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Bin ich zu dumm, um eine Ausbildung zu machen?

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Guck mal, sogar deine Rechtschreibung ist besser als meine. Dein Text ist so wundervoll geschrieben auch in deiner Ausdrucksweise. Du bist definitiv keine 77. Vielleicht eine Art psychische Blockade aus Angst bei Tests, die dich nicht klar denken lässt.

DwummeDrMenhscxh


Was hast du dir den für die Zukunft vorgenommen? Hast du irgendeinen bestimmten Berufswusch?

Was meine berufliche Zukunft anbelangt, so bin mir in höchstem Maße unschlüssig, welchen Weg ich letztendlich einzuschlagen gedenke. Zwar würde mir ein Leben als Schriftsteller durchaus zusagen, jedoch ist die finanzielle Situation in diesem Metier recht angespannt, um nicht zu sagen prekär. Bekanntermaßen handelt es sich hierbei zweifelsohne um keinen klassischen "Brotberuf", mit dem man sich unter allen Umständen in der Lage sieht, seine laufenden finanziellen Ausgaben decken zu können. Leider.

Oder willst du die Ausbildung nur machen, weil du denkst so etwas brauch man heutzutage in unserer Gesellschaft?

In dem gesellschaftlichen System, in dem wir derzeit leben, der "sozialen" Marktwirtschaft, führt leider kein Weg an einer Ausbildung vorbei, sofern man über die berufliche Tätigkeit als Hilfsarbeiter hinauskommen möchte.

Ohne ein Zeugnis, auf dem ein potentieller Arbeitgeber nachlesen kann, Herr X hat die Schule Y positiv absolviert (bzw. verfügt über die Fähigkeit X bzw. hat den Kurs Y positiv abgeschlossen etc.), ist es nahezu ausgeschlossen, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden.

Ich möchte diese Aussage jedoch keineswegs als Abwertung dieser Berufsgruppen verstanden wissen, denn mir ist natürlich einleuchtend, dass in jeder Gesellschaft auch Hilfskräfte vonnöten sind, dennoch denke auch ich persönlich, dass ich in meinem Leben mehr erreichen kann, denn in meiner derzeitigen Situation, als Kellner in der Gastronomie, fühle ich mich zugegebenermaßen ausnahmslos unterfordert. Ich meine hiermit geistig unterfordert – körperlich ist es unbestritten ein recht anspruchsvoller Beruf, den ich sicherlich nicht bis 65 oder gar noch länger durchstehen kann.

Zwar ist es zum Teil angenehm, auch ein wenig unter Menschen zu kommen, da ich in meiner Freizeit nur höchst selten außer Haus gehe, sondern bevorzugt alleine auf dem Sofa sitze und mich meinen Büchern widme, derzeit dem vierten Band von Edward Gibbons Opus Magnum, doch langweilt es mich, immer nur derselben repetitiven Tätigkeit nachgehen zu müssen. Denn es sind stets dieselben Bewegungsabläufe und ich kann mich nicht selbst bspw. mit eigenen Ideen einbringen. Ich möchte irgendwann einmal ausbrechen, aus diesem Hamsterrad, in dem ich mich derzeit gefangen sehe.

MfG DummerMensch

m|ond+*ste.rne


:)*

knleiyner_dr=ache~nst4erxn


Ich finde es nahzu skandalös, dass du noch offensichtlich noch nie auf Dyskalkulie getestet wurdest?

Kamen den da weder deine Eltern, noch deine Lehrer oder sonst irgendjemand drauf das mal zu tun?

Wenn du nämlich unter diagnostizierter Dyskalkulie leidest werden - adäquat zur Legasthenie - deine Rechenfehler und alles was damit zusammen hängt nicht gewertet, d.h. du hättest wahrscheinlich locker dein Abitur bestehen können, wenn die Krankheit auf dich zutrifft!

Und darauf hätte die Psychotante ja wohl auch kommen können ... Gott macht mich sowas wütend >:( .

Also lass dich bitte auf Dyskalkulie testen und danach kannst du wahrscheinlich alles machen und werden was du willst :)* :)* :)* :)* :)*

D1ummer=Men_sch


Ich finde es nahzu skandalös, dass du noch offensichtlich noch nie auf Dyskalkulie getestet wurdest?

Nein, wurde ich nicht.

Kamen den da weder deine Eltern, noch deine Lehrer oder sonst irgendjemand drauf das mal zu tun?

