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Schimmel am Arbeitsplatz

Alias 718925 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich schreibe dies unter einem alias- Namen, da dies doch sehr brisant ist.

An meinem Arbeitsplatz wurde intern ein Test durchgeführt auf Schimmelpilze in der Lüftung. Dieser Test war positiv. Dieses Ergebnis ist nicht offiziell, da man erst mal gucken wollte ob überhaupt was da ist, bevor man einige € für eine offizielle MEssung ausgibt. Mein Problem ist, daß ein Hauttest auf Schimmel bei mir positiv ausgefallen ist. Es besteht die Gefahr, dass in allen Lüftungen der Firma Schimmel sich befindet. Eigentlich kann ich da momentan nicht arbeiten, so lange dieses Probem besteht.

Abgesehen von Gespräch mit Chef, was kann ich tun?

Antworten
Kelle5inneIH/exe2+1


Nochmal zum Verständnis: du reagierst allergisch auf schimmel?

S/orocmaxn


Abgesehen von Gespräch mit Chef, was kann ich tun?

Dich in Messmethoden und Konzentrationen einlesen, dich mit Schimmelarten befassen. "Schimmel" ist eine verdammt große Gruppe an Bio-Organismen (denk mal an Blauschimmelkäse) und "der Test war positiv" und "ein Hauttest auf Schimmel bei mir positiv ausgefallen" sind irgendwie starke Vereinfachungen, die eher Angst ausdrücken als echtes Wissen. Um Schimmel ordentlich zu bewerten, braucht es die Schimmelart(en) (in der Firma und in deinem Allergietest), eine Konzentration an deinem typischen/zugewiesenen Arbeitsplatz und dann daraus abgeleitete Maßnahmen.

Für alles weitere wirst du das Gespräch mit dem Chef brauchen: z.B. einen temporär anderen Arbeitsplatz, die Genehmigung kurzfiristigen, temporären Urlaubs (von deinem Erholungsurlaub, also dem ganz normalen Urlaub). Oder Sonderaufgaben, die du von einem anderen Ort erledigen kannst (Home Office). Oder z.B. eine verkürzte Arbeitszeit. Da gibt's also viele Möglichkeiten.

Was kannst du noch machen: mit einer Kamera in die Lüftungsanlagen reinschauen. Ohne Demontage. Und so den aktuellen Zustand mit Fotos dokumentieren. Und vielleicht auch erleichtert sein, wenn sich nicht in dem Maße zeigt, wie du erwartet hattest.

Der Rest ergibt sich dann nach der Messung/Analyse durch Berufsmediziner.

Alias 718925


Ja laut einem Hauttest reagiere ich allergisch. Ich war vor einigen Monaten Schwarzuschimmel in sehr hoher Konzentration auagesetzt, so daß ich davon auch krank wurde.

Ja, ich habe Angst,weil bei mir schon aufgrund der Pollenallergie allergisches Asthma vorliegt.

Morgen wird wohl alles mit Chef besprochen, mal gucken was da raus kommt.

Shoromaxn


Was kannst du noch tun: deine Haut abdecken, deine Berufskleidung öfter und ggf. heißer waschen. Und so die Zeit besser überbrücken.

In manchen Arbeitsumgebungen wird auch das Tragen einer geeigneten Atemmaske möglich und zumutbar sein, in anderen hingegen nicht.

Wenn die Firma ausreichend groß ist, hat sie auch eine eigene Gesundheitsabteilung/Arbeitsmediziner, die man unabhängig vom Chef über den Schimmelverdacht informieren kann und die ggf. Infomaterial haben.

S3or]omxan


mal gucken was da raus kommt.

Du solltest dir schon mehr Gedanken machen, was *du* eigentlich für dich erreichen möchtest. Und auch selbst Vorschläge machen, die dir entgegen kommen und eine Lösung aus deiner Sicht darstellen. "Mal gucken" ist so eine schwache Position.

Einen weiteren Ansprechpartner für berufsbezogene Erkrankungen findest du in der Berufsgenossenschaft. Über diese sollte auch schon deine letzte Krankheit (also die Kosten dafür) abgewickelt worden sein, wenn da schon der Zusammenhang bekannt war.

Kleine Infosammlung zum Thema Schimmel am Arbeitsplatz:

[[http://komnet.nrw.de/ccnxtg/frame/ccnxtg/danz?lid=DE&did=896]]

Viel Erfolg für morgen!

Alias 718925


Der Stand ist folgender. Laut meinem Lungenarzt soll ich jeglichen Kontakt mit Schimmel vermeiden. Unabhängig davin ob der gefundene Schimmel als stark bzw. schwach gefährdend eingestuft wird.

Momentan meide ich die bekannten betroffenen Räumlichkeiten. Da die Räume gemietet sind ist die Hausverwaltung dafür zuständig und das macht die ganze Sache nicht einfacher. Da wird gerade heftig diskutiert. Ich warte jetzt mal diese Woche ab. Sollte es mir wieder schlechter gehen, werde ich mich an entsprechende Stellen wenden und weitere Infos einholen.

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