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Welchen Beruf ergreifen?

Pglacexbo0R906


irgendwie kann ich mich in einigen Sätzen wiederfinden bei dir..

Einerseits Interesse und Begabung auf der künstlerischen Ebene, anderseits Sozial orientiert..

So hats bei mir auch ausgesehen nach der Schule.. mir war aber die künstlerische Ebene zu unsicher ;-D

Alles in allem hätte ich dir auch erstmal zu einem Beruf im Gesundheitswesen empfohlen. Egal welche Sparte, ist eigentlich eine sehr sicherer Berufsgruppe.. Teilzeit ist möglich.. Kontakt mit Menschen, helfen, und "selbstständiges" Arbeiten und das trotzdem im "Team" ist auch möglich..

Einzigst was mir etwas zu denken gibt, du schreibst du kannst dich nicht so gut abgrenzen vom Leid anderer.. da könnte ein Beruf im Gesundheitswesen dann zum Problem werden.. allerdings muss man auch sagen: das abgrenzen kann man lernen und muss man lernen.. sonst geht man früher oder später ein.

Weils noch nicht erwähnt wurde: auch eine Ausbildung zur Krankenschwester würde ich primär mal für dich als Option sehen. In diesem Bereich wärst du im Gegensatz zu zb Physiotherapeutin auch nach der Ausbildung noch recht flexibel was deine Arbeit angeht, da sich die diversen Stationen doch nochmal gewaltig unterscheiden können. Auch verschiedene Einrichtungen sind möglich und man ist nicht zwingend ans Krankenhaus gebunden falls einem da absolut keine Station zusagen sollte.

Auch ists nicht auf Dauer nötig im "rein pflegerischen" Bereich tätig zu sein, zumal da sowieso die Stationen schon Unterschiede machen, so sind auf der Internen eigentlich hauptsächlich pflegerische Tätigkeiten nötig, wohingegen zb im OP sowas nicht nötig ist (dafür aber auch kein wirklich selbstständiges Arbeiten möglich ist).

Allerdings wo ich dich enttäuschen muss: erst um 10 Uhr Arbeiten anfangen wird nicht drinnen sein.. auch wenn du Teilzeit gehst wirst du nicht immer die Wahl haben zu sagen: nöö ich mach nur Spät oder Nachtdienste..

Aufjedenfall: mach Praktika in den verschiedenen Berufen die für dich in Frage kommen, schau das du überall ein bisschen reinschnuppern kannst. Klar wirst du dann in einer Ausbildung nochmal ganz andere Einblicke bekommen und es sind dann sicherlich auch welche dabei die dir an deinem Beruf vl. so garnicht gefallen, das gehört dazu.. aber solang die Bereiche überwiegen die dir gefallen passt alles ;-)

NZa-la85


Ich weiß gar nicht, warum ihr euch Grafikdesign so cool vorstellt. Agenturarbeit ist jedenfalls ganz sicher nur selten mit Teilzeit vereinbar

Es ist nicht so cool wie alle denken, aber wenn man eine Fähigkeit dazu hat, einfach das tollste was man machen kann. Kunden nerven überall mal und natürlich muss man für seine Überzeugungen auch kämpfen können, aber die Welt bisschen "schöner" zu machen ist ja auch was feines ;-D

Und Grafikdesign muss ja nicht gleich "Agentur" bedeuten. In die Werbung würd ich auch nie und nimmer gehen. Aber he die Leute die drin sind, finden es (sich?) meist supergeil ;-D Yeah 12 Std arbeiten, man ist ja so cool ]:D

Als Einsteiger würde ich natürlich empfehlen Vollzeit zu machen, weil man sonst immer aus den lehrreichen und interessanten Projekten rausgehalten wird. Aber ich hab nun nach 10 Jahren auf 32 Std gewechselt - war kein Problem. Solange man kein Art Director ist oder eine andere Führungsposition hat, ist das machbar - auch ohne Kinder schon. Sich aus der Karenz selbstständig machen ist auch ein sehr häufiger Gang in dieser Branche. Die 32 Std nun sind auch ein guter Verdienst, weil ich durch die Berufsjahre davor gut aufgestiegen bin (rein finanziell), sodass die 32 Std immernoch einem guten Gehalt entsprechen.

