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Die böse Chefin kehrt zurück - Kollegen am Boden

CXaram(aDla x2


Oh, habe es direkt weggeschickt, anstatt die Vorschau zu bedienen. Sämtliche Fehler bitte ignorieren.

Alias 718886


Sie war heute da..... ca. 2 Stunden. Sie tat recht freundlich und äusserte im Gespräch mit der derzeitigen Filialleiterin immer wieder (für die Anderen hörbar), dass jetzt ja alles ganz anders würde. Na abwarten. Ich stand total unter Strom, hab gearbeitet, wie ein Irrer. Ging später mit einer Kollegin vor die Tür, sie sagte, ich würde hypernervös auf meinem Kaugummi herum kauen. War mir gar nicht aufgefallen.

.....

kFlagem{auexr


Solche Bemerkungen verfehlen nur fast immer ihr Ziel, denn diese Menschen sind in aller Regel zu keiner Einsicht fähig - von bereit ganz zu schweigen. Sie sind so selbstherrlich, dass jede Kritik an ihnen abprallt. Es ist also völlig sinnlos, sie ändern zu wollen oder auch nur zu erreichen versuchen.

Das, was hilft, ist, sich selbst immun zu machen, soweit es nur möglich ist. Sich klarmachen, dass ihre Art eben bloß ihre Art ist und nichts mit einem selbst zu tun hat.

Andere sind einfach so, wie sie sein wollen, und das wollen wir ja auch - so sein, wie wir sind. Dass wir uns für in Ordnung befinden und sie nicht, steht erst mal auf einem anderen Blatt; diese Personen ordnen sich auch unter "okay" ein und nicht unter "schwierig"; sie sind in ihren eigenen Augen "Führungspersönlichkeit", "energisch, wo es nötig ist" usw. Sie fühlen sich dort ganz wohl, und Kritik schmeichelt ihnen vielleicht sogar.

Also, am besten aufhören, GEGEN sie zu sein, sondern üben, sie an sich ablaufen zu lassen wie Wasser.

Lauren B.

Das ist sehr weise. Aber das muß man erstmal können. Es würde bedeuten, man muß sich unverletzbar fühlen.

Ich jedenfalls schaffe das nie. Ich kann war so tun als ob, aber es ist nur gefaket. Ich würde mich wohl auch über diese Dame aufregen.

CWara?maElaM 2


Ich würde sagen abwarten. ;-)

LsouisCianxa


Was für ein Team seid ihr, dass ihr nicht geschlossen gegen eine einzelne Person vorgehen könnt? Ist sich vielleicht doch jeder der Nächste, wenn's hart auf hart kommt? So toll ist das Team vielleicht doch nicht, außer dass man in guten Zeiten zusammen fröhlich ist und in schlechten sieht jeder nur, wo er bleibt.

Man hört so oft von Mobbing, wo eine ganze Abteilung eine Einzelperson gnadenlos mobbt, aber wenn es darum geht, jemanden Ranghöheres in gewissen Schranken zu weisen, wird kollektiv gekniffen? Wie kann ein erwachsener Mensch, der sich einen anderen Job suchen kann, so ängstlich sein wie ein kleines Kind? Sie wird es wissen und genießen und euch verachten.

Heutzutage ist jeder ersetzbar, je weiter unter, desto einfacher, und es ist auch einfach, einen Grund zu finden, jemanden rauszuschmeißen oder rauszuekeln, weil jeder mal Fehler macht, die abmahnungswürdig sind, die Frage ist, wird hingeschaut oder weggeschaut. Der Geschäftsführung, so mein Eindruck, sind nicht so sehr die Hände gebunden als dass sie merkt, dass ihr wie die kleinen Lemminge kuscht, und solange es funktioniert und ihr brav eure Arbeit macht, ist doch alles super. Vielleicht seid ihr unter dieser Hexe sogar produktiver als ihr es sonst wärt, und wenn ihr irgendwann in der Klapse landet, ist das nicht das Problem eures Arbeitgebers, Lemminge gibts wie Sand am Meer, Leute mit Rückgrat sind nicht ganz so zahlreich.

H(ud!ipufupxf1


Ich hatte auch mal so einen Chef. Ein guter Freund von mir meinte damals ganz pragmatisch, ich solle mich gelassen zurücklehnen und zuschauen wie er scheitert. Solche Chefs scheitern immer früher oder später, wenn sie sich nicht ändern.

Er hatte recht, ich war da, bevor der Chef kam und ich war noch da, als er wieder ging. Er wechselte dann noch zwei dreimal die Filiale und hatte immer die selben Führungsprobleme, das ging bis hin zur Meuterei der Mitarbeiter. Er wurde immer wieder von der Konzernleitung verwarnt, bis es ihm dann letzten Sommer endgültig das Genick brach.

