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Belästigung am Arbeitsplatz - Beschwerde und das eigene Gewissen

Alias 719164 hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum,

erstmal vielen Dank, dass es überhaupt eine Alias-Funktion gibt.

Da mein Problem schon gemeldet wurde, wäre es natürlich für mich schlimm, wenn mich einer wiedererkennen würde, so ist mir dieses Anliegen unter einem Alias-Nick doch sehr wichtig.

Zum Thema:

Vor nicht genau zwei Wochen passierte es mir, dass mich ein Angestellter einer Firma, in der wir mit "meiner" Firma tätig wurden, angesprochen, anggraben und aufgelauert hat.

Ich bin bei einer Firma angestellt, die für andere tätig wird, so sehe ich praktisch monatlich immer etwas anderes, an diesem Tag sprach mich ein Angestellter der anderen Firma bereits vor Arbeitsbeginn an.

Er machte mir Komplimente über mein Aussehen, mein Outfit. Ich dachte mir dabei noch nichts dabei. Es war auch harmlos und nett formuliert.

Allerdings merkte ich an diesem Morgen, dass er mir immer wieder über den Weg lief (wir sind nur in einem Bereich tätig, sodass er schon absichtlich dort vorbei kommen musste) und jedes Mal begaffte er mich, lächte mir zu, winkte auch mal. Ich ging da nie weiter drauf ein - und schaute auch nicht zu ihm her - wollte schließlich nicht, dass er das als Interesse aufnimmt.

Als ich zur Toilette musste stand er auch schon vor der Tür, war wohl an einem Regal beschäftigt, an einen Zufall glaube ich nicht.

Er passte mich ab und sprach ziemlich leise auf mich ein, sodass ich keinen Satz komplett verstand. Machte mir aber wieder mehrmaligs Komplimente, hatte einen eindringlichen, ekligen Blick drauf, bombadierte mich mit Fragen. Er wiederholte sich ständig wie toll er mich fand, dass ich ihm das ja glauben soll und es wäre wirklich, wirklich so, so hübsch, so wunderschön und sinnlich. Dabei machte er Gesten mit seinen Händen, die das ganze noch untermauern sollte.

Ich sah ihn mir nicht genau an, schaute überwiegend auf den Boden, ich signalisierte ihm schon, dass mir das unangenehm war, wehrte mich aber nicht verbal. Zum einen aus Angst vor ihm und zum anderen weil ich beruflich im Einsatz war und leider bin ich beruflich sehr passiv und unterwürfig. Ich wollte kein schlechtes Bild abgeben und wollte das Ganze höflich belassen.

Ich hab keinen Namen. Und ich war alleine.

Allerdings erzählte ich meiner Leitung davon und diese regte sich sehr auf, es gab dann direkt eine Beschwerde an die Fremdfirma. Die Chancen stehen gut, dass man herausfindet wer es war.

Jetzt komme ich aber zu meinem Problem. Etwas das mich seit dem nicht mehr schlafen lässt. Ich hab ein schlechtes Gewissen. Ich überlege die ganze Zeit ob ich richtig gehandelt habe, dass ich meine Zustimmung für das Einschreiten gab. Ich fühle mich schuldig, wenn dieser Mann wegen mir seinen Job verliert, was durchaus passeren könnte.

Ich weiß nicht ob sein Tun schon schlimm genug war, dass er womöglich so hart bestraft wird? Mein AG steht hinter mir, mein Chef regt sich auf, er findet so hat man nicht mit seinen Leuten umzugehen. In meiner Familie höre ich geteilte Meinungen. Ich zweifel an mir.

Und ich schäme mich, dass ich wegen sowas(?) so ein Aufhebens gemacht habe. Ich hab Angst, dass jemand wegen mir beruflich eine Kerbe rein bekommt. Wer weiß ob der jenige auch Kinder zu versorgen hat? Selbst eine Abmahnung finde ich heftig, da man ja sieht wegen was...

Zurückziehen ist zu spät, das ganze rollt und ich hörte gestern auch von meinem Chef, das nachgeforscht wird in der Firma. Das ganze nimmt man ernst.

