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Seid ihr auch mit Eurem Beruf glücklich? Erfahrungen!

St. wadllisxii


Also die Vor- und Nachteile lesen sich fast wie bei mir :-D ne Schmarrn, nicht ganz aber manche Punkte, wobei bei mir Ansehen des Berufs vermutlich unter Nachteilen stünde ;-D ich hab dafür noch mehr Freizeit 8-)

sehr gerne erfahren, was andere an ihrem Beruf "abfeiern"

nagut :-D ... Ich bin Bettler *:)

Vorteile:

(etwas, nagut wenig, aber genügend) Geld + Freiheit (jaja letzteres ist subjektiv :-p ), ziemlich frei wählbare "Arbeits"zeiten, nette Menschen und Begegnungen, man kann sich wochenlang nicht duschen und kriegt zu hören: "ja mei siehst du aber gepflegt aus" ( %-| also das ist eigentlich ein Nachteil, ich bin dann immer ganz enttäuscht wo ich mir doch so viel Mühe gebe ordentlich versifft auszusehen :°( aber naja, ich weiß ja wie der größte Teil der restlichen Menschheit denkt daher unter Vorteilen^^)), man kann Musik hören, vor sich hin träumen, sogar lesen.. aber das ist nicht sehr förderlich für den finanziellen Aspekt :-D dafür kann man wenn man will eben gerade auf Dinge wie Produktivität, Effizienz, Zeitdruck, To-Do-Listen, Bürokratiekram und furzige Urlaubsansprüche getrost pfeifen.

Nachteile:

weniger nette Menschen und ihre Verurteilungen, Vorurteile, Selbstaufwertungen und dergleichen, Rentenbeiträge könnten natürlich nicht niedriger sein und Weiterbildungen gibt's auch nur in Eigenregie

Ich hoffe ich habe damit ein wenig Werbung für meine Branche gemacht :-) aber lasst mir noch was übrig wenn ihr die Straße stürmt ;-)

O/ran'geC-a"nyoxn


- Ansehen des Berufes

- Sehr guter Verdienst

Bist du sicher, dass du Lehrerin bist? ;-D

Weder das Eine, noch das Andere, sehe ich bei Lehrern gegeben.

SKheexp


Zum Verdienst kann ich bei Lehrern nichts sagen, aber Ansehen genießen sie bestimmt nicht - nicht in Deutschland. Es sei denn, die TE lebt und arbeitet in Japan oder China. Da sieht das wieder anders aus ;-D

SGta4tusOQuboVadxis


Kann man so pauschal nicht sagen. Ich finde schon, dass Lehrer einen wichtigen Job machen und auch ein gewisses Ansehen genießen. Dass es sehr viele sehr schlechte Lehrer gibt, die dieses Ansehen beschädigen und Spott auf sich ziehen, steht auf einem anderen Blatt :=o

TGapxs


@ Freeredbird

Irgendwann kommt jeder mal an einen Punkt, wo er Entscheidungen durchsetzen muss, mit denen er (in sich drinnen) nicht einverstanden ist. Was dann?

Und: jeder ist natürlich dafür selbst verantwortlich auf sich zu achten. Auch und gerade im beruflichen Bereich.

Nun ja das sagt sich so leicht. So sehr man auch möchte, auf viele Faktoren hat man selbst wenig bis gar keinen Einfluss.

WuateSrlix2


Deshalb hat die Aufzählerei für mich einen faden Beigeschmack oder ich bin einfach ein Exot der wegen der tollen Arbeit glücklich ist und nicht wegen irgendwelcher Vorteile die andere nicht haben.

Ob du da nun ein Exot bist, weiß ich nicht. Aber ich bin z.B. ein Mensch, der ganz ehrlich gesagt Arbeit grundsätzlich doof findet. Ich bin von Natur aus ziemlich faul. Ich bin aber nicht so faul, dass ich mit einem total ungefüllten Tagesablauf klarkäme. Ich brauche schon Futter für meinen Kopf und das kriege ich halt, wenn ich arbeite, in einer anderen Qualität, als wenn ich nur Bücher lese. Lesen liegt mir nämlich auch nicht so, ich muss schon auch selbst handeln. Aber es gibt auch sehr viele Phasen, wo ich absolut keinen Bock hab und nur faul "verdauen" will und deshalb finde ich bei einem Beruf immer die Tatsache, dass ich auch viel freie Zeiteinteilung habe und viel alleine in meinem eigenen Tempo arbeiten kann, sehr wichtig. Auf Arbeit sein macht mir immer weniger Spaß, als zuhause sein und über etwas nachdenken. Die Arbeit, die mir wirklich 100%ig Spaß machen würde (mich bilden und die Ergebnisse aufschreiben), wird leider nicht in ihrer reinen Form so gut entlohnt, dass man davon einigermaßen gut leben kann. Deshalb muss ich auch Anteile akzeptieren, die mir nicht wirklich Spaß machen. Ich könnte ja z.B. Doktorand an einer Uni werden, aber da müsste ich halt trotzdem nebenbei mal unterrichten oder Hausarbeiten korrigieren und das macht einfach oft keinen so großen Spaß, obwohl es noch mehr Spaß macht, als an der Kasse Lebensmittel scannen oder Leuten Handytarife zu erklären.

