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Ausbildung, jetzt schon alles versaut?

KAirsc"hlein9x0


Arbeitsamt-Frau rief an und sagt mir, Förderung nur bei maximal zwei Jahren.

IHK sagt, Umschulungsvertrag der auf 2 Jahre angesetzt ist, schreiben und fertig.

Schule sagt auch, Beschulung 2 Jahre.

Habe das dem Personaler so mitgeteilt... er meint halt, weil af der Homepage 2,5 Jahre steht, muss da noch irgendwo ein halbes Jahr sein.

Jetzt hoffe ich, dass haut alles so hin. Ohne Förderung pack ich das kaum...

TGeres@al


Den Antrag auf Verkürzung sendest du der IHK zu.

Für mich liest sich der Link so, dass die Ausbildung 2-2,5 Jahre dauert und die Schule selbst nur 2 Jahre davon beschuldigt. Das restliche halbe Jahr musst du in der anderen Schule absolvieren, je nachdem wo du wohnst.

Kyir=sfchleinx90


Ich bekomme die Förderung nur, wenn im Vertrag steht, Dauer 2 Jahre.

Sonst kann ich es vergessen.

Was mach ich jetzt?

Klappt das denn nicht so, wenn es als Umschulung angegeben wird? Die dauert ja immer zwei Jahre.

NAoxxxy


Zumindest in meinem Ausbildungsberuf war eine Verkürzung auf zwei Jahre absolut üblich. (Fach)Abi oder auch nur die Mittlere Reife über eine Wirtschaftsschule haben ausgereicht. Nach einem Jahr konnte man zudem wegen überdurchschnittlicher Leistungen verkürzen. Eine Mitschülerin hat "aus betrieblichen Gründen" verkürzt, eine andere wegen ihres (abgebrochenen) Studiums sogar auf 1,5 Jahre.

In deinem Fall würde ja allein die Arbeitserfahrung für eine Verkürzung sprechen. Ich würde da noch mal bei der IHK nachhaken und dich nicht so schnell abwimmeln lassen. Die sind da einfach die Anlaufstelle, nicht der Betrieb, nicht die Berufsschule. Die IHK muss die Verkürzung schließlich am Ende durchwinken, also sollten die auch wissen, was sie überhaupt als Grund gelten lassen.

Die Verkürzung der Mitschülerin wegen betrieblicher Gründe hat wohl ein wenig Diskussion seitens des Chefs gebraucht, aber dann hat alles funktioniert. Bei mir hat niemand diskutiert (unsere Ausgangsposition war sehr ähnlich), daher musste ich nach einem Jahr über die Schulnoten verkürzen. Wenn du die Verkürzung aber vorab benötigst, ist das allerdings keine Option.

KPirsEchlpein9x0


Der Typ von der IHK ist mega unfreundlich am Telefon gewesen, das ist leider aber schon der Einzige, der dafür zuständig ist.

Ich hatte den heute (das 2. Mal nach gestern) angerufen, da meinte ich "Also wenn die Firma mir den Vertrag als Umschulung für zwei Jahre aufsetzt und die Schule dauert zwei Jahre - so reiche ich das bei Ihnen ein, richtig?"

"Ja also, was fragen Sie denn noch, passt doch?"

Mein Personaler - selber relativ jung, ich schätze so alt wie ich - ist jedoch überzeugt davon, dass die Schule 2,5 Jahre dauert, weil Realschulabschluss. Also eben, wie Teresal sagte, ein halbes auf einer anderen Schule. Das fällt aber absolut flach für mich, weil wenn im Vertrag mehr als 2 Jahre stehe, bekomme ich keinen Cent als Förderung.

Allerdings habe ich ja auch Berufserfahrung. Ich hab ihm heute nochmal eine Mail geschrieben, in der das drinstand.

Er informiert mich, wenn er den Vertrag fertig aufgesetzt hat.

Ich weiß echt nicht, ob er jetzt richtig informiert ist, fühl mich bald wie ne Nervensäge, alle so mit dem Thema zu belagern...

Oder soll ich mich nochmal mit wem in Verbindung setzen? Ich fühl mich grad total hilflos irgendwie....

K-irscDhl}einx90


Und worüber ich auch nachdenke, darf ich überhaupt einen Umschulungsvertrag bei der IHK einreichen, wenn ich keine Vor-Ausbildung habe?? ":/ Macht das keine Probleme?

RGixghxtNow


Ich mache auch ne Umschulung ohne vorherige Ausbildung.

Naoxxxy


Ein reiner Realschulabschluss sagt mE wenig über die Ausbildungszeit aus. Wie gesagt, bei uns konnten sogar diejenigen verkürzen, die ihre Mittlere Reife über eine Wirtschaftsschule gemacht haben.

Ich würde da dem Zuständigen der IHK trauen. Schlimmstenfalls kommt der Vertrag zurück, weil er nicht genehmigt wurde. Dann müsst ihr mal sehen wie es weitergeht. Mach dir eine kurze Aktennotiz, in der du festhältst, wann du mit der IHK telefoniert hast, mit wem und was dir dabei gesagt wurde. Falls eine Ablehnung kommt, kannst du dich noch mal ganz konkret darauf beziehen und widersprechen.

Ktirschl^ei{n9x0


@ Noxxy

Fragt sich aber, ob das Wissen aus normaler Realschule auch ausreicht. Auf der Wirtschaftsschule bekommt man doch noch beruflich Relevantes vermittelt, oder nicht?

@ RightNow

Das hilft mir schon weiter, danke!

