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Wie sichert man sich ab?

L#ixlVaLinxa


Da auch mein Freund Kinderwunsch hat, wird das aber wohl auch schwer.

Aber gerade, wenn deine Freund gut verdient, sollte das doch klappen?

Die Kombination ein Elternteil mit gutem Gehalt und eines mit weniger ist ja (leider) weiterhin fast Standard bei jungen Familien.

Sehe da keinen Grund, den Kinderwunsch wegen deines späten Berufseintritts komplett aufzugeben.

Würd mir dann nur überlegen, wie du dich mit deinen Freund verabredest, wie es mit der Betreuung und Finanzierung aussieht.

P(riyHa86


Aber gerade, wenn deine Freund gut verdient, sollte das doch klappen?

Die Kombination ein Elternteil mit gutem Gehalt und eines mit weniger ist ja (leider) weiterhin fast Standard bei jungen Familien.

Klar, solange wir zusammen sind wäre es gar kein Thema. Er verdient über 3000 netto und hat ein jährlich steigendes Gehalt und ist auch von zuhause finanziell sehr gut gestellt. Wir haben da auch schon drüber geredet, er würde die Kosten für KiTa etc übernehmen - ist für ihn selbstverständlich dass wir als Familie "in einen Topf" zahlen.

Nur, wenn wir uns trennen, könnte ich mir von meinem Gehalt bis ca. 40 weder eine Kinderbetreuung leisten und arbeiten, noch könnte ich es mir leisten nicht zu arbeiten - ich wäre also faktisch nach Trennung auf H4 angewiesen. Das bißchen Unterhalt was man bekommt, (370 Euro?? Um den Dreh meinte eine Freundin) würde ja nicht einmal die Kinderbetreuung abdecken, geschweige denn was ein Kind sonst kostet.

Daher ja die Frage, wie ich mich auch dahingehend absichern kann. Vermutlich bleibt da nur sparen und hoffen, dass die Beziehung hält (wünscht man sich ja immer, aber 50% Chance sind halt zu wenig um es zu ignorieren).

Wenn ich realistisch gewusst hätte, wie mies die Gehaltsaussichten als Tierarzt sind hätte ich auch auf Human umgeschwenkt. Aber es wird immer nur schwammig gehalten und erst, wenn man drinsteckt und am Ende seine Praktika macht und viele kennenlernt, dann merkt man dass man eben erst ab vielen Jahren Erfahrung in die gute Gehaltsklasse rutscht...

LBilaLixna


Unterhalt ist Einkommensabhängig. Google mal nach Düsseldorfer Tabelle.

Auch diesen Punkt würd ich mit dem potenziellen Vater besprechen - wenn er auch den Wunsch nach eigenem Kind hat, wird er auch ein Interesse daran haben, dass es ihm gut geht. Trennung heißt ja auch nicht, dass das Kind zu 100% durch dich alleine betreut werden muss.

Eine weitere Absicherungsmöglichkeit wäre ein Ehevertrag, der genau diese Unterhaltszahlungen z.B. regelt.

D!erRotberpt


Wenn ihr euch mal trennt könntest du das Kind doch einfach zu deinem Partner geben. Dann kannst du weiterhin problemlos Vollzeit arbeiten und verdienst genug.

Willst du dich später mal selbstständig machen oder als angestellte Tierärztin arbeiten?

k~atharina=-die-&gxroße


Wenn ihr euch mal trennt könntest du das Kind doch einfach zu deinem Partner geben. Dann kannst du weiterhin problemlos Vollzeit arbeiten und verdienst genug.

nur verdient ja er mehr geld und dann ist sie unterhaltspflichtig, wenn er das Kind nimmt... aber auch das ist eben was, worüber man vorher reden sollte, wenn man diese Möglichkeit in Betracht ziehen will.

in Berlin sinken die kita-Beiträge mit dem einkommen. bei euch ist das wohl anders? aber wenn du betreuungskosten für das kind zahlst, dann ja, um arbeiten und geld verdienen zu können.

und ja, sicher ist es toll, wenn Eltern immer voll viel geld verdienen. aber es bekommen genügend leute ihre Kinder in deutlich schlechteren finanziellen Verhältnissen groß und das auch oft, ohne dafür hartz4 beziehen zu müssen.

P1riyax86


Eine weitere Absicherungsmöglichkeit wäre ein Ehevertrag, der genau diese Unterhaltszahlungen z.B. regelt.

Sollten wir heiraten wird es ohnehin einen Ehevertrag geben, das ist in seiner Familie üblich um das Familienvermögen zu schützen - habe ich schon am Rande mitbekommen als seine Schwester geheiratet hat. Ich würde dann auf jeden Fall darauf bestehen dass wir etwas mit reinnehmen dass unser eventuelles Kind absichert.

n Berlin sinken die kita-Beiträge mit dem einkommen. bei euch ist das wohl anders? aber wenn du betreuungskosten für das kind zahlst, dann ja, um arbeiten und geld verdienen zu können.