Er wurde freigestellt, hat dann noch eine Zeit lang auf Burn out gemacht, um noch schön abzukassieren und geht jetzt Stempeln.

Ich habe immer noch meinen Job, den ich liebe und er findet keine Arbeit mehr, schon gar keine in dieser Position. Tja so kann es auch gehen....

T[er,esaxl


Es ist immer die Frage, was in den höheren Positionen hinter den Türen abgeht, wovon das kleine Personal nicht einmal ansatzweise eine Ahnung hat.

In meiner damaligen Firma war eine zur Geschäftsführerin auserkoren worden. Sie war beim gesamten Personal unbeliebt, da sie nicht nur charakterlos, sondern auch stark im Mobben war. Trotz mehrfacher Beschwerden (die auch teilweise über einen Anwalt kommuniziert wurden), wurde sie nicht abgesägt. Argumente waren eindeutig ihr knapper Rock, ihr weiter Ausschnitt, ihre Flirts Richtung Geschäftspartner und (laut damaligen Gerüchten; heute sind es Fakten) ihre privaten Gefälligkeiten gegenüber des verheirateten Inhabers.

Meine Mutter hat nun in ihrer Filiale auch eine Chefin erhalten, wegen der viele Mitarbeiter schon zusammenbrachen oder versuchten, die Abteilung zu wechseln. Beim Lesen des Fadens hier, hätte es fast 1:1 sie sein können. Und auch sie wird es weiterhin geben und unter ihr die Belegschaft leiden. Ihr Vorteil: sie ist die Frau von einem aus dem Vorstand.

Es gibt also Gründe, dass ekelige Menschen da sind, wo sie sind und auch da bleiben können. Leider ändern solche Fakten nichts an der unerträglichen Situation und dem angespannten Klima.

bRet[örendPerDuxft


Es scheint viele unangenehme Chefs zu geben. Zwei dieser Exemplare aus meiner beruflichen Vergangenheit sind auch bemerkenswerte Wege gegangen: Einer endete als Alkoholiker, ein anderer scheiterte grandios mit seiner Firma. Es gibt aber auch zwei, die heute noch ihre Angestellten triezen.

Alias 718886


Was für ein Team seid ihr, dass ihr nicht geschlossen gegen eine einzelne Person vorgehen könnt? Ist sich vielleicht doch jeder der Nächste, wenn's hart auf hart kommt? So toll ist das Team vielleicht doch nicht, außer dass man in guten Zeiten zusammen fröhlich ist und in schlechten sieht jeder nur, wo er bleibt.

Steht ja eigentlich alles schon im Eingangspost. Letztendlich wären die Antworten auf diese Frage nicht wirklich relevant, da es ja darum geht, zukünftig dagegen zu steuern. Da bringt es wenig, sich diesen negativen Ansagen zu stellen. Macht in meinen Augen null Sinn und ist auch kontraproduktiv.

Sie wird es wissen und genießen und euch verachten.

Das sagt doch mehr über sie aus, als über uns.

Zur Situation: Sie kehrt früher als erwartet zurück. Nächste Woche geht's in die Vollen. :)^

Der Betriebsrat war da und hat ziemlich genau alles protokolliert, was die Kollegen angegeben haben. Erstaunlicherweise haben sich fast alle offen und ehrlich geäussert. Ein Kollege hat das Gespräch verweigert. Aber nun ja.

Abwarten. :-)

S~tuhNlbexin


Der Betriebsrat war da und hat ziemlich genau alles protokolliert, was die Kollegen angegeben haben. Erstaunlicherweise haben sich fast alle offen und ehrlich geäussert.

Sehr gut. :)^

R?y0e


das muß man erstmal können. Es würde bedeuten, man muß sich unverletzbar fühlen.

Ich jedenfalls schaffe das nie. Ich kann war so tun als ob, aber es ist nur gefaket. Ich würde mich wohl auch über diese Dame aufregen.

Die wenigsten kriegen es hin, auch wenn das theoretisch möglich ist, dass sie sich nicht mehr aufregen über ihre Chefs.

Aber wenn man mal zurück schaut, später, wenn die Person keine Rolle mehr spielt in unserem Leben, dann erkennt man, dass man sich von ihnen viel zu sehr vereinnahmen ließ. Hinterher ärgert man sich oft über sich selbst, weil man entschiedener hätte auftreten können gegen sie - oder früher gehen.

Aber wie man unmittelbar das Gefühl los werden kann, dass sie uns mehr oder weniger in der Hand haben, wüsste ich auch gern.

p^antxha


Dazu kommt, dass sie Kollegen gegeneinander ausspielt

[...]