Naja die Schnittmenge zwischen Arbeit und Spaß ist relativ klein für mich.

Zum Ansehen des Berufs bei Lehrern: Das empfinde ich persönlich auch als Vorteil und nicht so sehr als Nachteil. Ich hatte bisher aber auch noch keine fiesen Eltern. ;-D Kann sicherlich noch kommen. Aber ich hatte schon ne Menge Jobs, die defintiv weniger Ansehen haben und Ansehen hängt für mich auch damit zusammen, ob ich selbst meinen Beruf als sinnvoll empfinde (was andere darüber denken, kommt dann erst danach...). Im Lehrerberuf kann ich halt ohne mich selbst zu belügen sagen, dass wenn jemand den Beruf nicht mit Ansehen überschüttet, der Beruf dieses Ansehen zumindest verdient hätte. Und das fühlt sich besser an, als wenn ich selbst über meinen Beruf denke "Braucht kein Mensch...".

L(ianD-Jixll


Ich erinnere mich, dass wir genau diese Diskussion schon ml hatten, aber seis drum.

Hier gibt es jede Menge Beamte, die sich der aufgezählten Vorteile durchaus bewusst sind, dafür muss man kein Lehrer sein.

Ich z. B. bin Finanzbeamtin, und ich bin froh, dass Leute, die mir im Alltag begegnen, nicht im geringsten ahnen, dass ich ihre zuständige Sachbearbeiterin bin ;-D .

Niemals im Leben wollte ich mich mit anderer Leute Kinder (und natürlich den dazugehörigen Eltern) herumschlagen, ich brauche meine Nerven ja noch länger ]:D .

Gerade das Burn-Out-Risiko ist bei Lehrern sehr hoch, das kommt ja nicht von ungefähr.

Gerade unsere gleitende Arbeitszeit und die äußerst flexiblen Teilzeitmöglichkeiten, verbunden mit gerechter Bezahlung ohne Unterschied bei den Geschlechtern, tragen sehr zur allgemeinen psychischen Gesundheit bei.

Ein Bonbon ist natürlich mein sehr wohnsitznaher Arbeitsplatz, ich bin in zehn Minuten zu Fuß oder in knapp fünf Minuten mit dem Fahrrad dort. Es gäbe auch die Möglichkeit von Telearbeit (arbeiten von zu Hause aus), aber diese Arbeitsplätze hält unser Arbeitgeber hauptsächlich KollegInnen mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen vor. Ich dagegen bin froh, meine Bürotüre im Amt hinter mir abschließen und nach Hause gehen zu können, wann ich will; ich brauche meine Arbeit nicht zu Hause herumliegen zu haben.

Mein Mann hingegen arbeitet viel von zu Hause aus und ist ab Mittags zu Hause, aber das ist ein anderes Arbeitsmodell, seine Behörde ist nicht so vor Ort wie meine.

SmetCzen6


Ich bin auch Lehrerin und habe den Eingangsbeitrag gelesen. Schon damals fragte ich mich, wieviel Ärger der wohl verursachen würde. Ich enthalte mich völlig eines Urteiles, möchte nur auf die Eingangsfrage eingehen (was aber einen Bogen spannt zur Diskussion um den Beitrags von freebird):

Ich bin zufrieden mit meinem Beruf. Er hat klare Vorteile und klare Nachteile, ich habe mir aber in den letzten Jahren angewöhnt, darüber nicht mehr mit anderen zu reden.

Es gibt wohl keinen Beruf, der so sagenumwoben ist wie dieser, wozu sicherlich auch Gerhard Schröder einst beitrug.

Der Beruf ist weit schöner, als viele Dauerjammer-Lehrerkollegen ihn darstellen und er ist weit anstrengender, als Nicht-Lehrer ihn darstellen.

Ich finde die Diskussion müßig, ob mein Beruf dee anstrengendste auf diesem Planeten ist, denn ich weiss, dass er es nicht ist. Aber er ist fordernd, sehr umfassend und prägt mein Leben extrem, da er das wichtigste für mich ist. Diese Bedeutung messe ich ihm freiwillig zu.

Er ermöglicht mir ein gutes, eindrucksreiches Leben und daher möchte ich ihn nicht missen.

SOetzxen6


Oh Mann, die Kommata.....

"nach Gefühl gesetzt", ok? ;-D bin heute fahrig und unkonzentriert.

F`reere'dbixrd


Hallo zusammen,

ich bin noch da und lese mit! :)D

Folgendes fand ich interessant:

Irgendwann kommt jeder mal an einen Punkt, wo er Entscheidungen durchsetzen muss, mit denen er (in sich drinnen) nicht einverstanden ist. Was dann?

Klingt nach einer spannenden Frage.

Leider habe ich nicht verstanden worauf Du Dich hier beziehst. Magst Du's mir erklären?

Dann antworte ich gern darauf!

das sagt sich so leicht. So sehr man auch möchte, auf viele Faktoren hat man selbst wenig bis gar keinen Einfluss.

