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Wer würde nicht nochmal studieren-Ausbildung vs. Studium

S[asa!2x0 hat die Diskussion gestartet


Interessehalber und weil ich es irgendwo gelesen habe: Gibt es hier jemanden von euch der studiert hat und das schwer bereut hat?

Warum?

Antworten
N`ailoMuaga


Nö. Ggf ein anderes Fach, aber mir ist bisher keine Ausbildung über den Weg gelaufen, die ich final befriedigend fände.

Suasa2x0


Woran denkst du liegt das?

Mir hat das Studium Spaß gemacht, aber ich finde die Praxis ätzend.

Andere in meinem Alter bauen Häuser und haben eine Ausbildung gemacht.

Ich verdiene mit dem Einstieg soviel wie die vor 9 Jahren.

n<iwmuUe88


Ich würde genau das gleiche Fach wieder studieren.

Aktuell kann ich mir keinen anderen Job vorstellen, auch wenn das Studium streckenweise zäh war bin ich sehr froh drum.

NDailouFgxa


Woran denkst du liegt das?

In Bereichen, die mich interessieren, ist man mit Ausbildung letztendlich immer nur ausführende Kraft. Je nach Kompetenz kann man natürlich selbstständige Entscheidungen treffen, aber den Plan macht jemand anderes. Das fänd ich doof. Ein Beruf im Handwerk wäre da vielleicht was, aber das ist nicht so mein Ding.

Ich sehe natürlich auch, dass Freunde, die mit 16 eine Ausbildung angefangen haben, gute 8 Jahre Vorsprung mit vollem Gehalt haben, dafür arbeiten sie aber auch seit 11 Jahren durchgehend und sind alle ziemlich... bürgerlich gesetzt ;-D . Ich hab hier und da Zeit "verloren" weil ich Dinge wie Freiwilligendienst und Auslandsaufenthalte gemacht habe - hat genau eine Freundin mit Ausbildung gemacht, und die auch nur, weil sie unglücklich war und ohnehin etwas neues anfangen wollte. Problem ist hier, dass die meisten mit 16 noch zu jung für die meisten Programme sind und nach der Ausbildung auf das Geld nicht mehr verzichten wollen, bzw ihren Job nicht aufgeben können/wollen (ob man nach dem Abi Ausbildung oder Bachelor macht, ist dann ja auch wurscht von der Zeit her. Dann zieht eher noch das Geld-Argument).

F7e.


Ich habe sehr viel studiert, viel mehr als ich für meinen heutigen Job müsste, und bereue nichts davon.

EVhemal9iger NutRzer ?(#4671W93x)


Für mich war/ist das auch definitiv eine Frage vom Lebensentwurf. Von den Leuten, die ich kannte, könnten die Lebensentwürfe kaum unterschiedlicher sein. Zumindest ergab sich bei mir der Eindruck, dass viele Leute mit einer Ausbildung eher einem traditionelleren Lebensentwurf gefolgt sind und materiell (zumindest bis in die 30er/40er) definitiv besser dastehen.

Bei manchen, im Vergleich Ausbildung - Studium, schließt sich die Einkommensschere auch nie. Macht auch nix - sollte einem aber bewusst sein, wenn man sich für einen Pfad entscheidet.

Dafür führten die studentischen Freunde von mir meist ein wesentlich flexibleres und spontaneres Freizeitleben, oder sagen wir so: es machte nach aussen hin eben diesen Eindruck. ;-)

Lvive;rpoxol


Ich studiere weil mein Wunschberuf ausschließlich durch dieses Studium erreicht werden kann. Ich habe bereits eine Ausbildung in diesem Fachbereich gemacht und werden meine berufliche Situation durch mein Studium extrem verbessern. Für mich lohnt sich das Studium deshalb schon sehr, vor allem weil ich in meinem Ausbildungsberuf langfristig keine Perspektive habe.

Deshalb war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung und ich würde es jederzeit wieder so machen.

Mich interessiert mein Fach, ich studiere es gerne und es macht mir Spaß. Allerdings bin ich nicht besonders gerne Studentin und kann es kaum erwarten, endlich fertig zu werden und wieder voll ins Berufsleben einzusteigen.

