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Urlaub und neuer Job

M;anCgoux86 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

da ich derzeit kurz vor einem Jobwechsel stehe, wollte ich mal bezüglich Urlaub bei euch nachfragen.

Ich bin zwar noch etwas skeptisch, aber nun ja, mal abwarten.

Problem ist:

Mir stehen beim alten AG und neuen AG jeweils 28 Tage zu. Wechseltermin 01.05.

Der neue AG möchte eine Urlaubsbescheinigung des alten haben - soweit ok.

Nun habe ich aber dieses Jahr bereits 14 Tage genommen, obwohl mir bis zum Wechsel nur 10 zustehen würden.

Ich würde somit beim neuen AG nur 14 Tage erhalten und zusätzlich würde mir dann mein bisheriger AG die 4 restlichen Tage (14 Tage genommen obwohl Anspruch auf 10) vom Gehalt abziehen - ist das überhaupt möglich? Wäre ja dann sogar noch eine "Bestrafung" für einen Wechsel?

Was meint ihr ?

VG Mangu

Antworten
k7oboFldixne44


Wo siehst Du da eine Bestrafung?

Du hast 28 Tage Anspruch. Dadurch das Du in der 1. Jahreshälfte wechselst, beim alten AG nur einen Anspruch von 10 Tagen. Hast aber bereits 14 Tage genommen. Es ist nur legitim das diese 4 Tage abgezogen werden. Evtl. kann man die durch Überstunden gutschreiben lassen.

Somit hast Du beim neuen AG nur noch 14 Tage Anspruch.

Alles richtig.

Weil Du beschließt den AG zu wechseln, muß dieser Dir ja nicht 4 Tage schenken.

L+idlaLimna


Wenn die 4 genommenen Tage beim 1. AG aber vom Gehalt abgezogen werden, handelt es sich aber nicht um bezahlten Urlaub sondern eine Freistellung.

Daher müssten dann eigentlich 18 Tage beim 2.AG bestehen.

Urlaubstage für die man keine Gehalt erhält, dürfen nicht vom Urlaubskontingent abgehen.

M'an/gu86


Danke für eure Antworten.

@ Koboldine:

Wie bereits LilaLina schrieb, denke ich, es ist nicht zulässig, dass mir zu viel genommener Urlaub beim alten Arbeitgeber zum einen nicht bezahlt und beim neuen somit nicht gewährt wird

@ LilaLina.

Danke für deine Erklärung - so war auch mein Gedankengang; aber dann kann ich das ja bei meinem bisherigen AG entsprechend ansprechen.

CNomraxn


Der Urlaub dient nach Gesetz zur Erholung und dein Gehalt richtet sich nach deinem Arbeitsvertrag. Ob der Urlaub bezahlt wurde oder nicht, spielt dabei keine Rolle, da der Erholungseffekt ja eingetreten ist. Insofern muss dir der neue Arbeitgeber nicht mehr Urlaub einräumen, nur weil der alte Arbeitgeber dir den Mehrurlaub vom Gehalt abzieht.

Eine "Bestrafung" liegt da nicht vor.

Vielleicht bringst du deinen alten Arbeitgeber dazu, dir die überschüssigen 4 Tage nicht als Urlaub zu deklarieren, sondern wie von LilaLina schon angemerkt als Freistellung ohne Lohnfortzahlung. Dann hast du auch wieder Anspruch auf den vollen Urlaubsanteil beim neuen Arbeitgeber.

Reden, verhandeln, und ein Ergebnis anstreben, bei dem niemand verliert.

Wfatqerli2


Ich würde somit beim neuen AG nur 14 Tage erhalten und zusätzlich würde mir dann mein bisheriger AG die 4 restlichen Tage (14 Tage genommen obwohl Anspruch auf 10) vom Gehalt abziehen - ist das überhaupt möglich? Wäre ja dann sogar noch eine "Bestrafung" für einen Wechsel?

Wenn du nur 10 Tage Anspruch hast und 14 genommen hast, kann der AG natürlich die weiteren 4 nicht bezahlen bzw. wenn die bezahlt wurden dir das vom Gehalt abziehen. Der Fehler ist hier, dass dir der neue AG nur 14 Tage Urlaub gibt statt 18 Tage, die du dann noch übrig hast. Du warst beim alten AG die 4 Tage dann nich im Urlaub, sondern unbezahlt freigestellt, wenn der dir das vom Lohn wieder abzieht.

MJanguU8x6


Ok, dann habe ich das richtig gesehen und verstanden.

Vielen Dank euch

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