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Job annehmen oder nicht ?

wMolf0gang]1970 hat die Diskussion gestartet


Liebes Forum

Ich habe Zerspannungsmechaniker gelernt. Ich wohne im Land Brandenburg. Ich wurde vor 3 Jahren arbeitslos. Um etwas mehr Geld zu verdienen habe ich mir eine Tätigkeit als Reinigungskraft gesucht ja ich als Mann. Das mache ich jetzt 2 Jahre und ich finde es okay. Nun hat mir mein Chef eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit angeboten. Ich weiss nicht ob ich es machen soll.in meinen Bekanntenkreis ist die Meinung gespalten ,die einen sagen auf alle Fälle machen die anderen sagen Du willst doch nicht Dein halbes Berufsleben putzen gehen.Mit der Arbeit habe ich keine Probleme bin aber noch nur geringfügig.Gibt es unter Euch Im Forum die den Job schon länger machen? Ist es ungewöhnlich wenn ein Mann im Büro putzt Papierkörbe lehrt und Toiletten putzt. Wie ist denn die Aktzeptanz als Reinigungskraft. Ich persöhnlich würde es gerne machen habe aber noch zweifel. Ich würde 35 Stunden arbeiten .

Antworten
L8u2ciY32


Würde es machen. Du kannst dich immer noch in deinem eigentlichen Beruf weiterbewerben und bist so finanziell abgesichert.

Finde man sollte sich nicht dafür schämen. Habe für dich Respekt. Wie viele Leute in deine Position ergreifen nicht die Initiativ etwas anders zu machen und sind Dauerarbeitslose? Viele.

R`ots-chopsf2


Ich würde es machen. Selbst als Reinigungskraft kann man Objektleiter werden.

Bei meinem Arbeitgeber gibt es einige männliche Reinigungskräfte sowie Objektleiter. Da käme keiner auf die Idee, dass das nur Frauenarbeit wäre. ;-)

N'ulla}chtfuen:fzxehn


Bei uns gibt es auch einige männliche Reinigungskräfte - und ich habe das Gefühl, dass die gründlicher putzen als die Frauen :=o ;-)

n%ulliE&pri,esemxut


Am putzen ist nichts verkehrt. Wenn die Gegend eher strukturschwach ist und die Aussichten, wieder im erlernten Beruf arbeiten zu können, momentan schlecht sind oder man nicht umziehen möchte, warum nicht? Ergreif eine Chance, wenn du sie siehst. Auch in dem Job kann man es zum Vorarbeiter bringen. ;-)

S@tal4fyr


Klar, wieso nicht? :)^

Gerade das hier

Ich persöhnlich würde es gerne machen

sollte alle Zweifel zerstreuen.

Du machst den Job doch jetzt auch schon, und als Vollzeitjob ist es doch noch besser als ein Minijob.

MEr.k FIozre@skxin


Auf jeden Fall.

Versuche parallel wieder in dan alten Job zu kommen oder bilde Dich weiter (z.B. Meister oder Techniker). Du solltest die langfristige Perspektive nicht vergessen!

TQhe6Blac:kWidoTw


Ich würde es an deiner Stelle auch machen. Zeitgleich kannst du Bewerbungen schreiben. Und ein Mann, welcher ganztags arbeiten geht ist immer besser angesehen, als Männer, welche Jobs aus fadenscheinigen Gründen ablehnen.

Daimp?lxe


Ja, machen!

Aber ich hätte auch eine Frage: was hindert dich daran, wieder in deinem alten Beruf zu arbeiten? Gerade im Metallbereich werden doch händeringend Fachkräfte gesucht? Oder ist die Lage in Brandenburg anders? Käme ein Umzug in Frage? Aber letztendlich kannst du auch in der Raumpflege Karriere machen!

ThheBl^ackWidxow


Ich würde es an deiner Stelle auch machen. Zeitgleich kannst du Bewerbungen schreiben. Und ein Mann, welcher ganztags arbeiten geht ist immer besser angesehen, als Männer, welche Jobs aus fadenscheinigen Gründen ablehnen.

CVo-mran


Nur weil du einen Vollzeitjob annimmst heißt das ja nicht, dass du ewig darauf festgenagelt bleibst.

Aus deinem Beitrag ging nicht hervor, ob du weiter eine Stelle in deinem gelernten Beruf suchst, oder ob du aufgegeben hast. Aber selbst, wenn du die Stelle annimmst, kannst du immer noch kündigen, wenn du etwas besseres findest.

Die Tätigkeit als solche ... nun ja, es mutet vielleicht immer noch ein bisschen merkwürdig an, aber auch das ist ein Stück weit Emanzipation. Und du bist ja noch jung genug, um bestenfalls auch in diesem Rahmen eine Existenz aufzubauen, Verantwortung zu bekommen bis hin zur möglichen Selbständigkeit. Wenn du das pfiffig anstellst und dich mit einem wachen Verstand in dieses Metier einlebst und im Sinne des Unternehmens planst und denkst, dann wird dein Chef auch diese Qualitäten zu schätzen wissen.

C|ornKelia5x9


Mein Rat wäre: mach es. Zum einen bist du dadurch wieder kranken- und rentenversicherungsmäßig besser abgesichert, auch für deine künftige Rente, selbst wenn die noch in weiter Ferne liegen sollte. Zum anderen kannst du dich immer noch in deinem alten Job bewerben und stehst auch in der Bewerbung nicht als Minijobber da, sondern als jemand, der sich aus einem festen Beschäftigungsverhältnis bewirbt. Das macht in jeder Bewerbung schon einen viel besseren Eindruck!

Was Männer in deinem jetzigen Beruf angeht: in unserem Büro kommen zweimal pro Woche die Reinigungsleute. Fast alles Männer, überhaupt kein Problem.

n6ajanlagut


Was ist deine Alternative?

Ein Minijob als Reinigungskraft? Dann nimm auf jeden Fall den Vollzeitjob.

Ein Job als Zerspaner wär vermutlich wesentlich besser bezahlt und auch geistig fordernder - gibts da in deiner Gegend keine Stellen, oder willst du gar nicht in den Job zurück? Hier in Süddeutschland würdest du problemlos was bekommen.

P6feff7ekrmi~nzbxonbon


Wenn Du kein Problem mit der Arbeit als Renigungskraft hast (und du sagst ja selber, das der Job okay ist), dann mach es mit dem Vollzeitjob. Besser als der Minijob ist es doch allemal oder? Ist doch total egal, was andere davon halten. Es ist ein Job, Du findest in okay und Du verdienst Geld damit. Wüsste nicht was es daran auszusetzen gäbe.

w]olfga3ng19x70


Ich habe gestern schon in der Radiologie angefangen und heute früh die Apotheke. In der Radiologie war man schon etwas überrascht das das keine Frau kam . Aber alle waren sehr nett. Ich werde heute den Arbeitsvertrag unterschreiben. So schlecht ist das gar nicht.Auch die Arbeit muss schließlich gemacht werden und ich habe wieder eine Perspektive und muss nicht mehr zum Amt. Ich muss mich nur noch an die frühen Arbeitszeiten gewöhnen. Ich fange ab morgen um 4 Uhr bis um 9 Uhr und dann wieder von 17 Uhr bis 21 Uhr. Es sind aber wirklich gute Objekte. Lieber Reinigungskraft sein als Arbeitslos.

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