» »

Noch mal versuchen mit Arbeit?

DmerRoxbert hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich bekam mit Anfang 20 während des Studiums das erste Mal nachts einen epileptischen Anfall. 3 Jahre Arzt-Rennerei hat aber nichts gebracht.

Es war schon im Studium so, dass ich die Anfälle in den Semesterferien deutlich seltener hatte als während der Vorlesungszeit.

Tja und auch nach dem Studium war ich dann erstmal arbeitslos, auch hier hatte ich kaum Anfälle.

Als ich dann einen Job gefunden habe hatte ich teilweise wieder jede Nacht Anfälle. Die Folge war natürlich eine hohe Fehltage-Quote und baldige Entlassung.

So geht das nun seit einigen Jahren:

Ich finde einen Job und habe ständig Anfälle. Dann fliege ich schnell wieder raus und mir geht es gut. Dann wieder ein Job und Anfälle.

Aktuell bin ich seit 1,5 Jahren arbeitslos und kann mich gar nicht mehr dran erinnern, wann ich das letzte Mal einen Anfall hatte.

So, jetzt überlege ich echt, ob es Sinn macht überhaupt noch nach Arbeit zu suchen, denn die Anfälle sind sehr belastend für mich.

Kennen das noch andere Epileptiker oder bin ich da ein Einzelfall?

MfG

Antworten
Pclac2ebo0G90x6


3 Jahre Arzt-Rennerei hat aber nichts gebracht.

Inwiefern nichts gebracht?

Keine Heilung/Hilfe? Keine richtige Diagnose?

Stresst dich das arbeiten? bzw hast du allgemeine eine stressige Arbeit oder belastet dich einfach arbeiten allgemein, dass du dich eben gestresst fühlst?

Stress ist zwar keine Ursache für Anfälle aber kann eben ein Auslöser sein.

Daran könntest du aber arbeiten, (evtl.) mit Hilfe eines Psychologen..

TQele?fon:elle


DerRobert,

was möchtest du hier hören? Ich verstehe deine Geschichte. Mir geht's selbst ähnlich. Mit einem Unterschied: Bei mir hat es irgendwann einmal "klick" gemacht, und mir wurde klar, dass mein Leben weitergeht. Diagnose XYZ ist nur dann das Ziel, wenn du mit 400 Euro im Monat zufrieden bist und leben kannst - für immer. Denn es gibt keine Hilfe und keine Unterstützung für Menschen, die bei der Grundsicherung (egal woher) angekommen sind.

Gibt es nichts, was du dir gerne leisten würdest? Eine neue, nicht durchgelegene Matratze? Neue Tapete? Eine neue Brille, damit du mal wieder was siehst? Neue Kleider, die passen?

Wenn dich das alles nicht interessiert, dann musst du dir über deine eigene ungestelle Frage keinerlei Gedanken mehr machen. Jede Nachzahlung und jede Neuanschaffung wird dich finanziell auffressen.

Falls du dich doch noch nicht ganz aufgegeben hast... ja, es geht weiter, aber erst wenn es auch bei dir "klick" macht, und du aus deinem Schneckenhaus kommst. Die Ärzte werden dir sicher nicht helfen, allenfalls werden sie dir deine Unvermittelbarkeit bescheinigen, was dich im Leben auch nicht weiter bringt. Gehe deinen Anfällen auf den Grund und ändere deine eigene Einstellung wenn du jemals ein lebenswertes Leben führen möchtest. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

S<tiRchlixng


:)= :)= Telefonelle

DZerR'obegrxt


Inwiefern nichts gebracht?

Gab keine Behandlung die mir geholfen hat.

Stresst dich das arbeiten? bzw hast du allgemeine eine stressige Arbeit oder belastet dich einfach arbeiten allgemein, dass du dich eben gestresst fühlst?

Die Arbeit an sich stresst mich erstmal nicht, aber nach den ersten Krankmeldungen beginnt dann der Stress mit den Kollegen und die Arbeit schiebt sich immer mehr auf. Naja und spätestens nach 6 Monaten bin ich dann bei Kollegen und Kunden total unten durch.

@ Telefonelle:

So direkt gibt es eigentlich nichts, was ich mir gerne leisten würde. Was ich brauche kaufe ich mir. Ein Traum von mir ist eine Wanderung durch Europa. Aber da liegt es weniger am Finanziellen, dass ich das noch nicht gemacht habe, sondern am gesundheitlichen Aspekt.

Irgendwie klingst du so negativ. Keine Ahnung wie du darauf kommst, dass ich kein lebenswertes Leben führe und von 400 Euro lebe. Mir geht es doch gut. Genau das ist ja der Haken. Mir geht es jetzt erstmals richtig gut seit Beginn der Epilepsie. Dafür verzichte ich auch gerne auf das bisschen Geld was ich vorher mehr hatte. Doch befürchte ich eben, dass sich das ganz schnell ändert, wenn ich jetzt wieder arbeiten gehe.

FelamecMheBnx79


konntest du mal direkt ausmachen, was dich genau stresst? Ich kann deinen Gedankengang schon verstehen und auch, dass du sagst, dass du lieber auf XX Euro verzichtest, wenn du dafür keine Anfälle mehr hast und dich besser fühlst. Geld ist eben nicht alles und Gesundheit durch nix zu bezahlen :)_

Nun bist du aber schon noch recht jung und musst durchaus überlegen,wie dein Leben weitergehen soll.

Wäre es denn möglich, dass die Anfälle auch besser werden, du zum Bsp morgens ausschlafen könntest? Dann könntest du schauen, ob du nicht irgendwo einen Job finden könntest, wo du erst mittags anfängst.

Oder du schaust, ob du dich mit irgendwas selbstständig machen kannst und /oder einen Job, wo du von Hause aus arbeiten kannst.