Ja, das beruhigt mich irgendwie. Ich habe gerade so das Gefühl, als müsste ich aufgrund 0 Daten eine Entscheidung treffen, die mich mein ganzes Leben lang begleiten wird. Das ist irgendwie gruselig und angsteinflößend.

Von dieser Angst mach dich unbedingt frei!

Meine Eltern haben beide bis jetzt schon mehrmals ihren Beruf geändert. Gerade wenn man an viel interessiert ist und gerne Neues lernt ist das kein großer Umstieg. Ich glaube aus dieser Situation ist auch meine Einstellung entstanden dass ich nichts "für immer" machen muss. Meine Mutter hat schon Fahrräder repariert, später Schaufensterdekoration gemacht, dann Grafikdesign gelernt und nun ist sie selbstständige Website-Programmiererin ;-D Ich bin im Design gelandet, aber kann mir vorstellen in 10 Jahren woanders zu sein ... z.b. würde ich gerne mal unterrichten - und das lässt sich mit meinem Fachwissen auch sicher mal umsetzen.

Also versteif dich nicht so drauf dass das was du dir jetzt auswählst für immer zu dir passen muss. Das eine ist der Beruf, das andere die Berufung ... und zweiteres findet dich immer irgendwann mal - egal welchen Weg du einschlägst. @:)

Dgie Se,herBin


wenn ich deine kriterien lese, kommt bei mir sofort ein widerstand hoch, dass du in einen medizinisch-pflegerischen zweig gehst (egal, ob nun mensch oder tier). diese Berufe fordern einen meist weit über die reguläre arbeitszeit hinaus - mental und emotional.

was mir sofort als idee gekommen ist

- veranstaltungstechnik

- tontechnik

- veranstaltungskauffrau

n,ullih&priesJemuxt


Und Grafikdesign muss ja nicht gleich "Agentur" bedeuten. In die Werbung würd ich auch nie und nimmer gehen. Aber he die Leute die drin sind, finden es (sich?) meist supergeil ;-D Yeah 12 Std arbeiten, man ist ja so cool ]:D

Ja klar, ist nur immer mein erster Gedanke... gibt natürlich auch genug andere Einsatzmöglichkeiten für Grafikdesigner. Ich fand nur nie, dass die die Welt schöner machen *duck* ;-) Alles, was man mit Herzblut macht, ist schön. Aber in jedem Beruf besteht auch die Möglichkeit, dass man ein reiner Lohnsklave ohne große persönliche Freiheiten wird - Können und ein Quentchen Glück entscheiden, ob man dem Design seinen Stempel aufdrücken kann oder für Firma XY jahrelang Striche im Prospekt zieht... ;-)

P;l#acLebo09x06


Die Seherin

Aber bei Veranstaltungstechnik und Veranstaltungskauffrau ists mit geregelten Arbeitszeiten doch auch nicht immer so easy oder?

Könnt ich mir halt vorstellen.. ;-)

Klar ist hier die mentale und emotionale Komponente sicher nicht so schwerwiegend wie die in medizinischen Berufen, keine Frage.. aber rein Zeit und Aufwandstechnisch kann ich mir vorstellen dass zb "Teilzeit" vor einem Event auch nicht mit normalem Arbeitszeitaufwand möglich ist..

D&ie XS ehexrin


Aber bei Veranstaltungstechnik und Veranstaltungskauffrau ists mit geregelten Arbeitszeiten doch auch nicht immer so easy oder?

kommt ganz auf die "agentur" an. gerade veranstaltungskauffrau ist oft sehr geregelt! und trotzdem nicht am schreibtisch festgetackert ;-)

S?oroma(n


Ich teile mal meinen Beitrag in zwei Teile. Einen gererellen. Und einen zu den Berufen.

Hier mein genereller Beitrag zu deinen Kriterien, die ich mal zusammengefasst habe:

Maximal 30 Stunden Arbeit die Woche für minimal 10 Euro die Stunde.

