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Patientengefährdung - Defizite in deutschen Krankenhäusern

P!atrisckBo hat die Diskussion gestartet


[...] Die Patientengefährdung an deutschen Krankenhäusern hat zugenommen – so lautet das Fazit des OP-Barometers 2015. ]]

Wahnsinn oder? Laut einer Studie der Frankfurter UAS sind die Gründe für Patientengefährdung mangelnde Hygiene.

D.h. Die Patientengefährdung hat über die Jahre zu- statt abgenommen. Ist doch nicht zu fassen.

Was sagt ihr dazu?

LG Patryk

Antworten
DxiheKruxemi


Ist das echt verwunderlich? der wirtschaftliche Druck auf die Kliniken nimmt immer mehr zu, Personalstellen werden ständig gekürzt, der Krankenstand steigt an. Gerade die privaten Krankenhausträger (Sana, Helios) beschäftigen immer mehr angelerntes Pflegepersonal, anstatt examiniertes Pflegepersonal. Um einen OP-Saal kostendeckend zu betreiben, müssen so viele OPs wie möglich gemacht werden, d.h. die Wechselzeiten ( zur Reinigung der OPs) sollen so kurz wie möglich gehalten werden etc etc

Dazu kommt das immer höhere Aufkommen multiresitenter Keime durch vorschnelle Antibiotika-Gabe durch die Hausärzte.

Mich wundert das überhaupt nicht.

t{he-cmaver


Bei dieser "Studie" wurden gar keine tatsächlichen Gefährdungen ntersucht, es wurden lediglich Angestellte im OP nach ihrer Meinung gefragt. Mit anderen Worten: Die einzige Aussage, die man (mit Einschränkungen) aufgrund dieser Studie machen kann, ist die, dass die Arbeitszufriedenheit im OP sinkt. Über tatsächliche Gefahren (die es zweifellos gibt) sagt diese Untersuchung absolut nichts aus.


Werbenden Beitrag entfernt.

eAl%ek=trobxoi


Wenn ich nur dran denke, deutsche Krankenhäuser im Jahr 2016 mit Türgriffen und Türklinken... OP-Besteck mit Knochen- und Blutresten, unqualifiziertes Personal, und was es letztes Jahr nicht noch alles an Skandälchen gegeben hat...

Alles tun, um nie ins Krankenhaus oder zum Arzt zu müssen, ist mein persönliches Fazit.

Wenns dann doch mal passieren sollte, tja, hoffen dass man sich nichts einfängt :)^

S"üntjxe


das wird doch alles biligend in Kauf genommen, je weniger Personal um so schlechter die Hygiene, ist doch völlig logisch, oder?

D~espexro


Eigentlich gibt es im OP kein Personalmangel. Keine 2 OP-Schwestern kein OP-Saal. Ist einfach so.

Woran es liegt?

Zu kurze Wechselzeiten. Angelerntes Reinigungspersonal.

OP-Pflegepersonal reinigt KEINE OP-Säle! :=o

S&üntjxe


ich dachte, es ginge um Krankenhäuser allgemein und nicht nur um den OP-Bereich?

Aber ich konnte den entfernten Beitrag auch nicht mehr lesen

DNeAspero


Ich konnte den Beitrag leider auch nicht mehr lesen.

Wenn es z.B. um die Händehygiene geht, dann kann ich mir seit meinem Studium sehr gut vorstellen warum Mediziner schlechter abschneiden als das Pflegepersonal.

Im Studium hat man zwar ein paar Vorlesungen dazu und auch einmal Praxis, aber der Dozent hat uns erst gebeten ohne Anleitung unsere Hände zu desinfizieren und dann wurde unter Schwarzlicht kontrolliert. Die Ergebnisse waren natürlich katastrophal. Kein Wunder, da die kein Plan hatten. Doof nur das dann die Zeit vorbei war um es wirklich zu üben. %-|

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