» »

Jung, krank und nutzlos

P/3sch*biesxt


Ich habe mir schon damals als klar wurde, dass ich nie wieder arbeiten gehen kann

%-|

Du schreibst weite von den nächsten 70 Jahren in Armut leben.

Wie kann man sich als junger Mensch schon so aufgeben?

Warst du mal in Behandlung wegen Depressionen?

E^hemMaliger Nut>zer (r#46719x3)


Als Anekdote am Rande:

Narkolepsie ist, je nach Ausprägungsgrad, durchaus auch als Schwerbehinderung zu werten. Allgemein irgendwo zwischen 50 und 80% angesiedelt.

Warst du mal in Behandlung wegen Depressionen?

Wenn der TE, was er noch nicht konkret geschrieben hat, an Narkolepsie leidet, kann die Narkolepsieproblematik aber im Tagesablauf und sozialen Umfeld durchaus zu Depressionen u. sozialer Phobie führen.

D^ombHauer


@Paul Revere:

Ich war bei rund 100 Ärzten.

Was bringt mir das hier?

Befunde zusammentreiben, damit du zumindest weißt was damals diagnostiziert wurde und auch was ausgeschlossen wurde.

Jetzt weiß ich, dass Diabetes diagnostiziert und ausgeschlossen wurde. Ich weiß, dass Narkolepsie diagnostiziert und ausgeschlossen wurde. Und ich weiß, dass Schizophrenie diagnostiziert und ausgeschlossen wurde. Und 100 weitere Krankheiten wurden diagnostiziert und ausgeschlossen.

Aber was habe ich nun davon?

@ sweet-soccerfreak:

Ich würde gerne weiter leben, aber dafür brauche ich Geld. Sozialhilfe ist kein Zustand mit dem ich 70 Jahre leben will.

Welche Rolle spielt es ob ich gerne schreibe? Oder ob ich zeichnen, malen oder basteln kann? Willst du mir jetzt vorschlagen, dass ich der nächste Stephen King oder Picasso werden soll?

Was ist mit sozialer Interaktion, Beschäftigung mit älteren Menschen oder Kindern /Jugendlichen?

Ja, was soll damit sein? Soll ich eine Rentner-Gang bilden und wir überfallen Geldtransporter?

Bilde dich, such dir Aufgaben.

Und welche? Wie soll ich mich bilden, wenn selbst die grundlegende Fähigkeit etwas zu lesen nicht vorhanden ist?

Eqhema!liger LNutzer (#4i6719x3)


Ich weiß, dass Narkolepsie diagnostiziert und ausgeschlossen wurde.

Was nun? Narkolepsie ist, abgesehen von der klinischen Symptomatik, auch eindeutig mit EEG feststellbar.

Da bleibt idR wenig Spielraum - und Neurologen mit Schwerpunkt Schlafmedizin bzw. Schlafambulanzen im klinischen Bereich gibt es nicht gerade wie Sand am Meer.

P2aulJ_Re0vere


Ich finde auch, dass man den Effekt, den schwere chronische Müdigkeit auf das Leben haben kann nicht bagatellisieren sollte.

Aber: Bevor wir nicht wissen was Dombauer bisher konkret unternommen hat, was diagnostiziert wurde und was nicht wird es schwierig sein hilfreiche Ratschläge zu geben.

Es gibt unzählige mögliche Ursachen für chronische Müdigkeit und je nachdem muss anders mit ihr umgegangen werden.

Puau$l_RevMe8re


Ich war bei rund 100 Ärzten.

Was bringt mir das hier?

Das ist wichtig, damit wir, und auch du, sehen können welche Möglichkeiten dir noch bleiben. Ob die Möglichkeit zur Heilung der Müdigkeit besteht, oder du dein weiteres Leben danach ausrichten musst.

Welche Therapien hast du bisher gemacht? Es wurden keine psychischen Probleme gefunden?

Was nun? Narkolepsie ist, abgesehen von der klinischen Symptomatik, auch eindeutig mit EEG feststellbar.

Sicher? Soweit ich weiß ist es nicht immer ganz so simpel.

ELhem?aliger VNutzJero (#467B193x)


Sicher? Soweit ich weiß ist es nicht immer ganz so simpel.

Da revidier ich dann natürlich gerne.

Was ich damit sagen wollte ist, dass es bei Narkolepsie, oder bei Krankheitsbildern mit exzessiver Müdigkeit, zumindest die Möglichkeit gibt, eine objektivierbare Erfassung von möglichen Diagnosekriterien durchzuführen.