8,50 EUR ist eh Mindestlohn (bis aus Ausnahmen, die abgebaut werden).

Und 30 Stunden lassen sich wohl in vielen Branchen machen.

Da findet sich also bestimmt viel.

Mindestens 20 Urlaubstage im Jahr, besser mehr, die man halbwegs frei wählen kann.

Für Angestellte: Gesetzlicher Mindesturlaub ist sowieso 20 Arbeitstage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche

§ 3 Absatz 1 BUrlG

nicht fast ausschließlich im Sitzen

Job halbwegs gefragt, an vielen verschiedenen Standorten ausübbar

durch eine Ausbildung erlernbar. Aber ggf. auch Abi nachholen und studieren

Arbeitszeit soll nicht vor 10:00 Uhr beginnen, aber Kompromisse möglich

nicht alleine arbeiten, aber auch nicht auf ein spezielles Team angewiesen. Wechselnde Kooperationen wären toll. Mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen zu kommen, wo auch immer mal wieder ein Wechsel stattfindet.

Ich könnte nirgendwo arbeiten, wo die Mitarbeiter sich gegenseitig die Augen aushacken wollen und ein harter Konkurrenzkampf stattfindet. Es wäre besser, wenn alle an einem Strang ziehen. Das schließt Kontroversen ja nicht aus, nur Intrigen wären scheiße. Dass auf einen gewissen Betriebsfrieden wertgelegt wird, wäre mir wichtig.

Eine Unterscheidung lohnt sich generell: denkst du in Richtung Selbstständige Arbeit oder in Richtung angestellte Arbeit?

In der Selbstständigen Arbeit hast du viel mehr Freiheiten. Aber auch viel mehr Aufgaben, mit Teilzeit manchmal nur schwer zu vereinbaren sind. Mehr wirtschaftliche Verantwortung. Bist deine eigene Chefin.

Als Angestellte meist mehr Absicherung (gerade in Unternehmen mit starken Gewerkschaften). Da bietet sich IMHO eher der öffentliche Dienst an. Aber auch mehr Gängelung von außen und weniger Gestaltungsspielraum.

- Ich möchte bis zu einem gewissen Grad selbstbestimmt arbeiten können. Gewisse Vorgaben sind okay und Anleitung ja auch hilfreich, aber das bloße Ausführen von Anweisungen fände ich stressig, wenn ich keine eigenen Ideen einbringen darf.

- Ich interessiere mich grob für die Bereiche Gesundheitsfürsorge/Medizin, Naturwissenschaften, Umwelt- und Tierschutz und Kunst.

- Es wäre toll, wenn ich die Ausbildung in Berlin und Umgebung machen könnte, bei meinem Traumjob wäre das aber auch kein Muss.

Ich glaube, außer Meeresbiologie, Hochsee-Schiffahrt / Küstenschutz, Bergführerin ist in Berlin alles drin an Ausbildungsberufen. ;-D

Nyala8Z5


Alles, was man mit Herzblut macht, ist schön.

Das dachten unsere Kunden die sich ihre Geschäftsunterlagen selbst gestaltet haben sicher auch ]:D

SNoNroxman


Und hier zu Berufen:

Derzeit stehen bei mir folgende Berufe zur Debatte:

Mal meine Einschätzung dazu:

- Naturheilpraktikerin - viel sitzen, eher allein, wenn man kein Team hat, eher selbstständige Arbeit, keine angestellte Arbeit

- Physiotherapeutin - braucht einen stabilen Körper, geht überall, aber ist nicht besonders kreativ, dein Ideen- und Gestaltungsspielraum also klein, Hand-Physiotherapeutin (also für Reha von Händen) kann eine lohnenswerte Nische sein, da Spezialisierung die nicht jeder hat

- Ergotherapeutin - passt wohl recht gut, Entwicklungschancen aber klein

- Präparationstechnische Assistentin - Spezialberuf, nicht an vielen Orten gefragt

