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Soll ichs wirklich machen oder lass ichs lieber sein..

STrhJtfzr hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen.

Ich habe momentan ein richtiges Chaos in meinem Leben. Ich habe eine Ausbildung im Verkauf abgeschlossen und dannach auch 1.5 Jahre auf diesem Beruf gearbeitet. Leider bekam ich danach eine Krebsdiagnose welche mich aus dem Leben riss.. war eine schlimme Zeit und mir ging es totverschissen, hatte diverse Operationen und Therapien aber seit einem Jahr habe ich jetzt alles überwunden und habe nur noch Kontrolltermine.

Nun, der Betrieb hatte mir die ganze Zeit als ich krank geschrieben war (über ein Jahr) nicht gekündigt. Danke liebe Chefin! Als ich aber wieder ins Berufsleben einstieg merkte ich sehr schnell dass es mir nichts mehr sagt Kunden zu bedienen. Sie nervten mich nur noch mit ihrem gejammer "sie hätten zugenommen und müsse jetzt eine Jeans grösser nehmen. Das könne doch einfach nicht sein.." ich kündigte und bekam sehr schnell ein Job im Büro als Sachbearbeiterin im Einkauf bei einer Modefirma. Die Euphorie war da..! Ganze zwei Monate! Als ich die Abläufe kannte langweilte es mich schonwieder und ich überlegte was ich machen soll. Ich sah ein das die Modebranche nichts mehr für mich war sondern die Medizin! Ich merkte immer wieder wie ich selbt Anatomie lernte oder mich über Diagnosen und Operationstechniken schlau machte. Ich dachte dann wie es wäre selbst im OP zu stehen. Die Idee gefiel mir total also begann ich ein Praktikum und meldete mich für die Ausbildung für Operationsfachfrau an. Seit Januar bin ich nun in diesem Praktikum und da schau her, es langweilt mich schonwieder. An der Schule bin ich mittlerweile aufgenommen worden und würde im August damit beginnen. Ich merke aber das ich währed der Arbeit genzg Zeit habe um mir über irrelwvante Sachen Gedanken zu machen. Also ich "brauche" mein Hirn nicht. Ich werde nicht genug gefordert. Da ich aber jetzt schon wieder merke das es mich nicht genug erfüllt und und es nach der Ausbildung nicht grosse Weiterbildungsmöglichlkeiten gibt, weiss ich jetzt nicht ob ich mich nicht einfach noch für ein Medizinstudium rüsten soll. Sprich die Matura nachholen und dannach den NC probieren.

Mein Interesse ist bestimmt hier, aber was ist wenn mir auch das wieder verleidet? Oder ich nicht aufgenommen werde? Das Alter ist nicht weiter tragisch für mich. Ich bin 23 Jahre alt also könnte ich noch immer mindestens 30 Jahre ( wenn nicht mehr, wer weiss wann ich in Rente gehen werde) auf diesem Beruf tätig sein. Familienplanung gibt es bei mir keine. Also hätte ich die Zeit. Es gibt so viele was-wäre-wenn Fragen. Werde ich scheitern? Gefällt es mir auch? Verleidet es mir wieder? Werde ich das Durchhaltevermögen haben?

Soll ich einfach diese Ausbildung zur Operationsfachfrau machen und mich dann langweilen? Warum kann ich mich nie richtig entscheiden?

Habt ihr Tipps für mich? Berufsberatung war ich schon. Antwort: das müssen Sie selber wissen. :)= toll, danke!

Ein Arzt riet mir ich solle es machen er sähe wie unterfordert ich jetzt schon sei. Ich würde nicht in diesen Beruf passen da ich mein Wissensdurst viel zu gross um "nur" eine OP -schwester zu sein.

Antworten
CchajncNe00x7


Ein Arzt riet mir ich solle es machen er sähe wie unterfordert ich jetzt schon sei. Ich würde nicht in diesen Beruf passen da ich mein Wissensdurst viel zu gross um "nur" eine OP -schwester zu sein.

Hm. Da es selbst im Arztberuf später so sein wird, dass es eben auch (nach Einarbeitung) Routine-OPs geben wird, die häufiger anfallen und nach demselben Schema ablaufen - natürlich mit leichten Abweichungen, aber vom Grundsatz her - sehe ich eher ein Manko darin, dass Du die Aufmerksamkeit nicht lange halten kannst als einen Vorteil. Gerade bei wiederkehrenden Sachen ist es enorm wichtig, voll da zu sein und nicht nachzulassen.

Ob das zwingend mit Unterforderung einhergeht oder Du zu schnell dazu neigst zu glauben, Du wüsstest bereits alles (was in dem Job echt gefährlich werden kann), lässt sich hier jetzt natürlich nicht feststellen. Das kannst tatsächlich nur Du selbst für Dich mal kritisch hinterfragen und dann beantworten.

Selbst mit hoher Auffassungsgabe finde ich es eher ungewöhnlich, dass alles, was vorher brennend interessiert hat, bereits nach so kurzer Zeit als "abgearbeitet" betrachtet wird. Oder aber Du hast extremes Pech gehabt und eine Praktikumsstelle erwischt, wo Du eher von allem ferngehalten wirst und (noch?) keine Verantwortung übernehmen kannst?

Berufsberatung war ich schon. Antwort: das müssen Sie selber wissen.

Letztlich läuft es ja aber doch genau darauf hinaus, da Dich hier niemand kennt und einschätzen kann. ;-) Das oben sollen nur Denkanstöße sein, die Du für Dich mal prüfen (und ggf. auch verwerfen) kannst.

SvrhJxtzr


@ Chance007

Ja das mit "alles kennen" ist vielleicht übertrieben. Es ist noch immer sehr interessant für mich! Ich denke nur wie lange das gehen wird. Denn irgendwann wird es so sein, dass ich die Routine haben werde. Die Frage ist nur wann.. es juckt mich unter den Fingernägel wenn ich daran denke meines Wissensdurst irgendwann nicht mehr stillen zu können weil ich wie ausgebremst bin.

Ich werde wohl eine Münze werfen ;-)

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