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PkW gekauft - anderer Name im Kaufvertrag, nicht meiner! :-/

E<hemValigeyr Nutzfer r(#571364x) hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

kurz zum Sachverhalt/meinem Problem:

im Mai 2014 habe ich ein altes gebrauchtes Auto gekauft, Kaufpreis 500 Euro. Allerdings steht im Kaufvertrag nicht mein Name, sondern der Name meines Bekannten/Ex-Kollegen. Da ich mich mit Autos nicht auskenne hat er mir angeboten mir beim Autokauf zu helfen. Er hat dieses Auto im Internet rausgesucht, es mir gezeigt und mich gefragt, ob es ok ist. Dann ist er hingefahren, hat es sich angesehen, es für OK befunden. Daraufhin habe ich ihm die 500 Euro in bar gegeben und er ist hingefahren und hat es gekauft (ich musste da arbeiten). Also steht im Kaufvertrag SEIN Name. Nicht meiner. Das Auto wurde über eine bekannte Gebrauchtwagen-Plattform von einem privaten Verkäufer verkauft.

Das ist mir auch gleich aufgefallen, er hat gemeint dass es egal ist, dass ich den Kaufvertrag gar nicht brauche (zum Anmelden, für die Versicherung usw.). Das hat auch gestimmt, weder bei der Anmeldung noch beim Abschluss der Versicherung war der Kaufvertrag ein Thema. Sonst läuft alles auf mich, also das Auto ist auf mich gemeldet, die Versicherung läuft auch auf mich.

Ich komme ursprünglich nicht aus Deutschland. Bin 2013 als Aupair hergekommen. Jetzt bin ich am überlegen wieder zurück in mein Heimatland zu gehen. Und mein Auto will ich natürlich mitnehmen. Mein Heimatland liegt in der EU, es ist ganz normal EU-Mitglied. Es handelt sich nicht um die Schweiz oder ein anderes Nicht-EU/Drittland. Um mein Auto so im Ausland – also von Deutschland aus in mein Heimatland – umzumelden benötige ich natürlich einige Unterlagen. U.A. auch einen Nachweis, dass der PkW mir gehört, sprich Kaufvertrag. So steht es auch in den Angaben des Verkehrsamtes meines Heimatlandes.

Nun stellt sich mir die Frage: was soll ich jetzt machen? Ist es jetzt für mich ein Problem, dass im Kaufvertrag nicht mein Name steht? Eigentlich schon, weil ich ja so nicht nachweisen kann, dass das Auto mein Eigentum ist. Dass es die ganze Zeit auf meinen Namen angemeldet war und ich die Versicherung bezahlt habe interessiert ja nicht, das sagt nichts über die Eigentumsverhältnisse aus.

Wie kann ich diese Situation jetzt lösen, so dass alles ordnungsgemäß ist?

Spontan ist mir eingefallen, ich könnte ja diesen Bekannten von mir kontaktieren und den Verkäufer des Autos, die Situation erklären und darum bitten, dass der ursprünglich Kaufvertrag storniert wird und ein "neuer" erstellt wird, auch mit dem damaligen Datum und alles. Es geht ja nur darum, dass im Kaufvertrag mein Name drin steht.

Nur leider habe ich zu meinem damaligen Arbeitskollegen keinen Kontakt mehr, da wir wie es der Zufall will, nicht im Guten auseinander gegangen sind…

Oder ich könnte diesen ganzen Formalitäten-Dschungel ja auch so umgehen, indem ich mein Auto jetzt verkaufe – an meinen Vater z.B. – da wird ja wieder ein Kaufvertrag erstellt, ich als Verkäufer und mein Vater als Käufer. Alle Fahrzeugpapiere habe ich, da steht ja auch überall mein Name. Meinen Kaufvertrag, als ich das Auto damals gekauft habe, wird dann auch keiner mehr sehen wollen.

Wie würdet ihr vorgehen?

Danke im Voraus!!

Antworten
t4sunamxi_xe


Dein Name steht in Zulassungs"Brief". Somit sind die Besitzansprüche geregelt.

Den Kaufvertrag kannst du ignorieren.

BRurgYman


Egal was Du mit dem Auto machst, was im Kaufvertrag steht interessiert niemanden. Du hättest sogar ohne Vertrag kaufen können. Rechtlich ist zw. 2 Privatleuten ein Vertrag nicht zwingend nötig - Handschlag gilt auch.

Du bist lt. Zulassungsbescheinigung der Halter, das reicht als Beweis.