Ich habe mich mal bei ProFamilia diesbezüglich beraten lassen, es ist wohl so dass man mit mehr Verdienst mehr zahlen muss. Aber selbst der Basissatz wäre bei einem Nettogehalt wie ich es frisch nach dem Studium habe zu hoch. Aber das ist ja auch alles extrem hypothetisch.

und ja, sicher ist es toll, wenn Eltern immer voll viel geld verdienen. aber es bekommen genügend leute ihre Kinder in deutlich schlechteren finanziellen Verhältnissen groß und das auch oft, ohne dafür hartz4 beziehen zu müssen.

Klar. Schlimmer geht immer. Aber deshalb muss man es ja nicht anstreben. Wir würden definitiv keine 3,4 Kinder bekommen, auch wenn es mit viel Einschränkung gehen würde. Ich persönlich würde meinem Kind gerne etwas bieten, zB sorgenfrei studieren zu können und nicht nebenher 2 Jobs zu machen um es irgendwie zu schaffen.

Nicht bei jedem Thermenbesuch überlegen ob es jetzt geht, Kino, Urlaub. All das was würde ich dem Kind gern ermöglichen.

Aber auch das ist sehr hypothetisch. Und es soll auch gar nicht darum gehen, sondern erstmal primär darum wie man sich auch als Geringverdiener absichern kann.

Z#itrocneO86


Also ich verstehe dein Problem nicht ganz.

Besser kann man es doch kaum haben?

Dein Freund besitzt bereits Wohneigentum und verdient über 3000€ netto? Herzlichen Glückwunsch ;-D

Wenn eure zukünftigen Kinder da nicht abgesichert sind dann weiß ich auch nicht. Warum gehst du davon aus dass du die Zukunft deiner Kinder finanzieren musst, da kann sich der Vater doch mindestens ebenso einbringen.

Ein Ehevertrag ist auch eine Absicherung für beide Seiten, nicht nur für deinen Mann. Setz dich vorher mit einem Anwalt zusammen und lasse auch deine Interessen darin einfließen. Dass du und deine Kinder im Falle einer Trennung auch gut da stehen.

Wenn dein Freund Wohneigentum besitzt, wohnt ihr dann nicht bereits darin? Dadurch könntest du doch schonmal gewaltig an Mietkosten sparen und etwas für deine Altersvorsorge beiseite legen.

Und 1500€ sind jetzt auch kein "Mini-Gehalt" wenn beide Eltern Voll-Verdiener sind.

D:erxRobxert


@ katharina-die-große:

Für das Kind ist die Threadstellerin so oder so unterhaltspflichtig, egal ob es bei ihr wohnt oder beim Vater.

PPriyxa86


Wenn dein Freund Wohneigentum besitzt, wohnt ihr dann nicht bereits darin?

Nein, das ist in seiner Heimatstadt, ca. 500 km von hier.

Ein Ehevertrag ist auch eine Absicherung für beide Seiten, nicht nur für deinen Mann. Setz dich vorher mit einem Anwalt zusammen und lasse auch deine Interessen darin einfließen. Dass du und deine Kinder im Falle einer Trennung auch gut da stehen.

Falls wir heiraten auf jeden Fall. Momentan steht das aber nicht an.

ZYitro>ne8x6


Nein, das ist in seiner Heimatstadt, ca. 500 km von hier.

Ok, aber ihr wohnt jetzt trotzdem zur Miete? Das macht doch eigentlich keinen Sinn. ":/

Könnte er die Immobilie(n) in seiner Heimatstadt nicht verkaufen und kauft in eurem jetzigen Wohnort etwas?

fcrey$yy


Was also dann machen, um mich abzusichern? Ich möchte auch gerne irgendwann demnächst Mutter werden, die biologische Uhr tickt ja. Mehr als ein Kind werde ich mir aber wohl nicht leisten können.

Auf keinen Fall Wohneigentum kaufen, wie es plötzlich so viele machen. Deutschland steckt mitten in einem Boom, wenn diese Blase erst einmal platzt, wird man auf Jahrzehnte nicht mehr das Geld für die Wohnung/ das Haus bekommen, was man heute dafür ausgibt. Ob die zwischenzeitlichen Mieteinnahmen/ Mietersparnisse das Minus ausgleichen können, sie mal dahingestellt.

Dieser Zug ist spätestens seit 2009 abgefahren.

