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Unerträgliche Situation zu Hause

Friztzlypuzxzly


Magst Du hier überhaupt auf einen Rat eingehen oder auch mal sagen, wie Du dir deine jetzige Zeit gestalten möchtest? Wäre super von dir mal zu erfahren, wie Du dir das alles so vorstellst.Bis jetzt kommt mir alles ein bisschen zickig vor, kann mich natürlich auch irren.

jouli-.catfxish


Habe ich lang und breit und ausführlich.

:)^ :)z

Fcizzl0ypurzzly


So so. Bis jetzt habe ich dem ganzen aber nur entnehmen können was Du nicht willst. Und ich war nicht auf der Akamie oder Unität, aber ich weiss, dass man sich im Leben schon rühren muss um sein Leben zu bestreiten. Da muss man die Dinge schon mal angehen und in die Hände spucken, natürlich nur wenn das für einen Akademiker nicht unter seiner Würde ist.

K'lYexio


juli-catfish

Sie erzählt seit über 10 Jahren, dass sie renovieren will. Sie bekommt es nicht auf die Reihe.

Wieso spielt das eine Rolle? Du bist ja nur vorübergehend dort, so lange Du keine Arbeit hast, oder?

Meine Großeltern sind über 80. Meine Mutter ist fast 60. Alles spielt sich 24 Stunden im Wohnzimmer ab. Dort machen meine Großeltern mittags ihren Mittagsschlaf, meine Mutter bereitet sich für die Arbeit vor und nebenher wird noch darin gegessen.

Wenn ich richtig verstanden habe, hast Du ein Zimmer. Dann kannst Du Dich doch jederzeit zurückziehen, wenn Du nicht im Wohnzimmer mit der Familie sein willst, oder?

Möchte jemand anders das Fernsehprogramm bestimmen oder will die Fernbedienung wird er jähzornig und ausfallend und will denjenigen des Raumes verweisen. Dann heißt es, es wäre ja alles seins und sein Haus und er bestimmt was geschaut wird usw.

Trifft es zu? Ist es sein Haus? Lässt er Dich dort wohnen? Sicher wäre es netter, wenn Rücksicht auf Dich genommen werden würde, aber Du darfst ja dort wohnen. Musst Du Miete zahlen? Gibt es eine Arbeitsteilung? Welche Aufgaben hast Du denn im Haushalt übernommen?

Mein Zimmer wurde vor Jahren renoviert und wenn ich dann renovieren will, steht mein Großvater in der Tür und sagt das wäre ja alles sein Haus und ich müsste ihn erst fragen.

Hättest Du denn das Geld zum renovieren? Aber sogar wenn, wozu denn? Du bist ja jetzt dort nur aus der Not dort untergekommen und es ist absehbar, dass Du wieder ausziehst. Welchen Sinn hätte es, wenn Du Geld investieren würdest, obwohl Du gar nicht dort bleiben willst.

Mittlerweile schlafe ich wieder in meinem alten Bett von vor 15 Jahren und seitdem ich mein Studium beendet habe wird alles nur schlimmer statt besser.

Du bist also nicht dankbar, dass Du untergekommen bist?

Ich will einfach auch mal entscheiden, was ich im Fernsehen sehe, mir mein Zimmer renovieren, nicht mehr in dieser Enge leben und mich vor allen Dingen nicht permanent herum kommandieren lassen und das Gefühl haben ich wäre im Antiquitätenladen, in dem ich nichts anfassen darf.

Das heißt also ausziehen, eine Arbeit haben und eine eigene Wohnung. Was also kannst Du tun? Wenn Du neben dem Studium gearbeitet hast – was spricht dagegen, das weiterzumachen? Was spricht dagegen ein entsprechendes Praktikum zu suchen?

Du schreibst ja auch sowieso Bewerbungen, also weiter so. Irgendwann wird es schon klappen.

Dann bin ich 24, bin überqualifiziert und muss auch noch ein Jahr wegen der Wohnung warten.