Hab ich also Recht?

Ich suche keine Absolution - immerhin hab ich mich für diesen Schritt entschieden.

Meine Bewegsgründe sind nicht unbedingt stark persönlich oder auf Rache aus. Ich wurde schon oft belästigt in einem anderen Arbeitsverhältnis vom eigenen Chef und hab mich nie gewehrt. Mir wurde vor langer Zeit in dieser Hinsicht auch Gewalt angetan und hab mich nicht gewehrt. Jetzt hat es mir gereicht und ich denke, einem bösen Menschen sieht man es nicht an und wer hat womöglich noch unter so jemanden zu leiden?

Wer weiß ob er schon andere so belästigt hat und andere können sich noch weniger wehren?

Das denke ich mir, aber auf der anderen Seite auch die Seite des Mannes und ob ich nicht doch übertrieben habe.

Ich hoffe, es möchte jemand mit mir reden, ich bin richtig fertig deswegen und ich hab das Gefühl, dass mich diese Sache mehr Energie und Nerven kosten wird, die ich aktuell habe :-(

Antworten
cslaiDret


Du hast richtig gehandelt. Du bist nicht für die Handlungen anderer Menschen verantwortlich. Wenn der Mann aufgrund dieser Belästigung den Job verliert oder eine Abmahnung bekommt hat er sich das allein selbst zuzuschreiben.

BYelafeonxte


Es kann nicht angehen, alles zu dulden, nur damit dieser Jemand keinen Verweis bekommt. Das muss er sich eher überlegen.

Loaurenx B.


Ich fürchte, Du bist da zu empathisch, wenn Du gleichzeitig versuchst, Dich selbst zu behaupten und an den "armen Mann" zu denken. Du hast Dich, offenbar nicht zu Unrecht, belästigt gefühlt und hast es nicht auf sich beruhen lassen, sondern die Sache gemeldet. Ich kann daran nichts Verkehrtes finden, sondern sehe hier erstmals ein mutiges Einstehen für Dich selbst. Gut gemacht!

Dass der Angstellte vielleicht mit Konsequenzen zu rechnen hat, sollte nicht Deine Sache sein, denn das hat er aufgrund seines Verhaltens, nicht aufgrund Deiner Reaktion. Außerdem kann es tatsächlich so sein, dass damit Schlimmeres von seiner Seite aus verhindert wird. Streiche Deine Skrupel und sei vielmehr selbstbewusst genug, Dich zu loben für Deine Konsequenz.

L&ilagLiGnxa


Es zu melden war richtig.

Das Einzige, was ich anders gemacht hätte:

ich signalisierte ihm schon, dass mir das unangenehm war, wehrte mich aber nicht verbal

Auch verbal abweisen. Das kann man sehr höflich formulieren, ohne dass großes Aufsehen entsteht.

Manche Menschen verstehen non-verbale Ablehnung nicht, bzw. wollen sie nicht verstehen.

M;atzeBe'rlixn


hast absolut richrtig gehandelt! :)=

Wer weiß, vielleicht hast du dadurch sogar einen neuen angehenden Bill Cosby verhindert! ;-D

Alias 719164


Ja, zum Teil sehe ich das auch so. Ich sehe schon, dass ich Recht habe.

Ich hab mich auch nicht geschmeichelt gefühlt. Hätte er es bei dem einen Kompliment belassen, hätte ich durchaus eine positive Erinnerung an diesen Tag gehabt.

Aber ich kam mir belauert vor. Was hat der Kerl auf mich zu warten, wenn ich zum WC muss?

Zumindest kam es mir so vor, er kam ja auch direkt auf mich zu.

Natürlich hätte ich ihm eins drücken können. Mit einem "Lassen Sie mich in Ruhe" hätte es gut sein können. Aber woran erkennt man ob so jemand sich nicht merkt, welches Auto man fährt, in welche Richtung man wegfährt?

Leider hab ich leicht paranoide Gedanken bei solchen Dingen. Ich hab auch Angst, wenn mich einer privat anspricht.

