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braucht man wirklich Urlaub?

MiaryLZoux2004


Auszeiten hat es damals in jedem Fall gegeben und gibt es auch heute noch bei den Naturvölkern. Man muss es so sehen, damals wenn Winter war z.B. gab es weniger zu tun als wie im Frühjahr und Sommer. Und so denke ich das es selbst bei Naturvölkern die heute in warmen Regionen leben, auch Zeiten kommen, wo es weniger ertragreiche Monate gibt, wo man dann weniger tun muss. Ausserdem haben diese Völker auch eigene Feste, diese gehen ja auch nicht nur einen Tag, sondern können sich auch über Tage oder Wochen hinziehen. Also denke ich das es überall in jedem Volk und zu jeder Zeit gewisse Auszeiten gegeben hat. Wir umschreiben das heute mit dem Wort Urlaub und deswegen denke ich auch das der Mensch das braucht, nur auslegen tut das jeder anders. Der andere feiert, ein anderer widmet sich dem Garten, wieder andere wollen einfach nur relaxen usw.

Ich merke ganz deutlich wie gut mit Urlaub tut und ich fahre nicht mal weit weg, aber mal woanders sein, neue Eindrücke bekommen, das mag ich sehr und ich ziehe darauf neue Kraft, es gibt mir Energie. So soll es sein. Das ist Urlaub für mich.

d/anaex87


Gibt irgendwo eine Untersuchung fürs Mittelalter und noch da kommen die Menschen, trotz Überschußproduktion, auf viel mehr Freizeit als wir sie heute haben. Die Arbeit kam geballter, zu bestimmten Phasen im Jahr, aber dazwischen war viel mehr Leerlauf und dann die ganzen Feiertage der Kirche. ;-)

Noch dazu unterschied sich die Arbeit sehr. Es macht schon einen großen Unterschied ob man am Feuer sitzt, etwas spinnt, schnitzt, etc und dabei sozilaer Austausch statt findet und die Arbeit nebenbei läuft oder ob die sozialen Kontakte so nebenbei laufen, weil die meiste Zeit konzentriert gearbeitet werden muss. Nicht umsonst stricken die Leute noch heute als Hobby.

D-.rortisz L.


Und ich gehe zu meinem Vergnügen Wildobst sammeln . Klar, es ist kein MUSS .Mich entspannt das sammeln in der Natur enorm .

Früher saßen die Nachbarn zusammen, haben gesponnen , Geschichten erzählt und gesungen . Das war für die auch Erholung.

D<asWarVWoh!lNixx


Ob es früher auszeiten gab oder nicht, ist für mich hinfällig. Ich brauche meinen Urlaub. Schon alleine deshalb, weil wir heute spezialisiert sind und den ganzen Tag das selbe tun. Hätte ich mehr abwechslung im Job würde das wohl schon wieder anderst aussehen.

N}anQni7x7


Mir ist egal ob "man" Urlaub braucht, ich brauche ihn auf alle Fälle. ;-)

Und da leb ich auch einfach in den Tag hinein und mach wozu ich Lust habe. Ich nehme mir auch nichts vor, ich erhole mich einfach. ;-D

E.hemal"ige^r Nu%tzer (#4502711x)


Der TE kann mir gerne seinen Jahresurlaub dazu geben. Denn mein Chef scheint genau wie LaRucola zu denken. Wenn man da Mal Urlaub bekommt bzw. dann Urlaub wenn man ihn gerne hätte...

Ich kann Menschen die ohne Urlaub auskommen nicht verstehen. ":/

Tdaps


sind wochenlange Arbeitspausen wirklich eine Notwendigkeit? Ich denke eigentlich, eher nein.

Für mich schon. Ich brauche mittlerweile ca. 1Woche, um erst mal runter zu kommen. Die eigentliche Erholung setzt dann so ab der 2. Woche ein.

Außerdem sahen damals die Menschen mit 40 schon aus wie heute 80Jährige.

Ich vermute mal, in der Zeit, von der der TE spricht, wurden die Leute überhaupt nur 20-30 Jahre alt.

