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Kosten für ein Haus monatlich?

sechumjsetierT25 hat die Diskussion gestartet


Huhu *:)

An alle, die schon im Eigenheim wohnen! :-)

Was bezahlt man monatlich für ein Haus ab?

Wir möchten nicht bauen, aber eines kaufen.

Ich weiß, es kommt sehr auf Größe und Gegend an. Aber mich würden einfach mal ein paar Zahlen interessieren.

Bekommt man ein Haus auch dann, wenn nur einer von beiden gut verdient? Immerhin, mein Verlobter hat Startkapital durch Erbe + Bausparvertrag + ist solvent durch seinen Vollzeitberuf. Bei mir sieht es eher mau aus, da in Elternzeit und schwanger und zuvor hatte ich auch nur einen befristeten Vertrag.

Mein Verlobter müsste die Kosten also zunächst alleine tragen, was aber möglich ist.

Würde mich über Antworten freuen! :)z

Antworten
EJhemali_ger TNutzer6 (#46x7193)


Mein Verlobter müsste die Kosten also zunächst alleine tragen, was aber möglich ist.

Allein deswegen würde ich es schon nicht machen - unabhängig von eventuell ausreichendem Startkapital etc.

Wenn dein Verlobter also ausfällt (Kündigung, Gesundheit, unvorhergesehenes Ereignis...) dann habt ihr ein an anderes und gravierenderes Problem als ein Paar wo zumindest auf dem Papier ein Verdiener die anfallenden Kosten alleine stemmen könnte.

Mir wäre das zu riskant.

kYei3nsteiBn


So etwa 1000€ werden hier gezahlt.

180.000€ Kredit aufgenommen, darin enthalten: Grundbucheintragung, Renovierungskosten, Notar.

Monatlich 800€ Kosten, dreimonatlich für die KFW zusätzliche 800€, also etwa 1600€. Die Nebenkosten belaufen sich auf so ca. 150€.

Bekommt man ein Haus auch dann, wenn nur einer von beiden gut verdient?

Ja, das ist möglich. Kann sein, dass er dann alleiniger Eigentümer wird.

Aber grundsätzlich können ja auch Alleinstehende Häuser kaufen.

gUrantcenbee7i|ncxhen


Hallo, also wir hatten vor guten 10 Jahren kein Eigenkapital. Darum mussten wir einen Kredit aufnehmen. Zahlen jetzt etwa 600€ monatlich. Allerdings haben wir auch einen Kredit für die Renovierung, welcher uns damals zusätzlich 25.000€ gekostet hat. Monatlich gingen davon etwa 150€ weg.

Nebenkosten sind da jetzt nicht mit einberechnet, aber gute 300€.

Also 1050 - 1.100€ und man ist dabei :-)

Bekommt man ein Haus auch dann, wenn nur einer von beiden gut verdient?

Das war früher sogar die Norm, dass nur der Mann verdient, während die Damen Hausfrau blieben. In so fern: Ja, das geht. Viele entscheiden sich dann aber doch, arbeiten zu gehen, weil es ganz schön teuer wird. Ist ja nicht nur das Haus, oft braucht man dann doch zwei Autos, weil man zumeist ja nicht im Stadtkern baut.

Nicht jeder Kredit ist gleich. Einfach mal mit der Bank (für Sparanlagen und Vermögensbildung) reden! Oft gibts passende Kredite zur jeweiligen Situation.

cYriegch+ar|lxie


Allein deswegen würde ich es schon nicht machen - unabhängig von eventuell ausreichendem Startkapital etc.

Wenn dein Verlobter also ausfällt (Kündigung, Gesundheit, unvorhergesehenes Ereignis...) dann habt ihr ein an anderes und gravierenderes Problem als ein Paar wo zumindest auf dem Papier ein Verdiener die anfallenden Kosten alleine stemmen könnte.

Mir wäre das zu riskant.

Mein Mann hat das Haus auhc alleine gestemmt und wir haben für die von Dir genannten Fälle eine Versicherung mit jährlicher Beitragszahlung abgeschlossen.

jBohnj'ohnx33


:-o was für naive Männer es gibt. Ich würde nie das Haus für eine Frau von meinem Geld mitfinanzieren. Dann lieber eine Frau suchen, die sich ein Haus leisten kann. :)z

L\iaOn-Jixll


was für naive Männer es gibt. Ich würde nie das Haus für eine Frau von meinem Geld mitfinanzieren. Dann lieber eine Frau suchen, die sich ein Haus leisten kann. :)z

So ähnlich habe ich das auch gesehen. Nachdem wir denselben Beruf haben, war es klar, dass ich genauso arbeiten gehe wie er und er dafür die Betreuung unserer Kinder mindestens zur Hälfte übernimmt. Mindestens deswegen, weil ich dafür seine Hemden alleine bügele.