Ob es wahr ist, spielt keine Rolle.

[...]

Die Dame kann nämlich im Falle einer Konfrontation bittere Tränen vergiessen und unheimlich schwach und unschuldig sein.

-- Alias 718886

denn diese Menschen sind in aller Regel zu keiner Einsicht fähig

-- Lauren B.

Ich hatte auch mal so einen Chef. Ein guter Freund von mir meinte damals ganz pragmatisch, ich solle mich gelassen zurücklehnen und zuschauen wie er scheitert.

-- Hudipfupf1

Das liest sich alles so, als wäre diese Chefin ziemlich narzisstisch, oder? Überall recht haben wollen, rumschreien, schikanieren, einen auf Alpha-Weibchen machen, absolut beratungsresistent und im Falle von "Haben-wollen!" und "Nicht-Bekommen" dann wie ein Kleinkind losheulen.

Ich hatte so etwas ähnliches auch mal als Chef. Ich konnte ihm zwar ganz gut aus dem Weg gehen und viele Kollegen meinten auch, dass ich Geduld haben soll, dass der Chef schon noch früh genug scheitern wird. Aber ich hatte dann keine Geduld mehr und hab gekündigt. Psychische Gesundheit geht einfach vor. Ich hab mich parallel aber auch noch coachen lassen, damit sowas in Zukunft besser an mir abperlt und ich gelassener bleibe (da sehe ich auch viel Schuld bei mir, dass ich in der Situation psychisch extrem viel Kraft sinnlos verschwendet habe). Das funktioniert im aktuellen Job auch ganz gut.

Was das Loswerden von solchen Führungskräften angeht. Ist Eure Firma groß? Ich habe in solchen Fällen bei zwei Arbeitgebern folgende Methode gesehen: Über und unter diese narzisstische Führungskraft einfach noch zwei weitere Führungskräfte in die Hierarchiestufen einbauen. Die Person dazwischen kann dann nichts mehr machen. Hat weder Macht noch viele Leute zum Schikanieren. Die kündigen dann schneller als man "mimimi" sagen kann ;-)

Alias 718886


Guten Morgen.

Das liest sich alles so, als wäre diese Chefin ziemlich narzisstisch, oder?

Japp, sehe ich genauso.

Aber wenn man mal zurück schaut, später, wenn die Person keine Rolle mehr spielt in unserem Leben, dann erkennt man, dass man sich von ihnen viel zu sehr vereinnahmen ließ. Hinterher ärgert man sich oft über sich selbst, weil man entschiedener hätte auftreten können gegen sie - oder früher gehen

Das ist auch mein Problem. Dieses "Ausbrechen". Sich wehren, die Stirn bieten. Eigentlich alles Dinge, die ich sonst gut kann .....

Ich will diese Person in meinem Leben nicht haben. Ich will mir nicht Sonntags schon Gedanken machen müssen, was am Montag wieder alles ablaufen wird. Ich will gerne zur Arbeit gehen. Klar läuft nicht immer alles, wie es soll, aber das ???

Gemütlich ist zu Hause.....muss man das so wörtlich nehmen und die Arbeit zu einem Ort des Leidens, Durchhaltens und Hassens machen?

MRr. rForNeskxin


Gemütlich ist zu Hause.....muss man das so wörtlich nehmen und die Arbeit zu einem Ort des Leidens, Durchhaltens und Hassens machen?

Du kannst sie nicht verändern, aber Dich.

Also Deine Einstellung zu ihr und auch Dein Handeln ihr gegenüber. Außerdem wäre ein sachliches (!) Gespräch mit dem Vorgesetzten Deiner Chefin hilfreich. Versuch sachlich darzulegen wie sie der Firma mit ihrem Verhalten schadet und lasse Deine Emotionen und Gefühle komplett aus dem Spiel.

Alias 718886


Guten Morgen und einen schönen Pfingstmontag!

Nun sind wir seit 2 Monaten wieder unter ihrer Herrschaft.

Momentan kann ich sagen, dass sie sich viel Mühe gibt. Sie nimmt sich viel zurück, bleibt ruhig, es gab noch keine Vorfälle, die nicht klärbar waren. Auch wird jetzt viel mehr kommuniziert, sie bezieht jeden mit ein. Anfangs war es für alle sehr sehr schwer, sich einzufinden und mit der Situation zurecht zu kommen. Nach einigen Tagen "lief" es dann aber ganz gut. Wie es aussieht, gab es wohl ein sehr ernstes Gespräch zwischen ihr und der Geschäftsführung.

Nun bleibt abzuwarten, ob es so weiter geht. Ich hoffe es sehr, denn es geht nun allen soweit gut, die Stimmung ist angenehm und die Arbeit flutscht. :=o

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