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Haben Eigentümer im Mietshaus das Sagen?

m,ucss xja hat die Diskussion gestartet


Servus,

sind umgezogen!

Wohnen nun mit 4 weiteren Parteien zusammen. Von denen ist ein altes Ehepaar, das ganz unten wohnt, Eigentümer. Alle anderen hier im Haus sind Mieter bei verschiedenen Vermietern.

Nun ist mir aufgefallen, dass das alte Ehepaar (beide sind Rentner) stets Pläne aushängt, wann das Treppenhaus zu reinigen sei, wann wer die Wäsche aufhängen darf (es gibt nur eine Wäschespinne im Gemeinschaftsgarten), wann zuletzt gewaschen werden darf im Wasch-Keller (nicht nach 22 Uhr). Wann wer mit Unkraut jäten dran ist (vor der Tür sprießt es).

Verstöße gegen diese von den zwei eingeteilten Zeiten gehen so aus, dass geklingelt wird und man belehrt wird.

Es überrascht jetzt nicht, dass die beiden sich stets die besten und längsten Zeiten auf dem Plan einteilen, z.B. sollen andere Mieter und ich gerade mal an 3 Tagen im Monat Zeit haben, die Wäsche aufzuhängen. Der Rest bleibt für die beiden.

Dass jeder im Haus mitarbeiten muss, ist für mich selbstverständlich. Ich habe auch im letzten Mietshaus stets mit angepackt. Diese Einteilung in starre Pläne aber nervt mich. Ich will mir nicht vorschreiben lassen, wann und zu welchen Zeiten ich zu putzen zu haben.

Im Mietvertrag und auch in der Hausordnung ist nichts zu finden und frage mich, ob die sowas überhaupt festlegen dürfen? ":/

Antworten
S1apcienxt


nö.

dürfen sie nicht.

sowas wird normalerweise über eine hausverwaltung geregelt und steht in einer hausordnung. AUSSER, die anderen eigentümer haben den personen quasi das recht übertragen und sie sind dafür zuständig, dass dinge geregelt werden. dann dürfen sie natürlich schon.

N>orxdiY84


Nein, dürfen die nicht (wenn ihnen nicht das ganze Haus gehört), hat sich aber mit Sicherheit so eingebürgert und die anderen Parteien haben immer gekuscht. Oder aber die sind von den übrigen Vermietern wirklich als eine Art "Hausverwaltung" bestimmt worden, kann ja auch sein.

Was bleibt übrig ? Erstmal raus bekommen ob die offiziell was festlegen dürfen und dann: Mitspielen, sein eigenes Ding machen oder sich mit denen anlegen.

tLhe-acavexr


Anscheinend hat die Eigentümergemeinschaft dem Ehepaar die Hausverwaltung (oder zumindest diesen Teil davon) übertragen. Das ist nicht unüblich (ist ja praktisch,wenn sich jemand um die Bude kümmert der dort auch wohnt) und sicherlich auch rechtens.

Allerdings scheinen sie diese Stellung zu missbrauchen - und das solltet ihr eurem Vermieter mitteilen. Bei 5 Parteien kommen rechnerisch 6 Tage monatlich zum Wäschetrocken raus und nicht drei. Wenn auch die anderen Mieter sich beschweren, gibt es sicherlich gute Chancen, dass dieses Ehepaar entweder deutlich in die Schranken gewiesen wird oder man ihnen diese Aufgabe entzieht (bei der nächsten Eigentümerversammlung). Man kann den Druck auf die Vermieter mit einer Mietminderung erhöhen, z.B. 5% weniger Miete zahlen, weil man an der vertraglich vereinbarten Nutzung des Trockenraums gehindert wird. Das setzt allerdings voraus, dass der Trockenraum auch im Mietvertrag steht. Und man muss es zeitnah machen, nicht erst ein halbes Jahr nachdem das Problem auftritt.

c)riecgharlixe


mach' ihnen klar, dass sie mit ihrer wohnung nur ein x-tel der fläche als verfügungsrecht gekauft haben. alle anderen haben auch gekauft, ihr verfügungsrecht aber an die mieter abgetreten. pari.

W;ilTdkatexr


Hallo muss ja

Die alten Leute leben in ihrer Welt, Rücksicht und Einfühlvermögen werden schwächer. Dazu haben sie ja auch weniger zu tun und hecken dann solche Einschränkungen aus.