Der Ablauf wäre jetzt:

Vertrag wird als Umschulung für 2 Jahre aufgesetzt (sofern mein personaler das richtig verstanden hat, ich hoffe, der hat meine Mail kapiert, dass es 2 Jahre sein MÜSSEN) ---> dies geht dann zur Prüfung zur IHK. Das muss dann genehmigt werden. Da sehe ich grade den Knackpunkt, ich hoffe, das das hinhaut. Der grantige Zuständige am Telefon sagte heute zwar "Haja, passt doch!" aber warum steht dann überall, dass man mit Realschulabschluss maximal um 6 Monate verkürzen kann und es 2,5 Jahre sein müssten?

Ich glaub, ich fahr morgen Vormittag zur IHK. Ist mir scheißegal, ob der Typ pampig ist, ich brauch Hilfe und basta.

N5o.xxxy


Fragt sich aber, ob das Wissen aus normaler Realschule auch ausreicht. Auf der Wirtschaftsschule bekommt man doch noch beruflich Relevantes vermittelt, oder nicht?

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch organisiert ist. Bei uns sah der schulische Teil so aus:

Azubis mit dreijähriger Ausbildung kamen in die 10. Klasse und haben da ein paar einfache Grundlagen wiederholt.

Azubis mit zwei- und zweieinhalbjähriger Ausbildung starteten in der 11. Klasse.

Die mit zwei Jahren machten nach der 12. Klasse die Prüfung und gingen ab.

Die, die noch ein halbes Jahr hatten, konnten zum nächsten Schuljahr sogenannte Vertiefungskurse wählen, die noch mal auf spezielle Aspekte der Prüfung vorbereiten sollten. Das war ein halber Tag pro Woche. Neuer Stoff wurde nicht mehr vermittelt.

Das heißt, dass auch die mit zweieinhalbjähriger Ausbildung bereits die Prüfung nach zwei Jahren hätten ablegen können. Diese zweieinhalb Jahre sind mE ein ziemlich unnötiges Relikt. Der Schulstoff war auch wirklich alles andere als anspruchsvoll.

Da auf der von dir verlinkten Schulhomepage auch nur der Lehrplan der ersten beiden Jahre angegeben ist, vermute ich, dass es dort ähnlich aufgebaut ist. Alternativ entfällt die Berufsschule im letzten halben Jahr bei euch vielleicht ganz.

K(irsch8leinx90


Kann der Personaler denn einfach mal 2 Jahre in den Vertrag eintragen, wenn er das will?

NRoxxxy


Das weiß ich nicht. Ich denke, dass er dann schon eine Begründung liefern muss, wenn der reine Schulabschluss eine längere Ausbildung vorsieht. Da ist dann eben die Frage, was die IHK alles gelten lässt.

Wenn du aber schon die Auskunft bekommen hast, dass du es wegen der Berufserfahrung über einen Umschulungsvertrag versuchen sollst, solltest du das auch so machen. Falls abgelehnt wird, kannst du dich damit immer noch auseinandersetzen.

Hast du dem IHK-Mitarbeiter gesagt, dass du die Tätigkeit bisher "ungelernt" ausgeführt hast und auch noch keinen anderen Ausbildungsabschluss?

KBirscvhlein9x0


Ja, das weiß er. Daher hat er mir ja das mit der Umschulung empfohlen.

Ich glaube, ich fahre da morgen hin, das hilft alles nichts... ich mach mir so einen Riesenkopf darum jetzt.

Genehmigt die IHK das nicht ohnehin, wenn der Betrieb zustimmt, dass 2 Jahre okay wären? Hängt das nicht primär vom Betrieb ab? Oder sagt die IHK da nicht, ne, Sie haben nur Mittlere Reife, 2,5 Jahre müssen sein?

Ich blicke nicht mehr durch. :°(

NKoxxxy


Ich denke, dass die IHK schon darauf achtet, dass die offiziellen Regelungen eingehalten werden und für Realschüler sind nun mal 2,5 Jahre Ausbildungsdauer vorgesehen. Darüber hat der Personaler erst mal nicht zu entscheiden.

Allerdings kann man eben Gründe anbringen, die für eine Verkürzung sprechen. Dann kann die IHK im Einzelfall entscheiden.

An deiner Stelle würde ich da jetzt nicht noch mehr die Pferde scheu machen. Du hast bereits die Aussage des Zuständigen IHK-Mitarbeiters bekommen und dir noch mal bestätigen lassen. Notier dir das mit Namen und Datum des Telefonats (idealerweise sogar mit Uhrzeit). Dann lass die Personalabteilung einen Umschulungsvertrag vorbereiten und den mit den notwendigen Unterlagen abschicken.

Lehnt die IHK ab, kannst du immer noch handeln. Bis zum offiziellen Ausbildungsbeginn vergeht ja noch ein bisschen Zeit.

Allerdings solltest du dich noch mal informieren, inwieweit sich ein Umschulungsvertrag von einem Ausbildungsvertrag unterscheidet. Also Abschlussmodalitäten, Zeugnisausstellung, Vergütung, etc.

K>irscYhlDeinx90


Aha! Lesen lohnt sich! In der Mail der Arbeitsamt-Frau stand: IFLAS.

Eine IFLAS Umschulung ist einvom AA gefördertes Programm, das maximal 24 Monate dauert und von der IHK abgesegnet wird, laut Google werden solche Umschulungen (versch. Branchen) an ganz vielen Akademien ebenfalls für Ungelernte angeboten.

Das klingt doch schon mal besser. Ich glaube jetzt, dass mein Betrieb das nicht kennt und sich daher auf die 2,5 Jahre Realschulabschluss beruft.

Meint ihr, ich soll dem Personaler nochmal (der Arme) ne Mail senden und ihm das erklären? Damit er den Vertrag auch wirklich auf 2 Jahre aufsetzt?

Ich komm mir langsam so blöd vor...

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