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Jobfrust wegen langer Erkrankung

i"t`sp me:Z frank hat die Diskussion gestartet


Hallo Alle ;-)

ich habe folgendes Prolem:

Ich bin 46, männlich und bei mir sieht es so aus, dass ich 1990 sehr ernst krank wurde. Eine sehr lange, sehr kompilzierte Geschichte: Kurz gesagt, ich wurde psychisch krank, hatte zudem schwere Anfallsleiden, war deshalb 8 Monate in der "Geschlossenen" und habe danach ca. 20 Jahre meines Lebens mit Therapie, Einsamkeit und großer Verzweiflung verbracht. Heute bin ich wieder gesund, habe Freundin, Freunde, Hobbys und fühle mich...naja, eben nicht zufrieden :-( Durch meine Erkrankung kam ich 2000 in den Bereich der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Schwerbehinderung. Ich habe wirklich mein Bestes gegeben und lange erst Mal den geschützten Rahmen des Integrationsbetriebes gebraucht. Mittlerweile habe ich meinen Bürokaufmann nachgeholt und eine Zusatzqualifizierung im Immobilienbereich gemacht. Hin und wieder schicke ich auch Mal eine Bewerbung raus, aber eigentlich nur auf Anzeigen, die mich auch wirklich ansprechen. Ich bin aber immer noch im Büro des Integrationsbetriebes tätig, weil die positive Resonanz ausbleibt. Eigentlich ein sicherer Arbeitsplatz, bei dem ich von Chefs und Kollegen geschätzt werde. Wie ihr Euch aber bestimmt vorstellen könnt, sehne auch ich mich nach Veränderung, weil der aktuelle Job mehr aus der Not geboren wurde. Klar, wenn ich ihn nicht hätte, ich glaube mein Leben wäre eine Katastrophe {:( Ich empfinde Abhängigkeit meinem Arbeitgeber gegenüber, weil ich sonst nirgends landen kann. Selbstständigkeit ist für mich genauso weit weg wie das Motto "einfach das Leben geniessen". Ich fühle mich oft leer, nutzlos und unterfordert. Die viele freie Zeit verbringe ich oft mit grübeln in meinen 4 Wänden, was mir meine Defizite noch mehr verdeutlicht.

Ich würde einfach gerne ein erfüllteres Leben haben und mehr daran teilhaben. Ich fahre Motorrad, Fahrad und lese gerne. Aber was mir zur Ausgeglichenheit fehlt, ist ein "Job", der mich ausfüllt.

Lieben Dank für's Lesen bis hierher und vielleicht hat ja einer von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. einen gut gemeinten Ratschlag für mich %:| :=o ???

LG Frank

Antworten
Czo,nt0o


Wieso musst Du dich unbedingt durch einen "Job" ausfüllen lassen? Wenn es doch ein Job ist, in dem Du finanziell ordentlich aufgestellt bist um dein Leben zu finanzieren, dann sieh zu, dass Du deine Freizeit nach deinen Vorstellungen auslebst.

Mir stellen sich die Haare zu Berge, wenn ich daran denke noch mehr Zeit für den Arbeitgeber aufzuwenden. Die Kohle stimmt, die Arbeit in der vereinbarten Zeit ok... Mehr sollte es aber dann auch nicht sein. Viel wichtiger im Leben sind andere Dinge...

Wenn du mal stirbst, wirst du schneller ersetzt, als Du dich im Grabe umdrehen kannst... kleine Traueranzeige in der Zeitung und das wars. Vergessen ....

bei Familie und Freunden sieht das ein wenig anders aus.

Ich muss mich nicht in der Arbeit profilieren...

iSt`so me:) fraxnk


Hallo Conto,

wenn ich Deine Einstellung hätte, wäre ich bestimmt zufrieden mit meinem Leben. Ich bin es aber nicht und würde einfach gerne einen Job haben, der mir Spaß macht. Mir fehlt da was!!! Jeder Jeck ist anders, wie man hier in Köln sagt.

Ich werd's mir aber Mal durch den kopf gehen lassen ;-) Obwohl ich das, ehrlich gesagt, auch schon probiert habe...

Danke für die Rückmeldung :)^

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