Mit deinem Sicherheitsbedürfnis würde ich ganz konservativ entsprechende Anleihen (A-Klasse (Aaa bis A3) kaufen, die maximal fünf Jahre laufen. Wenn diese zurückbezahlt sind, dann investierst wieder in welche mit maximal fünf Jahre Laufzeit. So passt du dein "Portfolio" auch automatisch an, wenn die Inflation wieder anziehen sollte. Im Schnitt wirst du so mit einer Realrendite von ein bis zwei Prozent rechnen können. Das ist nicht viel, aber dafür ist das Risiko für Verluste auch sehr gering.

C_omrdan


Könnte er die Immobilie(n) in seiner Heimatstadt nicht verkaufen und kauft in eurem jetzigen Wohnort etwas?

Da müsste man in der jetztigen Zeit schon sehr viel Glück haben, vor Ort was Schönes zu finden, wo man auch mal 25 Jahre oder lebenslänglich drin wohnen möchte.

Der Markt ist leer.

Bauen geht noch, wenn man einen Bauplatz findet. Aber aktuell ist der Kauf von Immobilien ein fast unmögliches Unterfangen, nur noch Schrott wird vergoldet, der Rest ist weg oder wird gehalten.

Ich würde an seiner Stelle auch die Immobilie halten und lieber noch etwas zur Miete wohnen. Die Mieten werden nicht so stark steigen wie die Wohnungskosten, eigentlich müsste die Nachfrage nach Mietwohnungen in den nächsten 15 Jahren sogar sinken, da die starken Geburtsjahrgänge der 70er nun alle durch sind und deren Elterngeneration wegstirbt (hängt jetzt nur noch von der Einwanderungspolitik ab).

Puriyxa86


Ok, aber ihr wohnt jetzt trotzdem zur Miete? Das macht doch eigentlich keinen Sinn. ":/

Könnte er die Immobilie(n) in seiner Heimatstadt nicht verkaufen und kauft in eurem jetzigen Wohnort etwas?

Ja, wir wohnen zur Miete. Seine Wohnung ist eine Geldanlage und Absicherung, die würde er nicht verkaufen. Abgesehen davon dass wir uns hier im Ort absolut nichts leisten können, selbst im Umland ist es hier noch wahnsinnig teuer.

Allerdings plant er in den nächsten 3-4 Jahren etwas größeres zu kaufen, in dem wir wohnen können, wenn wir mal bereit sind aus der Stadt zu ziehen. Wie wir das dann finanziell lösen, da ich ja nicht mitfinanzieren kann, weiß ich noch nicht.

Daher muss ich mich auf jeden Fall selbst absichern.

Mit deinem Sicherheitsbedürfnis würde ich ganz konservativ entsprechende Anleihen (A-Klasse (Aaa bis A3) kaufen, die maximal fünf Jahre laufen. Wenn diese zurückbezahlt sind, dann investierst wieder in welche mit maximal fünf Jahre Laufzeit.

Okay, danke für den Tipp, da muss ich mich mal beraten lassen. Beizeiten, erstmal studiere ich ja noch knapp 2 Jahre, aber dann muss es zügig losgehen. Wenn ich dann im Eigetum meines Freundes wohne habe ich evtl auch etwas mehr zur Verfügung, je nachdem, was ich ihm dann an Miete zahlen werde. Aber das ist ja alles absolute Zukunft.

AGnoQnymxus


Persönlich würde ich vom Immobilienkauf auch abraten. Es sei denn du willst Geld verlieren, dann solltest du es machen.

Bzgl. Vorsorgeformen würde ich aber auch die Steuerpolitik in meine Überlegungen mit einbeziehen. Gut das weiß niemand was genau kommt, aber was bringt es dir wenn du großartig mit Zusatzprodukten vorsorgst und das Finanzamt dann erstmal die Hand aufhält zwecks Steuer. Kann gut passieren das der Riester irgendwann voll versteuert werden muss, genau wie Lebensversicherungen mit Abschluss vor dem 1. Januar 2005.

Sofern du konservativ anlegen willst, kam von freyyy schon ein guter Tipp. Wenn du risikofreudiger bist, kannst du auch sofern mal der Preis stimmt in ausgewählte Aktien investieren.

d3ummschwm#aWrrerx74


Ok, aber ihr wohnt jetzt trotzdem zur Miete? Das macht doch eigentlich keinen Sinn.

das ergibt oft sinn, selbst bei nicht so naheliegenden randbedingungen wie bei der TE: eigenbewohnte immobilie ist erstmal totes kapital, man hat "nur" den Vorteil, dass man keinen vermieter finanziert. ein vermietetes objekt erwirtschaftet dagegen etwas, und die kosten einer Fremdfinanzierung wirken einkommensschmälernd. *so* wird man immobilienmogul, nicht durch die eigene Villa ;-)

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