Und das ist das was mir ein schlechtes Gewissen macht - das ich eben solche panische Angst vor Übergriffen habe. Das ist sein Genickbruch. Wer weiß, ob ich das alles nicht falsch aufgefasst habe? %:|

Ich zweifel an meiner Wahrnehmung. Ich stelle mich in Frage - ja weil ich anderen nicht schaden will. Leider bin ich so {:(

Kann ich mir eigentlich durch die Beschwerde ein Eigentor schießen? Sicher wird er es abstreiten, Beweise gibt es keine - sofern man weiß, wer es war. Kann ich dadurch nicht meinen eigenen Job riskieren?

LBiZebex8


Ich sah ihn mir nicht genau an, schaute überwiegend auf den Boden, ich signalisierte ihm schon, dass mir das unangenehm war, wehrte mich aber nicht verbal.

Schwierig. Wie hast du ihm das signalisiert? Ich könnte mir gut vorstellen, dass er aus allen Wolken fällt, wenn er mit den Anschuldigungen konfrontiert wird, dich belästigt zu haben, weil es in seinen Augen nur harmlose Flirterei war.

Wenn dein Chef hinter dir steht und der Meinung ist, dass das bereits zu weit ging, dann musst du dir m.E. aber keine Gedanken oder gar Vorwürfe machen. Du wirst es ja so geschildert haben wie hier und dann liegt es am Vorgesetzten, die Sache einzuschätzen und entsprechend zu handeln und dein Chef sieht offenbar Handlungsbedarf. Ist also schon richtig, wenn das dann seinen Gang geht. Die Konsequenzen liegen nicht in deinem Verantwortungsbereich.

Ich kann dir für die Zukunft und für's eigene Wohlbefinden aber nur raten, den Vorfall und deine Zweifel zum Anlass zu nehmen, daran zu arbeiten, künftig klarer aufzutreten. Zum einen dir zuliebe, damit du dich einfach leichter abgrenzen kannst und zum anderen aber auch, um "Missverständnisse" für andere zu vermeiden. Denn ich verstehe zwar, dass du dich belästigt gefühlt hast, aber wenn du dem Kerl gegenüber kein Wort darüber verloren hast, dass er dir auf den Zeiger geht und dich nicht weiter angraben soll, dann fällt das für mich eigentlich schon noch unter normale zwischengeschlechtliche Interaktion.

Alias 719164


@ LilaLina,

ich geb dir Recht - ich hätte sagen müssen, dass es mich stört. Aber der Kerl kam mir vier Mal über den Weg, drei Mal davon sprach er mich an. Machte direkt Komplimente.

Ich hatte schon den Eindruck, dass er mich beobachtete, jedes Mal wenn ich zu ihm rüber schielte, fing er ja an auf sich aufmerksam zu machen.

Schwer zu beschreiben. Mein Gesichtsausdruck war auf jeden Fall nicht freundlich und beim ersten Kontakt hab ich keine Signale gegeben, die mein Interesse signalisieren könnte.

Ich bin einfach jemand, der Angst hat und schüchtern ist.

Alias 719164


Wie hast du ihm das signalisiert? Ich könnte mir gut vorstellen, dass er aus allen Wolken fällt, wenn er mit den Anschuldigungen konfrontiert wird, dich belästigt zu haben, weil es in seinen Augen nur harmlose Flirterei war.

Ja, genau so dachte ich mir das auch. Er wird aus allen Wolken fallen.

Ich schaute ihn böse an, gab mich beschäftigt, er redete aber weiter wie ein Maschinengewehr auf mich ein, aber sehr leise. Ich verstand ja auch nur die Hälfte von einem kompletten Satz.

Ich sagte irgendwann doch leicht säuerlich, aber nicht unfreundlich was er denn nun meint und ob er das nicht nochmal wiederholen könnte, lauter. Ich schaute aber eher weg, ihm also nicht ins Gesicht, ich hatte schon Angst, schwitzte auch, allein das Ansprechen fiel mir schwer, da er mir ja bereits davor vor der Toilette auflauerte. Da merkte er anscheinend doch, dass er nicht weiter kam, er murmelte etwas und ich wurde gerufen, da ging er schnell.