Ich kann Menschen die ohne Urlaub auskommen nicht verstehen.

Das sind dann wohl die, die auch sonst in ihrer Freizeit nichts mit sich anzufangen wissen.

NWord"i84


Das sind dann wohl die, die auch sonst in ihrer Freizeit nichts mit sich anzufangen wissen.

Oder alternativ vor 50 schon den ersten Herzinfarkt oder Burnout haben.

Und es ist müssig darüber zu diskutieren ob es "früher" nötig war oder nicht oder ob irgendwelche Naturvölker Urlaub brauchen, Fakt ist das der westliche Arbeitnehmer seinen Urlaub braucht da es sonst früher oder später massive gesundheitliche Konsequenzen haben wird. Und jetzt bitte nicht mit "Beispielen" kommen wo mal jemand wenig bis keinen Urlaub gemacht hat und trotzdem Fit ist. Der ist nicht Fit weil er keinen Urlaub macht sondern er ist Fit obwohl er keinen Urlaub macht.

C:houpe{tte$_Fin'nian


Und jetzt bitte nicht mit "Beispielen" kommen wo mal jemand wenig bis keinen Urlaub gemacht hat und trotzdem Fit ist. Der ist nicht Fit weil er keinen Urlaub macht sondern er ist Fit obwohl er keinen Urlaub macht.

Aber der Bekannte des Cousins des Vaters meiner Nachbarin macht auch nie Urlaub und dem gehts super! Das darfst du hier jetzt bitte nicht so verallgemeinern!

.

Ne, im ernst, ich sehe das wie du. Keinen Urlaub zu nehmen und durchzumalochen ist bei den meisten Jobs einfach nur bescheuert - das zählt nicht unbedingt für einen Job, den man zweimal die Woche für 3 Stunden ausführt, aber ich bin der Meinung, dass man sich hier in der westlichen Welt sehr viel auflastet - nicht zuletzt auch bezogen auf das Splitting zwischen Familie und Beruf un doch muss man beides unter einen Hut bekommen - und dass das nicht besonders gesund ist. Natürlich leben wir länger als Anno Dunnemals, aber die Medizin ist ja auch viel weiter fortgeschritten und hält uns am leben, wo wir "eigentlich" (ohne Pillen, Stents usw) schon längst abgedankt hätten.

Nyordi8x4


Keinen Urlaub zu nehmen und durchzumalochen ist bei den meisten Jobs einfach nur bescheuert

Gilt auch für die Leute die meinen sie müssten 80 Stunden die Woche arbeiten, schlafen können sie ja wenn sie tot sind. Meinte auch mal ein Vorgesetzter zu mir, die Antwort "Na kann ja nicht mehr lange dauern" fand der dann allerdings weniger gut.

C^houpetdte_Frinnxian


Ja, solche Vorgesetzte kenne ich auch. Die haben uns hingestellt wie faule Schweine, wenn wir nicht für deren Tasche Überstunden machen wollten. Ging zwar nicht um 80 Stunden die Woche, aber einfach um die Einstellung dahinter.

a<gnexs


Die Slowly

by Martha Medeiros

He who becomes the slave of habit,

who follows the same routes every day,

who never changes pace,

who does not risk and change the color of his clothes,

who does not speak and does not experience,

dies slowly.

He or she who shuns passion,

who prefers black on white,

dotting ones i’s rather than a bundle of emotions, the kind that make your eyes glimmer,

that turn a yawn into a smile,

that make the heart pound in the face of mistakes and feelings,

dies slowly.

He or she who does not turn things topsy-turvy,

who is unhappy at work,

who does not risk certainty for uncertainty,

to thus follow a dream,

those who do not forego sound advice at least once in their lives,

die slowly.

He who does not travel, who does not read,

who does not listen to music,

who does not find grace in himself,

she who does not find grace in herself,

dies slowly.

He who slowly destroys his own self-esteem,

who does not allow himself to be helped,

who spends days on end complaining about his own bad luck, about the rain that never stops,

dies slowly.