- Biologiemodellmacherin - viel sitzen, viel allein, Spezialberuf nicht an vielen Orten gefragt, beginnt sicher vor 10 Uhr; stelle ich mir als Handwerksberuf vor

- Schauspielerin (Theater) - harter Wettbewerb/Konkurrenz, sehr abhängig von Sympathien, Intrigen um Besetzung für Rollen, geht nur in großen Städten

- Sängerin (Theater) - das gleiche wie Schauspielerin

- Radiomoderatorin - fast ausschließlich im Sitzen, außer bei Außeneinsätzen

- Regie(-assistentin) (Film oder Theater) - das klingt passend

- Maskenbildnerin (Film oder Theater) - das klingt passend


Und mal so meine Ideen für dich:

- Tanztherapeutin, Theatertherapeutin, Sporttherapeutin

- Sozialpädagogin - aber Fachhochschulstudium

- Streetworkerin - aber Fachhochschulstudium

- Journalistin - so viel wie du hier schreibst

- Gesundheits- und Krankenpflegerin, landläufig "Krankenschwester" :-) - aber nur für die Spätschicht für das 10 Uhr-Kriterium; und mit den 30h musst du mal schauen; geringe eigene Kreativität, viel Routine; eigene Ideen eher nicht gefragt, dafür überall gebraucht, in Krankenhäusern mit guter Absicherung

- Life Coach, Mediatorin, Familienberatung, Paartherapie - viel im Sitzen, viel allein, wer kein Team um sich schafft/sucht (Gemeinschaftspraxis)

- Sexualtherapeutin - Riesenbedarf! - noch relativ frei in der Berufszulassung, aber wer da richtig ran will, ausbildungsintensiv, viel im Sitzen arbeiten; das Team müsstest du dir schaffen (Gemeinschaftspraxis), selbstständige Arbeit

- Arbeit im Naturschutz / Hochwasserschutz in einem Wasser- und Schifffahrtsamt (Geologin, Geodäsie), abgesicherter Job, aber Gestaltungsspielraum in der Behörde klein

- Arbeit in der Kartografie - Landkarten, Seekarten (Außeneinsätze, Ausland, aber auch viel am Computer im Sitzen), gewisses künstlerisches Gespür nötig

- Tierarzt-Helferin in einer Tierklinik - und dann eher die Spätschicht; eine Krankenschwester für Tiere

- Messe-Hostess (aber Konkurrenz um Aufträge, und nicht besonders kreativ, dafür wechselnde Orte und viiiiiele Menschen), als Nebenjob

- Escort/Begleitagentur, als Nebenjob: mit Menschen, nicht nur im Sitzen ;-D, nach 10 Uhr, geringer Zeiteinsatz, freie Zeiteinteilung, ganz guter Verdienst, Kreativität, Aufstiegschancen; die Seriösität musst dir aber selbst schaffen; und eine gewisse Konkurrenz unter den Damen/Herren gibt es sicherlich

- Veranstaltungswesen/Eventmanagement (Event-Organisatorin)

- Hochzeitsplanerin (aber viel Arbeit allein; und das Team musst du dir schaffen), selbstständige Arbeit

- Berufsberaterin :-) - öffentlicher Dienst, aber wieder viel im Sitzen und eine gewisse Eintönigkeit

PS: Den Controller deines Vaters merkt man hier immer noch. ;-D

Liste von Kriterien, und die abhaken. Schau mal hier die ersten 30 Sekunden an. ]:D

[[https://www.youtube.com/watch?v=Y4Hrq12Oh20]]

Der Typ mit dem Fragebogen im Speeddating, das ist der Controller. :-)

npullfi&priegsdemuxt


Das dachten unsere Kunden die sich ihre Geschäftsunterlagen selbst gestaltet haben sicher auch

HAHA exakt meine Kunden. Immer. ;-)

Hxeym


Noch was zu bedenken: Wenn du einen Ausbildungsplatz für 2016 willst, bist du recht spät dran. Die meisten Betriebe suchen sehr frühzeitig, sodass die Suche jetzt schon abgeschlossen ist. Auch für manche (ausbildende) Schulen rückt die Frist näher.

