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Mütter, die direkt nach d. Geburt wieder Vollzeit arbeiten?

u`nwabhUäng`ige_MVar^iable hat die Diskussion gestartet


Beispiel der Rahmenbedingungen: Wenn man sich betriebsintern enorm verbessern kann, was wiederrum mehr mehr Selbstbestimmung hinsichtlich der Arbeitszeiten bedeutet, genauso wie ein höheres Einkommen, dies jedoch erfordert, dass man relativ zeitnah nach der Geburt wieder *voll* einsteigt.... z.b. direkt nach dem Mutterschutz plus angestaute Urlaubswochen ....

Gibt es Mütter die das aus diesen oder anderen Gründen so gehandhabt haben?

Wer passt aufs Kind auf, wer ist die erste Bezugsperson zum Kind? der Vater, Tagesmutter, Krippe, Au-Pair, erweiterte Familie? Ist es denn schädlich für ein so junges Kind nicht ausschließlich von der Mutter betreut zu werden? muss eine Mutter rund um die Uhr für ihr Kind da sein? Wie ist das mit dem gesetzlichen Stillanspruch den man in den ersten sechs Monaten noch hat?

Verpasst man etwas als Mutter? vielleicht ist das Gefühl da, andererseits sind es "nur" 7 Stunden am Tag Arbeit...und eben deutliche Erleichterungen finanziell und vor allem die langfristige berufliche Absicherung

Antworten
Nbordi;84


Gibt es nen konkreten Fall oder ist das eine komplett allgemeine Frage ? Sowas ist nämlich enorm von den individuellen Rahmenbedingungen abhängig. Nicht jeder hat sofort nen Krippenplatz, nicht jeder hat Familie oder Partner der die Betreuung übernehmen kann, nicht jeder hat das Geld und/oder das Vertrauen für ne Tagesmutter oder nen Au Pair. Genau so gibt es sicher Frauen die dabei ein schlechtes Gefühl hätten und eben der Meinung sind was zu verpassen.

Darüber, wie sich sowas auf die Entwicklung des Kindes auswirkt kann man sicher auch prima streiten. Ich kenne in meinem direkten Umfeld nen Fall in dem die Frau relativ schnell nach der Geburt wieder arbeiten musste und wo das Kind dann Vollzeit in ne entsprechende Krippe gesteckt wurde und da merkt man deutlich das die Entwicklung der Motorik und der Sprache verzögert verläuft. Ein gleich altes Kind in meinem Umfeld bei dem die Mutter die ersten drei Jahre Zuhause blieb ist da um Welten weiter. Natürlich beweist das garnichts weil es nur zwei Fälle sind und sicher gibt es auch Gegenbeispiele. Trotzdem, für mich (und auch meine Freundin) ist es klar das man sich kein Kind "anschaffen" muss wenn man es praktisch sofort nach der Geburt "abgeben" und sein altes Leben weiterführen will. Ein Elternteil sollte in unseren Augen einfach 1-2 Jahre Zuhause bleiben, logischerweise eher das Elternteil mit dem geringeren Gehalt.

V[errmückt-naOch-SC


Eine Bekannte ist nach 2,5 Monaten (ich nehme an Mutterschutz und Urlaub) wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Ihr Mann hat die Elternzeit (2 Jahre) übernommen. Er war dann die erste Bezugsperson. Wie das mit dem Stillen ist, weiß ich nicht, die Bekannte hat die Flasche gegeben. Eine andere Bekannte ist bei allen Kindern ein halbes Jahr zuhause geblieben, dann ihr Mann noch ein halbes Jahr und dann kamen die Kinder zur Tagesmutter. Bei beiden Familien war das deutlich bessere Einkommen der Frauen das Entscheidungskriterium.

Trotzdem, für mich (und auch meine Freundin) ist es klar das man sich kein Kind "anschaffen" muss wenn man es praktisch sofort nach der Geburt "abgeben" und sein altes Leben weiterführen will. Ein Elternteil sollte in unseren Augen einfach 1-2 Jahre Zuhause bleiben, logischerweise eher das Elternteil mit dem geringeren Gehalt.