Die bekanntesten in der Hinsicht sind die Polysomnographie und der multiple Schlaflatenztest.

Pdaul(_RGevxere


Gut, danke dir :-)

Wobei (wieder: soweit ich weiß) auch Polysomnographie und MSLT Ergebnisse liefern können, die nicht ganz eindeutig sind.

Aber ich möchte hier keine Nebendiskussion beginnen. Ich finde das zeigt jedoch wie wichtig es ist, dass Dombauer genau Bescheid weiß was und wie untersucht wurde.

DIoembauxer


Hatte ich schon geschrieben, welche Medikamente ich ausprobiert habe. Psychische Probleme wurden diagnostiziert und ausgeschlossen.

mYuhkuh-2k


Und was sagst zu meiner Anregung? Wurde in die Richtung mal geguckt?

s"wee=t-soccBerfrxeak


Dombauer...

Ich würde gerne weiter leben, aber dafür brauche ich Geld. Sozialhilfe ist kein Zustand mit dem ich 70 Jahre leben will.

Okay, du willst nicht. Können könntest du schon. Tschuldigung, aber viele Menschen haben mit Hartz 4 im Endeffekt mehr Geld (oder mindestens genauso viel) als wenn sie in (schlecht bezahlten oder ihren leider nicht vorhandenen Qualifikationen entsprechenden) Jobs arbeiten. Was mit Sicherheit nicht gut, aber die Wahrheit ist.

Du beschwerst dich über kein Geld und nichts zu tun. Irgendwo muss man aber mal anfangen!

Willst du mir jetzt vorschlagen, dass ich der nächste Stephen King oder Picasso werden soll?

Soll ich eine Rentner-Gang bilden und wir überfallen Geldtransporter?

Du denkst nicht mal eine Minute darüber nach, was ich dir damit sagen wollte... du hast offenbar eine grds. negative Einstellung, erstmal kontra geben, ohne nachzudenken.

Man kann in zahllosen Jugendeinrichtungen arbeiten, sich mit älteren Menschen beschäftigen, mit ihnen Zeit verbringen, auch Gefängnisse suchen Leute, die sich dort engagieren. So etwas gäbe DIR eine Beschäftigung, einen Ansatzpunkt UND du könntest damit noch etwas Gutes tun, anstatt dich zu Hause selbst zu bemitleiden und die Welt zu hassen.

Einrichtungen mit Geflüchteten, Kleiderstellen, die Tafeln können auch meistens Leute gebrauchen. Einmal die Woche irgendwo hingehen und etwas tun, sich nützlich machen, rauskommen, Kontakte knüpfen.

Erschließt sich dir da kein Sinn drin?

Wie soll ich mich bilden, wenn selbst die grundlegende Fähigkeit etwas zu lesen nicht vorhanden ist?

Du kannst doch hier auch lesen und schreiben. Und das gar nicht mal schlecht, in vernünftigem Deutsch, mit Groß- und Kleinschreibung... wo ist dann das Problem?

P"a.ul_Rxeve*re


Hatte ich schon geschrieben, welche Medikamente ich ausprobiert habe.

Ich meinte eigentlich welche Psychotherapien gemacht wurden.

Psychische Probleme wurden diagnostiziert und ausgeschlossen.

Trotz dieser Lage hast du also keinerlei psychischen Beschwerden bekommen? Ist ja außergewöhnlich.

Es wäre übrigens nicht nur wichtig zu wissen was untersucht wurde, sondern was tatsächlich auch gefunden (->diagnostiziert) wurde. Oder bist du laut allen Ärzten durch und durch gesund?

D'ombIaCuer


Wieso soll ich danach googeln? Was bringt mir das? Nach CFS wird bestimmt kein Arzt kucken, es sei denn er arbeitet nebenbei noch als Schamane.

sOweet-soc]ce+rfreaxk


Okay, ich bin raus.

Beratungsresistente, nervtötende, meckernde Forennutzer, die angeblich nach Tipps suchen, aber jeden Versuch nur niedermachen, gibt es zu Hunderten.

Dafür ist jede Zeile Aufwand zu schade. :(v

mXuhkxuh2k


Wieso soll ich danach googeln? Was bringt mir das? Nach CFS wird bestimmt kein Arzt kucken, es sei denn er arbeitet nebenbei noch als Schamane.

Verstehe ich nicht. Kannst du das erklären?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH