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Mütter, die direkt nach d. Geburt wieder Vollzeit arbeiten?

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Lola

Aber so schnell entwickeln sich Kinder nie wieder. Im ersten Jahr ist bald täglich irgendwas neues an deinem Kind zu beobachten, später wird es weniger.

Ich finde es traurig wenn man ein Kind in die Welt setzt nur um es gleich wieder jemand anderem in die Hand zu drücken. Da kann man sich das Kinderkriegen auch sparen.

Damit meine ich NICHT wenn es nicht anders geht, das Kind zB überraschend während der Schulzeit kam o.ä.

wenn man sich aber aus freiem Willen für einen Kinderwunsch entscheidet und bewusst schwanger wird, dann sollte man auch ein Umfeld haben was "kinderfreundlich" ist - und man sollte für das Kind da sein und es nicht sofort wieder abgeben.

Dafür kann ich jetzt gerne gesteinigt werden, aber das ist eben meine Meinung.

g/aul9oisxe


RAJ!!! ]:D

man kennt die freunde teilweise nicht mehr, verpasst schulaufgaben oder wichtige noten.... weiß nicht, wie das kind den nachmittag so verbracht hat.....

Was ist daran denn so schlimm? Es ist ja nicht so, dass das niemand mehr mitbekommt, es gibt dann eben andere Bezugspersonen, die das mit dem Kind teilen. Ich habe nie verstanden, warum ich als Mutter da eine Art von Exklusivitätsanspruch haben sollte. Nebenher kann es unglaublich nerven, wenn man jeden Pups des Kinderlebens teilen soll, auch, wenn es nicht wirklich interessiert.

Nur zur Info: ich habe meine drei Kinder innerhalb von fünf Jahren bekommen und war, weil ich es wollte, in den ersten Jahren bis auf wenige (ca. 15 Arbeitsstunden) zu Hause.

Und bin seit einigen Jahren absolut heilfroh, da nicht mehr zu sein! Sollen sie doch sonstwem erzählen, was Lara gesagt und Herr Haffke gemacht und wie Lena dann geguckt und was Leon dann geworfen blablabla... ;-D

Wir haben uns hier alle herzlich lieb, verbringen gerne Zeit miteinander, aber ich weiß immer noch nicht, auf welcher Seite im Mathebuch sie gerade sind oder warum meine Tochter gerade nicht mit Lara spricht. Und ich will es auch nicht wissen.

LTolaX!5


Aber so schnell entwickeln sich Kinder nie wieder. Im ersten Jahr ist bald täglich irgendwas neues an deinem Kind zu beobachten, später wird es weniger.

Das gilt vielleicht körperlich, aber in vielerlei Hinsicht kann sich bei einem älteren Kind bzw. auch bei Erwachsehen in zwei Monaten mehr an Entwicklung abspielen als bei einem Kleinkind. ;-) Zumal die Dinge, die ein Baby lernt - so ganz nüchtern und rational betrachtet - eben keine sooo ungewöhnlichen Dinge sind. ;-D

Ich finde es traurig wenn man ein Kind in die Welt setzt nur um es gleich wieder jemand anderem in die Hand zu drücken. Da kann man sich das Kinderkriegen auch sparen.

Das ist genau dieses deutsche Rabenmutterdenken, das ich so daneben finde. Bist du dafür, dass alle Frauen, die ihren Beruf ernsthaft interessant finden, keine Kinder bekommen sollen? Und wenn ja: Ist dir nicht bewusst, dass viele diese Frauen höchst interessante Mütter und Lebensvorbilder für ihre Kinder sein könnten? ??? Aber natürlich nur, wenn sie diese Kinder überhaupt bekommen, und sich NICHT einreden lassen, dass nur Glucken ein "Recht auf Kinder" haben und die pöhsen, pöshsen Karrierefrauen gefälligst kinderlos bleiben sollen. :=o

Damit meine ich NICHT wenn es nicht anders geht, das Kind zB überraschend während der Schulzeit kam o.ä.

Auch ein Klassiker: Wenn Frau per Verhütungspanne zum Kind kommt, ist plötzlich alles egal. Aber WEHE, eine Frau wagt, es GEPLANT Kind und Beruf vereinbaren zu wollen. DAS ist natürlich jeweils der Untergang des Abendlandes...

(Nicht falsch verstehen, ich finde es durchaus sinnvoll, auch Frauen zum Kind zu ermutigen, die gerade von einem ONS schwanger geworden sind, oder so. ABER man sollte im Gegenzug, verantwortungsvollen, berufstätigen Frauen, nicht einreden, dass sie lieber gar kein Kind bekommen sollten, wenn sie nicht breit sind mindestens 1-6 Jahre zuhause beim Kind zu bleiben... Denn diese Frauen sind mit sicherheit mindestens ebenso gute Mütter, wie diverse eher leichtlebige Frauen, die per Panne schwanger werden.)

wenn man sich aber aus freiem Willen für einen Kinderwunsch entscheidet und bewusst schwanger wird, dann sollte man auch ein Umfeld haben was "kinderfreundlich" ist - und man sollte für das Kind da sein und es nicht sofort wieder abgeben.

Wieder dieses "abgeben"... So als würde man einen Mantel in der Garderobe "abgeben". Dabei kann eine Kinderbreuungseinrichtung für Kinder auch wertvolle sozialkontakte und zusätzliche Lernmöglichkeiten bieten. Ich sehe keinen Grund das zu verteufeln. Und vorallem glaube ich nicht, dass nachträglich eines dieser Kinder lieber gar nicht erst geboren worden wäre... ;-)

Dafür kann ich jetzt gerne gesteinigt werden, aber das ist eben meine Meinung.

Meinungen kann man weiterentwicklen, wenn man bereit ist, sie einer kritischen Prüfung zu unterziehen... *:)

FMaSoL5a


:)D

L(olaxX5


Disclaimer, um Missverständnisse: Ich finde natürlich generell nicht, dass irgendwer ein "Recht auf ein Kind" hätte. Kann ja auch sein, dass es einfach nicht klappt. Das sollte dann auch kein absoluter Weltuntergang sein. Ich wollte nur ausdrücken, dass es reichlich übergriffig ist, berufstätigen Frauen, die das trotz Kind weiterhin sein wollen, nahe zu legen, am besten gar kein Kind zu bekommen...

K{leinleHexe2x1


Eine Freundin von mir ist nach Frankreich ausgewandert. Da ist es normal, dass Berufstätige Frauen 8 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten. Denn die staatliche Unterstützung wie in Deutschland gibt es da so nicht.

Für sie war das erstmal ein Schock, da sie in Deutschland auch immer gehört hat "warum ein Kind bekommen wenn man es gleich wieder hergibt." Hat dann aber in ihrem französischen Freundeskreis miterlebt wie sehr Kinder auch von einer Kita profitieren können.

Da sie es sich finanziell nicht anders leisten konnte, ist auch sie 8 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten gegangen. Sowohl das Kind als auch die Eltern haben keine bezugsprobleme und fühlen sich sehr wohl damit.

Der kleine ist übrigens sehr weit entwickelt für sein Alter. Die Mutter sagt, dass die meisten Kita Kinder dort etwas weiter sind weil sie sich einfach viel von den größeren angucken. Inwiefern das stimmt, kann ich nicht beurteilen.

RVajMe6rchanxt


Ich glaube ja, es kommt massiv auf die Gründe an, aus denen man Kinder bekommt. Das wiederum hängt damit zusammen, dass es begründungspflichtig geworden ist, Kinder zu bekommen und dass sie - zumindest in Schichten, in denen man Kondomgebrauchsanweisungen und Pillenbeipackzettel lesen und verstehen kann - nicht mehr einfach Nebenprodukt geschlechtlichen Zusammenseins sind.

So oder so, "Selbstverwirklichung" scheint ein häufiger Grund zu sein. Wer sich mit und an seinem Kind selbstverwirklichen und vllt nebenbei noch ein bißchen Bestätigung und Lebenssinn absaugen will, der darf es natürlich niemand anderem geben, sonst kriegt der ja den ganzen Stoff. Meine Beobachtung ist, dass Leute, die sich Bestätigung auch auf anderen Feldern holen können, eher zur Arbeitsteilung neigen und ihren Bestätigungsoutput eben diversifizieren. Leute, deren einzige Bestätigungsressource das Kind ist und absehbar sein wird, wachen sehr eifersüchtig darüber, wer da noch was vom Output abgreifen könnte. Just saying.

DLieKruyemi


Wir in Deutschland sind extrem verwöhnt. In Canada z.B. muss man nach ca 3/4 Monaten nach der Geburt wieder zurück in den Job oder eben kündigen. Meine Schwester lebt dort, sie brachte ihr Kind dann zu einer Tagesmutter. Nach dem 2ten Kind kündigte sie ihren Job und war ganztags für das 2te da, da ihr Mann inzwischen deutlich mehr verdiente (überdurchschnittlich, die meißten können es sich nicht leisten, dass ein Elternteil zu Hause bleibt), es folgte dann noch ein drittes kind. inzwischen studiert der älteste längst. Die engste Bildung hat sie zuu dem erstgeborenen, trotz Tagesmutter ab Baby-Alter.

HFoney91_#mit_-Mini1x3


Auch ein Klassiker: Wenn Frau per Verhütungspanne zum Kind kommt, ist plötzlich alles egal. Aber WEHE, eine Frau wagt, es GEPLANT Kind und Beruf vereinbaren zu wollen. DAS ist natürlich jeweils der Untergang des Abendlandes...

alles egal ist natürlich nicht.

Aber für MICH ist es so betrachtet, wenn man keine andere Möglichkeit hat, eben so.

Und bevor man bewusst Kinder kriegt kann man ja für Rahmenbedingungen sorgen (genug Einkommen damit man eben etwas zuhause bleiben kann etc.) was man in dem Moment der Überraschung nicht zwangsweise hat. Da geht es eben manchmal einfach nicht anders, so dass man sofort wieder einsatzfähig sein muss.

Kann ja jeder machen wie er will, ich hab die babyzeit meines Zwerges sehr genossen und hätte sie für keinen Job der Welt aufgegeben ;-) und ja ich bin so ne "typische Ehrgeiz-Mama". Bei mir steht das Kind generell bis vorne, dann kommt der Rest.

T>apxs


Ich weiß nicht, meine Theorie (mehr ist es halt nicht) ist das nen Kind das Zuhause betreut wird eben mehr mit richtiger Sprache und Bewegung in Kontakt kommt.

Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Ich selbst wurde die ersten 4 Jahre zu Hause aufbewahrt. Dann kam ich in den Kindergarten. Obwohl man sich sicher mit mir beschäftigt hat, fehlte mir jegliche Sozialkompetenz. ich konnte ich zu dem Zeitpunkt weder singen noch malen noch basteln. Von sportlicher Betätigung hatte ich noch nie was gehört

Mit meinen eigenen Kindern bin ich ca. 1 Jahr zu Hause geblieben und dann wieder Vollzeit in den Beruf eingestiegen. Die Krippentanten habe ich als sehr engagiert erlebt. Ich denke also, dass meinen Kindern auch ein früherer Einstieg nicht geschadet hätte. Was sie alles während der Fremdbetreuung gelernt und unternommen haben, hätte ich ihnen nie bieten können. Bei mir war Rede- und Kuschelzeit.

Lwo$lxaX5


Und bevor man bewusst Kinder kriegt kann man ja für Rahmenbedingungen sorgen (genug Einkommen damit man eben etwas zuhause bleiben kann etc.)

Dafür, die Rahmenbedingungen möglichst zu optimieren, bin ich auch. Ich fände es nur überhaupt nicht optimal, in die Rolle der Hausfrau und Mutter zu geraten. Und ich würde mit Sicherheit nicht auch noch extra sparen, um mir ein aus meiner Sicht nicht wünschenswertes Mutterschaftsmodell leisten zu können.

Rahmenbedingungen optimieren in bezug auf ein Kind heißt für mich:

1. Dafür sorgen, dass der Vater sich genauso um das Kind künmert, wie die Mutter (weil beide das als wichtig für das Kind wichtig finden.)

2. Soweit wie möglich zu verhindern, dass ein Kind einen ins berufliche Aus und in die finanzielle Abhängigkeit führt.

NmadeEnia


In Deutschland/Österreich ist man schon sehr verwöhnt wenn man es mit anderen Ländern vergleicht.

Da muss man nach ein paar Wochen wieder arbeiten oder ist seinen Job los.

Aber nehm an für das Kleinkind ists natürlich besser wenn die Mama sich kümmern kann.

TEechncikerxin89


Finde ich nicht. Wenn man Kinder bekommt, dann ist man für den Rest seinens Lebens Eltern. DAS macht für mich das Kinderkriegen aus. Manche sind ganz verrückt nach Babys, aber das ist doch nur eine kurze Zeit. Wenn es darum ginge, fände ich es - überspitzt ausgedrückt - fast schon irgendwie traurig. ":/ Ich stelle mir die Jahre und Jahrzehnte NACH der Babyzeit jedenfalls wesentlich interessanter vor, als die erste Zeit, in der sie ganz klein sind...

LolaX5

Das finde ich genau den Kernpunkt. Lieber früher arbeiten gehen und dafür weniger. So hat man nicht nur das erste Jahr, sonder noch deutlich länger etwas von seinem Kind. Klar, sieht man bei so kleinen Kindern ständig neue Sachen, die sie gelernt haben und kann sich freuen. Aber das sieht man ja auch halbtags. Unsrer hat auch nie etwas in der Krippe "zuerst" gemacht. Die Entwicklungen kamen immer zuhause zum Vorschein (Oder sie haben es uns in der Krippe verschwiegen um die Überraschung nicht zu zerstören :-D)

Irgendjemand schrieb noch

Nur eine glückliche Mama ist eine gute Mama

(und das beziehe ich jetzt mal wieder auf beide Elternteile). Also doch lieber früh halbtags arbeiten gehen und ausgeglichen sein, als total unzufrieden zuhause zu sein. Da haben wirklich alle mehr davon. Und wer jetzt mit "man muss doch auch mit Zwerg nicht nur zuhause sein" kommt. Das war ich auch nicht. Ich hatte fast jeden Tag irgendeinen Termin. Habe mich mit sehr vielen anderen Mamas getroffen, wir haben alle Omas oft besucht, waren einkaufen, Ehrenamtlich aktiv usw. trotzdem war mir oft langweilig...

Ich kenne eine Dreifachmama mit Kindern zwischen 12 und 18. Sie ist bei jedem Kind wieder nach 12 Wochen für 3 Stunden (schrittweise auf 70%) arbeiten gegangen. Sie hat mal zu mir gesagt "Wenn man mit Kind zuhause ist und alles richtig gemacht hat, dann ist abends alles wieder genauso wie morgens. Das Geschirr steht sauber im Schrank, Kind schläft, Wäsche ist gewaschen und und und. Das war für mich absolut unbefriedigend". Die Kinder sind übrigens richtig super, die Große spielt oft mit meinem Kleinen und ich mag die komplette Familie total gern.

d8esap'arecxida


wenn man sich aber aus freiem Willen für einen Kinderwunsch entscheidet und bewusst schwanger wird, dann sollte man auch ein Umfeld haben was "kinderfreundlich" ist - und man sollte für das Kind da sein und es nicht sofort wieder abgeben.

Ich arbeite total gern, und ich möchte meinen Job nicht aufgeben. "Darf" ich jetzt deiner Meinung nach keine Kinder bekommen? Oder bin ich "nur" eine schlechte Mutter?

man ja für Rahmenbedingungen sorgen (genug Einkommen damit man eben etwas zuhause bleiben kann etc.)

Was, wenn ich das einfach nicht möchte, bzw. es aus meiner Sicht einfach nicht nötig ist, weil mein Mann total gerne zu Hause bleiben möchte und ich eben nicht so gern?

d@esapar}ecixda


Lola

Dafür, die Rahmenbedingungen möglichst zu optimieren, bin ich auch. Ich fände es nur überhaupt nicht optimal, in die Rolle der Hausfrau und Mutter zu geraten. Und ich würde mit Sicherheit nicht auch noch extra sparen, um mir ein aus meiner Sicht nicht wünschenswertes Mutterschaftsmodell leisten zu können.

:)^ :)^

Taps

Ich weiß nicht, meine Theorie (mehr ist es halt nicht) ist das nen Kind das Zuhause betreut wird eben mehr mit richtiger Sprache und Bewegung in Kontakt kommt.

Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Ich selbst wurde die ersten 4 Jahre zu Hause aufbewahrt. Dann kam ich in den Kindergarten. Obwohl man sich sicher mit mir beschäftigt hat, fehlte mir jegliche Sozialkompetenz. ich konnte ich zu dem Zeitpunkt weder singen noch malen noch basteln. Von sportlicher Betätigung hatte ich noch nie was gehört

Das ist doch aber alles nur eine Frage des "Wie" der Betreuung. Ich selbst war zwar nie im Kindergarten aber meine Eltern haben mit mir gesungen und gemalt und gebastelt und ich war beim Kinderturnen und habe viel mit anderen Kindern gespielt.

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