Das unterschreib ich mal so. Mit dem Zusatz, dass ich selbst als Mutter auch einfach Zeit mit meinen Kindern verbringen möchte und nur im Notfall meinem Mann den Großteil der Elternzeit überlassen hätte (und dafür auch deutlichere finanzielle Einbußen in Kauf genommen).

R#aupetNimmerBsatxt


Ein Elternteil sollte in unseren Augen einfach 1-2 Jahre Zuhause bleiben, logischerweise eher das Elternteil mit dem geringeren Gehalt.

Es ist eben auch immer die Frage, ob man sich das leisten kann. Ohne entsprechende Absicherung (wo ich lebe gibt es 3 Monate Mutterschaftsversicherung und meistens kann man danach noch 3 Monate unbezahlt "heraussschlage").

Ich habe jeweils nach 6 Monaten wieder angefangen, allerdings nur 50-60%. Ich fand die Krippe (3 volle Tage die Woche) immer eine Bereicherung, da sie dort andere Dinge kennen gelernt haben als zu Hause. Fingerfarben oder so richtig matschen war mir immer eine zu grosse Sauerei, so etwas haben sie dafür in der Krippe gemacht.

Meine Älteste ist jetzt 9 Jahre alt und ich kann keine negative Entwicklung bei ihr feststellen. Wir haben eine gute Beziehung mit ihr, sie ist höflich, sie vertritt unsere Wertvorstellungen und ist eine sehr gute Schülerin.

u~nabhEängige_3VariaRble


Das ist mehr eine allgemeine Frage :) also es geht mir weniger um die Rahmenbedingungen die diese Entscheidung befördern, sondern eigentlich mehr um die Frage der Organisation und Auswirkung die diese Entscheidung aufs Familienleben und eben auch Kindeswohl haben kann...z.b. unter welchen Bedingungen kann das ganze gut klappen?

Nordi84, führst du die bessere Motorik und Sprache des einen Kindes auf die mütterliche Betreeung zurück oder können da noch andere Faktoren eine Rolle spielen?

was ist eigentlich, wenn die Gehälter der Eltern nach der Steigerung gleich hoch wären? Oder die Mutter sogar mehr verdient

S"cho5kolad;ensüchtigxe


Es geht sicher viel und wenn man eine liebevolle Betreuung hat und sich dann nach (pünktlichem!) Feierabend und am Wochenende auch wirklich ums Kind und seine Belange kümmert und dann nicht auch noch die eigenen Interessen vorne anstellt, dann bin ich der Meinung, dass es dem Kind nicht schadet. Aber man sollte nicht unterschätzen, wie anstrengend das ist.

Ich sehe es eigentlich ähnlich wie Nordi. Wenn ich ein Kind bekomme sollte ich nicht schon mit dem Plan herangehen, dass alles so weitergeht wie bisher. Viele Sachen lassen sich nicht vorhersehen, so auch Deine eigenen Gefühle, wenn Du Dein Baby so früh dann abgeben musst. Wenn man noch kein Kind hat, hat man auch keine Vorstellung davon, was das bedeutet. Es mag Leute geben, die damit gut klarkommen, aber es gibt auch genug, bei denen das trotz bester Vorsätze dann nicht funktioniert.

UIniErdSiscxh


Ich weiß nicht, wie Du "direkt nach der Geburt" meinst... aber ich erzähle mal, wie es bei uns war:

Ich bin drei Monate nach der Entbindung wieder 40 Stunden in der Woche arbeiten gegangen. Die Gründe waren, dass ich besser als er verdiene und ihm aus gesundheitlichen Gründen eine längere Arbeitspause gut getan hat. Ich habe das Kind sogar noch eine Weile gestillt, nachdem ich wieder im Job war. Mit meinem Mann und dem Kleinen hat es super geklappt. Ich muss alledings sagen, dass wir auch ein sehr entspanntes Baby hatten.

Ich denke, dass das erste Jahr mit dem Baby zuhause etwas sehr schönes und besonderes ist, allerdings, kann sich den Luxus des Zuhausebleibens nicht jeder leisten. Und moralische Keulen nach dem Motto "eine Mutter hat gefälligst zu lange wie möglich zuhause zu bleiben" halte ich für unangebracht.