Also wenn du 2016 Ausbildung machen willst, dann würde ich mich jetzt rasch bewerben.

Cain{nbamon4


Hallo Leute @:)

Sorry, dass ich mich ein paar Tage nicht gemeldet habe. Ich musst die Informationen alle erstmal sacken lassen und mich orientieren. Alle Beiträge waren sehr hilfreich und teils unterhaltsam für mich ;-D , vielen Dank @:) ! Auf ein paar Punkte möchte ich noch speziell eingehen:

Von dieser Angst mach dich unbedingt frei!

Meine Eltern haben beide bis jetzt schon mehrmals ihren Beruf geändert. Gerade wenn man an viel interessiert ist und gerne Neues lernt ist das kein großer Umstieg. Ich glaube aus dieser Situation ist auch meine Einstellung entstanden dass ich nichts "für immer" machen muss. Meine Mutter hat schon Fahrräder repariert, später Schaufensterdekoration gemacht, dann Grafikdesign gelernt und nun ist sie selbstständige Website-Programmiererin ;-D Ich bin im Design gelandet, aber kann mir vorstellen in 10 Jahren woanders zu sein ... z.b. würde ich gerne mal unterrichten - und das lässt sich mit meinem Fachwissen auch sicher mal umsetzen.

Also versteif dich nicht so drauf dass das was du dir jetzt auswählst für immer zu dir passen muss. Das eine ist der Beruf, das andere die Berufung ... und zweiteres findet dich immer irgendwann mal - egal welchen Weg du einschlägst. @:)

Danke, Nala, das hilf mir echt! Hätte fast ein bisschen geheult, da mich das Thema "Freiheit vs. Verpflichtung" echt beschäftigt. Wie macht man das denn, alle 10 Jahre den Job zu wechseln? Kriegt man dazu überhaupt Chancen? Geht das nicht mit großen finanzielle Einbußen einher?

wenn ich deine kriterien lese, kommt bei mir sofort ein widerstand hoch, dass du in einen medizinisch-pflegerischen zweig gehst (egal, ob nun mensch oder tier). diese Berufe fordern einen meist weit über die reguläre arbeitszeit hinaus - mental und emotional.

was mir sofort als idee gekommen ist

- veranstaltungstechnik

- tontechnik

- veranstaltungskauffrau

Hm... ja... bei den medizinischen Berufen würde ich auch nichts machen wollen, wo ich mich ganz furchtbar verantwortlich fühlen muss. Deswegen wäre ja Naturheilpraktikerin ganz interessant für mich gewesen. So weit ich bisher weiß (mache da demnächst ein Praktikum ^^), werden Naturheilpraktiker oft aufgesucht, um eine ganzheitliche Diagnostik durchzuführen, was bei den studierten Medizinern oft nicht gemacht wird, da hat halt jeder sein Fachgebiet. Wenn ich dann weiß, was dem Patieten hilft, kann ich ihm bei milden Beschwerden durch natürliche Medizin weiterhelfen und bei schlimmeren Krankheiten zu entsprechenden Fachärzten raten. Ich wäre eine Art Vermittler ist der Art. Das stelle ich mir toll vor.

Veranstaltungskauffrau könnte ich mir aber auch vorstellen, vielleicht auch Immobilienmaklerin - da ist man ja auch viel unterwegs. In stressigen Zeiten, z.B. vor Events, könnte ich ja auch mal Überstunden machen, solange es sich in Grenzen hält und irgendwie honoriert wird, finanziell oder durch weniger Arbeit in ruhigeren Zeiten.

Eine Unterscheidung lohnt sich generell: denkst du in Richtung Selbstständige Arbeit oder in Richtung angestellte Arbeit?

Wenn ich es mir aussuchen kann - angestellte Arbeit mit möglichst vielen Freiheiten ^^. Bevor ich gegängelt werde, werde ich lieber selbstständig. Aber vor einem respektvollen Chef, der weiß, was er tut, hätte ich ebenso Respekt und auch kein Problem, unter ihm zu arbeiten. Ich bin da wohl nicht so festgelegt.