T]his TwVilig$ht Gardxen


Ich hätte lieber was kratives, handwerkliches gemacht... hat aber alles nicht geklappt, so war studieren eher die Alternative...

S$asa2x0


Hat hier wer von euch nochmal was anderes studiert?

In meinem nächsten Leben hätte ich wohl zuerst eine Ausbildung gemacht.

jWust_loZokinxg?


Du meinst Studium, Beruf, anderes Studium?


Nein, in meinem nächsten Leben mach ich keine Ausbildung. In meinem nächsten Leben werd ich Hauskatze.

L~iverwpooxl


Nein, in meinem nächsten Leben mach ich keine Ausbildung. In meinem nächsten Leben werd ich Hauskatze.

;-D ;-D ;-D

Da mach ich sofort mit!

C:aro*linja-x87


Ja, hier. Ich!

Wollte immer eine Ausbildung machen, habe aber über Jahren keinen Platz gefunden. Bin dann studieren gegangen, habe nach dem Bachelor einen Job gesucht, keinen gefunden. Also noch einen Master hinterher gezogen. Jetzt suche ich wieder und es sieht immer noch nicht rosig aus. Abwarten. Ich denke manchmal, es wäre mit einer Ausbildung einfacher gewesen und ich würde nicht mit Ende 20 in den Beruf erst starten...

c`ompyyfrexak


Bachelor ja, Master nein.

Zwar war der Master inhaltlich deutlich einfacher (auch weil man durch viele Wahlmöglichkeiten die Sachen aussuchen kann, die einem liegen), aber bei uns war ein hoher Anteil mündlicher Prüfungen dabei, im Bachelor war nur eine nötig. Die mag ich überhaupt nicht. Habe zwar jede mündliche Prüfung mit 1,0 abgeschlossen, aber jede hat mich auch viele Monate Zeit gekostet, weil ich von "Gedanken an Prüfung verdrängen" über "Lernen für die bereits angemeldete Prüfung aufschieben" bis hin zu "das interessante Fach des vorletzten Semesters ungeprüft lassen und lieber eine kürzlich neu eingeführte Klausur eines anderen Faches, das mich kaum interessiert, schreiben" alles mehrmals durchgeführt habe.

So kommt es auch, dass ich den (trotzdem sehr guten) Bachelor knapp in Regelstudienzeit geschafft habe, im Master jetzt aber ca. doppelt so lange brauche wie vorgesehen und damit sogar ein Jahr länger als für den Bachelor.

Kurz, der Master war eine Katastrophe und wird es noch ein paar Monate sein. Die Frage ist nur, ob die Alternative (früherer Berufseinstieg) mir leichter gefallen wäre.

Finanzielle Abwägungen spielen bei mir dabei aber keine Rolle. Da ist es bei mir eher so: Wenn es mit dem Beruf klappt, habe ich eh für meine Zwecke genug, egal ob Bachelor oder Master oder Ausbildung. Die Gefahr ist eher, dass ich aus ähnlichen Gründen wie bei den mündlichen Prüfungen Probleme habe und daher mit ALG2, oder irgendwann unfairerweise von einem unangebrachten Erbe, leben werde. Mal sehen.

dmavidx321


Auf keinen Fall würde ich eine Ausbildung machen. Das Studium war zwar lang und hart, aber jetzt sehe ich auch wofür. Die Ausgebildeten kommen und gehen bei uns. Wenn Kündigungsbedarf besteht, sind die Studierten die letzten die in Betracht gezogen werden. Dazu kommt dann natürlich auch das Gehalt, welches die Ausgebildeten auch nach x-Weiterbildungen nie erreichen werden. Bei uns sind Ausgebildete immer nur bessere Hilfskräfte. Viele versuchen dann irgendwann noch beruflich ebenfalls zu studieren, aber das schafft kaum jemand (Informatik). Ich bin froh, dass ich dass Studium vor dem richtigen Berufsstart hinter mich gebracht habe. Da kann keine Ausbildung mithalten.

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