konsequenterweise auch rezeptpflichtig machen, da deren Risiken sicher nicht geringer sind. Dann gäbe es plätzlich kein rezeptfreies Schmerzmittel mehr - man kann sich vorstellen, wie es dann in den Wartezimmern der Hausärzte aussehen würde. Ist also einfach nicht umsetzbar.

Ein Nierenrisiko bei paracetamol gibt es tatsächlich - es ist nämlich ein enger Verwandter des (schon lange vom Markt genommenen) Phenacetin, das früher extrem häufig Nierenschäden gemacht hat. Allerdings besteht dieses Risiko wohl erst ab einer Dosis von etwa 5.000 Tabletten im Lauf des Lebens (was gar nicht so viel ist, wenn man früh damit anfängt...).

Außerdem macht es irgendwas am Immunsystem, man weiß nur noch nicht so genau, was. Aber das tun andere Schmerzmittel möglicherweise auch.

Eine interessante Frage ist auch das herz-Kreislauf-Risiko: Statistisch gibt es einen Zusammenhang zwischen Paracetamol-Einnahme und Herzinfarkten. Aber das ist möglicherweise ein statistisches Artefakt: Von den entzündungshemmenden Scherzmittelnv (Ibu, Diclo u.s.w.) weiß man ja mittlerweile sehr gut, dass sie Herzinfarkte auslösen können. Also weicht man bei Risikopatienten eher auf Paracetamol aus. Und dass in dieser Risikogruppe Infarkte gehäuft auftreten, ist ja klar.

Alles in allem: paracetamol ist mit Sicherheit nicht das harmlose Schmerzmittel, für das man es lange gehalten hat. Aber die Risiken bei gelegentlicher Einnahme sind so gering, dass man sich nicht übermäßig Sorgen machen muss (so lange man nicht überdosiert). Ein unbedenkliches Schmerzmittel gibt es halt nicht...

mxnref


Du kannst es mit Deinem Hausarzt oder Frauenarzt besprechen

Davon halte ich in diesem Fall gar nichts. Erstrecht nicht, wenn die schon diesen "tollen" Pillenvorschlag gebracht haben.

Ich nehme gegen Regelschmerzen Naproxen.

An deiner Stelle würde ich bei Ibu im Notfall bleiben, solange du nicht ständig und beim kleinsten Schmerz Tabletten schluckst.

Ausserdem kannst du es mal mut Magnesium und Sport, vor allem gegeb Zyklusende, probieren. Kann Wunder wirken.

Die Pille hat bei mir an der Schmerzintensität nichts geändert.

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