Welche Faktoren meinst Du hier?

Gerade das Burn-Out-Risiko ist bei Lehrern sehr hoch, das kommt ja nicht von ungefähr.

Das ist richtig. Allerdings wird das Thema mittlerweile im Alltag auch durchaus vorausschauend betrachte, thematisiert und es wird versucht vorzubeugen.

Der Beruf ist weit schöner, als viele Dauerjammer-Lehrerkollegen ihn darstellen und er ist weit anstrengender, als Nicht-Lehrer ihn darstellen.

Das unterschreibe ich genau so! :)^

MUrsHixde


Achje, irgendwie schade was aus dem Faden gemacht wurde, da traut man sich ja schon gar nichts mehr über den eigenen Beruf zu schreiben ":/

Dabei finde ich es prinzipiell super, wenn man sich mal vor Augen hält, wie toll der Beruf ist und welche Vorteile man hat - das hat für mich weniger mit "Schwanzvergleich" zu tun, sondern viel mehr damit, dass man doch ruhig auch mal sagen darf, was man erreicht hat und womit es einem gut geht.

Aber offenbar fällt es vielen schwer sich mit jemandem zu freuen, statt das nur als Angeberei zu verstehen - schade!

Da man also gar keine Voteile aufzählen darf, das ist ja doch nur blöd - ich bin Sozialarbeiterin und zum Größten Teil sehr zufrieden mit meinem Job :-p

tnimbHa-stexrn


Wenn ich sehe wie fertig manch einer in meinem Umfeld als Lehrer ist, bin ich ganz froh nicht Lehramt studiert zu haben.

Ja, es gibt viele Ferien. Aber ich weiß nicht ob es das wieder gut macht, sich das ganze Jahr mit Eltern anlegen zu müssen, die meinen ihre Kinder wären Jesus oder Mutter Theresa.

Die Kinder werden auch immer anstrengender.

Die Eltern auch. Entweder kümmern sie sich gar nicht oder sie kümmern sich so, dass sie Helikopter Eltern sind.

Durch die sozialen Probleme kann man mittlerweile kaum oder selten noch Unterricht durchziehen (besonders an den Realschulen)

Gut, dass es mittlerweile Sozialarbeiter an Schulen gibt.

Die Lehrer, die ich kenne haben ihr Gehalt auch hart verdient.

Herzinfarkte oder Burn out liegen da an der Tagesordnung.

Man muss ein hartes Fell haben sich die Dinge nicht anzunehmen.

Übrigens werden bei weitem nicht mehr alle Lehrer verbeamtet oder eingestellt.

E7hema?ligher Nutz'er (#4.2170/3x)


3 OT Beiträge gelöscht.

A^ndr~usxch


Erstmal zum off-Topic:

In Deutschland ist es generell verpönt, übers Gehalt (bzw Geld) zu sprechen, allein das gilt ja schon als - wahlweise - Angeberei oder Jammerei. Find ich persönlich Schwachsinn, aber so ist dieses Land nun mal geprägt.

Zum Thema:

Ich bin mit der Wahl meines Arbeitgebers sehr zufrieden. Da für mich schon in der 5. Klasse feststand, dass es der öD sein muss, obwohl ich viel lieber Tiermedizin studiert hätte, müsste ich dann nur noch schauen, welchen Arbeitgeber ich wähle. Glücklicherweise habe ich mich für den "richtigen" entschieden :-)

Es gibt viele verschiedene Aufgabengebiete, ich kann mich bundesweit versetzen lassen, das Aufstiegssystem ist durchlässig und unabhängig von schulischen/ beruflichen Abschlüssen, es gibt ein umfangreiches Fortbildungssystem und auch die Bezahlung ist durch den Haustarif besser als in anderen Bereichen des öD.

Achja, die Gleitzeit ist natürlich auch toll ;-)

Ich mache meinen Job sehr gerne, weil ich beratend tätig sein kann, gleichzeitig mit dem Gesetz arbeite und (auch, wenn das oft anders dargestellt wird) Menschen helfen kann. Mittlerweile bin ich Führungskraft, die Verantwortung finde ich toll, ich mag es, anderen bei ihrer beruflichen Entwicklung zu helfen und zur Seite zu stehen, ich organisiere gern, selbst unter den widrigsten Umständen.

Mein Job ist allerdings auch "nur" mein Job, ich mache ihn gern, nicht mehr, nicht weniger. Verwirklichung finde ich in meiner Freizeit. Ich denke, das wäre tatsächlich anders, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, meinen Traumberuf zu erlernen. So ist es ein gutes Arrangement.

AQndrrusc>h


Ergänzung:

Außerdem ist mein Arbeitgeber auch sehr offen, was Wünsche der Arbeitnehmer angeht. Aktuell bin ich in einen anderen Bereich des öD abgeordnet und in der Flüchtlingskoordination tätig, was mir persönlich unglaublich viel bringt, persönlich, aber natürlich auch beruflich. Er biete mir also auch großartige Alternativen, von denen nicht nur ich profitiere, sondern eben auch er.

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