Wieso das? Du kannst Deine Praktika machen, einen Job suchen und wenn Du einen findest, bevor Du fertig bist, kannst Du anfangen zu arbeiten. Wofür wirst Du dann überqualifiziert sein? Das hängt ja immer davon ab, für welchen Job Du Dich bewirbst und wie Du Deinen Lebenslauf schreibst bzw. das Bewerbungsschreiben. Je nach Job, werden die Schreiben ja angeglichen, damit man auf das Profil besser passt.

Deine Unzufriedenheit jetzt sollte doch genug Motivation sein, um dort herauszukommen. Das sind die Dinge, die Du tun könntest.

d4iep Tgortxe


immer dieser blödsinn mit "wer sucht findet sofort arbeit"

ich kenne einige ehemalige studenten die lange schon suchen. das sind halt keine "normalen" berufe ..

K8l-eio


juli-catfish

Und von dem Job, der höchstwahrscheinlich auf 400 Euro raus läuft soll ich dann 200 Euro Krankenkasse, 200 Euro Miete, 200 Euro für Lebensmittel, GEZ, Internetgebühren, Medikamente bezahlen und obendrein noch mein Bafög abstottern?

Was war denn Deine Vorstellung, wie das ablaufen sollte, wenn Du Deinen Master gemacht hast?

Hat hier jemand von denen, die so einfach eben rechnen überhaupt jemand studiert?

Ich weiß nicht, was Du mit einfach rechnen meinst. Ich habe studiert und ich habe nebenbei gearbeitet (1-2 oder auch 3 Jobs). Als ich wusste, dass ich das Studium nicht beenden werde, habe ich angefangen mir einen Job zu suchen und dann habe ich mir eine Wohnung gesucht (die war günstiger als mein WG-Zimmer davor), und bin umgezogen. War nicht viel, ich hatte nicht viel. Es ist schon einerseits einfach - es muss Geld hereinkommen und mindestens das, was ich zum Leben brauche und das gilt es zu verdienen, egal ob ich nun das Studium nutzen kann oder nicht. Ich hatte auch ein Elternhaus, in dem ein Leben gelebt wurde, das ich nicht wollte. Das hat mich zumindest extrem motiviert, bloß nicht zurück zu müssen. Natürlich hätten mich meine Eltern aufgenommen, aber es war klar, dass dann wieder ihre Regeln gelten. Alles große Motivatoren für mich, in den ersten Berufsjahren zwei oder auch drei Jobs zu haben, um selbständig und unabhängig zu sein.

djieF Torwte


jeder 5 in meiner stadt ist student. da finde mal einen studentenjob -.- ob zwischendurch oder vollzeit ist schon ein unterschied.

und überqualifiziert kann ich mir genausogut vorstellen. studiere mal pharmazie und such nach stellenbeschreibungen in dieser brange. die suchen alle pta's da sie eine ganz andere gehaltsklasse haben

Kjlei o


die Torte

immer dieser blödsinn mit "wer sucht findet sofort arbeit"

Das hängt natürlich davon ab, wo man wohnt, aber das zeigt auch den Willen. Finde ich hier nichts, gehe ich dorthin, wo ich etwas finde und es hängt natürlich davon ab, welche Ansprüche man ansetzt.

ich kenne einige ehemalige studenten die lange schon suchen. das sind halt keine "normalen" berufe ..

Das ist heutzutage überhaupt keine Ausnahme mehr. Viele studieren etwas, wo es klar ist, dass die Aussichten nicht groß sind auch einen entsprechenden Job zu finden. Das wissen sie aber schon vorher und arbeiten dann halt etwas anderes. Machen dann eine andere Ausbildung, etc. etc. Die Zeiten sind längst passe, in denen jemand eine Ausbildung macht und dann nur in dem Job arbeitet. Trotzdem hängt es von vielen Komponenten ab, ob jemand einen Job findet, angefangen vom Auftreten, vom Willen Fuß fassen zu wollen, lernwillig und engagiert zu sein und das auch rüberbringen zu können, damit man aufgenommen wird. Die Aussage - ich habe das gelernt und finde darin nichts ist nicht unbedingt eine Motivation für einen Arbeitgeber jemanden einzustellen, denn Jobs verändern sich und das bedeutet in vielen Unternehmen ständiges lernen.

d:ixe Tor&te


das klingt so als wären alle arbeitssuchende alle faul weil se nix finden ":/

K,lexio


jeder 5 in meiner stadt ist student. da finde mal einen studentenjob -.- ob zwischendurch oder vollzeit ist schon ein unterschied.

