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Wer würde nicht nochmal studieren-Ausbildung vs. Studium

d*avFid3x21


noch beruflich ebenfalls zu studieren

noch nebenberuflich ebenfalls zu studieren

o;nodQisep


Ich würde NICHT nochmals studieren! Das Risiko, dass man wegen der einen Abschlussnote trotz bester Zwischennoten dann keinen Job kriegt - oder gar eine Krankheit dazwischen lommt - ist nicht kalkulierbar.

Nach dem Abitur stand für mich fest, dass ich jetzt (nach Bundeswehr) in den Beruf gehe. Das man dann immer nich die Berufsschule braucht, war mir nicht bewusst. Aber mein Vater setzte sich ganz lieb hin und rechnete mir schwarz auf weiß aus, wieviel ich mit Studium mehr verdienen werde und wie schnell ich versäumte Einnahmen aufholen werde. Das dabei etwas schief gehen könnte, kam ihm nicht in den Sinn! Trotz Abschluss in kürzester Zeit fand ich nach dem Studium keine Anstellung. Wenn ich noch dran denke, wo ich mich überall hin beworben habe, wird mir schlecht. Besonders machte es mir Probleme, das selbst die Firmen, wo ich im Referendariat sehr erfolgreich gearbeitet hatte, mich plötzlich als überqualifiziert ablehnten

Zum Glück habe dann relativ schnell noch die Kurve gekriegt - mein Vater war inzwischen verstorben, meine Mutter sehr flexibel - und bin in einen Beruf eingestiegen, wo zu meinem Glück mein Hochschulabschluss als abgeschlossene Berufsausbildung anerkannt wurde.

Wenn, dann kann ich nur ein Duales Studium bei gleichzeitiger, praktischer Berufsausbildung empfehlen. Dann ist man auch finanziell auf dem Trockenen und beim Scheitern halbwegs abgesichert.

Da meine 2 Kinder nicht unbedingt auf eine weitere Schulausbildung versessen waren, begannen beide mit 16 eine Lehre, hatten mit 19 eine Festanstellung und dürfen sich seit ihrem 26 Geburtstag "Manager" mit seeehr gutem Gehalt nennen.

Oben den verallgemeinerten Vorwurf von Nailouga wegen "alle ziemlich... bürgerlich gesetzt" weise ich entschieden zurück.

Bsade0bär


Ich halte auch den Aspekt der persönlichen Entwicklung für wichtig. Ich denke, ein Studium bietet in viel höherem Maß die Möglichkeit zur Entfaltung, Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und Entwicklung. Das "intellektuelle Potenzial" ist einfach viel größer.

Das muss aber nicht jedem wichtig sein - hat ja jeder andere Vorstellungen und Wünsche.

ddaviod32x1


Da meine 2 Kinder nicht unbedingt auf eine weitere Schulausbildung versessen waren, begannen beide mit 16 eine Lehre, hatten mit 19 eine Festanstellung und dürfen sich seit ihrem 26 Geburtstag "Manager" mit seeehr gutem Gehalt nennen.

Handwerk? Was dort ein "Manager" verdient, hat man, zumindest in meiner Branche, als Akademiker nach zwei Jahren locker übertroffen.

Trotz Abschluss in kürzester Zeit fand ich nach dem Studium keine Anstellung. Wenn ich noch dran denke, wo ich mich überall hin beworben habe, wird mir schlecht. Besonders machte es mir Probleme, das selbst die Firmen, wo ich im Referendariat sehr erfolgreich gearbeitet hatte, mich plötzlich als überqualifiziert ablehnten

was hast du denn studiert? Wahrscheinlich Jura. Das war wahrscheinlich schon immer überlaufen. Das weiß man doch doch. :-/ Ohne 1,0 und/ oder Beziehungen hat man nur Probleme in der Branche. Meine Frau hätte niemals Jura studiert, wenn ihr Vater nicht eine Kanzlei besitzen würde. Solche Probleme hat man aber in jedem "einfachen" und dadurch oft überlaufendem Fach. Ist bei Ausbildungen nicht anders.

d.avi>d321


Ich halte auch den Aspekt der persönlichen Entwicklung für wichtig. Ich denke, ein Studium bietet in viel höherem Maß die Möglichkeit zur Entfaltung, Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen und Entwicklung. Das "intellektuelle Potenzial" ist einfach viel größer.

Vor allem kann man "Experten" jeder Couleur richtig einschätzen, weil man deren Ausbildungsweg aus eigener Erfahrung kennt. Wenn ich daran denke, wie hörig meine unstudierte Verwandschaft Ärzten gegenüber ist, wird mir immer schlecht. Anstatt mal deren Diagnosen zu hinterfragen und selbst die entsprechende Literatur aufzuschlagen, werden deren Worte als Gesetz hingenommen.

c[ompyEfrxeak


Ich würde NICHT nochmals studieren! Das Risiko, dass man wegen der einen Abschlussnote trotz bester Zwischennoten dann keinen Job kriegt - oder gar eine Krankheit dazwischen lommt - ist nicht kalkulierbar.

Bei vielen Studiengängen ist das heute anders geregelt. Bei Jura ist es jedoch zumindest noch so wie früher.

Jedenfalls ist es bei Bachelor / Master üblich, dass man bereits während des Studiums jedes Semester fortwährend benotete Prüfungen ablegt. Für die Endnote wird gemeinsam mit der Abschlussarbeit ein gewichteter Mittelwert gebildet.

Hat den "Nachteil", dass man schon nach dem ersten Semester schwarz auf weiß gezeigt bekommt, welche Fächer man ggf. nicht drauf hat und in welche Richtung die Abschlussnote gehen wird. Ist mir aber lieber so als dann am Ende in wenigen Prüfungen komplett die Abschlussnote festzulegen.

o7nodiisexp


Jo, war Jura. Die Fachhochschule ist in jedem Fall auch eine Überlegung wert.

NKailouxga


Oben den verallgemeinerten Vorwurf von Nailouga wegen "alle ziemlich... bürgerlich gesetzt" weise ich entschieden zurück.

Wenn das mit dem Lesen immer schon so war, kann ich mir deine Probleme mit Jura gut vorstellen %:| Ich habe von meinen Freunden geredet. Die mit Mitte 20 ihren Lebensmittelpunkt extrem an einen Ort gebunden haben, durch Hauskredite, Kinder oder Familie(nplanung). Für mich war und ist das einfach kein passender Lebensentwurf und auch wenn ich die alle ganz doll mag, ich finde das langweilig.

W9atferli2


Nö. Ggf ein anderes Fach, aber mir ist bisher keine Ausbildung über den Weg gelaufen, die ich final befriedigend fände.

Geht mir auch so. ;-) Ich würde wenn ich nochmal 19 wäre was studieren, was absolut auf eine (geisteswissenschaftliche) akedemische Karriere ausgelegt ist. Aber dass ich an sich studiert hab, bereue ich nicht.

Praxis finde ich generell immer irgendwie bechissen, habe ich gemerkt, aber ich habs zum Glück so getroffen, dass ich im Alltag so 50% theoretisch und mit meinem Kopf arbeite. Beim Rest muss ich mich halt allmählich reinfitzen.

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