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Brutto, die neue Azubi bekommt im 1. Lehrjahr 600€ Brutto?

sis1j996 hat die Diskussion gestartet


ich mache eine Ausbildung als ZFA und bin im 3. Lehrjahr.

Im 1. Lehrjahr habe ich 500€ 2. Lehrjahr- 590€ 3. Lerjahr - 640€ bekommen.

Jetzt will mein Chef das ich ein paar Monate befristet arbeite. 1500€ Brutto wollte ich haben. Er meinte dazu nein, er könnte es nicht zahlen wenn dann 1400€. So und vor kurzem kam jemand zur Probearbeit für die Ausbildung. Sie sollte eigentlich den gleichen Vertrag wie ich bekommen. Aber da Sie mehr wollte, hat Sie mit dem Chef darüber geredet. Und was ist? Sie bekommt mehr. und zwar

im 1. Lehrjahr - 600€ 2. Lehrjahr - 700€ 3. Lehrjahr - 800€.

Ich finde das ungerecht. Ich verstehe auch nicht wieso er mir nicht 1500€ zahlen konnte aber die neue Azubi bekommt mehr. was soll das? das regt mich wirklich auf. ist wirklich nicht zu fassen. was meint ihr was hättet ihr gemacht? Ich möchte auch mit dem Chef darüber reden, weiss nur nicht wie und was. ich möchte auch nicht unhöflich wirken. bitte um ratschläge

Antworten
Aile`o3no)r


Du könntest dich ja mal testweise zu den gewünschten Konditionen woanders bewerben und das dann ggfs. als Verhandlungsgrundlage bei deinem Chef nutzen.

D1anxte


Ich vermute, die Azubine hat 2 große.... Talente?

Lbila<Lina


1500€ Brutto wollte ich haben. Er meinte dazu nein, er könnte es nicht zahlen wenn dann 1400€.

Kann es sein, dass er einfach nur verhandeln und nicht deiner Forderung zu 100% folgen wollte?

Wenn du 1.600 EUR gesagt hättest, hätte er evtl. 1.500 EUR angeboten und du wärst zufrieden gewesen ;-)

Wann hast du deine Ausbildung begonnen? Wenn du bereits fertig bist, liegt ja das 1. Lehrjahr schon mind. drei Jahre zurück. Kenne mich in med. Berufen nicht aus, vermute aber, dass es auch dort Tarifsteigerungen o.ä. gab?

Die Steigerung um 100 EUR im 1. Lehrjahr ist schon deutlich mehr als Tarifsteigerungen darstellen - die Überlegung würde ich aber trotzdem mit einfließen lassen. Bei einer jährlichen Steigerung von 2% wären es schon ohne persönliche Verhandlung ca. 30 EUR mehr gewesen.

S`asax20


Es gibt doch einen Vertrag.

Der Chef kann doch nicht einfach bezahlen was er will.

:|N

N*ull3ac{htfuepnfzexhn


Tja, das nennt sich wohl Verhandlungsgeschick ;-)

g+laadiatxoraz


1400€ brutto? 😳... wie viel ist das denn netto? Kann man davon leben? Ich kenne es so, dass MFA 1700-2150€ als Einstiegsgehalt bekommen.. Willst du denn nicht wechseln?

Ktadhid'ya


Es gibt doch einen Vertrag.

Der Chef kann doch nicht einfach bezahlen was er will.

Klar, aber die neue Azubine at eben vor der Vertragsabschließung verhandelt und mehr rausgeschlagen.

Kein Chef muss nach Tarifvertrag bezahlen - wenn sein Betrieb außerhalb dieses Tarifvertragsgefüges steht, hat er vielleicht Probleme, Leute zu finden, oder die Leute sind in der Gewerkschaft (oder treten dort ein) und sind dann immer direkt am gucken und nachverhandeln.

Wenn ein Chef dagegen sagt "Wir bezahlen nach Tarif und haben Mehrarbeit, urlaub usw auch danach geregelt", sind die Arbeitnehmer meist zufrieden, binden seine zeit nicht mit (Nach-)Verhandlungen und sind vor allem nicht in der Gewerkschaft bzw. haben durch dieses Arbeitsverhaltnis keinen Grund, dort einzutreten, was in einem Extremfall dem Chef die potentielle Auseinandersetzung mit einem Arbeitnehmer erleichtert.

Aber selbst wenn ein Betrieb nach Tarifvertrag bezahlen muss, steht es dem Arbeitnehmer frei, mit dem Chef um eine höhere Zahlung zu verhandeln.

Da es rein vom Finanziellen nicht viel Sinn macht, scheint es für mich so, als habe Lila da vielleicht den Nagel auf den Kopf getroffen:

Kann es sein, dass er einfach nur verhandeln und nicht deiner Forderung zu 100% folgen wollte?

Vielleicht sieht er seine "Erziehungspflicht" bei dem frisch ausgelernten Azubi noch nicht beendet und wollte aus Prinzip handeln.

Wenn Du 1.500 € auch wirklich haben wolltest, dann war es etwas ungeschickt, damit einzusteigen. Wenn überhaupt, dann macht nur der Chef ein definitives Angebot (wo Du dann noch schauen kannst, ob Du den raufhandeln kannst, eventuell auch mit nicht-materiellen Leistungen), aber ich kenne es nur, dass der Chef mit "so isses"-Angaben in ein Verhandlungsgespräch geht. Als Arbeitnehmer wird man dann in der Regel herunter gehandelt...

... und alle Akademiker mit Super-Spezial-Zusatzausbildung zu ihrem Fachbereich sagen jetzt bitte nicht, dass es bei ihnen mal umgekehrt war, das ist jetzt nichts, was man gut vergleichen kann. ;-)

T4h;is 0TwiligMht Garxden


Da wäre ich auch stinkesauer... die bekommt ja in jenem Jahr einen Hunderter mehr und hat im 3ten viel mehr als du verdient :|N . Ist so eine willkür echt legal?

SWasa{20


Ich denke, mit einem Azubi kann man das nicht so einfach machen, wie mit einem Arbeitnehmer.

Rein rechtlich könntest du das sicher einklagen.

Die Frage ist, ob man sich da dann nicht besser nach einer anderen Ausbildungsstelle umsehen sollte und solch einen Aufwand betreibt.

KGantjenmechYaqnikxer


Naja, den Hunderter im Monat (unter dem Strich wesentlich mehr, Sozialabgaben etc), den er sich bei dir spart, steckt er in den Nachwuchs, und damit in die Zukunft des Betriebes. Ich finde das weitsichtig. Wenn du damit nicht einverstanden bist, suche dir nach der Ausbildung eine neue Stelle. Ein Grund mehr, gute Noten abzuliefern ;-) .

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