He or she who abandons a project before starting it, who fails to ask questions on subjects he doesn’t know, he or she who doesn’t reply when they are asked something they do know,

dies slowly.

Let’s try and avoid death in small doses,

reminding oneself that being alive requires an effort far greater than the simple fact of breathing.

Only a burning patience will lead

to the attainment of a splendid happiness

LsiverDpooxl


Ich kann Menschen die ohne Urlaub auskommen nicht verstehen.

Wie Sunflower schon schrieb, hängt es halt schon ein bisschen davon ab, was und wie man arbeitet.

Ich hatte zuletzt im März 2015 mehr als 3- 4 Tage am Stück komplett frei und werde auch erst im September mal wieder 10 Tage im Stück frei haben wobei davon auch schon 7 Tage komplett vollgeplant sind und nicht wirklich erholsam werden.. Macht ganze 1 1/2 Jahre ohne wirklichen Urlaub.

Aber ich habe eben verhältnismäßig viel Tagesfreizeit sowohl zu Unizeiten als auch in den Zeiten in denen ich arbeite und demnach immer wieder Zeiten in denen ich mich erholen kann. Dazu kommt die Tatsache, dass ich während meinen Nachtdiensten oft die Möglichkeit habe, zu schlafen und dann relativ erholt oder nach einem kleinen Schläfchen am Vormittag noch den ganzen freien Tag genießen kann. Und wenn ich frei habe, dann auch mal 3 oder 4 Tage und nicht nicht Samstag/Sonntag. Müsste ich jetzt täglich von 8-16 Uhr ins Büro gehen oder sowas, würde ich vermutlich auch die Krise kriegen wenn ich über ein Jahr keinen Urlaub hätte aber so bleibt mir einfach zwischendurch immer noch genug Zeit um runterzukommen und nicht in so einem Alltagstrott zu versinken.

N*axdenxia


Ich bin der Meinung dass man früher und heute nicht vergleichen kann!

Früher musste man Nahrung/Brennholz...sammeln. Genau soviel wie man braucht, dann war wieder für 1,2 Tage ruhe.

Heute gibt es sowas wie "genug" nicht. Du musst immer alles geben jeden Tag im Job. Der Chef sagt nicht" ach warst gestern so fleißig, brauchst heute nix tun".

Da herrscht eher die Einstellung " Gestern gings so gut warum ist das nicht immer so?!"

Ich denke dass der Moderne Mensch viel mehr Stress hat. Er soll immer im Vergleich mit Anderen gut dastehen und Leistung bringen ohne wirklich etwas davon zu haben/sehen.

Glaub Naturvölker sind oftmals viel glücklicher obwohl sie nicht so viele materielle Dinge haben.

D.ieK$ruemxi


Die Lebenserwartung hat sic him laufe der Zeit ja ungefähr verdreifacht......

Urlaub ist für manche nötige Erholung, für andere eben Zeit, die sie für Aktivitäten nutzen, für die keine Zeit ist, wenn sie arbeiten. Und manche müssen sich echt ausruhen und tun so gut wie nichts im Urlaub.

Hat man einen Job, den man haßt, ist der Urlaub sicher nötiger, als wenn man in seiner Arbeit Spaß und Befriedigung empfindet.

Ich denke dass der Moderne Mensch viel mehr Stress hat. Er soll immer im Vergleich mit Anderen gut dastehen und Leistung bringen ohne wirklich etwas davon zu haben/sehen.

Glaub Naturvölker sind oftmals viel glücklicher obwohl sie nicht so viele materielle Dinge haben.

Aber bei den Naturvölkern geht es eben um die Existenz, also sprichwörtlich ums "Dasein", denn haben sie nichts zu essen, verhungern sie. Aber das wird eben als naturgegeben hingenommen. der "moderne Mensch" benutzt das Wort "Existenz" ja eher für wirtschafliche Basis, um ein in seinen Augen erträgliches Leben zu führen, aber da geht es eher nicht ums wörtliche Überleben.

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