Aber will man Ärger ?

Werden wir auch mal so ?

Bei den eigenen Eltern und Schwiegereltern toleriert man das !

MfG

TErag.isch[erClowynfiscxh


Hallo muss ja

Die alten Leute leben in ihrer Welt, Rücksicht und Einfühlvermögen werden schwächer. Dazu haben sie ja auch weniger zu tun und hecken dann solche Einschränkungen aus.

Aber will man Ärger ?

Werden wir auch mal so ?

Bei den eigenen Eltern und Schwiegereltern toleriert man das !

MfG

Wildkater

Das ist nett gedacht, aber wenn man bei solchen Leuten ein derartiges Verhalten toleriert, wird es sich wie ein Krebsgeschwür ausbreiten und die Mieter bald nur noch 1 Tag zum Waschen bekommen. Solche Leute kenne ja keinerlei Grenzen. Da muß schon Einhalt geboten werden.

C'om#ran


Die einzig richtige Antwort kann dir dein Vermieter geben. Denn der ist Mitglied der Eigentümergemeinschaft, die solche Regeln festlegt.

Alles andere ist Spekulation, jede Antwort ist theoretisch denkbar.

T>apxs


Die einzig richtige Antwort kann dir dein Vermieter geben.

Auch meine Meinung!

Aber mal aus rein praktischer Erwägung könnte es so aussehen:

wann das Treppenhaus zu reinigen sei

Das hat eigentlich durch alle Wohnungen zu gleichen Teilen zu erfolgen: z.B. durch alle Bewohner der jeweiligen Etage abwechselnd, Keller-, Bodentreppe dann also bei 5 Parteien jeder alle 5 Wochen.

wann wer die Wäsche aufhängen darf (es gibt nur eine Wäschespinne im Gemeinschaftsgarten)

Nicht mal wer zuerst kommt, mahlt zuerst?

sollen andere Mieter und ich gerade mal an 3 Tagen im Monat Zeit haben, die Wäsche aufzuhängen. Der Rest bleibt für die beiden.

DAS geht gar nicht. Ich hätte mich da durch einen eigenen Wäscheständer schon längst ausgeklinkt und Kleinteile auf dem Balkon/ in der Wohnung aufgehängt. So ein Streit wäre mir zu blöd.

wann zuletzt gewaschen werden darf im Wasch-Keller (nicht nach 22 Uhr).

Sicher ist ab 22 Uhr Ruhezeit?

Wann wer mit Unkraut jäten dran ist (vor der Tür sprießt es).

Ich würde mal annehmen, jeder Haushalt ist alle 5 Wochen dran.

Habt Ihr mit dem Mietvertrag keine Hausordnung ausgehändigt bekommen?

1L00 swawtch


Die einzig richtige Antwort kann dir dein Vermieter geben. Denn der ist Mitglied der Eigentümergemeinschaft, die solche Regeln festlegt.

Comran

Ich sehe es wie Comran schrieb: der Vermieter sollte Auskunft zum Sachverhalt geben.

Generell sind Pläne, die die Benutzung gemeinschaftlicher Räumlichkeiten sowie deren Reingung/Pflege regeln in einem Haus mit mehreren Parteien nötig, da sonst irgendwann das Chaos ausbricht wenn jemand meint nicht dafür zuständig zu sein und die Arbeit damit auf andere überträgt.

Zumindest die Einteilung für die Nutzung der Wäscheleinen in diesem Fall hier, sollte aber auf jeden Fall überarbeitet werden %:|

T{elefon7elle


wann zuletzt gewaschen werden darf im Wasch-Keller (nicht nach 22 Uhr).

Sicher ist ab 22 Uhr Ruhezeit?