RCut


Neben den Finazierungskosten, die dir die Bank vorrechnen wird, kommen noch viele weitere Ausgaben hinzu, die nach Stadt oder Gemeinde unterschiedlich sind. Neben Heizung, Wasser und Abwasser, Straßenreinigung, Schornsteinfeger, Wartungskosten für Heizung und Überprüfung, div. Steuern, Reparaturen und auch die Versicherungen nicht vergessen:Grundstückshaftplicht, Vers. Feuer- Sturm-Wasserschäden, Rücklagen für Unvorhergesehenes. Habe bestimmt einiges vergessen.

Und beim Kauf eines "gebrauchten" Hauses unbedingt einen Gutachter mitnehmen, denn sonst kann es sehr teuer werden. Der Gutachter durchschaut das Haus vom Keller bis zum Dach. Feuchtigkeit und damit schlechte, defekte Isolierung, Dach dicht, Sparren und Balken tragfähig und kein Schwamm oder Ungeziefer, entspricht die Heizung den Vorschriften (Wartungsprotokolle und Meßwerte vom Vorbesitzer zeigen lassen) sind evtl. Risse im Mauerwerk überpinselt? Mit welchen Reparaturen sind zu rechnen? Kosten?

Zum Bauamt des Ortes gehen und erfragen, was in dem Gebiet geplant ist. Straßenerweiterung oder Erneuerung, Abwasserkanal u.a.? Denn dann kommen Kosten auf die Anlieger hinzu.

Unbedingt zu empfehlen ist eine Risikolebensversicherung für den Hauptverdiener, denn wenn dessen Gehalt ausfällt ...naja, kann sich jeder ausrechnen mit welchen Problemen der Überlebende zu kämpfen hat. Ein Testament ist auch empfehlenswert sonst könnte es sein, dass die Verwandtschaft des Verstorbenen Ansprüche anmeldet.

Spruch: Mit dem Bau eines Hauses hat sich schon mancher die Zukunft verbaut.

Ich will einen Hauskauf nicht miesmachen, jedoch gehen manche sehr blauäugig an so eine "Lebensaufgabe" ran und Schmusetier fragt ja nach den Kosten. Dagegen rechnen muss man die eingesparte Miete, das Gefühl etwas geschaffen zu haben, unabhängiger zu sein, einen Garten zu haben, seßhaft zu sein und hoffentlich eine nette Nachbarschaft. Ich wünsche Dir, dass sich deine Wünsche und Hoffnungen erfüllen.

k7ei(nstexin


was für naive Männer es gibt. Ich würde nie das Haus für eine Frau von meinem Geld mitfinanzieren. Dann lieber eine Frau suchen, die sich ein Haus leisten kann.

Für irgendeine Frau sicherlich nicht.

Ich finde auch nicht, dass man sich auf sowas naiv stürzen sollte.

Allerdings wenn die Frau schon mindestens 2 Kinder von dir hat, die sie dann auch alleine großzieht (Stichwort Elternzeit), sieht die Sache wieder anders aus. Dann kauft der Mann das Haus nicht für seine Frau, sondern auch für seine Kinder wie wohl im vorliegenden Fall.

Dadurch ist das für mich absolut verständlich.

In manchen Städten kann man es sich abschminken, mit 2 Kindern noch eine vernünftige Mietwohnung zu bekommen.

S%choYkolaYden6süchtxige


So ähnlich habe ich das auch gesehen. Nachdem wir denselben Beruf haben, war es klar, dass ich genauso arbeiten gehe wie er und er dafür die Betreuung unserer Kinder mindestens zur Hälfte übernimmt. Mindestens deswegen, weil ich dafür seine Hemden alleine bügele.

Diese Aufrechnerei finde ich persönlich ja schrecklich. Und es läßt sich nicht immer alles 50/50 aufteilen.