Ich glaube, außer Meeresbiologie, Hochsee-Schiffahrt / Küstenschutz, Bergführerin ist in Berlin alles drin an Ausbildungsberufen. ;-D

;-D

Nur Präparationstechnische Assistentin kann ich hier nicht werden, so weit ich weiß, das fand ich auch mal spannend :-( .

Danke Soroman, für den Riesen-Beitrag und die Mühe, die du dir mit mir gemacht hast @:) !

Ich muss das alles mal in Ruhe durchgucken und analysieren, höhö ;-D .

Das Controller-Video habe ich mir angeschaut.

Ja, ein gewisse Hang zum Planen liegt in meiner Familie - mein Vater hat das beruflich umgesetzt. Ich weiß noch nicht, ob ich das will. Könnte ein Ventil sein, könnte aber auch dazu führen, dass ich auch privat noch immer mehr plane und mehr als derzeit will ich eigentlich nicht zu planen beginnen ;-) .

Noch was zu bedenken: Wenn du einen Ausbildungsplatz für 2016 willst, bist du recht spät dran. Die meisten Betriebe suchen sehr frühzeitig, sodass die Suche jetzt schon abgeschlossen ist. Auch für manche (ausbildende) Schulen rückt die Frist näher.

Also wenn du 2016 Ausbildung machen willst, dann würde ich mich jetzt rasch bewerben.

Echt? Ui... ich dachte, ich hätte da schon bis Juni Zeit :-X .

Wenn das stimmt, sollte ich da wohl nochmal umdisponieren und vielleicht doch noch ein FSJ oder FKJ machen.

s{chneJcke1x985


Ich setz mal ein Lesezeichen und schreibe morgen (evtl. per PN) was dazu, denn in einige der eingangs genannten Bereiche hab ich bisschen Ahnung. :)D

N}an+ni77


Also wie schon gesagt, für Ausbildung ist es eigentlich schon zu spät. Die meisten Firmen sind damit schon durch.

FSJ könnte vielleicht auch knapp werden. Ich hab meinen Vertrag damals glaube ich im Januar unterschrieben für September. Das ist aber auch schon 20 Jahre her. ;-)

C[hanhce0x07


Cinnamon,

viele der hier im Fadenverlauf genannten Berufe sind tatsächlich null mit Deinen anfangs genannten Vorstellungen zu vereinbaren.

Ob nun im humanmedizinischen Bereich oder im tierpflegerischen Bereich. No Way mit Deinen Arbeitszeitvorstellungen (außer vielleicht, wie hier auch angemerkt, Ergotherapeut und Ähnliches mit planbaren Kundenterminen).

Tiermediznische Fachangestellte heißt das, was hier immer als Tierarzthelferin beschrieben wird. Und die Arbeitszeiten, bei gleichzeitig oft geringer Entlohnung, sind nicht ohne. Mehr verdienen kannst Du in diesem Beruf, wenn Du Dich spezialisierst. Das geht nur mit hohem Zeit- und Fleißaufwand. Eine Bekannte hat dies getan und sich in einer Pferdeklinik auf ganz bestimmte OP- und Diagnosetechniken spezialisiert, sie verdient inzwischen sehr gut, ist aber kaum noch zu Hause, und falls doch, immer auf Abruf

Weiterhin bei jedem dieser Berufsfelder das Problem, dass Du Dich nach eigenen Aussagen schlecht emotional abgrenzen kannst. Um einen guten Job zu machen ist dies aber zwingend notwendig. Ich weiß jetzt nicht, ob Du - abgesehen vom Gassigehen im TH - Erfahrungen auf diesem Gebiet hast. Also weißt, wie Du im Ernstfall reagierst. Das weiß man tatsächlich immer erst, wenn man es mal erlebt hat.

Ich spreche da aus einigen Jahren Erfahrung (vor allem im tierischen Bereich), dass diese Abgrenzung auch möglich ist, auch wenn man grundsätzlich ein sehr emotionaler Mensch ist. Ich schalte dann sehr pragmatisch auf 'Analyse' 'Problemeingrenzung' 'handeln'. Das 'fühlen' ist nicht weg, aber es kommt erst nach, wenn die Situation erfolgreich gemeistert ist. OB das bei Dir auch funktionieren würde, könnten nur entsprechende praktische Erfahrungen zeigen.