Ich hatte nie Studentenjobs. Ich habe 3 Kolleginnen, die studieren und Teilzeit arbeiten. Auch die haben zwei - drei Jobs neben dem Studium. Das ist nicht mal dazwischen.

und überqualifiziert kann ich mir genausogut vorstellen. studiere mal pharmazie und such nach stellenbeschreibungen in dieser brange. die suchen alle pta's da sie eine ganz andere gehaltsklasse haben

Ich habe lange in der Pharma gearbeitet. Da gab es einige Außedienstmitarbeiter, Verkaufsleiter, etc., die vorher irgendwann Pharmazie studiert hatten.

koleinPer_drachensxtern


Meine Güte bist du zickig!

Hier waren echt eine Menge guter Vorschläge dabei, aber das alles scheint dir ja nicht zu taugen, dann musst du eben bei Mama und Großeltern hocken bleiben!

Wieso solltest du überqualifiziert sein, wenn du während deines Masterstudiums Praktika machst?

Wahrscheinlich erhöht das eher deine Chancen welche zu bekommen, denn dann bist du wieder Studentin und keine Arbeitslose. Außerdem erhöht es mit ziemlicher Sicherheit deine Chancen danach einen Job zu bekommen oder eben eine Wohnung vom Amt, denn dann bist du doch schon fast 25!

Aber mit Eigeninitiative scheinst du es nicht so zu haben, was sich ja daran zeigt, dass du dich schon während deines Studiums nicht um ausreichend Praktika bemüht hast, das sagst du ja sogar selbst!

Und ja, ich habe studiert, kein Bafög bekommen und mir ALLES selbst finanziert, also komm mir bloss nicht so >:( , da hab ich alles gemacht was offensichtliich unter deiner Würde ist, denn alle Hinweise nach (vorübergehenden) Jobs ignorierst du ja gekonnt!

Bafög musst du übrigens erst zurückzahlen, wenn du genügend Einkommen hast, das sitzt einem zwar im Nacken, ist aber nicht relevant im Moment.

Und wer zahlt meine Krankenversicherung, wenn ich derzeit keinen Job habe?

Auch da wärst du wieder über deine Mutter versichert, wenn du weiter studierst und ich denke sogar bis 25 auch, wenn du arbeitssuchend bist, da bin ich mir aber nicht sicher.

Und von dem Job, der höchstwahrscheinlich auf 400 Euro raus läuft soll ich dann 200 Euro Krankenkasse, 200 Euro Miete, 200 Euro für Lebensmittel, GEZ, Internetgebühren, Medikamente bezahlen und obendrein noch mein Bafög abstottern?

Interessante Rechnung. Geht nur nicht ganz auf.

Wie kommst du auf das schmale Brett es gäbe nur 400 Euro Jobs? Und selbst wenn, dann muss du halt 2 oder 3 machen, wo ist bitte das Problem? DU willst doch ausziehen!

Also ehrlich, wenn du bei der Jobsuche das gleiche Engagement an den Tag legst, dann wundert es mich nicht, dass das nichts wird.

Und € 200,00 für Lebensmittel nur für dich? Äh ja, das wird mit Hartz IV aber auch nichts, du solltest mal dringend an deinen Ansprüchen arbeiten oder eben erst mal einen Job "unter Niveau" machen.

Und zu dir david 321:

Besser als eine Einzelhandelskauffrau sollte Juli aber schon darstehen. Wenn sie schreiben kann, müsste es doch etwas im Büro geben.