E]hemal8iger NbutEzer (#5713164)


Hi,

Ok, danke für diese tollen Nachrichten! :-D

Aber gilt diese Regelung auch im eu-Ausland?

Wenn ich einen PKW aus dem Ausland (in meinem Fall aus deutschland) in mein Heimatland überführen /ummelden möchte.

Immerhin steht in den Bestimmungen des Verkehrsamtes meiner Heimat, ich muss einen Kaufvertrag vorzeigen ":/

SYhoxjo


Versuch doch einfach, Deinen Wagen mit einer Kopie der Zulassungsbescheinigung statt des Kaufvertrags umzumelden, dann siehst Du ja, ob es klappt.

wGinteGrsonxne 01


ist denn der alte Kaufvertrag handschriftlich?

Wenn ja, streiche einfach den Namen deines Ex Kollegen durch und lass jemanden anderes deinen eintragen (nicht du selbst schreiben ;-) ). Daneben schreiben: geändert und irgendeine unleserliche Unterschrift und gut ist.

Dann hast du einen Kaufvertrag, wie ein solcher auszusehen hat, ist ja nicht vorgeschrieben. Fragt jemand, kannst du ja erklären, dass es ein Irrtum war, der Kollege den Kauf nur abgewickelt hat und das sein Name fälschlich drin stand und daher geändert werden musste.

Wann das passiert ist musst du ja nicht sagen ;-)

E*hemal$iger Nkutzer 7(#}57136x4)


das ist so ein vorgedrucktes Formular. In Kästchen wurden von Hand die ganzen Daten eingetragen (u.a. Name des Käufers, Verkäufers usw.)

N@ailYouxga


Was würde dich daran hindern, einen neuen Vertrag auszudrucken, alles bis auf den Namen wie beim alten einzutragen und dann selbst zu unterzeichnen?

Als Mitarbeiter einer Zulassungsbehörde erschiene mir da ein Fahrzeugbrief glaubwürdiger...

k}obomldinex44


Mußt Du evtl. solche Dokumente sowieso übersetzen lassen? Dann wärs ja ganz simpel zu lösen, so wie Nailouga vorschlug.

JPame=s Ccallagxhan


ich würde versuchen, der Behörde in deinem Heimatland zu erklären, dass in Deutschland der KFZ-Brief (heißt glaub ich jetzt Zulassungsbescheinigung) als Nachweis der Eigentümerstellung genügt.

Das Ganze Problem ergibt sich wohl daraus, dass viele andere Länder das bei uns geltende Abstraktionsprinzip nicht kennen, also da wird man Eigentümer durch den Kaufvertrag, nicht durch die Übereignung. Deshalb wollen die als Nachweis einen Kaufvertrag.

E+hemkalig0er NurtzePr ({#57136x4)


Ja, das könnte ich versuchen zu erklären. Aber was sie tatsächlich auf einen Kaufvertrag bestehen? :-/

Ich hab auch schon daran gedacht den Namen zu ändern, den Vordruck nochmal auszudrucken und auszufüllen, hab aber Schiss dass irgendwann durch irgendwelche zufälligen Nachforschungen ans Licht kommt, dass ich da was nicht ganz rechtens abgeändert habe (Urkundenfälschung usw.) ....

fHlowherlNi


Du hättest ja auch einen mündlichen Vertrag eingehen können, zB mit einem Freund oder Verwandten.

SHtuhlbKei&n


1. Der Fahrzeugbrief ist kein Eigentumsnachweis.

... daher steht auf diesem auch ausdrücklich, dass der Inhaber der Zulassungsbescheinigung nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen werde.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugbrief#Eigentumsschutz]]

2. Der Wert deines Autos liegt knapp über Schrottpreis. Also, am besten verkaufst du die Karre und kaufst dir in deinem Heimatland ein anderes Auto.

k;leinert_dracheDnsrterxn


Der Mensch, der im Fahrzeugbrief steht(nicht Fahrzeugschein, großer Unterschied) ist lauf gesetzlicher Regelung der Besitzer des Autos.

Der Kaufvertrag ist völlig irrelevant und gitl nicht als Besitzbescheinigung.

Daher hoffe ich mal, du hast den Brief und stehst da drin.

Jzames bCaGll)aghaxn


@ Stuhlbein:

Hat aber Indizwirkung. So viele Möglichkeiten gibt's ja nun auch nicht, das Eigentum an einem Auto nachzuweisen.

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