Weiter geht es mit den künstlerischen Berufen. Wenn die einzige Vorerfahrung ein Mitwirken in einer Theater-AG ist, sehe ich auch hier keine Chancen für Dich. Die meisten der sich dort Bewerbenden sind seit Jahren mit Herzblut dabei und haben ohne Ende Vorerfahrung, spielen bereits auf größeren Bühnen. Was einen gewissen zeitlichen Aufwand bedeutet, oft auch einen finanziellen. Natürlich ersetzt das kein Talent. Aber der Bewerberandrang ist so groß, dass nur Leute mit Talent UND viel Vorerfahrung genommen werden.

Zu Deiner These, dass alle zum Film wollen und nicht ans Theater: Falsch. ;-) Im Gegenteil. Viele - sogar bekannte und man müsste meinen (aber eben auch nur meinen) gut verdienende TV-Größen - sind sogar sehr darauf angewiesen, ihre Filmrollen durch regelmäßige Theaterauftritt zu ergänzen.

Beruflicher Wechsel ist auch später möglich, falls Dir ein Beruf dann bei Ausübung doch nicht mehr zusagt. Aber leicht ist es nicht. Es erfordert Biss und viel Engagement. Wer nach 10 Uhr losgeht, hat da schon verloren. ;-) Sorry fürs drauf rumreiten ;-D

Ich schreibe auch hier aus eigener Erfahrung. Ich habe ursprünglich einen kaufmännischen Beruf erlernt meine Eltern haben sich da durchgesetzt, auch wenn meine Interessen auf anderen Gebieten lagen, damals schon und einige Jahre in verschiedenen Branchen in diesem gearbeitet. Kam dann über die Freizeit wieder zu meiner eigentlichen Berufung und wollte das unbedingt ausbauen, später dann immer mehr dazu wissen und lernen. Daher habe ich dann letztlich eine Umschulung absolviert in meinen Traumberuf. War eine harte Zeit, auch finanziell, aber sie hat sich in meinen Augen gelohnt.

Im eigentlichen Traumberuf habe ich danach eine Weile gearbeitet, um mich später von genau da aus selbstständig zu machen und dies ein paar Jahre zu sein. Hier war sehr von Vorteil, auch die kaufmännische Ausbildung zu haben. Inzwischen bin ich nicht mehr selbstständig, habe innerhalb des zweiten Berufsfeldes einiges an Mehrerfahrung über zig verschiedene Wege sammeln können und arbeite derzeit angestellt als Fachberaterin (aber auch als kaufmännische Mitarbeiterin). Es ist eine Kombination aus allem, was ich bisher gemacht habe, die mir bisher sehr gut gefällt. Jetzt zahlen sich die vielfältigen Erfahrungen mehr als aus. Doch bis es soweit war, gab es auch lange Durststrecken.

Für dieses Jahr bist Du tatsächlich schon recht spät dran. Als erstes solltest Du Deine Hauptinteressen wesentlich stärker eingrenzen. Gibt es wirklich Nichts, an dem Dein Herzblut mehr hängt als an anderen Dingen? Nichts, für das Du weit vor 10 Uhr ?? da war es wieder?? ;-D aus dem Bett springen würdest? Irgendetwas, für das Du brennst und wo Du Kräfte mobilisieren kannst, von denen Du vorher gar nichts geahnt hast?

Wenn sich da etwas finden ließe, dann nutze vielleicht wirklich ein Jahr bis zum Ausbildungsbeginn, um Dir das vorab in Praktika anzuschauen. Beginne aber dann zeitig genug, Dich auch um einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu bewerben. Nichts wäre ärgerlicher als wenn Du endlich etwas findest, das Du unbedingt tun möchtest, um dann festzustellen, das wollen ja auch noch andere und die waren schneller. ;-)

Viel Erfolg!

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