E%hemalige$r N?utzzer (#5J45421x)


Als ich geboren wurde (1971) gab es sowas wie Babyjahr, Elternzeit usw nicht. Meine Mutter ging nach 6 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten, ich kam in die Krippe, danach Kindergarten, Schule, Hort. Ich habe eine grossartige Beziehung zu meiner Mutter, habe keine Albträume und auch keine Verlassensängste, kann mich ins Sozialgefüge einbringen und kann ganze Sätze schreiben und sprechen.

in ne entsprechende Krippe gesteckt wurde und da merkt man deutlich das die Entwicklung der Motorik und der Sprache verzögert verläuft. Ein gleich altes Kind in meinem Umfeld bei dem die Mutter die ersten drei Jahre Zuhause blieb ist da um Welten weiter.

Na ja ... ich konnte sprechen, sitzen, laufen und war mit einem Jahr trocken. Wenn ich mir heute so einige Kinder anschaue (und deren Eltern) habe ich ab und an die Befürchtung, dass einige mit Pampershintern eingeschult werden.

A:leo9nor


Naja, was das "Trocken" sein angeht gibt es ja auch unterschiedliche Abstufungen. Wenn ich meinen zum richtigen Zeitpunkt auf den Topf setze, dann kackt der da auch rein.

Generell: exklusive Betreuung durch die Mutter ist ein mögliches Aufzugsmodell. Babies sind aber durchaus "variabel" was das angeht. Von daher kann man sich da auch ohne schlechtes Gewissen das für einen passende und stimmige Vorgehen zusammenwürfeln.

N+ordil84


Nordi84, führst du die bessere Motorik und Sprache des einen Kindes auf die mütterliche Betreeung zurück oder können da noch andere Faktoren eine Rolle spielen?

Ich weiß nicht, meine Theorie (mehr ist es halt nicht) ist das nen Kind das Zuhause betreut wird eben mehr mit richtiger Sprache und Bewegung in Kontakt kommt. Ein Kind das mit 1-2 Jahren in der Krippe hockt ist von anderen Kindern umgeben und schaut dich da Sprache und Bewegung ab, die Betreuer haben dort ja nicht so die Zeit um sich mit jedem Kind individuell lange zu beschäftigen. Kann was damit zu tun haben, muss aber auch nicht.

Ich habe jeweils nach 6 Monaten wieder angefangen, allerdings nur 50-60%. Ich fand die Krippe (3 volle Tage die Woche) immer eine Bereicherung, da sie dort andere Dinge kennen gelernt haben als zu Hause.

Das ist in meinen Augen auch nochmal was anderes als das Kind 5-6 Tage die Woche in die Krippe zu packen, um 16 oder 17 Uhr abzuholen und dann nach zwei Stunden Zuhause ins Bett zu stecken. Wie gesagt, das hat für mich dann wirklich was von "abschieben".

A[leonxor


Naja, meine Nichten haben als Kleinstkinder sehr viel Zeit miteinander verbracht und sich unheimlich viel voneinander abgeschaut.

Mein Kind kann "seise" sagen, weil es soviel Zeit mit mir verbringt .... |-o

uXnabhä,ngigke_Vaxriable


@ unirdisch,

ich bin sehr neugierig auf deinen Fall!! wenn ich darf, frage ich einfach mal: hat das mit dem Stillen geklappt nachdem du wieder angefangen hast du arbeiten? hat dein Mann dir das Kind gebracht? hat dein Mann sich sonst ganz alleine um das Kind gekümmert, also auch Wickeln etc. alles, oder gab es da anfangs noch Unterstützung aus dem Umfeld (seine/deine Mutter)? war er ganz offen gegenüber dem Ganzen und dem Erlernen der neuen Aufgaben? hat er in der Zeit auch die Hausarbeit erledigt? und nicht zuletzt: und wie hat ihm die "Auszeit" insgesamt getan? hat er davon profitieren können letztenendes? @:)

@ Raupe Nimmersatt:

bist du mittlerweile wieder auf 100 % Berufstätigkeit? mit welchem Alter deines Kindes bist du wieder voll eingestiegen? wie habt ihr euch die Hausarbeit in deiner Teilzeit aufgeteilt und wie ist es jetzt? :)*

U"nird)iscxh


@ TE - meine Antworten:

hat das mit dem Stillen geklappt nachdem du wieder angefangen hast du arbeiten?

Ja, hat gut geklappt. Ich habe nach dem Berufsstart noch etwas 8 Wochen weiter gestillt. Mein Mann hat ihm zuhause Fläschchen mit Prämilch gemacht.

hat dein Mann dir das Kind gebracht?

Nein- siehe oben.

hat dein Mann sich sonst ganz alleine um das Kind gekümmert, also auch Wickeln etc. alles, oder gab es da anfangs noch Unterstützung aus dem Umfeld (seine/deine Mutter)?

Wir hatten/haben keine Unterstützung durch Großeltern.

war er ganz offen gegenüber dem Ganzen und dem Erlernen der neuen Aufgaben?

Ja, er hat Wickeln und die ganze Babypflege übernommen. Ich habe mich dann immer nach der Arbeit um den Kleinen gekümmert.

hat er in der Zeit auch die Hausarbeit erledigt?

Leider nein! Mein Mann ist zwar ein liebevoller Vater, aber gänzlich faul und unfähig, was Hausarbeiten, wir Putzen, Wäsche etc. angeht. Das ist für mich eine ziemliche Belastung, auch jetzt noch, da wir Haus und Grundstück haben.

wie hat ihm die "Auszeit" insgesamt getan?

Von seinem körperlichen Problem hat er sich in den Monaten ganz gut erholt.

d[anaxe87


Für so kleine Kinder ist es wichtig eine feste Bezugsperson zu haben, eine feste Größe im Leben. Ob das nun Mama, Papa, Oma oder Tagesmutter ist ist vermutlich ziemlich wurscht. Wobei eine Bekannte das Problem hatte das ihr 11 Stunden am Tag-Tagesmutter-Kind auch nachts nach der verlangt hat. Ich fand das logisch, war die Frau noch fast die ganze wache Zeit mit dem Kind zusammen, sie war tief gekränkt weil sie doch die Mutter sei. Nur das weiß so ein Kind halt noch nicht.

Ich denke das man schon eine Menge nicht miterlebt wenn man nicht da ist, das gilt für Väter ebenso wie für Mütter. Sieben Stunden mögen nicht viel sein, aber wenn man bedenkt das so ein Säugling mehr als 12 Stunden auf 24 Stunden schläft und manchmal nicht mehr als acht-neun Stunden wach ist ist es eben doch faktisch die gesamte Wache zeit, wenn man die Anfahrtszeit zur Arbeit mit einrechnet. Ob einem das fehlt oder nicht muss jeder mit sich selbst ausmachen.

T\echni5ke\rin89


Hallo, interessantes Thema :)

Schade nur, dass es kein konkretes Beispiel gibt. Hätte mir noch mehr gefallen :D

Zu mir:

Ich bin wieder 50% arbeiten gegangen, als der Kleine 6 Monate war (er in der Krippe) und 90% ab dem ersten Geburtstag. Mein Mann konnte beruflich keine Elternzeit nehmen (Hätte nur 1 Jahr nehmen können, und das war uns zu viel). Beim nächsten Kind werde ich wohl 4 Monate zuhause bleiben, mein Mann danach noch etwas (Insgesamt max. 1 Jahr). Ich kenne auch viele Freundinnen, deren Kinder mit 3 Monaten in die Krippe sind und die sind auch super glücklich.

Zu deinen Fragen:

Gibt es solche Mütter? Ja, die Mütter gibt es. Eine befreundete Mutter von vier Kindern war max 4 Monate zuhause und war danach wieder Teilzeit arbeiten. Sie kann "mit Babys einfach nix anfangen". Ansonsten kenne ich in meinem direkten Umfeld noch zwei junge Mütter, welche die Kinder mit 3 Monaten in die Krippe gebracht haben und weiter studiert haben, bzw. Abschlussarbeit geschrieben haben. Bekommen beide demnächst ein zweites Kind und werden nach 3 Monaten wieder Teilzeit arbeiten.