Es fragte aber keiner ob was gewesen ist, obwohl ich zitterte, er wurde trotzdem gesehen, von dem Kollegen hab ich den Namen und diesen auch angegeben. Deswegen rechne ich mir auch Chancen aus, dass man herausfindet wer da war. Aber dazu muss der jenige eben auch eine Stellungnahme abgeben. Wer weiß, ob die nicht zusammen halten.

Ich kann leider nicht nein sagen, ich kann mich nicht wehren. Ich war da beruflich. Ich hatte Angst, dass es Beschwerden gegeben könnte. Dass derjenige womöglich sich in seiner Ehre gekränkt gefühlt hätte und hätte an meinen Chef geschrieben (Dinge, die auch teilweise Kollegen passiert sind in anderen Siatuationen). Man erlebt in manchen Siuationen doch so einiges, was einem nachdenken lässt, wie man reagiert.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich so ein Auftreten generell schäbig finde. Mir würde es im Leben nicht einfallen, in beruflicher Situation einen Kollegen anzubaggern. Schon gar nicht 4 Mal innerhalb kürzester Zeit.

Ich empfand das ganze eher nicht mehr normal.

L/ievbex8


Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich so ein Auftreten generell schäbig finde. Mir würde es im Leben nicht einfallen, in beruflicher Situation einen Kollegen anzubaggern. Schon gar nicht 4 Mal innerhalb kürzester Zeit.

Ja, das kann man aufdringlich finden. Aber eben auch nett. Ich mag das z.B. und daraus hat sich schon die ein oder andere nette Bekanntschaft ergeben.

Wenn ich mir vorstelle, dass mir irgendwo eine tolle Frau über den Weg laufen würde, die ich vielleicht nur einmal und dann nie wieder sehe, dann würde ich vermutlich auch versuchen, die Chance zu nutzen. Ich bilde mir ein, zu spüren, ob mein Gegenüber interessiert ist, aber das denken wahrscheinlich die meisten von sich und trotzdem kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Das hier z.B.:

Ich sagte irgendwann doch leicht säuerlich, aber nicht unfreundlich was er denn nun meint und ob er das nicht nochmal wiederholen könnte, lauter.

Kann man auch als Interesse deuten.

Ich kann leider nicht nein sagen, ich kann mich nicht wehren.

Und wie geht es dir damit? Also so allgemein, mit dem Gefühl? Ist das nicht belastend?

Ich würde an deiner Stelle versuchen daran etwas im Rahmen einer Psychotherapie zu ändern.

M0atzeBxerlin


ganz ehrlich. Er wird bestimmt keine Abmahnung bekommen und den Job wird er erst recht nicht verlieren. Es sei denn, dass bereits vorher schon Beschwerden in dieser Richtung vorkamen. Und dann hat er auch verdient, wenn da etwas passiert.

Urnird-iscxh


Ja, das kann man aufdringlich finden. Aber eben auch nett.

Schmarrn! Die hier beschriebenen Verhaltensweisen sind nicht nett, sondern übergriffig und notgeil! Mich wundert es immer, dass es anscheinend Frauen gibt, die sich über solche schleimigen Anmachen freuen.

TE: Du hast richtig gehandelt und solltes kein Mitleid mit dem Typen haben! Es handelt sich bei ihm schließlich um ein menschliches Wesen und nicht um ein Tier, dass lediglich seinen Trieben und Instinken folgt.

L~ieb`e8


Schmarrn! Die hier beschriebenen Verhaltensweisen sind nicht nett, sondern übergriffig und notgeil!

Wenn du dich laut eigener Aussage selbst schon öfter gewundert hast, dass es Frauen gibt, die nichts dagegen haben, auf die Art angeflirtet zu werden, dann ist es doch Quatsch, zu sagen, dass die beschriebene Verhaltensweise nicht nett, sondern übergriffig ist. Es hängt eben schlicht vom Empfinden der Betroffenen ab. Alias fand den Kerl ätzend und hatte keinen Bock auf die Anmache. Ok. Also hat sie ihn als übergriffig und notgeil empfunden. Ich hätte es vielleicht nett gefunden, wenn er Blickkontakt sucht und mich anlächelt. Abhängig von der individuellen Wahrnehmung kann man die Situation schließlich auch ganz anders deuten und schildern. Klar klingt es furchtbar, wenn von angaffen und auflauern etc. die Rede ist und ich verstehe auch, dass Alias das so wahrgenommen hat. Aber laut eigener Aussage hat sie grundsätzlich Angst vor Übergriffen und das färbt die eigene Wahrnehmung nun mal. Eine gute Freundin von mir fühlt sich auch oft "angegafft", wo ich mich einfach nur "angeschaut" fühle.

Sein Fehler bestand halt darin, die nonverbale Ablehnung von Alias entweder nicht zu verstehen oder absichtlich zu ignorieren. Ob letzteres der Fall war, vermag ich nicht zu beurteilen. Leider kommt das vor und das ist dann wirklich nicht ok. Ich finde aber, dass man schon auch daran arbeiten sollte, klarer zu werden in der eigenen Kommunikation.

L&.vPanPVelt


Ich wurde schon oft belästigt in einem anderen Arbeitsverhältnis vom eigenen Chef und hab mich nie gewehrt. Mir wurde vor langer Zeit in dieser Hinsicht auch Gewalt angetan und hab mich nicht gewehrt.

Ich denke, Du schreibst diesen Part nicht ohne Grund.

Aber zurück an den Anfang: das, was Du beschreibst, würde ich schon Belästigung nennen. Vielleicht nicht sexuelle, das lässt sich schwer einschätzen, aber definitiv Belästigung. Wie die Firma dort damit umgeht, ist Sache der Firma und hat mit deren Unternehmenspolitik zutun. Das betrifft Dich aber alles nicht mehr sondern ist Angelegenheit zwischen der Firma und dem Arbeitnehmer dort. Ich finde es wichtig für Dich, da ganz klar zu trennen. Da hast Du keine Aktien drin und das sollte Dich auch nicht weiter kümmern. Womöglich bekommt er einfach nur ein Mitarbeitergespräch was den Umgang mit Mitarbeitern aus Fremdfirmen betrifft und nach dem, was Du beschreibst, ist das auch nötig.

Was ich aber bedenklich finde ist, dass Du anscheinend internalisiert hast, solchen Personen einen "Schutzraum" einzuräumen. Ich bin da beispielsweise das totale Gegenteil: bei Belästigung habe ich null Toleranz. Ich glaube, dass ich das auch ausstrahle und daher eher selten in solche Situationen komme bzw. soetwas sofort unterbinde. Und ich beobachte leider oft, dass es einige Männer gibt, die ziemlich schmierig unterwegs sind - dies aber nur länger oder gar dauerhaft bei Frauen, die das dulden - obwohl es ihnen sichtlich unangenehm ist. Leider ist das für solche Männer kein Grund, dieses Verhalten einzustellen - ist zwar ne Denkweise, die ich absolut nicht nachvollziehen kann, kommt aber dennoch häufig vor.. ":/ Wenn man es sich aber ganz klar und deutlich verbittet, lassen sie es komischerweise. Letztlich meinte ich zu einem dieser Art - eigentlich ein netter Kerl, wenn nicht dieser Hang zu Anzüglichkeiten und verbalen Übergriffen wäre, dass ich nicht seine Mutter und somit nicht für seine Erziehung zuständig sei, das hat dann nachhaltig gewirkt.

Ich glaube, für Dich wäre es eventuell sinnvoll, Deine Vorerfahrungen diesbezüglich aufzuarbeiten, denn Deine Denkmuster (den Täter schützen) sind (um es mal sehr direkt auszudrücken) krank. Das meine ich nicht als Vorwurf, sondern dass da etwas ist, was Du Dir vielleicht mal therapeutisch anschauen solltest.

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