Die Kosten für ein Haus hängen auch immer von der Lage ab, im Großen und Ganzen (wo in Deutschland) und dann nochmal speziell (Großstadt oder auf dem Land). Insofern sollte man immer erst mal die Bank kontaktieren und einen finanziellen Rahmen abstecken, der möglich ist und damit dann auf Haussuche gehen.

Und ja, wenn der Hintergrund vom Job paßt und halbweg Sicherheit bietet (und man z.B. nicht grad in der Probezeit ist), dann bekommt man auch mit einem Einkommen einen Kredit. Aber letztlich könnt Ihr das nur mit Eurer/einer Bank klären.

R&alphU_HH


Die monatlichen Kosten hängen in allererster Linie vom Kreditrahmen ab. Wenn Du das Haus gleich aus eigenen Mitteln bezahlst, hast Du logischerweise keine Kosten, wenn Du einen Kredit von 100.000 mit 2% Zinsen + 2% Tilgung hast, sind das 4000€ pro Jahr, also 330€ im Monat. Je nach Kredithöhe, Zinslage und Tilgung also variabel.

Dazu kommen die Nebenkosten, allen voran Heizung, Strom und Wasser. Guck Dir an, was Du in der alten Wohnung zahlst, die Heizung wird teuer werden, proportional zur Fläche, aber natürlich abhängig von der Dämmungsgüte. Strom und Wasser wird etwa gleich bleiben.

Grundsteuer ist halbwegs erschwinglich.

Guck Dir an, was in den Nebenkosten Deiner Wohnung derzeit alles drin ist, vielleicht fällt was weg, wie Hausmeisterservice.

Dazu kommen in unbekannter Höhe Reparaturkosten. Beim Neubau gehen die gegen Null, aber bei alten Häusern kann da schon einiges dazu kommen.

Czomrxan


Was bezahlt man monatlich für ein Haus ab?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Das ergibt sich aus dem Finanzierungsbedarf und den Kreditkonditionen. Wenn du fit mit Finanzberechungen und einem Office-Paket bist, kannst du dir Tilgungsreihen selbst durchspielen. Die Bank macht das für euch aber auch beim Verhandlungsgespräch.

Bekommt man ein Haus auch dann, wenn nur einer von beiden gut verdient? Immerhin, mein Verlobter hat Startkapital durch Erbe + Bausparvertrag + ist solvent durch seinen Vollzeitberuf.

Das ist kein Hinderungsgrund. Der Bank ist es egal, wer wieviel zum Haus beiträgt. Dein Verlobter sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass es auch dem Grundbuch egal ist, wer das Haus bezahlt. Wenn du nichts finanziell beitragen kannst und ihr euch eines Tages trennt, dann gehört dir das halbe Haus. D.h. du hast einen enormen Zugewinn und dein Verlobter einen enormen Verlust. Das ist ein unangenehmes Thema, aber sprecht ruhig mal darüber. Man kann Eigentumsverhältnisse auch prozentual ins Grundbuch eintragen lassen, oder du verzichtest auf deinen Eigentumsanteil. Wenn ihr heiratet und er sterben sollte, bekommst du ohnehin das Haus. Wenn ihr euch einfach trennt, kann er das Haus behalten, was nur fair ist, wenn er es auch allein finanziert.

Hier mal eine Beispielrechnung:

Hauskauf für 250000 Euro. Kaufnebenkosten 20000 Euro (Amtsgericht, Notar, Makler, Grunderwerbsteuer - hängt stark vom Bundesland ab, vom Makler usw..). Reserven für Renovierung, Modernisierung, Möbel: 20000 Euro.

Geldbedarf: 290000 Euro.

Freies Eigenkapital: 80000 Euro.

=> Finanzierungsbedarf 210000 Euro

Kreditzinsen nehmen wir mal 1,5% an.

Mit 1200 Euro Tilgung seid ihr in ca. 16 Jahren fertig.

Mit 1000 Euro Tilgung seid ihr in ca. 20 Jahren fertig.

Mit 800 Euro Tilgung seid ihr in ca. 25 Jahren fertig.

Vorausgesetzt, die Zinsen bleiben beständig. Ich würde auf jeden Fall so viel tilgen, wie ihr verkraften könnt.

L#ian-\Jill


Diese Aufrechnerei finde ich persönlich ja schrecklich. Und es läßt sich nicht immer alles 50/50 aufteilen.

Ja eben, deshalb bügele ich ja die Hemden alleine ]:D .

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