Nein, meine Eltern mutmaßten zunächst, dass ich einfach "faul" sei, auch nachdem ich den Großteil meiner Freizeit für das Lernen von Mathematik aufgewandt hatte.

Als sich dieser Verdacht jedoch als haltlos erwies, engagierten sie einen Nachhilfelehrer und investierten insgesamt sicherlich einige tausend Euro in meine Nachhilfe. Nachdem sich der Erfolg jedoch trotz intensiver Unterstützung nicht einstellen wollte, argumentierten meine Eltern, dass eben jeder Mensch in gewissen Bereichen Defizite aufweisen würde und meine eben im mathematischen Bereich angesiedelt seien.

Mein Vater, der selbst Mathematik unterrichtete, bevor er Schulleiter wurde, meinte, überspitzt formuliert, er könne schließlich auch nicht Astronaut werden und ich hätte eben eine Schwäche in Mathematik, die so zu akzeptieren sei.

Und damit war das Thema abgetan. Denn es gibt da schließlich auch noch meine jüngere Schwester, die den "vorbestimmten" Weg geht und derzeit ihren PhD macht ;-)

Wenn du nämlich unter diagnostizierter Dyskalkulie leidest werden - adäquat zur Legasthenie - deine Rechenfehler und alles was damit zusammen hängt nicht gewertet, d.h. du hättest wahrscheinlich locker dein Abitur bestehen können, wenn die Krankheit auf dich zutrifft!

Das gibt es meines Wissens in Österreich nicht mehr und Schüler, die vormals eine Dyskalkulie hatten, bekommen heute im entsprechenden Gegenstand einen SPF (sonderpädagogischen Förderbedarf).

"Die Feststellung einer "Rechenschwäche" dient vorrangig der pädagogischen Förderung und hat generell keine Auswirkung auf die Leistungsbeurteilung."

Quelle: [[http://www.rechenschwaeche.co.at/erlass_noe_09.pdf]]

MfG DummerMensch

EVhemaTligekr Nuitzer l(#54x0729)


Kleine Anmerkung am Rande, falls es noch nicht gefallen ist:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterzog mich nun einer weiteren, ebenfalls von einer Psychologin durchgeführten Testung, bei der ich ein signifikant besseres Ergebnis erzielte, da der Fokus nun vermehrt auf das sprachliche Ausdrucksvermögen gelegt wurde. Der Gesamt-IQ belief sich bei diesem Test auf 95 Punkte.

Naja... Die Problematik ist, dass die Ergebnisse beim IQ-Test tendentiell besser werden, je häufiger man einen macht. Je mehr man sich in den dort gestellten Fragentypen übt, desto besser schneidet man selbstverständlich auch ab...

Soll jetzt natürlich aber nicht heißen, dass ich das zweite Ergebnis in Frage stellen möchte, die Problematik ist aber da.

m&ond+sQternxe


@ weihnachtssternchen3

Selbstverständlich stellst Du damit das zweite Ergebnis in Frage.

Ich würde eher das erste Ergebnis in Frage stellen, weil es nicht zu der Fähigkeit passt, mit der der TE Beiträge postet.

E9hemalig+er Nut,zer (#k54x0729)


Nö, nicht zwangsläufig. Das erste kann ja auch an der Tagesform gescheitert sein. Da gibts ganz viele Faktoren, weshalb man schlechter abschneiden könnte. Aber bevor der TE jetzt drauf kommt, sich noch 5 mal testen zu lassen und jedes Mal noch besser abschneidet...

mgond+sIterxne


@ weihnachtssternchen3

Wir brauchen darüber nicht zu diskutieren. Ich vertrete die Auffassung, Du hast mit Deinem Hinweis ganz klar das Ergebnis des zweiten Tests in Frage gestellt. (In Frage stellen heißt ja nicht zu behaupten, es sei falsch)

Wenn Du meinst, Du hast das Ergebnis nicht zwangsläufig in Frage gestellt, dann siehst Du es halt anders als ich. Ich kann damit gut leben. Und Du?

E:hemalGigYer Nutzer3 (#540W729x)


Joa, ziemlich gut eigentlich, ist mir nämlich Jacke wie Hose ob der TE nun nen IQ von 5 oder 140 hat... fand einfach, es sollte an der Stelle mal erwähnt werden. Ich weiß genau genommen nicht einmal, wieso du auf mich überhaupt reagiert hast ;-D

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