Wer passt auf? In den Fällen hier die Krippe oder der Papa. Großeltern nicht in unmittelbarer Nähe

Bezugsperson? Wenn man das gut macht, sind das immer noch Mama und Papa. Ich kenne einen Fall wo die Mama in den Semesterferien ihr Kind bekommen hat. Das ist dann bei der Oma aufgewachsen. Die Mama hat es also nur 2h am Tag gesehen (und am WE), manchmal auch einen Tag gar nicht. Sie haben es als Familie trotzdem geschafft, dass die Mama Bezugsperson Nr. 1 ist. Die Zeit gemeinsam wurde intensiver gelebt und die Oma hat sich auch bewusst zurückgehalten, wenn die Mama da war. Geht also ;-)

Schädlich? Ich bin nicht vom Fach, aber die Kinder, die ich kenne haben auf jeden Fall keinen Schaden. Sind alle normal entwickelt und haben ein super Verhältnis zu den Eltern. Keine Auffälligkeiten in der Schule etc.. Es hängt aber immer auch vom Kind ab. Außerdem ist natürlich wichtig, wie der Rest der Zeit zusammen verbracht wird. Ich konnte die Zeit zuhause mit meinem Kleinen zum Beispiel gar nicht genießen. Es hat einfach (meist) keinen Spaß gemacht. Ab dem Tag wo er ein paar Stunden in der Krippe war, hatte ich den Rest des Tages viel mehr Spaß mit ihm und es ging uns allen deutlich besser. Die Kinder erlangen auf jeden Fall viele soziale Kompetenzen und sind meist weniger ängstlich

Eine Mutter muss definitiv nicht rund um die Uhr für ihr Kind da sein. Auch nicht direkt am Anfang (abgesehen vom Stillen - aber auch hier kann man abpumpen). Das Kind hat immer auch einen Vater. Ich war trotz kleinem Säugling abends weg (mit Freunden quatschen, Kino, Rückbildungskurs), der Papa hat abgepumpte Milch bekommen und gut ist.

Stillen? Bei uns in der Krippe sind sehr oft Mamas in der Krippe und stillen. Beispiel: Kind (3 Monate) wird um neun frisch gestillt gebracht, Mama geht arbeiten. Nach der Mittagspause kommt Mama und stillt das Kind. Nachmittags um drei kommt Mama wieder, stillt und nimmt das Kind mit nach Hause (oder übergibt an Papa und kommt dann um fünf nach). Ob das nun als Arbeitszeit zählt oder nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ist aber ja eh so, dass ich meine Arbeit geschafft haben soll und es keinen interessiert wie lange ich da war.

Verpasst man etwas? Das kommt auf jede Mutter selber an. Ich kenne viele Mütter die behaupten man verpasst im ersten Jahr sooo viel. Mir ist es aber deutlich lieber mein Kind im ersten Jahr nur "halbtags" zu erleben (und das genießen zu können), es dafür aber auch im zweiten, dritten usw. noch halbtags erleben zu dürfen. Ich stelle es mir viel schlimmer vor ein Jahr komplett zuhause zu sein und danach von 0 auf 100 das Kind in die Krippe zu stecken und selber bis fünf arbeiten zu müssen. So hatten wir alle einen viel sanfteren Start in die "Arbeit" (Krippe ist ja für die Zwerge auch Arbeit). Auch heute noch mache ich oft um drei Feierabend und wir haben dann nachmittags noch was voneinander.Wenn ich länger arbeite holt ihn mein Mann auch mal früher ab. Arbeiten kann ich oft auch abends noch, wenn der Kleine schläft, viel angenehmer für uns alle.

Was ich aber am wichtigsten finde:

Warum sollte Frau nicht direkt (also nach dem Mutterschutz) wieder arbeiten können, der Mann kann es doch auch. Warum reden wir von Rabenmüttern und bei Männern ist es normal? Bindung zur Mutter ist gestört? Na dann beim Vater aber doch noch viel schlimmer... #

Viel zu lang geworden, aber vielleicht ließt es ja trotzdem jemand :)

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