Hier mal mein Beitrag als Betroffene.... zehn Uhr abends ist schon verdammt großzügig für die Wäsche. Es gelten hier natürlich die allgemeinen Ruhezeiten. Ich wohne als Miteigentümer in einem guten Mehrfamilienhaus, und leider befindet sich meine Wohnung direkt über dem Waschkeller. Logischerweise wird dort Wäsche gewaschen, und das - trotz der überschaubaren Anzahl an Parteien im Haus - nicht zu knapp. Samstags werde ich um 5 von der vorprogrammierten Waschmaschine aus dem Waschkeller unter meinem Schlafzimmer geweckt. Dort steht auch ein Trockner (gestapelt auf einer WaMa), der durch lautes Rattern und Schleudern glänzt. Dass ich über dem Waschkeller wohne interessiert genau niemanden. Ich denke, dass es den meisten Mietern nicht einmal bewusst ist. Ich hörte ständig anderer Leute Waschmaschinen, und irgendwann ist auch mal Schluss. Ich muss für meine Arbeit früh raus, und 22 Uhr ist für mich schon Schlafenszeit. Am liebsten würde ich jedem den Hals umdrehen, der um diese Zeit noch seine Wäsche macht. Ich bekomme ALLES mit. Jede einzelne Waschmaschinenvibration. Vom tiefen Brummen bis zum Schleudergang, bis zum "Wäsche ist fertig" Piepsen. Einfach alles. Jeder "Samstagmorgen" Timer weckt mich aus dem Schlaf während andere Mieter die Funktion "voll praktisch" fnden. Das ist sie nicht. Sie ist scheiße! Denkt auch mal an andere! Ich wohne halt nun einmal leider über dem Waschkeller, also haltet euch an die Ruhezeiten, die für manchen Arbeitnehmer schon hart an der Grenze sind! Ich stehe jeden morgen spätestens um 5 auf, und am WoE, wenn ich ausschlafen könnte, belästigt mich irgend so ein Waschmaschinenautomatikeinsteller! Ich wiederhole: Denkt bitte mal an andere.

I{sabexll


Telefonelle

Hast Du das schon mal angesprochen?

RMalp<h_HxH


Alles sinnvolle Regelungen, die aber im Konsens gelöst werden müssen, nicht per Ansage.

Die Eigentümergemeinschaft einigt sich auf Regeln, die die Vermieter dann ihren Mietern in den Mietvertrag oder in die Hausordnung diktieren müssen. Steht weder im Vertrag noch in der Hausordnung etwas, dann muss sich das alte Ehepaar an die anderen Eigentümer wenden, dass man da eine gemeinsame Regelung findet, wie man das Haus verwalten möchte.

Steht nichts im Mietvertrag, ergeben sich daraus nicht automatisch Rechte oder Freiheiten. Eine Treppenhausreinigung z.B. Wenn die gar nicht klappt, kann die WEG auch eine Firma beauftragen und die Nebenkosten dann auf die Miete umlegen. Also reinigt man besser mit. Andersrum der Garten und die Wäschespinne. Steht da eine Mitbenutzung von Nachbars Wäschespinne im Vertrag? Nein? Dann Finger weg! Woher sich das Recht nehmen, die 3 Tage im Monat zu nutzen? --> Klären mit dem Vermieter, wem die eigentlich gehört. Gemeinschaftseigentum? Ist der Vermieter gewillt, die Nutzungsrechte dem Mieter zu überlassen? Vielleicht ist der Garten mit Sondernutzungsrechten durch die Erdgeschossbewohner belegt und dass die anderen Parteien da Wäsche aufhängen dürfen ist lediglich guter Wille?

oLnodisxep


Hallo! Ich führe das nicht auf ihr Eigentum zurück, sondern auf ihr Alter. Vielleicht hilft ein freundliches Gespräch, wenn Du etwas nicht gerecht verteilt fühlst. Oder eine freiwillige "Bewohnerversammlung". Eine Hausverwaltung scheint es nicht zu geben und die Eigentümerversammlung scheint nicht besonders interessiert. Vielleicht ist es besser, wenn sich überhaupt jemand kümmert, als wenn sich gar niemand kümmert? Freilich sollte dadurch niemand benachteiligt werden. Von einer Ferienwohnung kenne ich es so, dass dann auch schon mal fremde Wäsche aus der Waschmaschine über Notöffnung geholt wird und die eigene gewaschen wird.

ZBachargiasx M


Waschen darf man aber den ganzen Tag über.

Es gibt kein generelles Verbot, ab einer bestimmten Zeit nicht mehr waschen zu dürfen.

Auch eine Hausordnung kann das nicht regeln, da manche eben berufsbedingt z.B. nicht darauf achten können.

Es gilt dann als zumutbare Lärmquelle und muss (im Rahmen) toleriert werden.

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