In welcher seltsamen Klassengesellschaft lebst denn du? Ein Bürojob ist also was besseres als im Verkauf? Warum? Und weißt du überhaupt, was ein Einzelhandelskaufmann alles macht? Und per se kann man natürlich mit Studium xy genau das, wofür andere Leute (evtl. auch mit Abitur) noch 2 - 3 Jahre eine Ausbildung gemacht haben? Echt? Meine Güte!

d#ie Txorte


Ich hatte nie Studentenjobs. Ich habe 3 Kolleginnen, die studieren und Teilzeit arbeiten. Auch die haben zwei - drei Jobs neben dem Studium. Das ist nicht mal dazwischen.

und wieviele kolleginnen hast du? 50? minijobs sind nun mal rar in einer studentenstadt das kann man nicht leugnen ..

K<leixo


das klingt so als wären alle arbeitssuchende alle faul weil se nix finden ":/

Wie kommst Du darauf? Es geht nicht um alle Arbeitssuchenden, sondern um die TE und sie hat gefragt, was sie machen kann. Das sind Dinge, die sie machen könnte.

k7lein^er_1dr@achens?terxn


jeder 5 in meiner stadt ist student. da finde mal einen studentenjob -.- ob zwischendurch oder vollzeit ist schon ein unterschied.

und überqualifiziert kann ich mir genausogut vorstellen. studiere mal pharmazie und such nach stellenbeschreibungen in dieser brange. die suchen alle pta's da sie eine ganz andere gehaltsklasse haben

die Torte

Sie braucht ja keinen Studentenjob, sondern erst mal einen Job, der sie befähigt auszuziehen, dazu muss man dann eben evtl. auch woanders hin, wenn man das dringend will! Oder erst mal bei Zeitarbeit arbeiten, es gibt so viele Möglichkeiten.

das klingt so als wären alle arbeitssuchende alle faul weil se nix finden ":/

die Torte

Das hat niemand gesagt, aber oft spielen bei anhaltender (!) Arbeitslosigkeit folgende Faktoren eine Rolle:

- fortgeschrittenes Alter -> trifft nicht zu

- keine Ausbildung ->trifft nicht zu

- Lange Erwerbspause -> z.B. durch Pflege eines Angehörigen, Kindererziehung etc.

- Strukturschwaches Gebiet -> dann muss man eben umziehen, vor allem wenn man jung ist und WEG will

- Seltener Job -> trifft anscheinend zu, dann muss man sich überlegen, ob man nicht noch was anderes machen will

Ich kenne auch ein paar Leute mit exotischen Studien wie Archeologie, Geologie, Kunstgeschichte und ähnlichem, die machen alle was anderes, weil es eben nichts gibt, bis auf einen Geologen, der ist wegen des Jobs sogar in einen anderen Kontinent gezogen. Aber das weiß man doch VOR dem Studium, dass das so ist und sollte sich daher beizeiten Plan B überlegen.

K)leixo


und wieviele kolleginnen hast du? 50? minijobs sind nun mal rar in einer studentenstadt das kann man nicht leugnen ..

Ich habe 8 Kolleginnen, wobei 5 mindestens zwei Teilzeitjobs haben und es sind nicht alles Job, in dem sie ihren Bachelor oder Master haben. Im Gegenteil. Das ist der Grund, damit sie überhaupt in ihrem gelernten Job arbeiten können. Eine von ihnen macht sogar zwei Studien und hat zwei Jobs (damit kommt sie sicher auf eine 30-Stundenwoche). ;-D Das sind aus meiner Sicht durchaus Alternativen, wie auch die TE vorgehen könnte. Wenn ich weiß, dass ich ein exotisches Studium habe, muss ich bei den Bewerbungen sehr flexibel sein und da gibt es einige Studienrichtungen. Insofern wäre die erste Frage, ob sie sich richtig bewirbt, wie ihr Auftreten ist, etc.

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