Ich wünsche dir, dass du ne Lösung findest. :)* :)*

D{e/rRoibe'rxt


Was mich am meisten stresst sind anscheinend diese Punkte:

-frühes Aufstehen

-Autofahren/Zugfahren/Bahnfahren

-Nichtstun auf der Arbeit/Lange Pausen

-geistig anstrengende Tätigkeiten

Und ja wenn ich morgens ausschlafen kann geht es mir erheblich besser.

Ich hatte auch schon Jobs gemacht, wo ich erst mittags angefangen habe, doch ganz ehrlich? Dann stehe ich morgens auf, frühstücke, fahre zur Arbeit, arbeite bis spät abends, komme nach hause, dusche, esse was und gehe wieder ins Bett. Dann habe ich nichts mehr vom Leben, wenn das Leben dann nur noch aus Arbeit besteht. Hinzu kommt, dass solche Jobs ja eher selten sind.

Pfl(aceboB0906


Nichtstun auf der Arbeit/Lange Pausen

Nichts tun daheim stresst dich hingegen nicht?

Wie siehts mit Teilzeitstellen aus?

Dann habe ich nichts mehr vom Leben,

Das Leben ist das was man daraus macht.. und bei einem Job der erst Mittags beginnt und am Abend endet hab ich sehr wohl noch Leben.. andere Leute arbeiten den ganzen Tag und haben genauso noch ein Leben..

T_his Twhilight Ga7rdexn


Wieso stellt sich dir diese Frage denn aktuell?

Bekommst du H4? Macht das Amt druck?

S;unfGlower4_7x3


Hast Du es mal gezielt mit Entspannung, Biofeedback etc. versucht? Oder Teilzeitstelle? WAS stresst Dich jeweils so sehr?

D5erRobnerxt


Nichts tun daheim stresst dich hingegen nicht?

Weiß nicht, habe ich noch nicht ausprobiert.

Bei Teilzeitstellen gibt es 2 Probleme: 1. reicht das Geld dann nicht zum Leben und 2. wird man mich im Vorstellungsgespräch fragen, wieso ich nicht Vollzeit arbeiten will. Wenn ich dann sage, dass ich chronisch krank bin gepaart mit meinem Lebenslauf (ständig Jobwechsel alle paar Monate), dann gehen meine Chancen auf diese Stelle gegen 0.

@ This Twilight Garden:

Ich stelle mir diese Frage eigentlich nicht aktuell, sondern ständig. Aber ich war noch nie so lange arbeitslos wie jetzt. Ich bekomme aktuell Geld von meiner Berufsunfähigkeitsversicherung, allerdings nur für 2 Jahre und ich fürchte, dass ich nach diesen 2 Jahren nichts mehr kriegen werde, da ich ja aktuell so gut wie keine Anfälle habe, somit quasi gesund bin.

@ sunflower_73:

Ich entspanne mich nie gezielt, da ich mich eigentlich nie gestresst fühle. Biofeedback kenne ich nicht. Zum Rest siehe oben.

T!hisR TwiligRht Garxden


Ich stelle mir diese Frage eigentlich nicht aktuell, sondern ständig. Aber ich war noch nie so lange arbeitslos wie jetzt. Ich bekomme aktuell Geld von meiner Berufsunfähigkeitsversicherung, allerdings nur für 2 Jahre und ich fürchte, dass ich nach diesen 2 Jahren nichts mehr kriegen werde, da ich ja aktuell so gut wie keine Anfälle habe, somit quasi gesund bin.

Also kommt der Druck eher von Aussen, denn wenn es nach dir gehen dürfte, würdest du ja lieber so wie jetzt weitermachen... dann lass es drauf ankommen:

Wenn du wieder beim Amt landest und als Gesund giltst, muss du dich eben wieder Bewerben. Und wenn du einen Job bekommst (welche Branche oder Hilfjobs?) und nachts wieder Anfälle bekommst, rufst du den Notarzt damit du das dokumentiert hast.

Bist du am nächsten Tag nach so einem Anfall denn total im Eimer oder wieder ganz normal (ich kenne mich da nicht mit aus)?

FRla7mRech}en79


Ich hatte auch schon Jobs gemacht, wo ich erst mittags angefangen habe, doch ganz ehrlich? Dann stehe ich morgens auf, frühstücke, fahre zur Arbeit, arbeite bis spät abends, komme nach hause, dusche, esse was und gehe wieder ins Bett. Dann habe ich nichts mehr vom Leben, wenn das Leben dann nur noch aus Arbeit besteht.

ja so ist das leider im Leben, sieht bei mir an ganz vielen Tagen nicht anders aus, nur dass ich da nicht erst mittags anfange. Meine Tage sind meistens von 8-18 oder 10-21 oder 18-6. Hinzu kommen 2h Fahrt (also 1h hin und 1h zurück). Da kannste dir vorstellen, wie lang meine Tage so sind. Schön ist sicher was anderes :-( aber was hilft es.

Wenn es dir gesundheitlich damit natürlich schlecht geht, musst du schauen, wie du das am Besten hinbekommen kannst.

Wenn du erst mittags anfangen magst, dann aber auch nicht bis abends arbeiten magst, dann bleibt ja nur Teilzeit. Ich glaube auch nicht, dass man dir da Steine in den Weg legt. Es gibt viele(Frauen mit Kindern), die Teilzeit arbeiten. Einige AG wollen sogar nur Teilzeit.

Einfach mal rumfragen.

Was hast du studiert?

Würdest du dich auch umorientieren- beruflich?

D/.orzisx L.


Flamechen79

Seit gestern ist er/sie nicht mehr da habe ich gelesen .

T{hisD TwZilightQ Gardxen


Wohl gesperrt...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH